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Bibelgeschichten über Sodom und Gomorrah. Christlicher Bibelcharakter. Geschichte der Schrift. Gott brennen zwei Städte für ihre Sünder aus. Vektorillustration

Gott zerstört mit Feuer und Schwefel die Städte Sodom und Gomorrha. Bild: shutterstock.com

Sektenblog

16 Dinge, die mich an der Geschichte von Sodom und Gomorrha irritieren

Gott zerstörte die beiden biblischen Städte, weil die Bewohner ein ausschweifendes Leben führten. Dabei nahm er keine Rücksicht auf Unschuldige.



Viele christliche Fundamentalisten sehen in der Coronapandemie eine Strafe Gottes. Der himmlische Vater wolle in einer Welt voll Sodom und Gomorrha ein Zeichen setzen und die abgefallenen Seelen massregeln, glauben vor allem Freikirchler in den USA, in Südamerika und Afrika.

Sodom was?, werden sich manche Leserinnen und Leser fragen. «Sodom und Gomorrha» sind ein Synonym für ein lasterhaftes Leben, für Wollust. Vor allem für sexuelle Ausschweifungen. Zurück geht der Ausdruck auf die Bibel.

Sodom und Gomorrha waren zwei Städte in der Nähe des Toten Meeres, die in vorchristlicher Zeit ins Visier von Gott gerieten. So jedenfalls erzählt es das Alte Testament im 1. Buch Mose.

Wir wissen aus der Bibel, dass es für die Betroffenen selten gut kommt, wenn Gott sie ins Auge fasst. Von Adam und Eva bis zu Hiob hatten manche biblische Gestalten unliebsame Begegnungen mit dem Schöpfer, auf die sie gern verzichtet hätten.

Die Geschichte von Sodom und Gomorrha:

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So auch die Bewohner von Sodom und Gomorrha. Sie lebten in Saus und Braus und befriedigten alle ihre Bedürfnisse hemmungslos. In den Augen von Gott führten sie ein sündiges und sexuell ausschweifendes Leben.

Das passte Gott nicht in den Kram und er sann nach Abhilfe. Falls denn die Leute der beiden Städte so amoralisch lebten, wie ihm zu Ohren gekommen war. (Irritation Nummer 1: Als Allwissender hätte er es doch selbst feststellen können.)

Um den Sachverhalt herauszufinden, besuchte er Abraham auf der Erde. Natürlich nicht als Gott, sondern in Gestalt von drei männlichen Engeln (Irritation Nr. 2: Warum so kompliziert, geistige Kommunikation wäre doch effizienter gewesen.)

Gott präsentiert sich einmal mehr als rächende Gestalt, die bei seinen Kollektivstrafen auch Unschuldige nicht verschont.

Gott verriet Abraham, er wolle die beiden Städte dem Erdboden gleichmachen, falls die Bewohner sich tatsächlich so verwerflich und sündig verhielten. (Irritation Nummer 3: Er hätte es vom Himmel aus doch selbst erkennen können).

Wirklich alle?

Abraham fragte Gott, ob er wirklich beide Städte und alle Bewohner vernichten wolle, Unschuldige wie Schuldige. (Irritation Nummer 4.) Abrahams Einwand stimmte Gott nachdenklich (Irritation Nummer 5: Hätte Gott nicht selbst auf die naheliegende Idee kommen können?). Falls sich in Sodom zehn Anständige finden liessen, verschone er die Stadt, entschied Gott schliesslich.

Um dies herauszufinden, schickte Gott zwei Engel zu Lot, dem Neffen von Abraham, der in Sodom wohnte. Lot beherbergte die beiden himmlischen Wesen (Irritation Nummer 6), die von den Leuten aus Sodom als Auswärtige betrachtet wurden. Die sexsüchtigen Sodomiter verlangen von Lot die Herausgabe der Gäste, um sich an ihnen gewaltsam zu vergehen (Irritation Nummer 7).

Eine Endzeitpredigt in Zeiten der Pandemie:

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Lot bietet den Sündern seine jungfräulichen Töchter an

Lot steckte in der Zwickmühle. Er konnte doch den verruchten Bewohnern die heiligen Wesen nicht ausliefern. Da kam ihm die rettende Idee: Er bot den Sodomitern an Stelle der göttlichen Wesen seine jungfräulichen Töchter für ihre perversen Sexspiele an (Irritationen Nummer 8 bis 11). Doch die Einwohner wollten partout die beiden Männer.

Die Suche nach zehn anständigen und gottesfürchtigen Sodomitern endete erfolglos, weshalb Gott seine Drohung wahrmachte (Irritation Nummer 12). Um Lot und seine Familie zu retten, schickten die beiden Engel sie aus der Stadt. Sie schärften ihnen ein, auf keinen Fall zurückschauen, wenn Gott Schwefel und Feuer auf Sodom und Gomorrha herabregnen lasse.

Doch Lots Frau konnte der Versuchung nicht widerstehen, sich umzudrehen und auf ihre brennende Stadt zu schauen. Augenblicklich erstarrte sie zur Salzsäule (Irritationen 13 bis 16: Sollte Lots Frau etwa nicht sehen, mit welcher Brutalität Gott die gesamte Bevölkerung der beiden Städte eliminierte – inklusiv der unschuldigen Kinder? Wieso wurde sie wegen ihres Blicks zurück gleich mit dem Tod bestraft?)

Was hat sich Gott dabei gedacht?

Man fragt sich unwillkürlich, was sich Gott bei dieser Geschichte um Sodom und Gomorrha gedacht hat. Sie ist so radikal und konkret, dass sie nicht als Metapher oder Gleichnis durchgeht. Erinnert sei daran, dass strenggläubige Christen die Bibel als authentisches Wort Gottes betrachten. Gott verletzte selbst alle seine ethischen und moralischen Ansprüche an die Menschen in krasser Weise.

Die Ereignisse um die beiden biblischen Städte sind aus heutiger Perspektive ein PR-mässiger Supergau. Gott präsentiert sich einmal mehr als rächende Gestalt, die bei seinen Kollektivstrafen auch Unschuldige nicht verschont.

Der allmächtige und allwissende Gott hätte wissen müssen, dass sich die Menschheit dereinst geistig entwickeln und emanzipieren würde. Und dass spätere Generationen sein Verhalten als unmenschlich und erst recht ungöttlich werten werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.06.2020 08:25
    Highlight Highlight Bei Pompei war ein Vulkan vor der Stadt, und da passierte dasselbe wie wie bei Sodom, das alles zu was aufrecht sass u. steht zur einer Salzsäule wurde, die aus dem Vulkan gewisse Säuren und Gase zu Salz werden lies, u. das Tote Meer ist nicht der einzig Salzsee denn es gibt, sondern es gibt noch einer in Afrika, der so salzhaltig ist, dass seine Gase noch jetzt in der nähe am See zu Salz kristallisieren.
  • Share 02.06.2020 21:57
    Highlight Highlight Eine Auswahl an Erklärungen. Der Verfasser distanziert sich vom Wahrheitsgehalt der Geschichte „Sodumm & Fohtmorna“.

    1 Wäre Gott allwissend ist die Beichte hinfällig.
    2 Im Anfang war das Wort.
    3 Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin auch ich.
    4 Eifer sucht,
    5 was Leiden schafft.
    6 Einer für alle oder alle für einen?
    7 Dein Feind ist auch mein Feind.
    8-11 Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
    12 Gesagt-getan.
    13-16 Ein Sünder, ist ein Sünder, bleibt ein Sünder.
    17 Das Opfer wird zum Täter.
    • Mijasma 03.06.2020 00:35
      Highlight Highlight Und was wollen sie damit sagen?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.06.2020 04:17
      Highlight Highlight Shrare, ganz deiner Meinung, warum denn einem allwissender Gott, um Vergebung bitten, und vorfallen Busse tun, u. von Gott zugestehen dass man gesündigt hat, wenn er schon alles weiss, denn das ist doch schon alles in Butter, wenn man an Jesus glaubt, denn dann kann man immer wieder zu ihm zurückkehren wenn wieder etwas angestellt hat, u. was falsches gemacht hat, u. so kann man trotz Versagen immer zu ihm wieder zurückkehren, u. im fordt immer wieder weitersündigen, denn man kann ja immer wieder weitersündigen. Quo Vadis


      Warum Busse tun, wenn man durch ein Freiticket darauf hin es sich immer wiederholt, denn das wird hiermit auf die Dauer ungültig, u. verschmäht sich!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.06.2020 05:11
      Highlight Highlight Ein gewisser MH hat Bücherschreiber, wegen seinem Glauben in verzugszwang u. Erklärungsnot, u. deshalb musste er eine neue These finden, wegen seiner stehts von neuen Übertretungen geprägten Heilsgewissheit, die er nur mit einer Erklärung wiedergab, dass alles stückweise gilt, u. somit in den Himmel zu kommen, einen neuer Schwindel ist.

      und so bleibt die Frage offen, wer gewiss ist, ob Gott sein versprechen überhaupt annimmt,

      u. da fragt sich, warum geht man immer wieder frömmeln, wenn dem so nicht sicher bin, u. stets ums vergeben bitten muss, ""ob das was da für ein Märchen erzählt wird, jetzt doch Wahrheit oder Irrglaube ist, "das alles eine Lüge ist.!?"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 02.06.2020 20:57
    Highlight Highlight bbelser: Von biblischer Kultur reden Sie??

    "Willst du aber Sklaven und Sklavinnen haben, so sollst du sie kaufen von den Völkern, die um euch her sind, und auch von den Beisassen, die als Fremdlinge unter euch wohnen, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Lande zeugen. Die mögt ihr zu eigen haben und sollt sie vererben euren Kindern zum Eigentum; für immer könnt ihr sie als Sklaven arbeiten lassen." (3. Mose 25,43-46)

    ...exemplarische Kultur, nicht wahr?
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Das Thal von Siddim ist zur Zeit Kriege von verschiedenen Königen belagert worden, u. Lot wurde ein Kriegsgefangener, den Abram loslöste, u. die Töchter waren demzufolge auch einen Kriegspfand, den Lot seine Töchter weggeben wollte. Doch früher sah man in den Sklavinnen auch als seine Töchter, und da bekanntlich damals viele Kebsweiber die Patriarchen hatten, war es denen egal ob ein paar weniger in seinem Besitzt war.

    Eine andere Möglichkeit wär, dass er alleine dort mit seinen direkt verwandten Töchter dort gefangen war.
    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.06.2020 06:06
      Highlight Highlight Gewisse Auszüge aus der Bibel kommen bei den Quomran- Rollen nicht vor, wie das Gericht von Sodom, so ist es bei meiner Suche auf jedenfalls aufgefallen.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.06.2020 12:43
    Highlight Highlight "Tue was du nicht lassen kannst," das hat früher ein Pastor zu mir gesagt,> es eine schöne mon chérie

    Nun wie ich wieder ganz so verkehrt bin, u. das bin ich hier wohl nicht den die einigen mit einer anderen Meinung, was mir ja auch zusteht!

    Das vermeintliche Ausgrabung sollte zu den möglichen Kandidaten für ein Sodom sein, doch so sicher ist das nicht.

    Sodom hat auch sicherlich ein Kriegsschauplatz sein können, wo zufällig neben dem toten Meer war, und die beiden weissen Männer Gesandte von den andern Kriegspartei sein, die von Abraham angeführt wurde.

