Eishockey
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Langnauer Top Scorer PostFinance Ben Maxwell, links, kaempft um den Puck gegen Zuerichs Torhueter Lukas Flueeler, rechts, im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SCL Tigers am Dienstag, 24. November 2020, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Auch dank Lukas Flüeler feiern die ZSC Lions gegen die SCL Tigers den vierten Sieg in Serie. Bild: keystone

ZSC dank nächstem Zittersieg neuer Leader – Lausanne zerzaust Fribourg im Spitzenkampf

Die ZSC Lions übernehmen mit einem 2:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers die Spitze in der National League. Der bisherige Leader Fribourg-Gottéron kassiert im Spitzenspiel in Lausanne eine empfindliche 1:6-Niederlage.



ZSC Lions – SCL Tigers 2:1

Dank dem vierten Sieg in Serie, einem 2:1 gegen die SCL Tigers, übernahmen die ZSC Lions wieder die Tabellenführung. Die Zürcher liegen einen Punkt vor Lausanne, das drei Partien weniger ausgetragen hat.

Die Lions feierten den vierten Erfolg hintereinander gegen die Emmentaler (Torverhältnis 17:3). Der Sieg der Zürcher ging insgesamt in Ordnung, sie taten in den ersten zwei Dritteln deutlich mehr fürs Spiel. Zudem scheiterten sie nicht weniger als fünfmal an der Torumrandung.

Das 1:0 erzielte in der 7. Minute der schwedische Scharfschütze Fredrik Pettersson mit seinem fünften Powerplay-Treffer in der laufenden Meisterschaft. Derweil kassierten die Langnauer bereits das zehnte Gegentor in Unterzahl auf fremdem Eis in dieser Saison, und dies in der sechsten Auswärtspartie.

Für das 2:0 zeichnete Justin Sigrist (39.) verantwortlich. Im letzten Abschnitt zeigten die Tigers eine starke Leistung, nachdem sie schon im ersten Drittel einige hochklassige Chancen vergeben hatten. Mehr als das 1:2 durch Jules Sturny (57.) gelang den Gästen aber nicht.

abspielen

Justin Sigrist: «Nach der Quarantäne läufts!» Video: YouTube/MySports

ZSC Lions - SCL Tigers 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
50 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Schlegel/Steenstra (CAN).
Tore: 7. Pettersson (Noreau/Powerplaytor) 1:0. 39. Sigrist (Krüger) 2:0. 57. Sturny (Grossniklaus) 2:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Maxwell.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Pius Suter, Hollenstein; Pedretti, Prassl, Wick; Simic.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Brannström; Blaser, Schilt; Huguenin, Lardi; Grossniklaus; Neukom, Nolan Diem, Berger; Julian Schmutz, Maxwell, Sturny; Andersons, Melnalksnis, In-Albon; Earl, Flavio Schmutz, Dostoinov.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Dominik Diem (alle verletzt), Rossi und Schäppi (beide krank), SCL Tigers ohne Weibel, Zaetta (beide krank) und Salzgeber (verletzt). SCL Tigers von 58:29 bis 58:54 und ab 59:00 ohne Torhüter.

Die Zuercher in blau gegen die Tigers in gelb im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SCL Tigers am Dienstag, 24. November 2020, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Tohuwabohu vor dem Tor der Tigers. Bild: keystone

Lausanne – Fribourg 6:1

23 Tage nach dem letzten Ernstkampf kehrte der Lausanne HC mit einem Paukenschlag zurück. Die Waadtländer setzten sich im Spitzenspiel der National League gegen Fribourg-Gottéron gleich mit 6:1 durch.

Mit dem genau gleichen Verdikt gegen Fribourg hatten sich die Lausanner am 1. November in die Nationalmannschaftspause verabschiedet. 23 Tage später kehrte die Mannschaft von Trainer Craig MacTavish aus der Quarantäne zurück, und knöpfte genau dort an, wo sie zuvor aufgehört hat.

Wer in der leeren Patinoire de Malley ein Spitzenspiel auf Augenhöhe erwartet hat, wurde schnell eines Besseren belehrt. Der LHC zeigte sich von seiner effizienten Seite und führte nach 28 Minuten bereits mit 6:0, wobei Reto Berra im Freiburger Tor keine Schuld traf.

Sechs der ersten zwölf Lausanner Schüsse fanden den Weg ins Freiburger Tor. Samuel Walser gelang in der 52. Minute mit dem 41. Abschluss der Gäste immerhin noch der Ehrentreffer. Beim Heimteam konnte sich Christoph Bertschy als Doppeltorschütze auszeichnen. Für den gebürtigen Freiburger waren es bereits die Saisontreffer Nummer 6 und 7.

