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«Kein Plan gegen den Klimawandel»: Städte sind auf Klima-Bedrohung schlecht vorbereitet



Städte in aller Welt sind nach einer aktuellen Auswertung nur unzureichend auf Bedrohungen durch den Klimawandel vorbereitet. 43 Prozent von mehr als 800 ausgewerteten Städten von allen Kontinenten haben nach eigenen Angaben keinen Plan zur künftigen Anpassung an den Klimawandel, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Carbon Disclosure Projects (CDP) mit Sitz in London hervorgeht. Die Organisation sammelt und analysiert systematisch Klimaziele und -massnahmen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen.

Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Städte gaben an, bislang kein konkretes eigenes Ziel zur Reduktion ihrer klimaschädlichen Emissionen zu haben. Im Gegensatz dazu erklärten allerdings 93 Prozent der Städte, sich durch den Klimawandel bedroht zu fühlen.

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Für viele Kommunen scheint Geld eine Rolle zu spielen: Jede vierte Stadt - darunter Heidelberg, Amsterdam und Athen - nannte finanzielle Gründe als Hindernis für Klimaschutzmassnahmen wie etwa Investitionen in Infrastruktur, klimafreundlichen Wohnraum und den Ausbau erneuerbarer Energien.

«Die europäischen Städte müssen eine treibende Kraft sein, um eine klimaneutrale EU bis 2050 zu schaffen und das neue ehrgeizige Emissionsreduktionsziel für 2030 zu erreichen», sagte Mirjam Wolfrum von CDP Europa. Die Organisation stellte immerhin eine zunehmende Transparenz der Städte fest: Seit 2011 ist demnach die Zahl der Städte, die Daten zu ihren Klimazielen und -massnahmen offenlegen, um das 17-fache gestiegen. (sda/dpa)

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