    Die Töchter sollten ein Kriegspfand werden, doch die andere Kriegspartei wollte dieses Angebot nicht annehmen.
  • Toni.Stark 01.06.2020 23:02
    Highlight Highlight HS geht es Ihnen um eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema oder sind sie einfach nur negativ und gegen Gott eingestellt? Seit 1998 lese ich die Bibel regelmässig. Es sind mir sehr viele Irritationen begegnet, aber mit einem ehrlichen Herzen findet man Antworten dazu, die überzeugen. Aber wollen Sie das? PS: Mir geht es nicht um klare Missbräuche und Skandale der Kirche oder religöse Fanatiker, die sind offenbar und klar zu verurteilen.
  • Mijasma 01.06.2020 19:40
    Highlight Highlight Es gibt da nur einen kleinen Pferdefuss. Dom wurde gefunden. Die Skelette die gefunden wurden zeigen eindeutig die Spuren eines kollektiven gewaltsam Todes. Spuren einer gewaltigen Explosion wurden gefunden. Über die Geschichte kann man streiten, dass Ereignis hat aber stattgefunden. Dazu gibt es eine gute Doku. ZDF Info Geschichte GB 2014 Mythen-Jäger 1.6.2020 18.45uhr.
    • Mutzli 02.06.2020 07:51
      Highlight Highlight @Mijasma

      Diese Theorie geht auf Steven Collins zurück, der nicht bei einer akkreditierten Universität arbeitet, sondern für das Trinity Southwestern College, eine Bibelschule. Dessen Buch von 2013, in dem er seine "Entdeckung" ankündigte (https://bit.ly/2ZYhmUB) , ist alles andere als ein wissenschaftliches Werk. Relevante Literatur wird nicht zitiert, effektives Sammeln und Auswertung von Daten fehlt, während klar gemacht wird, dass eine wörtliche Auslegung der Bibel Priorität hat.

      Was er für Spuren einer Explosion hält, ist besser mit einer Feuersbrunst erklärbar, welche nicht selten waren
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Wenn wir den Fundamentalisten mehr glauben könnten, müsste jeden Vers teilen, u. dann neu am richtigen Ort einteilen, dass die Eingebung von Gott gemäss, ihren Auslegungen für den Wortgottes-Prediger stimmen würde, u. so keine neuen Satzzeichen mehr zulegen müsste, denn die neuen Versen wären dann angepasst!
    • Mijasma 03.06.2020 00:32
      Highlight Highlight Ich Stimme mit ihnen überein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse immer angezweifelt werden dürfen. Dass man versuchen sollte sie zu widerlegen.

      Die Annahme, dass eine Theorie falsch ist weil derjenige an einer Christlichen Universität (nicht akkreditiert) arbeitet halte ich für voreingenommen.
      Seine Funde an der Stelle sind, real, überprüfbar und Schlüssig.
      Aufgrund der Temperaturen die für kurze Zeit geherrscht haben müssen, schliesst eine Feuersbrunst weitgehend aus.
      Die Theorie eines Explodierenden Meteoriten schliesst die Natürlichkeit des Ereignisses (ohne Gott) nicht aus.
  • Spooky 01.06.2020 17:28
    Highlight Highlight Ich vermute, für Lots Frau war es eine Erlösung, zu einer Salzsäule zu erstarren. Das Leben mit Lot, diesem brutalen Macho und autoritären Patriarchen, muss die Hölle gewesen sein.
    • Pasionaria 01.06.2020 22:32
      Highlight Highlight Es ist eher anzunehmen, dass für Lot's Frau(en) die Erlösung 'göttlicher' gewesen wäre, wenn Lot selbst zur Salzsäule erstarrt wäre…...
    • Spooky 02.06.2020 03:57
      Highlight Highlight Pasionaria

      Vom Regen in die Traufe! Dann hätte sich Abraham um sie gekümmert 😱
  • Mirischgliich 01.06.2020 12:13
    Highlight Highlight Super Zusammenfassung, danke! Weiter so!😂 Im Alten Testament war noch was los, das schlägt jeden amerikanischen Actionthriller.

    Das war jetzt mal ein humorvoller Beitrag von Hugo Stamm! Humor hilft gegen geistige Einbahnstrassen und ist ein sicheres Mittel gegen Vereinnahmung, finde ich.
    (Der Schlussabsatz kommt für mich wieder ein bisschen belehrend rüber, aber macht nichts.)
  • Hypatia 01.06.2020 10:30
    Highlight Highlight Man kann diese Geschichte auch ganz anders lesen, besonders angesichts der Situation in den USA.

    Die Geburt des Rassismus aus dem Geist des sogenannten "auserwählten Volkes". Alle anders Denkenden, anders sich Verhaltenden, anders Gearteten werden ausradiert, in extremis ausgerottet von eben jenem Gott, der diesen Geist in der Transzendenz repräsentiert.

    Ich möchte diese These zur Diskussion stellen. Ich selbst bin mir der Tragweite einer solchen Aussage bewusst und möchte betonen, dass sie in einem doppelten Sinne fragwürdig ist.

    Ist dieser Gott nicht abgrundtief rassistisch? -

    • Alienus 01.06.2020 13:39
      Highlight Highlight Hypatia

      1/3

      Die Diskussion ist heikel. Eine elementare Betrachtung der jüdischen Geschichte führt zum gemeinten Gott, wie er über das „Heilige Buch“ vermittelt wurde.

      Man muss sich auf ne Menge von Blitzen gefasst machen, die vom Donnar/Thor hernieder kommen können.

      Dies kann deshalb sein, weil man den damaligen Landraub des jüdischen Volkes betrachten muss.

      Der selbstgestrickte monotheistische Gott, denn die Juden für sich entdeckten bzw. entwickelten, gab den versprengten und daher heimatlosen Menschen die exkulpierende Entscheidung, das angeblich menschenfreie Gebiet zu okkupieren.
    • Alienus 01.06.2020 13:42
      Highlight Highlight 2/3

      Taucht man in die „göttlichen“ bzw. von jüd. Menschen (!) gemachten Richtlinien ein, so fällt z.B. die Aussage auf, dass man die „Feinde“ so lieben solle wie sich selbst.

      Aber das große „aber“… ist doch, wenn man untersucht, wer tatsächlich der Feind ist.

      Folgt man der Auslegung in dieser Spur, so sind Feinde diejenige, welche eigener/m Familie, Klan, Stamm, Volk und der eigenen Religionsgemeinschaft entstammen.

      Der Fremde, der Eindringling aus dem Norden, der Fremdling aus der Wüste, der Seefahrer vom Meer kommend, der braucht nicht geschont werden.

      Die können erschlagen werden!
    • Alienus 01.06.2020 13:45
      Highlight Highlight 3/3

      In dieser Küche können allerlei Gerichte fabriziert werden. Überlegenheitsgefühl durch gefühlte Nähe zu Gott. Basisbrühe einer blutbedingte Wertigkeit, weil hie gute Menschen und da die Fremden, die schlimmer sind als eigene Feinde.

      Dadurch wurde die Basis für stille und/und laute Überheblichkeit gelegt. Interessant, dass sehr gottesfürchtige Gruppierungen doch die schlimmsten Überlegenheitsgefühle hatten, da die durch Gott sanktioniert waren.

      Dicke Spuren kann man in den USA sehen. Die Wiedergeburt des Neomoses in Gottes eigenem Land kann man als Menetekel am beschmutzten Haus sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raber 31.05.2020 14:47
    Highlight Highlight Alles Humbug, die zur Salzstatue erstarrte Frau, Name leider gerade entfallen, steht noch immer dort. Beweis genug;)
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.06.2020 21:39
      Highlight Highlight Im religiösen Blog ist der Betreiber der Auffassung, dass sein Gott alles unter Kontrolle hat, doch was in Sodom geschehen ist, hat alle allem widersprochen, denn dieser Gott hatte sich selbst nicht mehr unter Kontrolle, sonst hätte Abraham seinen Gott nicht beschwichtigen müssen, dass Gott in Sodom sein Gericht ablassen soll, denn wenn einer droht, hat er sich nicht mehr unter Kontrolle u. nur noch ein falscher Gedanke u. das Unglück ist geschehen, u. so richten wir u. merken nicht das die Funke gleich überspringt u. einer Pendeltür ins Schwingen kommt u. dabei wieder auf die andere Seite zurückschlägt u. so fangen auch Kriege an.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.06.2020 20:06
      Highlight Highlight D. Trumps reden sind bekannt wegen seinen sinnlosen dummes schwatz, das nichts keinen näheren Sinn gibt, u. oft tut es seine angebetete Pastorin auch, die ihre Schäflein bei Trump hütet, dass die Wahlen für Trump gut ausgehen.

      Dieser Trump, natürlich nicht Jehova, sondern eben Trump, der selbst meint, (ich sei Gottes,) (auf Video,) der zu hoch gesetzt, im Pokern.

      Warum sprechen radikale Christen stets; ...
      (ich bin Gottes)?

      Pfingsten ist vorbei, doch der heilige Geist Gottes, also der Geist Gottes, auf ist auf ihn heruntergefahren, u. hat in ihm den Platz eingenommen, ..

      aber doch sündigen die immer-Ford.
  • Jörg Wirz 31.05.2020 13:23
    Highlight Highlight Stamm beschäftigt sich doch schon lange mit dem Christentum. Also sollte er doch langsam wissen, dass die Bibel im Wesentlichen lange nach Christi Tod beendet wurde und dem Zeitgeist der damaligen Epoche und dem Verständnis der damaligen Kirche entsprach. Heute noch in den Details zu kramen mit den immer gleichen Vorwürfen und Ergebnissen bringt nichts.

    Das Christentum ist geprägt von "gut" und "böse", von "Strafe" und "Ursünde". Dies entsprach kaum der Absicht von Jesus Christus, der ja nachweislich gelebt und gelehrt hat.
    • Alienus 31.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Erbitte um Nachweis.
    • Alienus 31.05.2020 19:12
      Highlight Highlight NACHWEIS=

      Beweismittel beibringen und durch dieselben etwas begründen, einen Nachweis führen: sein Recht, seine Abstammung u. dgl. nachweisen.

      Nachweis hier: Deutsches Wörterbuch, Brüder Grimm

      PS: zwar etwa 200 Jahre alt, aber weiter als Sie!
    • Pasionaria 31.05.2020 19:41
      Highlight Highlight Alienus
      …..auch das ist uralt:
      Behaupten ist gut - nachweisen ist besser und offensichtlich schwieriger!
      Hallo Jörgen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • easy skanking 31.05.2020 13:20
    Highlight Highlight die götter waren astronauten.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 12:40
    Highlight Highlight WWW = World Wide Web, könnte auch unter Welt weit webspinnen verbunden werden, oder rel. Blog mit Zielsetzung eine andere heile Welt vorzugaukeln, die zwar versprochen wird, doch nie wirklich gegeben hat.

