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Das Leben nach dem Tod.

Was kommt danach? Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Ist nach dem Tod Lichterlöschen – oder beginnt die Party erst recht?



Die brennendste Frage aller Fragen ist ebenso kurz wie einfach: «War‘s das?» Sie bezieht sich – wie könnte es anders sein – auf den Tod. Dieser ist aus religiöser Sicht ebenso ein Mysterium wie die Frage nach einem Leben danach.

Die Suche nach schlüssigen Antworten beschäftigt den Homo sapiens seit er denken kann und ein Bewusstsein für die eigene irdische Endlichkeit entwickelt hat. Doch alle Bemühungen, das Rätsel zu lösen, enden in der Einsicht, dass die Frage nach einer allfälligen Fortsetzung der Existenz nach dem Tod Gegenstand des Glaubens bleibt.

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Pastor Christian Olding will nicht, dass nach dem Tod alles endet. Ob Gott seine Forderung erhört? Video: YouTube/katholisch.de

Eigentlich gehört die Ergründung des Lebens zum Kerngebiet der Philosophie, speziell der Metaphysik. Doch diese Disziplin verliert zunehmend an Bedeutung, denn sie kann sich den entscheidenden Phänomenen nur geistig und intellektuell nähern, die Fragen aber nicht beantworten.

In dieses Vakuum stossen die Religionen und Glaubensgemeinschaften, geben sie doch konkrete Antworten auf die Frage vom Woher und Wohin. Sie erheben sogar den Absolutheitsanspruch. Obwohl es weder Hinweise noch Beweise gibt, leben und lebten Religionsstifter in der unverrückbaren Überzeugung, den Schlüssel zum Himmel oder Jenseits gefunden zu haben.

Sie verkünden ihre Heilsvorstellung in einer Weise, als sei es ein wissenschaftliches Gesetz. Quasi die Schwerkraft mit umgekehrten Vorzeichen.

Diese Haltung hat etwas anmassendes. Die Erkenntnisse der Philosophie und die Erfahrungen mit dem Tod zu ignorieren ist mutig und hat etwas sektenhaftes – erinnert sei an den überlieferten Spruch: «Es ist noch keiner zurückgekommen».

Würden Sekten wegen der metaphysischen Skepsis in der Bedeutungslosigkeit versinken, wäre es kein Verlust für die Menschheit.

Kommt hinzu, dass die religiösen Vorstellungen von der Wiedergeburt oder Seelenrettung nicht plausibel sind. Zumal die Erlösungsmythen, die Religionen und Sekten uns anbieten, an Legenden erinnern. Manchmal sogar an Märchen für Kinder.

Eine ehrliche Antwort der Glaubensgemeinschaften wäre deshalb: Wir wissen nicht, ob es einen Gott oder Götter gibt. Und ob diese uns ein Leben nach dem Tod schenken können oder wollen.

Existentielle Bedrohung für Glaubensgemeinschaften

Würden sich Religionen zu dieser Haltung durchringen, wären sie in ihrer Existenz bedroht, weil sie an Relevanz und Attraktivität verlieren würden. Und überflüssig werden könnten.

Das gleiche gilt erst recht für die Tausenden von Sekten, die weltweit ihr Unwesen treiben. Würden sie wegen dieser metaphysischen Skepsis in der Bedeutungslosigkeit versinken, wäre es kein Verlust für die Menschheit.

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  • Hypatia 16.06.2020 21:39
    Highlight Highlight Das "entscheidende Phänomen", worum es hier geht, ist der je eigene Tod. Uns Sterblichen ist das je eigene Ende vorausgeworfen und in dieser Geworfenheit, um sie wissend, haben wir zu existieren. Der "Lohn" dieser Existenz liegt nicht in einem unsterblichen Seelenheil nach dem je eigenen Tod verborgen und begraben, er birgt sich und schenkt sich uns einzig und nur in der selbstbestimmten, d.h. eigentlichen Übernahme dieser je geworfenen, immer auch sich entwerfenden Existenz.