Während Lausanne seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen ist und nach Verlustpunkten die verzehrte Tabelle in der National League sogar anführt, konnte Fribourg Gottéron seine Auswärtsschwache ein weiteres Mal nicht verbergen. Das Team von Trainer Christian Dubé ging zum vierten Mal hintereinander in einem fremden Stadion als Verlierer vom Eis.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 6:1 (3:0, 3:0, 0:1)
1 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Müller, Progin/Duarte.
Tore: 7. Bozon 1:0. 19. (18:04) Bertschy (Frick) 2:0. 20. (19:28) Conacher (Gibbons, Malgin) 3:0. 24. Gibbons (Conacher, Barberio) 4:0. 26. Bertschy (Emmerton) 5:0. 28. Emmerton (Barberio, Bertschy) 6:0. 52. Walser (Jecker) 6:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 1mal 2 plus 10 Minuten (Kamerzin) gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Stalberg.
Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Leone; Conacher, Malgin, Gibbons; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Jooris, Almond; Jäger, Maillard, Douay.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Schaller, Kamerzin; Stalberg, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bougro, Bykov, Herren; Rossi, Walser, Jörg.
Bemerkungen: Lausanne ohne Hudon (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Hughes, Jobin, Marchon (alle verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer).

Les joueurs lausannois celebrent le 2 a 0 devant l'attaquant fribourgeois Julien Sprunger, droite, et le gardien Fribourgeois Robin Terrier, gauche, lors du match a huis clos du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC, LHC, et le HC Fribourg-Gotteron, HCFG, lors de la 2eme vague de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce mardi 24 novembre 2020 a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausanne lässt Fribourg keine Chance. Bild: keystone

Lugano – Servette 2:0

Der HC Lugano bewies ein weiteres Mal in dieser Saison seine Heimstärke. Die Tessiner feierten in der Resega beim 2:0 gegen Genève-Servette im sechsten Heimspiel bereits den fünften Sieg. Grossen Anteil an den drei gewonnenen Punkten hatte Niklas Schlegel. Der Keeper wehrte sämtliche 38 Torschüsse der Genfer ab und feierte seinen dritten Shutout der Saison.

Stürmer traf auf Zuspiel von Philipp Kuraschew im Powerplay zum 1:0. Kurz zuvor hatte Joël Vermin auf der Gegenseite ebenfalls die Führung auf dem Stock, der Genfer Stürmer scheiterte jedoch alleine vor Schlegel. Dario Bürgler war in der Schlussminute mit dem 2:0 ins leere Tor für den Endstand besorgt. Mit dem vierten Sieg hintereinander zog Lugano in der Tabelle an den Servettiens vorbei und belegt neu Platz 5.

abspielen

Raphael Herburger: «Muss noch gefährlicher werden.» Video: YouTube/MySports

Lugano - Genève-Servette 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
30 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Fluri, Fuchs/Wolf.
Tore: 33. Fazzini (Kurashev, Herburger/Powerplaytor) 1:0. 60. (59:34) Bürgler 2:0 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Traber) gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Omark.
Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Nodari, Wolf; Traber, Chiesa; Bödker, Arcobello, Morini; Fazzini, Kurashev, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Walker, Sannitz, Herburger.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Moy, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Arnaud Riat, Smirnovs, Rod; Fritsche, Berthon, Vouillamoz; Miranda.
Bemerkungen: Lugano ohne Zurkirchen (verletzt), Genève-Servette ohne Patry und Richard (beide verletzt). Genève-Servette von 58:33 bis 59:34 ohne Torhüter. (pre/sda)

Lugano's players Giovanni Morini, Luca Fazzini and Reto Suri, from left, cheer after a goal during the preliminary round game of National League (NLA) Swiss Championship 2020/21 between HC Lugano against HC Geneve-Servette at the ice stadium Corner Arena Lugano, Switzerland, Tuesday, November 24, 2020.(KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Lugano darf gegen Servette jubeln. Bild: keystone

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys

Ohrwurm-Alarm! «Last Christmas» mit Eishockey-Spielern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Die U20-WM zeigt, dass die Schweizer Hockey-Bosse an der falschen Baustelle arbeiten

Die Schweizer U20-Nationalmannschaft scheidet an der Junioren-WM blamabel und ohne Sieg aus. Es zeigt das grosse Problem auf, das mit der geplanten Ligareform nur noch verstärkt würde.

Die Schweizer U20-Nationalmannschaft erwachte zu spät. Nach einem 0:4-Rückstand gegen Deutschland gab es am Ende eine 4:5-Niederlage im entscheidenden Spiel, in dem die Schweiz einen Sieg nach 60 Minuten gebraucht hätte. So endete eine enttäuschende Junioren-Weltmeisterschaft verfrüht. Immerhin muss die Nati in diesem speziellen Jahr nicht auch noch gegen den Abstieg spielen.

4 Spiele, 0 Punkte, 5 Tore und 20 Gegentore. Wie lässt sich das schlechte Abschneiden erklären? Einerseits mit den …

Artikel lesen
Link zum Artikel