    Warum soll denn aus der drohenden Botschaft von Sodom, daraus eine heile Welt werden, wenn WWW alles ins wanken kommt, u. aus einer düsteren Vergangenheit von Sodom gleich ein Himmel auf Erden werden, wo im Beisammensein frohlocket wird, wie beim Aloisius der statt luja singt im Himmel, im Bahnhof-Bräu glücklich sein Mass Bier trinkt.
    Benutzer Bild
    • Share 31.05.2020 18:08
      Highlight Highlight Die Chinesen haben auf dem Mount Everest eine Antenne platziert - zu Forschungszwecken und natürlich nur vorübergehend. Doch auf der Netzkarte ist dieser Punkt nun abgedeckt. Es sind Tatsachen geschaffen worden. Die Geschichte von S & G zeigt auf, was passiert, wenn Konsequenz zu Ende gedacht wird. Was der AI nun Stück für Stück lernt. Evidenzbasiertes Patt. Heisst im Idealfall das Spiel neu zu beginnen. Die Figuren auf Anfangsposition zu stellen. Wie soll das gehen?
    • Share 31.05.2020 18:20
      Highlight Highlight Der Bot sagt mir, ich kann nur 64. Miss Marple‘s Dreizehn Probleme geben die Neuauflage des Delischen Problems, das kurz zuvor aufgelöst wurde. Bitcoin gibt über zweihundert Rätsel auf - welche wissen wir nicht. Elon wähnt sich in einer Computersimulation. Die Muslime pilgern einmal im Leben und schliessen den Kreis um die Kaaba herum. Viele suchten das Glück im Sternkreis.
      We didn’t start the fire. Oder, auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner. Wie lässt sich das auflösen? Lösen wir uns auf, gehen wir in Liebe, Glaube, Hoffnung auf?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 23:27
      Highlight Highlight Unter dem EAI und das amerikanische Fahne, ist das Lion - Input, wo es thematisch um Sodom u. ein Vulkan am toten Meer den Anfang macht, und gegen Schluss ein Auszug aus einem Web reinplatziert habe, um es informell zu bestätigen, oder will jemand noch ein Sachbuch darüber kaufen!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 31.05.2020 12:39
    Highlight Highlight Als das mit Lot`s Jaungfrau Töchtern sehe ich etwas anders. Im nahen Osten ist ja die Traditionelle Gastfreundschaft Kult, ja fast Gesetz. Anstelle der zwei jungen attraktiven männlichen Engel hat er den Vergewaltigern seine Töchter angeboten um die Schändung der Gäste zu vermeiden. Wahre Gastfreundschaft ist das! Das lässt aber die ganze Geschichte kaum glaubwürdiger werden.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.06.2020 08:04
      Highlight Highlight Da bis heute noch in frommen Kreisen, immer noch an den bibl. Patriarchen als ehrenhaft betrachtet, ist doch als Vorbild eines Lot keine Vorhanden, darum müssen sich heute niemand daran beschämen, sondern wir nehmen uns woanders unsere Vorbilder!
  • Oxymora 31.05.2020 10:49
    Highlight Highlight “Was hat sich Gott dabei gedacht?“

    Nichts

    1. Allwissend
    ER weis, was ER denken würde, falls ER denken könnte.
    Denken ist für IHN sinn frei. Das ist natürlich sehr hart für Fans die IHM nacheifern. Auch wenn es einigen gelingt ein Minimum zu denken, so können sie ihr Denken nicht total 100% unterbinden.

    2. Kein Hinweis in der Heiligen Schrift, dass der HERR über ein Organ zum Denken verfügt.

    3.Der liebe GOTT hat sich bestimmt nicht gedacht ich konstruiere sündige Wesen um sie dann für ihre Sünden zu bestrafen.

    ER funktioniert ohne Denken, das ist ein Wunder, ein göttliches Mysterium!
    • easy skanking 31.05.2020 13:46
      Highlight Highlight odeeer.. extraterristisch..
      er kann ja schlecht von dieser welt sein, wenn er sie erschaffen hat..
    • Oxymora 31.05.2020 23:34
      Highlight Highlight @easy skanking

      Vielleicht gehört er zu den grünen Männchen, leider knausert die Heilige Schrift mit Auskunft darüber. Wer Götter erfindet muss eben darauf achten, dass sie unergründlich, unauffindbar und menschenscheu sind.
  • swisskiss 31.05.2020 10:04
    Highlight Highlight Sowas Hugo, Du bist über eine Anekdote im Märchenbuch der Christen irritiert?

    Dann bitte lies nie Grimms gesammelte Märchen.

    Spoiler: Da können Tiere reden!

    Bisschen sehr simpler Artikel, der im Grundsatz völlig nichtssagend ist.

    Da gabs schon viel bessere Artikel im Sektenblog.
    • Michael Bamberger 31.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Swisskiss: "Dann bitte lies nie Grimms gesammelte Märchen. Spoiler: Da können Tiere reden!"

      Problemlos schafft das die biblische Schlange auch:

      "Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben,..." (1. Mose 3,4)
    • Oxymora 31.05.2020 12:19
      Highlight Highlight @swisskiss

      Ich finde die Grimms waren nicht sehr innovativ.
      Die haben nicht einmal ein Märchen mit sprechender Schlange.
    • Michael Bamberger 31.05.2020 12:51
      Highlight Highlight @ Swisskiss

      ...und nicht nur die Schlange plaudert in der Bibel drauflos, sondern auch der Esel:

      "Da öffnete der Herr den Mund der Eselin, und sie sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich nun schon dreimal geschlagen hast?"
      (4. Mose 22,28)
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  • flothi 31.05.2020 09:31
    Highlight Highlight Die Bibel ist so voller "abstruser" Irritationen! Das gibt mir echt zu denken.
    Welcher Mensch (geschweige denn: welche Menschen) sollten auf die Idee kommen, so etwas zu erfinden??? Und erst noch als Wort Gottes zu verkaufen???
    Müsste uns allen zu denken geben, finde ich …
    • bbelser 31.05.2020 10:39
      Highlight Highlight Ja ja... Denk mal drüber nach... 😉
      Im Ernst: beschäftige dich bitte erstmal mit Bibelwissenschaft und Exegese, ehe du so vorschnelle Urteile abgibst über ein vielschichtiges Zeugnis unserer kulturellen Entwicklung.
      Nicht alles, was du nicht verstehst, ist deswegen gleich abstrus und irritierend.
      Niemand zwingt dich, irgendwas zu glauben, nimms einfach mal als eine Art, wie Menschen sich mit Grenzerfahrungen auseinandersetzten...
    • flothi 02.06.2020 15:37
      Highlight Highlight @bbelser: ich glaube, Du hast meinen Post falsch verstanden ...
  • Booker 31.05.2020 07:51
    Highlight Highlight Ja früher gab es kein TV, kein Netflix und kein Social Media. Also schrieben die Phantasten Ihre Geschichten nieder und erzählten sie solange weiter, bis andere sie glaubten und auch weiter verbreiteten. Zu einer Zeit wo es keine Polizei gab und keine Gerichte drängte man den Menschen Regeln auf in Form der 10 Gebote um die Masse im Griff zu haben. Das hat lange Zeit funktioniert und selbst heute glauben sogar zivilisierte Menschen an diese Geschichtchen.
    • bbelser 31.05.2020 09:31
      Highlight Highlight Tja, was haben wir nur für saudumme Vorfahren gehabt. Kaum zu glauben, dass daraus solche Intelligenzbestien mit dem ultimativen Durchblick hervorgehen konnten 😉
  • Pasionaria 31.05.2020 06:07
    Highlight Highlight Fragen über Fragen - Irritation 17up....:
    - gab es diese beiden Städte überhaupt? Werden bestimmt von Religiösen nach Palästina versetzt…..
    - wie konnte der, ach so moralische Gott die Preisgabe von Leib und Ehre der Töchter akzeptieren?
    - wieso schritt er bei Inzesthandlungen nicht ein?
    - warum bestrafte er die gedemütigte Mutter mit der Entehrung ihrer Kinder?
    Soviel makabre Fantasie muss man zuerst haben.
    • Pasionaria 31.05.2020 19:07
      Highlight Highlight Kann mir denn kein Überzeugt-Gläubiger > z.B. Wirzens, Antworten auf meine Fragen geben?
      Eine weitere Enttäuschung in diesem Blog...?
    • Maracuja 31.05.2020 22:11
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Ich muss leider passen, ich habe das Wochenende mit dem Korrigieren einer Abschlussarbeit verbracht (jetzt hilft nur noch 🙏🏽, dass er besteht 😊) und morgen steht das Korrigieren einer Arbeit für ne Zwischenprüfung an. Ich bin schlicht zu erschöpft, um noch Bibelverse auszulegen.
    • Pasionaria 31.05.2020 23:33
      Highlight Highlight Maracuyá
      Für mich gehörst Du auch nicht unter die Überzeugt-Gläubigen, dann schon eher unter die argumentativ-und-haltungsmässig-überzeugend-Gläubigen.
      Wahrhaftig ein ehrlich gemeintes Kompliment von mir.
      Was würden Deine Jungs auch ohne ihre kluge Mutter machen? Hoffentlich wissen sie es zu schätzen und die Lehrerschaft zu würdigen.
      Es darf gebeten oder gebetet (oder was auch immer) werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tobler-max 30.05.2020 23:39
    Highlight Highlight Es lebe die christliche Moral
    Ein Gott, der Lot mit seiner Familie zum Ueberleben
    auswählt, bevor er alle Frauen, Kinder, und Tiere in Sodom und Gomorrah mit sadistischer
    Genugtuung abbrennt. Ein Lot, der seine im Haus einquartierten Gäste vor dem triebgesteuerten
    Mob schützt, indem er der geilen Meute auf der Strasse als Ersatz seine beiden Töchter zur Vergewaltigung anbietet, mit der Zugabe, dass sie noch Jungfrauen seien. Natürlich ist es die Frau, die, nur weil sie sich nach ihrer Heimat umdreht, zur Salzsäule erstarrt. Darauf vögelt Lot in dieser Bibel noch seine eigenen Töchter.
    • Share 31.05.2020 01:01
      Highlight Highlight @..one...
      Ad absurdum geführt. Die Irritationen, von HSt aufgeworfen, missverstehen das Genre der Allegorie.
      Zu vergleichen mit der Vielschichtigkeit einer Agatha Christie in Miss Marple und der Tuesday Crime Club 13, gilt bis heute als unübersetzbar. Die Geschichten sind gerade mal achtzig Jahre alt.
    • bbelser 31.05.2020 09:39
      Highlight Highlight Die sich Jahrhunderte später entwickelnde christliche Moral bezieht sich an keiner Stelle ihrer Begründungen auf diese Geschichte. Deine ahistorische Betrachtungsweise ist recht absurd...
    • Oxymora 31.05.2020 23:24
      Highlight Highlight @bbelser

      ??? Christliche Moral ???

      Was für eine Worthülse!

      Haben Sie ein Beispiel von christlicher Moral.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 22:34
    Highlight Highlight Also was bei Sodom geschah war vielleicht zeitgerechnet u. Ortsgebunden irgendwie verschoben, darum hatte es damals die Flammen eines Super-Gau Vulkan bis nach Jerusalem gespuckt, also war das nicht Pfingsten, sondern wiedermal ein Vulkanausbruch.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 21:42
    Highlight Highlight In Sodom konnten wohl nicht einmal lesen, u. erst gar nicht reden, denn die waren doch alle durch den Wein irgendwie ganz hinüber, einfach so ganz die Türe zu, denn die konnten nichts mehr wahrnehmen, u. die Bildung ist bei solchen gleich Null, u. deshalb meide ich jeden Sonntäglichen Weg am Morgenfrüh, dass ich nichts über sonderlichen Auslegungen aus "Sodom und eine Nacht," nichts davon hören will.

    Auslegungen über Sodom ist eine düstere Geschichte, wie aus "Tausend und einer Nacht," in denen es immer um zwei Gegenspieler geht, den Guten u. den Bösen, u. zuletzt gibt es das Happy End durch einen Jesus, insofern alles so abläuft, wie es dem Geschichten-Verfasser es passt.

    • RicoH 30.05.2020 21:58
      Highlight Highlight "In Sodom konnten wohl nicht einmal lesen" – wer oder was konnte nicht lesen?
      "denn die waren doch alle durch den Wein irgendwie ganz hinüber" – konnten die nun lesen oder nicht?
      "einfach so ganz die Türe zu" – was hat denn jetzt die Türe mit lesen zu tun?
      "denn die konnten nichts mehr wahrnehmen" - liegt's jetzt am Wein oder der Bildung?
      "u. die Bildung ist bei solchen gleich Null" – oke, liegt an der Bildung
      "u. deshalb meide ich jeden Sonntäglichen Weg am Morgenfrüh" – würde ich mit der schlechten Bildung auch tun.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 22:16
      Highlight Highlight Na so ein gefälschter Quatsch am Sonntag sich anhören, der sich wie aus einem Wörterbuch zusammengesammelt wurde, will ich mir nicht die Zeit stehlen lassen, denn dafür ist die stündliche Sendung Sternstunde im Fernsehen sicher intelligenter, u. nicht irgendwie aus nummerierten Sätzen, dessen Zahlen dafür dienen, dass nach Zahlen das richtige zusammengefügt wird, dass die sonntägliche Meinung die anzuhören ist, zum Thema passt, u. in gemachter Autorität unterstützt wird.