    Soviel Metaphysik musste jetzt einfach sein, schliesslich geht es um das Nahste und Nächste überhaupt.
  • sowie 16.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Wir Menschen glänzen ja nicht besonders im Umgang mit unsereiner, rotten Tiere in Massen aus, zerstören Lebensräume und bringen damit viel Leid in die Welt. Jesus bietet uns immer wieder einen Neuanfang und Versöhnung mit Gott an und das im hier und jetzt - was ist daran schlecht? Mich persönlich spornt das an, wir sind doch alle zum Leben berufen.
  • Luky22 16.06.2020 13:35
    Highlight Highlight Gibt es ein Leben vor dem Tod?
  • TheRealSnakePlissken 16.06.2020 10:48
    Highlight Highlight „ Obwohl es weder Hinweise noch Beweise gibt, leben und lebten Religionsstifter in der unverrückbaren Überzeugung, den Schlüssel zum Himmel oder Jenseits gefunden zu haben.“ - Dazu das passende Bild (Sihlcenter Zürich), hier hat man die Wahl zwischen dem irdischen Schweizerpass und/oder dem Pass ins Himmelreich. Alles unter einem Dach🤗
    Benutzer Bild
  • BlauerPulli 16.06.2020 07:53
    Highlight Highlight Menschen brauchen eine "moral-kontroll-instanz". Jemand allmächtiges, der jeden Schritt und Gedanken kennt. Wenn man der Menschheit diese Illusion nimmt und es keine "ewigen" Konsequenze für ihre Taten gibt, würden viele sich ganz anders benehmen. Unser Gesellschaftsvertrag ist auch nur ein kollektiv bestimmter Maulkorb und Erziehungsapparat für das Tier Mensch
    • Michael Bamberger 16.06.2020 13:52
      Highlight Highlight Ein längerer Aufenthalt in Nordkorea würde Ihnen die praktischen Aspekte Ihrer Thesen nahtlos vor Augen führen.

      Als Kontrast dazu schlage ich Ihnen die Lektüre des Buchs "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde"
      von Karl Popper vor.
  • Locutus70 15.06.2020 22:54
    Highlight Highlight Sadghuru hat einmal gesagt "Es ist das Schlimmste Verbrechen, das wir den Menschen gesagt haben es gibt einen besseren Ort als diesen" - Nameste
  • Share 15.06.2020 20:52
    Highlight Highlight Bezogen auf die Metaphysik des Geistes, wäre ein Neutron in einem Quantencomputer ein wünschenswertes Aggregat nach dem Tod des jetzigen Lebens? Wäre dann mein Bewusstsein frei oder Teil eines neuen Organismus?
    • Spooky 16.06.2020 07:56
      Highlight Highlight @Share

      "Wäre dann mein Bewusstsein frei oder Teil eines neuen Organismus?"

      Es wäre ein Teil des Lebens. Ob das Leben frei ist oder nicht, hängt davon ab, woran du glaubst.
    • Share 16.06.2020 13:00
      Highlight Highlight Runtergekühlt auf den fast absoluten Nullpunkt in einem Kupferröhrchen ist Freiheit schwer vorstellbar. Und Glaube lebt ausserordentlich von der Vorstellungskraft.
    • Spooky 16.06.2020 19:00
      Highlight Highlight "Und Glaube lebt ausserordentlich von der Vorstellungskraft."

      Nein. Es ist umgekehrt.
  • Michael Bamberger 15.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Ein unverheirateter Mann, stirbt mit 96 Jahren und eine ebenfalls unverheiratete Frau stirbt mit 98 Jahren. Die beiden treffen sich im Himmel und verlieben sich.

    Da bitten sie Gott, heiraten zu dürfen. Gott ist recht erstaunt, da solch eine Bitte im Himmel noch nie formuliert wurde und sagt: "Da brauch ich etwas Zeit".

    Vier Jahre danach willigt Gott ein.

    Ein paar Jahrhunderte später wollen sich die beiden scheiden lassen.