      Das sind meine Ansichten, ob es den Leser nun passt oder nicht, die sind gemacht.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 22:42
      Highlight Highlight Rico falls noch liest, nimm das Spiel; Mensch ärgere dich nicht," das könnte dich beruhigen, u. deine Kollegen auch, und Friede sei mit Euch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waldeslust 30.05.2020 16:53
    Highlight Highlight 1/2

    Ähnlich wie bei Corona, Klimawandel, Impfangst etc: Ich kann "Andersgläubige" beschimpfen oder versuchen, sie mit rationalen Argumenten zu erreichen.

    Wenn es Stamm ernst wäre, Religionskritik zu betreiben, die das Ziel hat, unreflektierte Gläubige zu überzeugen, dann sollte er sich mit der theologischen Wissenschaft der Bibelexegese beschäftigen (Auslegung von Texten, vgl. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Biblische_Exegese)

    Diese sagt zu seinen Irritationen 8-11 (Anbieten der Töchter, um die Gottesboten zu schützen) Folgendes:
    • Share 30.05.2020 20:18
      Highlight Highlight Die zentralen Fragen werden als Dilemma abgehandelt, wie der Titel suggerieren wollte. Kern der Auseinandersetzung ist das geteilte Volk. Hier die Landbevölkerung und da die deportierte Elite. Viele Fragen stellen sich wie mit der Dominanz des Unterdrückers umzugehen ist, ohne vom Glauben abzufallen, ohne der Priesterkaste die vorhandenen Möglichkeiten den eigenen Glauben auszuüben einzuschränken. Die Schriften reflektieren den Zusammenbruch Babyloniens und bereiten den Weg zu den Makkabäerkriegen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 08:14
      Highlight Highlight Waldeslust, wenn er Hugo Stamm zuwenig gut macht, dann sollten wir es für ihn tun, u. schaffen anstelle Sodom des Irrglaubens, die Wahrheit der Aufklärung.
  • Hypatia 30.05.2020 16:51
    Highlight Highlight Bei dieser Geschichte vom gewaltätig zerstörenden Gott schiebt sich mir immer wieder jenes Foto in den Vordergrund, worin führende amerikanische Evangelikale für das goldene Chalb beten, das z.Z. im Weissen Haus residiert, wobei es eher den Anschein macht, dass sie es anbeten.

    Mir scheint, dass diese Geschichten des AT uns mehr zu sagen haben, als wir sie in unserer Oberflächlichkeit wahrhaben wollen oder nicht wahrhaben wollen.



    • bbelser 30.05.2020 17:46
      Highlight Highlight Natürlich ist das so, Hypatia. Auch die "Schuld" Sodoms in der von Hugo gewählten Geschichte ist viel aktueller als hier suggeriert wird: trotz Wohlstand und Sicherheit kein Herz für die Elenden, Armen und Fremden. Ja, das ist nicht nur in der heutigen Schweiz ein Problem, das war schon damals ein Grund für ohnmächtigen Zorn. Ein ohnmächtiger Zorn, der Geschichten für eine ganze Netflix-Serie bieten würde...
    • mon tuno 30.05.2020 17:58
      Highlight Highlight Nein, sie haben uns vermutlich nur zu sagen dass Dummheit eine Konstante ist
  • Waldeslust 30.05.2020 16:35
    Highlight Highlight 2/2

    Es geht mitnichten um "perverse Sexspiele", sondern um sexualisierte Gewalt. In patriarchaler Gesellschaft werden Männer entwürdigt, indem man sie durch Penetration "zur Frau macht". Wenn Lot als "Ersatz" für seine männl. Gäste seine Tochter zur Vergewaltigung anbietet, so legt dies die Machtverhältnisse offen: Die physische Integrität von Frauen zählt weniger als jene von Männern.

    (Quelle: Stuttgarter Altes Testament, 2005).

    Sofort sind wir mittels eines 3000 Jahre alten Textes an zentralen Menschheitsfragen, die uns heute wie damals berühren!
    • bbelser 30.05.2020 17:55
      Highlight Highlight Bei Sodom und Gomorrha geht es um institutionalisierte Ungerechtigkeiten einer fühllos gewordenen ignoranten Wohlstandsgesellschaft.
      Inklusive sexualisierter Gewalt, prekärer Beschäftigung von Fremden, Ausbeutung der Ressourcen für eine reiche Oberschicht, foodwaste und Konsumismus. Sehr viel aktueller kann eine Bibel-Erzählung kaum sein. Leider kein Wort davon im ach so kritischen Blog.
    • RicoH 30.05.2020 18:36
      Highlight Highlight Oke, man sich alles schönschreiben und nach seinem Gusto interpretieren.

      Jetzt mal ernst: ist Sodomie (egal ob bei Mann oder Frau) heute wirklich noch ein Thema? Die physische Integrität der Frauen sollte mittlerweile gleichgestellt sein, wie der männlichen.

      Wenn wir schon beim Thema sind: Hat nicht gerade der Glaube die Diskrepanz zur männlichen und weiblichen Weltanschauung wissentlich gefördert und gefestigt? Von da her, shame on you.
    • bbelser 30.05.2020 18:50
      Highlight Highlight @RicoH: schön, leben wir in deiner Mäechenwelt, in der es keine sexualisierte Gewalt mehr gibt und Frauen diese nicht mehr tagtäglich fürchten müssen. Wer ist hier der Märchen-Gläubige?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waldeslust 30.05.2020 16:35
    Highlight Highlight 1/2

    Ähnlich wie bei Corona, Klimawandel, Impfangst etc: Ich kann "Andersgläubige" beschimpfen oder versuchen, sie mit rationalen Argumenten zu erreichen.

    Wenn es Stamm ernst wäre, Religionskritik zu betreiben, die das Ziel hat, unreflektierte Gläubige zu überzeugen, dann sollte er sich mit der theologischen Wissenschaft der Bibelexegese beschäftigen (Auslegung von Texten, vgl. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Biblische_Exegese)

    Diese sagt zu seinen Irritationen 8-11 (Anbieten der Töchter, um die Gottesboten zu schützen) Folgendes:
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 20:43
      Highlight Highlight Jeder kanns sich's auslegen wie es ihm passt, wenn es ihm selbst etwas bringt, ohne dabei ein Opfer zu bringen, nach dem Motto; der Zweck heiligt die Mittel, u. so hat Gott geboten, Landmaschinen zu Waffen zu machen, mit dem zweischneidigen Schwert, denn ihr sollt euch Freunde machen, mit dem ungerechten Mammon, u. so wird ein Krater einer Atombombe gleich Hiroschima oder noch mehr gleich Sodom gleich eines Astroiden-Einschlag heimsuchen, was eine andere mögliche Variante sein kann, statt die eines Vulkan-Ausbruches.
    • Share 30.05.2020 22:34
      Highlight Highlight Exaggerate. Doch passieren tut doch genau das Gegenteil. Der kleinste gemeinsame Nenner: „wenn nur einer“. Ich sehe nicht so tief hinein, kann mir gut vorstellen, dass Berechenbarkeit, sei es nur die Mathematische, erfolgversprechend ausgelegt wird. Mit den Schriften wird der Wind-, Berg- und Wettergott abgelöst. Der Vorläufer eines personalen Gottesbild entsteht. Die Erbsünde verblasst. Die Gebärende gibt die Religion weiter. Diese Entwicklung kulminiert in Jesus Christus. Ging lange Zeit verloren und wurde im 19. Jh durch die Darwinisten in Frage gestellt und teilweise versucht auszulöschen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 15:52
      Highlight Highlight Share, das ist keine Erfolgs-Story wie aus dem Disneyland u. dem Holly Wood, sondern noch viel unwirklicheren Live Channel, spezialisiert auf Science Fiction > à la carte je nach Filmregisseure, denn viele Wege führen ins Himalaja, doch Sodom kann nicht der Ausgangspunkt sein, denn WWW= Welt Weit Weg, weit entfernt von der Wirklichkeit ist keine Garantie.
  • Fusarelli 30.05.2020 16:06
    Highlight Highlight So kommt denn und laßt uns miteinander rechten, so spricht der Herr. Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie schneeweiß werden, und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. Jes. 1:18

    Worin bestand im Laufe der ganzen Geschichte, nach Adam und Eva, die Sünde der Menschheit? In der Geringschätzung des Wortes Gottes, im Nichglauben an das was Gottes Wort ist. Will sagen, die Worte der anderen wurden von jeher höher gestellt als die Worte des Schöpfers. Gott läßt diese Menschen weitermachen(Sodom und Gomorrha) in ihren Sünden bis zum endgültigen Verderben.


    • karl_e 30.05.2020 17:17
      Highlight Highlight Fusarelli, glaubst du wirklich, was du da schreibst? Und inwiefern waren die Kinder in den beiden Städten sündig? Spielten die Büblein etwa mit ihren Zipfelchen? Oder frönten die Kindlein Doktorspielen? Fragen über Fragen. Nur gut, handelt es sich bei der Story um ein ganz schlechtes Märchen.
    • Neunauge 30.05.2020 18:02
      Highlight Highlight Der Bibel fehlts an Glaubwürdigkeit. Und an Gandalf, Frodo und dem Sandmännchen...
    • Fusarelli 30.05.2020 18:29
      Highlight Highlight Karl, Sie haben Gottes Wort nicht verstanden.
      Bibel selbst lesen und nicht alles von der Kanzel übernehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waldeslust 30.05.2020 15:59
    Highlight Highlight Stamm "argumentiert" auf Augenhöhe mit den von ihm so verabscheuten Freikirchlern: Er nimmt die Bibel wörtlich. Seine Gottesvorstellung ist die eines Kindes, das versucht, den Papa mit Logik zu übertreffen :-). Das amüsiert mich sehr.

    Wäre es nicht sinnvoller, mit religiösen wie nichtreligiösen Menschen ins Gespräch zu kommen, in welcher Welt wir leben wollen? Dafür eignen sich biblische Texte genau so gut wie Märchen, denn in ihnen haben sich Menschheitserfahrungen verdichtet. Sie sind ein guter Ausgangspunkt, um über Gut & Böse, Lust & Gewalt, Autorität & Freiheit nachzudenken.
    • Hypatia 30.05.2020 17:31
      Highlight Highlight Zwischen "verabscheuen" und kritisieren besteht ein himmelweiter Unterschied. Also. Achten Sie auf Ihre Worte!
    • Waldeslust 30.05.2020 18:15
      Highlight Highlight @Hypatia: Ich stimme Ihnen zu, verabscheuen ist zu stark formuliert.
    • RicoH 30.05.2020 18:54
      Highlight Highlight Nimmt mich wunder, wieviel Lebenserfahrung in Märchen stecken soll. Hast du Max und Moritz gelesen? An Brutalität kaum zu überbieten. ist Lebenserfahrung etwa, dass unrechtes Handeln eine Strafe nach sich zieht?
      Super: ohne Märchen wüssten wir das nicht...

      Da sich biblische Texte wie Märchen lesen, taugen auch sie als Diskussionsgrundlage für ein vernünftiges Gespräch zwischen Gläubigen und Ungläubigen.
      Abgesehen davon: die Gläubige werden Ungläubige nie akzeptieren. Daher ist jedes Gespräch sinnlos, weil es darin mündet, das Gläubige Ungläubige zu bekehren versuchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 155West 30.05.2020 15:59
    Highlight Highlight Und wenn uns dann pseudo-kluge Zeitgenoss*innen erzählen, dass Corona den Menschen mal wieder zeigt, wer hier wirklich das Sagen hat, nämlich die "Natur", und wie sich die "Natur nun rächt", dann finden wir das voll deep und stimmen anerkennend zu.

    Dabei versteckt sich hier das gleiche Motiv wie schon bei Sodom und Gomorrha: der Mensch wird für seine Frevel bestraft, heisst er kassiert die Rechnung für sein Verhalten.

    Irritierend ist also nicht das Motiv, sondern dass man heute darüber irritiert ist, dass das Motiv vor 2500 Jahren sprachlich und bildlich anders artikuliert wurde...
    • Mira S. 30.05.2020 16:36
      Highlight Highlight @155West - grossartig formuliert. Vorallem das „voll deep...“!
    • rodolofo 30.05.2020 20:29
      Highlight Highlight Die Wikingern, deuteten Polarlicht-Gewitter als Zeichen für kommendes Unheil.
      Und heute kommt Harald Lesch daher und zeigt uns in einer seiner populärwissenschaftlichen Sendungen, warum die Wikinger mit ihren Ahnungen recht hatten!
      Anstatt religiöse Menschen immer nur als trottelige Provinzler zu verspotten, könnten wir mal versuchen, ihre Märchen in eine moderne, wissenschaftliche Sprache zu übersetzen:
      Da im Gesamtsystem Erde/Kosmos alles mit allem verbunden ist, führen Änderungen von Faktoren an einzelnen Punkten im System letztlich zu Veränderungen an allen anderen Punkten dieses Systems.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 20:33
      Highlight Highlight Deppert gibt es zu genüge, doch auch wenn nicht ganz einig, etwas wahres hat es doch auf sich, denn was der Mensch macht, u. es schlecht ist was er macht, denn das rächt sich bestimmt, auch wenn das was am andern zerstört wurde, nicht wieder gut zu machen ist, noch ungeschehen machen, weder durch Geld, noch durch Busse, u. keinen Jesus, u. keine Bitte um Vergebung kann das je ungeschehen machen, auch dieser Jesus kann nichts ungeschehen machen, denn was einmal geschehen ist, das kann man nicht ungeschehen machen, denn es ist nun mal geschehen, denn da gibt es kein wenn u. aber, denn auch ein Sodom kann was geschehen ist, nicht in den Schatten stellen.
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  • mon tuno 30.05.2020 15:46
    Highlight Highlight Naja, klassische Theodizee. Die Bibel lässt sich nicht analysieren denn da trifft Wissen auf Glauben.

    Jene die es mögen dürfen die Gschichtli gerne als Leitfaden für ihr eigenes Leben verwenden wenn sie nicht sensibel genug sind selber zu denken. Glauben ist Privatsache
    • bbelser 30.05.2020 18:46
      Highlight Highlight Natürlich lässt sich die Bibel analysieren, in welcher Mäechenwelt lebst du denn?
      Als "Leitfaden" wird die Bibel höchstens von unkritischen Leuten wie dir verstanden, die anderen Selbstdenker entdecken ein vielschichtiges Zeugnis unserer kulturellen Entwicklung.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 20:23
      Highlight Highlight Die Bibel gilt als hin-weg-weisen eines falsch verstellten Wegweisers, für religiöse politische Bedürfnisse, die nicht allen den versprochenen Anspruch zugute kommt, sondern nur den Auserwählten, für ihren Gottes an sich selbst.

      Die Logik nach; (nur fröhliche Geber hat Gott lieb, u. Geiz ist geil.) Quo Vadis
    • mon tuno 30.05.2020 20:33
      Highlight Highlight Analyse: So wie’s Herr Stamm macht nicht. Klappt’s nun mit dem Verstehen?

      Mindestens 99% der Gläubigen jegwelcher Religion ist intolerant und betrachtet ihre jeweilige Bibel als Leitfaden. Und genau dazu wurde sie immer benutzt. Komisch dass ich den anderen 1% noch nie begegnet bin. Was tun denn die so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 15:03
    Highlight Highlight Es war Abrahams u. Lots das Gewissen, dass niemanden beim Vulkanausbruch sterben sollte, u. nicht ein Gott der richtet, sondern der den Vulkanausbruch verhindern sollte, aber die Sodom 'er halt in ihrem Vergnügen nicht merkten, dass eine Katastrophe bevorstand, zuwider aller Warnung, ausser Lot u. seine Familie die aus der Stadt flohen.

    Waren die Bewohner der Stadt Sodom so benebelt aus lauter Feiern, dass die unbesorgt in ihrem Rausch nicht merkten, was ihnen bevorstand!?

    Nur wer ist dieser Gott der richten wollte, denn war es ein Schicksal von Esoteriker vorausgesehen, das man nicht zu verhindern versuchte, weil niemand einsah, dass es 5 vor 12 war!?
    • RicoH 30.05.2020 19:01
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist so wirr, dass sich beim Lesen meine Nackenhaare sträuben.

      Hast du das Ganze auch in einer allgemein verständlichen Form?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 19:53
      Highlight Highlight Rico, es scheints dir echt unbequem zu sein, dass ich nur indirekten über diesen Gott, im übertragenen Sinn der Esoterik geschrieben habe, in der Gott nur eine sekundäre Rolle einnahm, u. die Esoteriker als Wahrsager u. Magier in den Vordergrund gebracht habe, die von der Katastrophe hätte abwenden können, u. trotz warnen der Wahrsager, die Sodomiten in ihrem Rausch ihr Stadtfest weiter feierte, ohne der Warnung ernst zu nehmen, sondern eher als störend empfanden, wegen den beiden Männern den Katastrophen-Aktivisten, die Unruhe im Fest stifteten.

    • RicoH 30.05.2020 20:23
      Highlight Highlight @Ein Biss~~ chen Loin

      Danke für deine Erklärung. Versteh immer noch nicht, auf was du hinaus willst.

      Indirekt über Gott, im übertragenen Sinn der Esoterik ist für mich geschwollen und in keiner Weise nachvollziehbar oder verständlich. Wie wär's mal mit einfachen, klaren Worten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manfred Lohnbauer 30.05.2020 14:26
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass sich hier alle bewusst sind, dass solche durchaus berechtigte Aussagen gegen "Heilige" Schriften in einem Islamischen Staat ein Todesurteil bedeuten würden.
    • keplan 30.05.2020 15:38
      Highlight Highlight Bis vor 200 jahren wärs hier nicht besser gewesen und wenn die Christen noch wirklich was zu melden hätten wärs immer noch so.
      Zum Glück haben sie (und auch keine andere Reiligion) es nicht mehr...
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 15:55
      Highlight Highlight keplan
      Doch, es gibt eine Religion, bei der ist es sehr gefährlich etwas gegen sie zu äussern, und zwar hier in Europa!
    • keplan 30.05.2020 16:44
      Highlight Highlight Ach Rabbi das Christentum darf man heute auch nur kritisieren, weil man ihm die Macht genommen hat (ist ja nicht so, dass sie diese Freiwillig abgegeben hätten) und wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass irgendeine Religion Macht und Einfluss aufbaut, dass Resultat wäre überall dasselbe. Daher kritisiert Religion per se und lasst euch nicht durch ängste lenken
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balmii 30.05.2020 14:25
    Highlight Highlight Bei aller Irritation: die Bibel ist ein Stück Zeitgeschichte, aus einer Zeit, in der die Wissenschaft nicht alles erklären konnte. Das sind Erklärungsversuche, warum die Welt ist, wie sie ist. Von Menschen, die es nicht besser wussten. Eine Anleitung, ein Buch voller Metaphern, was ein gutes Leben sein könnte. Die Bibel oder der Glaube sind nichts schlechtes - nur was die Religionen daraus machten.
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 16:00
      Highlight Highlight Balmii
      Glaubst du wirklich, die Autoren damals seien so naiv gewesen?
      Die Geschichten um Lot beispielsweise stecken voller politischer Absichten. Heute würde man dazu "Framing" sagen.
      Für uns wirken sie etwas märchenhaft naiv. Das aber bloss, weil wir die damaligen politischen und sonstigen Umstände kaum, oder gar nicht kennen.
    • RicoH 30.05.2020 19:07
      Highlight Highlight "Die Bibel ist ein Stück Zeitgeschichte"...
      ... die Jahrzehnte später nieder geschrieben wurden.
      Deine Vorstellung von Zeitgeschichte beinhaltet verklärte Ansichten von Ereignissen, die schon ewig vergangen waren.
      Mol mol: so stelle ich mir zeitgemässe Berichterstattung vor...
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 19:24
      Highlight Highlight Zeitgeschichte?
      Das Gegenteil!
      Wenn man die Geschichten in der Bibel oder Koran aufmerksam liest, dann bemerkt man, dass fast alle Geschichten aus Sicht des Autors in einer Vergangenheit spielen, die grade von den zeitgenössischen Lesern nicht mehr überprüft werden können. Oder dann ganz weit zurück, wie Noah, Auszug aus Ägypten etc. Da ist es auch nötig, weil das ja katastrophale Ereignisse waren, an die man sich noch lange unabhängig vom Autor erinnern würde. Damit wäre der Schreiber in Frage gestellt, was natürlich bei religiösen Texten nicht sein darf.
  • rodolofo 30.05.2020 14:12
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu gläubigen Christen moralisieren "Mutter Natur", bzw. "Vater Gott" nicht.
    Sie REAGIEREN, und wie!
    Dabei sind die braven und frommen Christen ebenso wie die bösen Sünder Teil des Göttlichen Drama-Theaters.
    Gott spielt darin quasi mit seinen Kasperle-Figuren das Theater "Gut gegen Böse".
    Auf ganz ähnliche Weise, wie die lieben Kasperle-Figuren entstanden sind, sind auch die bösen Kasperle-Figuren entstanden: Geformt durch Genetik, Prägung und Erziehung.
    In der Evolution erhält dann jede Kasperle-Figur ihre Chance!
    Mal sehen, was Erfolg hat, was herum dümpelt und was rausfliegt...
    • RicoH 30.05.2020 19:08
      Highlight Highlight Hä?
    • rodolofo 30.05.2020 19:33
      Highlight Highlight Wenn Du damit nichts anfangen kannst, kann ich Dir auch nicht weiterhelfen.
      Etwas Eigenaktivität gehört schon dazu!
    • RicoH 30.05.2020 20:14
      Highlight Highlight Wie wär's mit einem leichter verständlichen Text?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faethor 30.05.2020 14:11
    Highlight Highlight Diese Geschichte ist ein weiterer Fakt, dass die Bibel einfach eine Ansammlung von Märchen ist. Manche sind recht unterhaltsam, mehr aber auch nicht.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 09:37
      Highlight Highlight Alle Nationen haben Idole u. Geschichten u. Helden, darum ist Sodom die Geschichte von Jordanien, aus Abrahams u. Lots Tagebücher, die missbraucht werden, um Anhänger zu rekrutieren u. Gewinn zu machen, als Gott des Mammon, das aus ungerechten Mammon neue Freunde gemacht werden, darum ist Sodom in Zentr. Europa der Weltwaffenexport, womit gehurt wird, im Welthandelsabkommen zuwider Uno Charta Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen u. im Namen ihres Gottes u. Kriegsmaterial-Handelsabkommen, ganz im Willen Trumps u. seinen rel. Anhänger.
  • Beteigeuze 30.05.2020 13:13
    Highlight Highlight AT ist out, gehen wir ins Heute. Warum verhungern täglich Tausende? Warum reisst ein Pilot 149 Menschen in den Tod?

    Der Atheist sagt "Falsche Zeit-Falscher Platz" + der Gläubige sagt "Alles Gottes Wille". Solche Aussagen bieten natürlich ein weites Feld für Diskussionen.