    Gott ist stinksauer: "Kruzifix, ich habe vier Jahre gebraucht um hier einen Priester zu finden, wo finde ich nun einen verdammten Juristen???"
  • Hpst 15.06.2020 06:26
    Highlight Highlight Wichtig: auch Herr Stamm ist (nur) Glaubender: er weiss genauso wenig, ob nach dem Tod tatsächlich nichts mehr ist... Und die Religionen auf den Weg des Lebens nach dem Tod zu reduzieren, ist zudem zu wenig umfassend,
    • INVKR 15.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Es wird in diesem Artikel nicht mit einem Satz behauptet, es gäbe kein Leben nach dem Tod?
  • Hugo Schweizer 14.06.2020 23:29
    Highlight Highlight Was soll diese Frage immer wieder?! Die Bibel des Fliegenden Spaghetti Monsters erklärt es ganz deutlich:

    "Nach dem Tod stehen den Gläubigen im Himmel unter anderem ein Biervulkan und eine Stripper- und Stripperinnen-Fabrik zur Verfügung."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster
  • chris2020 14.06.2020 20:48
    Highlight Highlight Ich finde die biblische Sicht super gerecht: Diejenigen die sich mit Gott versöhnen können ewig mit Gott zusammen auf einer neuen Erde leben. Diejenigen, die das nicht wollen, werden verbrannt und hören auf zu existieren.

    Die Idee (inspiriert von Griechischen Philosophien und komplett absent in der Bibel) der Mainstream Christenheit dagegen finde ich das Schlimmste vom Schlimmsten: Ungläubige Menschen würden danach auf ewig in der Hölle gebraten und gefoltert.
    • Oxymora 14.06.2020 23:52
      Highlight Highlight Mit der Bibel auf Nummer sicher
      Benutzer Bild
    • Superreicher 15.06.2020 08:49
      Highlight Highlight Die Vorstellung, dass man quasi wählen kann, ob man ewig leben oder nicht mehr weiter existieren will, fasziniert mich. Ob sie allerdings der griechischen Philosophie entnommen ist, bezweifle ich.
  • Guido Zeh 14.06.2020 19:00
    Highlight Highlight Schön wäre, wenn jeder genau das bekäme, was er zu wissen glaubt bzw. zu glauben vermag - die einen verwesen - finden ihr Nichts, bei mir ginge die Party weiter - in Fülle.
    • Guido Zeh 14.06.2020 21:49
      Highlight Highlight Und "keiner stirbt als Atheist", Zitat Sibylle Lewitscharoff...
    • olve 15.06.2020 00:32
      Highlight Highlight Christopher Hitchens.
    • Stichelei 16.06.2020 10:31
      Highlight Highlight @olve. Gerade Christopher Hitchens hat diesen Allgemeinplatz der Religiösen widerlegt. Er blieb bis zu seinem Ende überzeugter Atheist.
  • Joseph Dredd 14.06.2020 18:24
    Highlight Highlight Eins ist auf jeden Fall sicher: Wer früher stirbt, ist länger tot. XD
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 14.06.2020 14:13
    Highlight Highlight Reinhard Mey, über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein,

    doch so manchen hat sich gedacht, wenn in den Wolken in die Ferien dem Stress und Sorgen wäre entflogen.
    Play Icon
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.06.2020 12:46
      Highlight Highlight Die den Wolken entgegen fliegen, sind immer wieder runter zur Realität zurückgekehrt, wenn nach der Auszeit in der Ferne, zurück in die Zukunft, das Leben weitergeht.

      Der Zeit kann man mit Entrücken nicht entfliehen, denn wo es hingehen soll, dort soll die Zeit neutral zu sein, u. überall zur gleichen Zeit, u. deshalb Zeit, denn dann ist man erst recht gefangen, weil Vergangenheit, Gegenwart u. Zukunft in einem sind, u. deshalb nicht zu entfliehen ist.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Wer meint das wer entrückt wird, der Zeit zu entrinnen versucht, ist in allen Zeiten gefangen, weil zu jeder Zeit alles über sich weiss, und deshalb kann durch entrücken niemand von sich befreien u. nicht erlösen.

      Man bleibt gefangen in sich selbst, u. darum kann niemand etwas ungeschehen machen, denn Zukunft es bleibt dein Stachel, tue recht u. scheue niemand.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Bis auf weilen wurde in der Tagesschau berichtet, von einem soeben geschehenen Vorfall!