    Aber sind diese Diskussionen auch intelligent? Nein, denn die Beweislage für alle Argumente ist gleich NULL!

    Also wird sich ein intelligenter Mensch nur für kurze Zeit an diesen Diskussionen beteiligen, dann gibt er auf.

    Nur der Depperte macht immer weiter und dann bringt es ein Blog wirklich auf satte 400 Beiträge/Woche.
    • Oxymora 30.05.2020 14:16
      Highlight Highlight @Beteigeuze

      Ich frag mich grad: zählt Beteigeuze zu den intelligenten Menschen oder zu den Depperten?

      Vielleicht hab schon schubladisiert.
    • bbelser 30.05.2020 14:40
      Highlight Highlight Hugo Stamm bringt es auf so viele Kommentare, weil die Fragen und Erfahrungen, die er anspricht, anscheinend doch sehr viele Menschen bewegen. Auch wenn Hugos Antwortangebote nicht immer sehr befriedigend sind, die Diskussionen hier sind oft doch recht anregend, weiterführend und intelligent.
      Und es geht auch nicht immer nur um schlagende Argumente und Beweisführungen, sondern oftmals um das richtige Fragenstellen und Wahrnehmen von Fragwürdigem.
    • Human ist 30.05.2020 14:52
      Highlight Highlight Beteigeuze, es scheint du bist über deine eigene kurze Nachdenkzeit gestolpert. Zumindest lassen deine emotionalen Kraftausdrücke, wie "Depperte" darauf schliessen. Oder sehe ich das falsch und du zählst dich selber auch zu den "Depperten"? Tja schliesslich hast du dich darauf eingelassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 30.05.2020 12:46
    Highlight Highlight Hätte der Allmächtige nicht einfach eine Art App entwickeln können, mit der er die Menschheit hätte steuern können?
    Ich meine ja nur... die Bibel und auch die anderen Schriften beschreiben Gott als DEN Schöpfer der Welt und aller Lebewesen, allwissend, mächtig usw., aber er hatte nur diese "Engel", Feuer und Schwefel als "Werkzeug" zur Hand?
    Weiterhin vermisse ich die Möglichkeit der Einflussnahme durch die Beeinflussung mittels Gedankenlenkung oder "Firmware-Update".
    Das sieht alles so "unterentwickelt" und dilettantisch geplant aus, was aus diesen alten Schriften hervor geht.
    • bruuslii 30.05.2020 13:09
      Highlight Highlight dmark: naja, möchtest du so gesteuert werden? 😉
    • dmark 30.05.2020 13:50
      Highlight Highlight @Bruuslii:
      Nun, wenn wir alle einem "Schöpfer" unterstehen würden, hätten wir denn eine andere Wahl?

      Da ich aber die Menschheit einzeln nur als "einen Klumpen Biomasse" betrachte, welcher in zufälliger Form zueinander fand und sich funktionell ausgebildet hat, beantworte ich mal deine Frage mit Nein ;)
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 14:32
      Highlight Highlight Von einem Digitalen Gott regieren zu lassen, das ist allerhand u. unverschämt, u. dass Bibl. Blog die Hirne irreführen ist wie bei Trump unverschämt, denn wir können uns doch nicht mit Fernbehandlung übers Internet heilen lassen, sonst wäre die Corona schon längst ausgerottet worden, mit wenigen Toten, doch leider ist Corona immer noch existent.

      Viele sehen Sodom als Fluch u. pokern auf Corona als sei es gleich dem Fluch Sodom, um durch Verschwörung der Angst, ein Gewinn einzuholen, das mit entgeltlichen geistl. Seminaren, Bücherkonsum, u. mit traktierten Verschwörung-Traktaten zu tun hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 30.05.2020 12:30
    Highlight Highlight Wenn so viele Irritationen vorliegen, könnte es vermutlich daran liegen, dass wir von nicht zutreffenden Voraussetzungen ausgehen.
  • easy skanking 30.05.2020 12:29
    Highlight Highlight ich sag nur E v D
    • Heidi Weston 30.05.2020 13:51
      Highlight Highlight Eidgenössisches Volks Departement?

      Hä?
    • bbelser 30.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Externe Ventrikel-Drainage!
    • easy skanking 30.05.2020 15:15
      Highlight Highlight every vody dies
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 30.05.2020 12:18
    Highlight Highlight Schriften, deren Aufzeichnungen sich von Erlebnissen und Erzählungen über 500J Kulturgeschichte nähren. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte sind im babylonischen Exil, nach der Zerstörung des Tempels zu Jerusalem, entstanden. Assimilation oder nicht ist eine zentrale Frage. Oder Landnahme, Heiratspolitik. Tugenden, Engel, spielen die moralische Karte. Festhalten an Tradition oder Anpassung an neue Mächte. Von Fremden unterdrückt wird in Allegorien gedacht. Rom, die Hure Babylons, das Verhältnis von Töchtern zu Vätern meint oft die Verbindung von alten Städten zu neu gegründeten.
    • Heidi Weston 30.05.2020 13:53
      Highlight Highlight Bei ihnen müsste man den Speicher ausmisten.
    • 155West 30.05.2020 15:49
      Highlight Highlight Heidi Weston: Peinlich. Da haben Sie grad bewiesen, dass Sie von der Bibel nichts verstehen.

      Share hat in ganz wenigen Worten erklärt, in welchem Kontext die von Stamm besprochenen Bibelpassagen (wissenschaftlich) gedeutet werden müssen. Das babylonische Exil – ein historisches Ereignis! – ist so ziemlich das zentralste Moment in der Formierung des Judentums und des monotheistischen Glaubens. 2500 Jahre (auch europäische) Kulturgeschichte haften daran... Aber wieso sollte man sowas auch wissen, gell;)

      Bitteschön, für Ihren leeren Speicher: https://de.wikipedia.org/wiki/Babylonisches_Exil
    • Share 30.05.2020 16:21
      Highlight Highlight Nun für was steht denn solch eine Salzsäule? Der Blick zurück, Wehmut, erstarrte Tradition. Die Geissen lecken am Salzstein und fressen weiter.
      Der alttestamentarische Teil wurde um 200vChr redaktioniert. Ob die Erfahrungen aus Pompei integriert sind, ist anzunehmen aber nicht gesichert. Dass eine Rauchsäule in das Textgewebe eingewoben ist, entspricht dem kanonischem Denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 30.05.2020 11:53
    Highlight Highlight Die Sodom-Gomorrha-Story ist eine mit sex and crime angereicherte literarische Verarbeitung von zwei menschlichen Ohnmachts-Grunderfahrungen:
    1. die Erfahrung der Ohnmacht gegenüber unterschiedslos "zuschlagenden" Naturkatastrophen (Asteroiden/Meteoriten-Einschlag, Vulkanausbrüche),
    2. die Erfahrung der Ohnmacht gegenüber grundlegender Ungerechtigkeit (die "Bösen", Unmoralischen, oder biblisch "Ungerechten" werden im irdischen Leben nicht bestraft).
    Solche Ohnmachtserfahrungen teilen wir auch heute. Wie verarbeiten wir diese?
    In Kommentarspalten, Twitter, Facebook, YT, Verschwörungs-Chats?
    • Oxymora 30.05.2020 13:38
      Highlight Highlight @bbelser

      Gott ist also eine Naturkatastrophe?

      Und ich dachte immer er ist ein imaginärer Freund für Erwachsene.
    • bbelser 30.05.2020 15:20
      Highlight Highlight @Oxymora:
      Warum diskutierst du nicht meinen Kommentar, sondern einen imaginären Kommentar, in dem anscheinend davon die Rede ist, dass Gott eine Naturkatastrophe ist?
      Und: das infantile Gottesbild der Lot-Geschichte zwingt uns heute nicht dazu, auf ähnlich infantiler Ebene zu diskutieren, zu schliessen und zu argumentieren.
      Also: auf ein Neues... ;-)
    • keplan 30.05.2020 15:44
      Highlight Highlight Wenn man davon ausgeht, dass Gott nicht existiert, ist dies eine spannende These, wie so eine Geschichte entstanden sein könnte.
      Als erklärung wurde Gott (etwas übernätürliches) eingefügt, da es zu damaliger Zeit kein rationale erklärungen für diese Phänomene gab.

      Ich geh grundsätzlich davon aus, dass die meisten geschichten der bibel so entstanden sind
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 30.05.2020 11:50
    Highlight Highlight Man muss bei der Bibel auch immer daran denken, dass sie auch "religiöses Allgemeingut" verwendet hat, wie die Arche Noah. Oder dieser Blick zurück, der immer tötlich endet. Oder die Jungfrau, welche einen Gott gebiert, überall abgewiesen wird.
    Und bei dieser fürchterlichen Geschichte muss man sich fragen, ob sie nicht ausserjüdische Quellen hat, wenn Gott da nicht allwissend und in dreifacher Gestalt erscheint. Waren das ursprünglich andere Götter? Wurde der Kontext in der Stadt umgeschrieben? Warum wurde die Geschichte überhaupt in die Bibel integriert? Die Autoren hatten immer Absichten.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 20:12
      Highlight Highlight Maj-ma, also im Bücherladen gibt es genügend zu finden, was über Frauengleichberechtigung geschrieben wird, wie auch die Hlg. Magdalena, wo aus gefundenen u. erforschten Schriften, die Magdalena als gleichberechtigte zu den Aposteln bestätigt worden ist.

      Magdalena kann als Gegenzug zur Lots Frau angesehen werden, als von einer Rückstellung der Frau Lots, zur Beförderung zu einer Apostelin Magdalena!
    • Grohenloh 31.05.2020 18:08
      Highlight Highlight Ein Biss:
      Also was hat der Kommentar von Majoras M. mit Frauengleichberechtigung zu tun?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 22:03
      Highlight Highlight Selbst die Maria, respektiv Muttergottes wie sie von den Katholiken genannt wird, wurde antifeminin entsprechen behandelt, wie bei der Hochzeit zu Kanaan, wo Jesus der Sohn von der Madonna, Madre Dio, beschimpft wurde, und wegschimpfe, weg von mir, was hast du mit mir zu schaffen du Weib, Quo Vadis was soll das, u. so wie es halt jeder Frau ergeht, sie wird halt nur als Nützbare gehandelt, doch so kann die Magdalena gleichberechtigt den Aposteln, das Amt einer Apostelin zugesagt sein.
  • Rene Goeckel 30.05.2020 11:48
    Highlight Highlight Die Geschichte ist ein frühzeitiges Comic über nicht ausgelebte Geilheit, gewürzt mit SM Phantasien. Sollte ab 18 sein.
  • T13 30.05.2020 11:47
    Highlight Highlight Die Bibel ist nichts anderes als ein altes Märchenbuch. Der einzige Unterschied zu z. B. Büchern der Brüder Grimm ist das es Leute gibt die das was darin geschrieben steht für bare Münze nehmen.
    In einem Märchen Logik Lücken zu suchen wird immer zum Erfolg führen.
    • bbelser 30.05.2020 13:54
      Highlight Highlight Die Bibel hat sicher auch Anteile der literarischen Gattung "Märchen", aber sie ist doch um einiges reichhaltiger. Wir finden darin Mythen, Geschichtsschreibung, Lehr-Erzählungen, Gesetze, Kosmologien, Erklärungsversuche für eine Vielzahl menschlicher Erfahrungen u. v. m.
      Problematisch wird solche Menschheits-Literatur für Menschen, die meinen, sie müssten all das als historische Reportage lesen und als unumstössliche Fakten akzeptieren. Aber welcher seriöse Leser macht das? Dann müsste ich ja Shakespeares "Romeo und Julia" auch vorwerfen, keine Fakten zur Hirnchemie Verliebter zu liefern...
    • Michael Bamberger 30.05.2020 14:42
      Highlight Highlight @ bbelser

      Apropos "Märchen"

      Albert Einstein schrieb am 3.1. 1945 (gut ein Jahr vor seinem Tod) in seinem Brief an den Philosophen Eric Gutkind folgendes:

      "Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern... Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Inkarnation des primitiven Aberglaubens."