      Play Icon
  • stevemosi 14.06.2020 13:05
    Highlight Highlight "Eine ehrliche Antwort der Glaubensgemeinschaften wäre deshalb: Wir wissen nicht, ob es einen Gott oder Götter gibt"
    Das wäre dann Agnostizismus, klar beisst sich dass mit dem eigenem Glauben. Darum heisst es ja glauben
  • Beteigeuze 14.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Zuerst einmal ein dickes Kompliment an H.Stamm, dass er dieses spannende und äusserst ergiebige Thema zum ERSTEN MAL in seiner Blog-Geschichte zur Diskussion stellt. Dazu muss auch ich meinen Tribut zollen.

    Habe einen Film mit folgender Sequenz gesehen:

    Sagt ein Priester zu einer äusserst intelligenten und begabten Wissenschaftlerin "Sie glauben doch ganz sicher nicht an ein Leben nach dem Tod".

    Die Wissenschaftlerin antwortet "Nein, das tue ich ganz sicher nicht".

    Sagt der Priester "Schrecklich, nicht wahr?"

    Ich finde, das hat was.

    • Hugo Stamm 14.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Hallo Beteigeuze, dass ich das noch erleben darf: Ein lobendes Wort aus Ihrem Mund! Es hat den regnerischen Sonntag gerettet. Vielleicht gibts den Himmel und das rettende Jenseits doch. Und wir treffen uns zu einer Pokerrunde beim lieben Gott - die Friedenspfeife rauchend. Natürlich bei einem Glas Wein. Prost!
    • Beteigeuze 14.06.2020 15:20
      Highlight Highlight Hugo Stamm

      Danke für Ihre freundlichen Worte.

      Und es ist auch nicht so, dass Sie der Herrgott nur auf diese Welt geschickt hat um meinen Glauben an ihn zu prüfen.

      Nein, ganz sicher nicht. Deshalb schliesse ich Sie auch jeden Abend in mein Nachtgebet ein.

      Ach ja, und das mit dem Himmel wird wohl nichts. Aber eine Pokerrunde in der Hölle, das könnte passen.
    • Maya Eldorado 14.06.2020 16:08
      Highlight Highlight @Hugo Stamm
      Um ins Jenseits zu kommen verlassen Sie aber Ihren Leib. Anders geht das nicht. Der hat dort nichts zu suchen.
      Wie wollen Sie dann im Jenseits die Friedenspfeiffe rauchen und Wein trinken?
      Sowas ist doch dort vollkommen überflüssig.
      Oder übersehe ich was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 14.06.2020 09:58
    Highlight Highlight "... wäre es kein Verlust für die Menschheit"

    Es wäre noch zu fragen, was geschehen würde, wenn man den Menschen alle ihre Illusionen wegnehmen würde, also auch die von der Unsterblichkeit oder von einem höchsten Wesen jenseits aller Endlichkeit.

    • Stichelei 16.06.2020 10:33
      Highlight Highlight Vielleicht würden sie sich dann vermehrt darauf konzentrieren, diese kurze Zeit der Existenz für sich und alle anderen sinnvoll zu gestalten.
  • Lienat 14.06.2020 08:34
    Highlight Highlight Die Frage, ob wir eine unsterbliche Seele haben, wage ich nicht zu beantworten. Wenn wir aber keine Seele haben, dann ergeben sich daraus schwierige Fragen der Ethik, denn in diesem Fall wären wir lediglich hochkomplexe Maschinen. Es wäre dann prinzipiell möglich, Maschinen zu Bauen, welche genau gleich sind wie wir. Da uns diese Maschinen ebenbürtig wären, müsste man ihnen denselben Wert wie einem Menschen zugestehen. Im Umkehrschluss bedeutet dass dann aber auch, dass wir nicht mehr Wert wären als eine solche Maschine.
    • rodolofo 14.06.2020 09:32
      Highlight Highlight @ Lienat
      Prinzipiell überlegt:
      Wenn es solche hoch komplexen, "biologischen Maschinen" bereits gibt, warum sollten wir uns dann überhaupt noch die unglaublich anstrengende Mühe machen, nochmals solche eigenhändig zu konstruieren und zu bauen?
      Lass doch die Natur arbeiten, wenn die bereits den Hauptteil der ganzen Arbeit selbstregulierend erledigt!
      Du kannst dann immer noch für kleine Verbesserungen und "Fein-Justierungen" sorgen, wenn Du Dich gerne bewegst.
    • Lienat 14.06.2020 19:27
      Highlight Highlight @rodolofo: Die Frage hier ist nicht, ob es sinvoll ist, so eine Maschine zu bauen, sondern ob es prinzipiell möglich ist.