    • bbelser 30.05.2020 15:07
      Highlight Highlight @Michael Bamberger: vieles am Umgang religiöser Menschen mit der Bibel kann im Sinne Einsteins zurecht kritisiert werden. Es entwertet aber nicht die Beschäftigung mit existentiellen Fragen der damaligen Menschen, die sich in vielen Texten der Bibel wiederfindet. Die Antworten muss ich ja nicht übernehmen.
      Anders als Einstein widerstrebt mir jede pauschalisierende Aussage über ein so diverses und vielschichtiges Zeugnis menschlicher Kultur, wie es die Bibel und ähnliche Zeugnisse anderer Kulturen sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KoTaMo 30.05.2020 11:23
    Highlight Highlight ist es eine Strafe Gottes, wenn ein zubetoniertes Flussbett bei ein bisschen mehr Regen für Überschwemmungen sorgt?
    • Oxymora 30.05.2020 14:05
      Highlight Highlight @KoTaMo

      Angeblich hat er Erfahrung mit dem ertränken von Mensch und Tier, ich nehme an er würde gerne für weitere Überschwemmungen sorgen, wenn es IHN gäbe.
  • Vollkornzwieback 30.05.2020 11:18
    Highlight Highlight Stamm liest die Bibel so wie es auch Freikirchler tun: Wörtlich. Kann man machen, nützt aber einfach nichts.
    • bbelser 30.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Die Bibel wörtlich zu nehmen, bedeutet, sie garantiert nicht ernstnehmen zu müssen. Man bleibt damit so schön an der Oberfläche einer Auseinandersetzung, deren Tiefe man offensichtlich scheut. Selbst Fundamentalisten kann man so nicht wirklich kritisieren. Was aber die selbsterklärte Aufgabe von Hugo Stamms Blog wäre. Finde es seltsam, dass die Religionskritik von Stamm (und etlicher seiner "Jünger*innen hier) fast immer auf solch oberflächlichem Niveau bleibt. Er könnte nämlich anders...
    • Maracuja 30.05.2020 19:32
      Highlight Highlight @Vollkornzwieback: Stamm liest die Bibel so wie es auch Freikirchler tun: Wörtlich

      Texte lesen bedeutet fast* immer Interpretation, dies gilt insbesondere,

      wenn die Texte aus so ferner Zeit stammen,
      wenn man eine Übersetzung liest (wer hier liest schon das Original, ich nicht), übersetzen bedeutet auch immer interpretieren.

      * ein Telefonbuch z.B. bietet kaum Interpretationsspielraum, bereits bei Kochrezepten ist es aber oft nicht mehr so einfach.
  • Share 30.05.2020 11:15
    Highlight Highlight Schriften, deren Aufzeichnungen sich von Erlebnissen und Erzählungen über 500J Kulturgeschichte nähren. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte sind im babylonischen Exil, nach der Zerstörung des Tempels zu Jerusalem, entstanden. Assimilation oder nicht ist eine zentrale Frage. Oder Landnahme, Heiratspolitik. Tugenden, Engel, spielen die moralische Karte. Festhalten an Tradition oder Anpassung an neue Mächte. Von Fremden unterdrückt wird in Allegorien gedacht. Rom, die Hure Babylons, das Verhältnis von Töchtern zu Vätern meint oft die Verbindung von alten Städten zu neu gegründeten.
    • bbelser 30.05.2020 14:10
      Highlight Highlight Du regst eine echte historische, soziale und psychologische Einordnung und Exegese solcher Texte an. Da bleibt aber dann nicht mehr viel für Polemik, das wäre ja wirkliche fundierte Religionskritik;-) Da könnte man auch nicht so oberflächlich irritiert sein, wie es Hugo Stamm in seiner unzeitgemässen "Exegese" durchexerziert.
    • Share 30.05.2020 16:32
      Highlight Highlight @bb
      🤗
      Sozio-kritische Auslegung ist eine eigene Disziplin wert. Nur schon um die abwertende Haltung Frauen gegenüber freizulegen. Ich finde HSt 16-Punkte-Fragekatalog nicht oberflächlich. Eher menschlich.
  • irgendwie so: 30.05.2020 11:13
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, mit welch dogmatischen Scheuklappen biblische Texte ausgelegt werden. Ärgern tun mich die, die behaupten, man könne gar nicht anders, bei den 'Gläubigen' wie auch bei den 'Freidenkern'.
    Ich mag biblische Geschichten in all ihrer nur all zu menschlichen Abgründigkeit und will mir weder von Fundis noch von Sektenexperten vorschreiben lassen ("Sie ist so radikal und konkret, dass sie nicht als Metapher oder Gleichnis durchgeht"), wie ich sie verstehen soll.
    Zumindest ist es das, was ich unter 'selber denken' verstehe.
    Erfrischend verärgernder Blog-Eintrag :-)
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 12:38
      Highlight Highlight Viele lesen halt ihre Kinderbibel zuerst, u. belassen es dabei, doch so sieht man den Rest des Lebens, dann nach einem Wunschmärchen, wie in vielen Kinderstunden am Sonntag vorher, später in jedem seinem Heimkino, u. so wie Lots Geschichte gelesen wurde, ist nie so wie es ein Prediger sich auslegt, u. so es einem jeden frei bleibt, wie es zu verstehen ist.
    • Oxymora 30.05.2020 12:46
      Highlight Highlight @ irgendwie so:

      Schön für Sie, dass Bibel lesen und verstehen wie Sie wollen nur Ihr Hobby ist.

      Für Berufschristen ist es sehr heikel Bibel Texte auszulegen. Muss doch vor allem vermieden werden, dass der Eindruck entsteht, dass es sich um schwachsinnige Geschichten handelt. Weil sonst könnten staatliche Zuwendungen gestrichen werden.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 31.05.2020 10:41
      Highlight Highlight Luthers Bücher und seine Einstellung waren nicht mir dem christl. Glauben verbindlich, wie das Buch mit dem Titel; ((Juden und ihre Lügen,)) was alles andere ist, und nicht zur biblischen Kontext passt!
  • Orfeo 30.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Und wann beginnen Sie zu interpretieren anstatt Geschichtchen zu erzählen Herr Stamm?
  • Spooky 30.05.2020 10:31
    Highlight Highlight "Wir wissen aus der Bibel, dass es für die Betroffenen selten gut kommt, wenn Gott sie ins Auge fasst."

    Wenn Gott dich ins Auge fasst, empfehle ich:
    "Take the money and run!" 🏃🏻💵
  • ZEWA Wisch und Weg 30.05.2020 10:19
    Highlight Highlight ... soweit zu mündlich überliferten märchen...

    mir war schon im alter von 5 klar, dass dieser liebe gott von dem alle reden sicherlich nicht "lieb" ist.
    heute 40 jahre und ein geschichtsstudium später, habe ich für das christentum bloss noch ein müdes lächeln übrig.
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Echt jetzt?
      Dafür hast du ein ganzes Geschichtsstudium gebraucht?
    • karl_e 30.05.2020 11:35
      Highlight Highlight Nach der Anzahl Blitze zu schliessen, tummeln sich hier vermehrt evangelikale Trolle.
    • Share 30.05.2020 12:25
      Highlight Highlight Dann weisst du auch, dass Geschichte von Siegern geschrieben wird. Und wie sehr darum gerungen wird, Geschichte aus der Sicht von Minoritäten aufzuarbeiten. Wärst du auf der wissenschaftlichen Schiene würde da etwas über Archäologie stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 30.05.2020 10:10
    Highlight Highlight lieber herr stamm, besten dank für diese gut zusammengefasste bibelexegese.

    genau diese fragen zu stellen finde ich richtig.

    etwas irritiert mich aber etwas. sie schreiben so, als ob für sie gott real existiert, sich aber verwerflich verhält. ich dachte, sie seien atheist 😉

    natürlich ist mir klar, dass sie das nicht so meinen, sondern das gottesbild der christen in frage stellen. auch das finde ich fair und richtig.

    nun vielleicht wäre es dann angebracht, diese biblische geschichte als eine beschreibung des gottesbildes zur damaligen zeit zu betrachten und wie sich dieses entwickelt.
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    • RicoH 30.05.2020 19:44
      Highlight Highlight 😂😂😂👍
  • smartash 30.05.2020 10:10
    Highlight Highlight Schön analysiert, Herr Stamm

    „Er (Lot) bot den Sodomitern an Stelle der göttlichen Wesen seine jungfräulichen Töchter für ihre perversen Sexspiele an“

    Und dieser Lot war in den Augen Gottes derjenige, der gerettet werden sollte, weil moralisch und so

    schon eine obskure Vaterfigur dieser Gott.
    Man denke auch an die Geschichte wie er Abraham befiehlt den eigenen Sohn zu töten um seine Loyalität zu beweisen.
    Oder Hiob foltert wegen einer Wette mit dem Teufel.

    Wenn das Gottes Gnade ist, möchte ich nicht in den Himmel kommen
    • chris2020 30.05.2020 11:05
      Highlight Highlight Der Fakt, das sogar der "Gerechteste" von S&G zu solchen Taten bereit war, unterstreicht ja gerade das Ausmass der Sündhaftigkeit der Bewohner.
    • smartash 30.05.2020 11:37
      Highlight Highlight @Christian Der Fakt, dass dieser „moralische Typ“ gerettet werden sollte, irritiert mich schon a bissl
    • easy skanking 30.05.2020 12:36
      Highlight Highlight @hauschel
      naja, wären die engel nicht aufgetaucht, dann wäre das volk nicht hinter denen her und dann hätte lot nicht die töchter angeboten, bloss wären halt alle verreckt
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 30.05.2020 10:02
    Highlight Highlight Irritation 1. wenn der Autor der Bibel die Bibel ganz offensichtlich nicht seriös studiert, wie will er sie dann begreifen?
    • Grohenloh 30.05.2020 10:32
      Highlight Highlight HundBasil:
      Das steht da wörtlich so geschrieben.
      Wenn das jetzt plötzlich nicht so gemeint sein soll, ist das nichts anderes als Interpretation bis es einem passt
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 11:24
      Highlight Highlight Passendes Pseudonym,

      Ein Wadenbeisser?
    • dmark 30.05.2020 13:10
      Highlight Highlight Hey, was soll man denn an den Schriften begreifen? Dass da ein Gott mal eben eine Art KI erschaffen hatte, welche sich in die falsche Richtung entwickelte und er diese nicht mehr in den Griff bekam? Der Allmächtige, welcher einfach mal einen Reset hätte machen können?
      Nach dem Motto - der Mensch war eine Fehlentwicklung, den mache ich jetzt nochmal neu, mit anderen Features und erweiterter Firmware. Wäre wohl besser gewesen, als da immer nur so einige Bugs mit riesigem Aufwand zu fixen, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 30.05.2020 09:42
    Highlight Highlight Kommen Sie, Herr Stamm, ein wenig Fantasie und Sie brauchen die Irritation nicht. Lots Frau beispielsweise erstarrt, weil sie eine Kraft sieht, die jeden erstarren läßt.
    Deshalb sollte sie ja nicht hinschauen.
    Das war keine Strafe sondern ihre Doofheit.
    • Heidi Weston 30.05.2020 10:10
      Highlight Highlight Die einzige Doofheit die es gibt bei dieser Geschichte aus der Bibel ist, die derjenigen die daran Glauben.
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 11:26
      Highlight Highlight Chili
      So ist es. Steht, glaube ich, auch irgendwo.
    • ChiliForever 30.05.2020 12:58
      Highlight Highlight Ja eben, es ist halt vor allem eine Geschichte. Da gehört halt Fantasie dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 30.05.2020 09:35
    Highlight Highlight Die Geschichte von Sodom und Gomorrha veranschaulicht das Terrorregime eines himmlischen Diktators.

    Mit ähnlicher Grausamkeit fordert dieser Schreckensherrscher die Krone seiner Schöpfung auf, sich die Erde untertan zu machen und über alle anderen Geschöpfe zu herrschen:

    "Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht." (1.Mose 1,28)

    Liberté, égalité, fraternité...war wohl nix!
    • Maracuja 30.05.2020 10:51
      Highlight Highlight @Michael: herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht." (1.Mose 1,28). ...Liberté, égalité, fraternité...war wohl nix!

      Égalité und fraternité mit Fischen und Vögeln? Zum Veganismus bin ich nicht bereit und Skorpione würde ich in meiner Wohnung auch nicht dulden.
    • Raphael Bühlmann 30.05.2020 11:50
      Highlight Highlight Regt sich über ein Terrorregime auf, um danach das Motto eines anderen Terrorregimes zu zitieren, köstlich!
    • Share 30.05.2020 12:13
      Highlight Highlight Bambi, setz’ an die Stelle von Sodom und Gomorrah, die antiken Städte Rom und Babylon. In der Postmoderne dann Brüssel und Berlin. Da stellt auch Paris als Sohn der Mutter in ein neues Licht. Liberté, égalité, fraternité für Alle? Ausser... das kleine Dorf ? Das zeigt eigentlich nur, dass du zu viele Asterix gelesen hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nordisch78 30.05.2020 09:33
    Highlight Highlight Vielen Dank lieber Hugo für deine wirklich sehr guten Artikel zu dem Märchenverein...einfach amüsant!
  • rodolofo 30.05.2020 09:29
    Highlight Highlight ...
    Aber via Klimawandel kommt die Reaktion des Gesamt-Systems Erde und damit die Kollektiv-Strafe an die Adresse der Menschheit, welche diesen Ökozid zulässt, unweigerlich auf uns zu.
    Die Konzepte von "Rache" und "Strafe Gottes" vermenschlichen die Natur.
    Menschen stellen sich vor, wie SIE auf menschliche Plagen, wie Raubbau, Vergewaltigung, Misshandlung, Brandschatzen, usw. reagieren würden, wenn sie selber die Natur wären, oder "Gott".
    Die Natur (oder Gott) sind aber nicht menschlich in einem moralisierenden Sinne, sondern eher dahingehend, dass sie ebenfalls "Janusköpfig" sind...
    • bruuslii 30.05.2020 10:36
      Highlight Highlight rodolofo:
      "Menschen stellen sich vor, wie SIE auf menschliche Plagen, wie Raubbau, Vergewaltigung, Misshandlung, Brandschatzen, usw. reagieren würden, wenn sie selber die Natur wären, oder "Gott"."

      eine höchst interessante und ehrliche auslegung dieser bibelstelle. gibt mir stoff zum darüber nachdenken. besten dank dafür 👍🏻
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 11:21
      Highlight Highlight Rodolofo gehört zu der grossen Menge, die für ihre Zufriedenheit unbedingt einen drohenden Weltuntergang brauchen.
    • rodolofo 30.05.2020 13:51
      Highlight Highlight @ Rabbi Jussuf
      Wieso sollte mich das zufrieden machen?
      Ich will ja, dass das Leben auf der Erde weiter geht, und erst noch mit einer besseren Lebensqualität!
      Alles dafür ist vorhanden:
      Überlebenswille, Wissen, Technologie, Emotionale Intelligenz, etc.
      Aber wie ein einzelnes Individuum abstürzen kann, können auch ganze Gesellschaften und die ganze Menschheit abstürzen.
      Ist einfach so.
      Und das gilt es eben zu verhindern!
      Wenn die Biodiversität zerstört wird, können wir den Biolandbau vergessen!
      Dann müssen wir die Blüten selber bestäuben und noch mehr gifteln und gentechnisch verändern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 30.05.2020 09:23
    Highlight Highlight Sodom und Gomorra modern:
    Wenn Bolsonaro und seine skrupellosen Militärs und Landlords mit ihren paramilitärischen Todesschwadronen und ihren Holzfällern den extrem fruchtbaren und vielfältigen Urwald abbrennen und verwüsten und sie damit dort lebenden Indigenen die Lebensgrundlage zerstören und sie so in tiefes Elend stürzen, dann werden diese Vergewaltiger und Brandschatzer mit ihrem niederträchtigen Tun vielleicht vorübergehend reich, so dass sie grosskotzig in Villen mit Pool wohnen-, in schnellen Sportautos herumdonnern und in sexy Markenkleidern herumstolzieren können.
    ...
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 09:21
    Highlight Highlight Der Super Gau des Riesen-Vulkans bei Sodom, wo Lots Frau zurückschaute, um sich noch etwas holen wollte, u. zur Salzsäule wurde.

    Gott hatte Gottessöhne, wie es in der Bibel hiess, u. die Menschen-Töchter von den Göttern trennten, dass ihre Ahnen nicht zu Riesen würden, darum ist annehmen, dass von alters her die Riesen über 500 Jhr. waren, u. später um 12 fache an Alter zurückgesetzt wurde, zu 12 Mt. in einem Jhr. u. hat uns zu Zwergen gemacht.

    Ich verstehe nicht, warum Gott Abrahams, gleich den griechischen Götter u. seinen Halbgötter hat, wenn er der alleinige Gott sein will!?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 09:38
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum Gott Abrahams mit seinen Gottessöhnen, gleich den griechischen Götter ihre Halbgötter hatten.

      Eigentlich hatte Lot zwei Töchter u. nicht nur eine, wobei Lot beide Töchter freigeben wollte.
    • maylander 30.05.2020 09:46
      Highlight Highlight Gott, damit meine ich den christlichen/jüdischen Gott JHWH war nicht immer der einzige Gott. Er war zuerst einer unter vielen, dann der Hauptgott und erst später der einzige.
      JHWH war auch verheiratet mit der Göttin Aschera, die anfangs mehr verehrt wurde als JHWH.
      Aus politischen Gründen wurde dann JHWH zum einzigen Gott gemacht und die anderen Götter verschwanden mit der Zeit.
      Bei den 19 Geboten geht es ja vor allem darum, dass keine andere Götter abgebetet werden.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.05.2020 09:59
      Highlight Highlight War es vielleicht wie bei Zeus der einziger oberste Gott, der Vater aller Götter, der keine andere Götter neben sich wollte, denn das kann ich nachvollziehen, denn wer will schon ein zweiten Regierungschef neben sich haben!

      So waren die andern Götter, eigentlich in den unteren Hierarchie, u. im Gegensatz wollte Gott Abrams keine Götter neben sich haben.
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  • David Vogt 30.05.2020 09:17
    Highlight Highlight Die Kritik ist berechtigt, in der modernen Theologie aber bereits weitgehend etabliert
    Die Art, in der Sie scheinbar ohne fundierte theologische Bildung gegen Bibeltexte hetzen, ist etwas stossend.
    Sie können nicht die Geschichte lesen und sich das rauspicken, was zu Ihrer vorbestehenden Idee passt, ist das doch, was Sie Religiösen unterstellen.
    Übrigens, die Engel fanden in der Geschichte keinen Gerechten. Auch führten die Bewohner kein ausschweifendes Leben, sondern primär eins ohne jegliche zivil-/persönlichkeitsrechtliche Gesellschaftsstrukturen, bzw. galten solche sicher nicht für Fremde.
    • Rabbi Jussuf 30.05.2020 11:16
      Highlight Highlight Man kann sich widrige Sachen auch schönreden. Das ist das Geschäft der Theologen.
    • Knäckebrot 30.05.2020 13:01
      Highlight Highlight In Ergänzung zu Vogts Anmerkung, steht später in Hesekiel 16:49f auch die ursprüngliche Sünde beschrieben:
      "Siehe, das war die Schuld (...) Sodom: Hochmut, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie wurden hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht. "
    • bbelser 30.05.2020 18:35
      Highlight Highlight @Rabbi: hoppla, da warst du aber auch schon mal differenzierter.
      Redliche Theologie und Exegese versucht genau das "Schönreden" rauszuhalten aus ihrer Wissenschaft. Die einzelnen theologischen Fachrichtungen sind sowohl kritisch als auch selbstkritisch unterwegs.
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  • Thomas Melone (1) 30.05.2020 09:11
    Highlight Highlight Krass. In heutiger Zeit müsste Gott alle töten, die Tinder benutzen und auch deren Kinder. Menschen die vom Massaker ein Bild machen würden erstarren. Ausser ein paar Fundikristen würde die Welt nur noch aus Salzsäulen bestehen.
    • bbelser 30.05.2020 17:35
      Highlight Highlight Die "Schuld" Sodoms ist viel banaler und heutiger: trotz Wohlstand und Sicherheit kein Herz für die Elenden, Armen und Fremden.
      Wieso geht mir dabei jetzt gerade eine hochmütige, kleine, reiche Alpenrepublik durch den Sinn?
  • Heidi Weston 30.05.2020 08:52
    Highlight Highlight Gott kommt mir wie Trump vor. Von nichts eine Ahnung, ist nie Schuld, kennt keine Empathie und seine Aktionen sind übertrieben, unüberlegt und irrational.

    • nadasagenwirjetzteinfachmal 30.05.2020 09:07
      Highlight Highlight Es gibt da einen wesentlichen Unterschied. Trump gibt es als Person, Gott gab es als Person nie.
    • rodolofo 30.05.2020 09:30
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • cirus_the_virus 30.05.2020 09:35
      Highlight Highlight Gott kommt sich wie Trump vor und Trump kommt sich wie Gott vor!
      Der Mann hat Recht!
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  • Oxymora 30.05.2020 08:52
    Highlight Highlight “Doch Lots Frau konnte der Versuchung nicht widerstehen, sich umzudrehen und auf ihre brennende Stadt zu schauen. Augenblicklich erstarrte sie zur Salzsäule.“


    Und liebe Kinder wollt Ihr Salzsäule erstarren?


    So kann es euch auch ergehen, wenn Ihr Mainstream Medien, Harry Potter oder wissenschaftliches Zeugs anguckt.

    Besser ihr lest nur News aus der Bronzezeit.

    Und Aktuelles nur aus vertrauenswürdigen Quellen.

    Beispiel:

    https://veritasliberabitvos.info/aufruf/
    • Menel 30.05.2020 09:10
      Highlight Highlight News aus der Bronzezeit 😂 made my day 😂
  • Rabbi Jussuf 30.05.2020 08:39
    Highlight Highlight Die Geschichte geht noch weiter.
    Wie kommt es, dass Gott nicht gesehen hat, dass Lots Töchter später noch Inzest mit ihrem Vater trieben indem sie ihn betrunken machten?
    Ausgerechnet diese zwei entkommen der Strafe Sodoms?
    Naja und Lot auch. Wie kann man so besoffen sein, dass man mit den eigenen Kindern Sex hat? So besoffen kann er dann auch wieder nicht gewesen sein, sonst hätte das Ganze eher nicht mehr funktioniert...
    • Regas 30.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Ja und die ganze Bibel ist ja von Gott (Heiliger Geist) inspiriert worden. Also von dem der nichts von all dem gesehen hat!!
    • rodolofo 30.05.2020 09:32
      Highlight Highlight Bibelgeschichten sollte man genauso wenig genau analysieren und auseinandernehmen, wie einen Witz.
      Denn dabei wird der ganze Spass verdorben.
    • Chris86 30.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Vielleicht ist Inzest in der Bibel nicht strafbar.