      Abgesehen davon: Nur weil etwas keinen Sinn ergibt, ist das (leider) noch lange kein Grund, dass es nicht doch getan wird.
    • rodolofo 14.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Man kann sich natürlich abmühen und das versuchen.
      Aber das menschliche Wesen ist durch technische Konstruktionen nicht reproduzierbar.
      Die unüberwindliche Barriere für eine Maschine liegt bei den Gefühlen.
      Gefühle sind mechanistisch nicht nachvollziehbar.
      Maschinen können den Menschen assistieren, aber niemals ersetzen, oder übertreffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 14.06.2020 07:54
    Highlight Highlight Was nach dem Tod mit uns geschieht, sehen wir doch!
    Tote sind regungslos und beginnen ziemlich schnell zu verwesen und zu stinken.
    Für Menschen, die in ihrem Leben Tonnen von Pflanzen und Tieren verspeist haben, bedeutet das, dass SIE jetzt mal Nahrung sein müssen, so dass die Party für all die kleinen Käfer und Würmer (und allenfalls auch noch Asfresser) steigen kann, welche für die Rückführung aller Moleküle in die Naturkreisläufe sorgen, so dass sie für ANDERE Lebewesen wieder zur Verfügung stehen.
    DAS ist die tatsächliche Wiedergeburt, auf dem "Komposthaufen der Geschichte"... ;)
  • Pasionaria 14.06.2020 03:28
    Highlight Highlight Frage @ die Gläubigen Fraktion: worauf freut ihr euch mehr, resp. wovor fürchtet ihr euch mehr -
    - vor der unendlichen Ewigkeit
    oder
    - vor der ewigen Unendlichkeit?
    Und wie erklärt ihr das?
    • Granini 14.06.2020 09:50
      Highlight Highlight Ich denke meine Hoffnung auf das Leben nach diesem Leben ist, mit Menschen zusammen sein zu können die nicht mehr da sind. In einer Welt zu Leben, die durch und durch gut ist. Wo der Kampf um die nackte Existenz nicht mehr gekämpft werden muss und für alle genug da ist.
      Was ich mich frage ist, ob die Ewigkeit nicht manchmal auch langweilig sein könnte... 🤔😉
      Für eine Erklärung reichen die paar Zeichen hier nicht 😉 Die theologischen Herleitungen sind komplex und zugegeben auch missverständlich und verwirrend
    • Maracuja 14.06.2020 11:36
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Du stellst Fragen! Nachdem ich mich wider besseres Wissen anderswo verausgabt habe (Arena, Dublerköpfe), bin ich zu erschöpft mich mit solch anspruchsvollen Fragen auseinanderzusetzen. Mein hiesiges Leben ist einmalig und ich konzentriere mich lieber darauf, es „anständig“ zu leben. Dem Jenseits widme ich kaum Gedanken. Da das „Sein“ Auswirkungen auf das Bewusstsein hat, kann ich mir als Sterbliche eh nicht richtig vorstellen, wie sich leben als Unsterbliche anfühlen würde. Vorfreude/Ängste auf etwas, das mein Vorstellungsvermögen übersteigt, ergeben für mich wenig Sinn.
    • Share 14.06.2020 11:44
      Highlight Highlight Was an „Staub zu Staub, Asche zu Asche“ versteht ihr nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ra_Do 14.06.2020 01:17
    Highlight Highlight wenn es möglich wäre, sind die, die anderen unrecht antun die grössten sünder.

    ob heimlich oder in aller öffentlichkeit würde keine unterschied machen.
    sogar simple sachen wie mobbing, könnte man als sünde betrachten.
    • Share 14.06.2020 11:51
      Highlight Highlight Theologisch ausgedeutet sprechen wir von Frevel. Versündigen kannst du dich lediglich gegen dich selbst. Zu gut Deutsch: ein Idiot ist ein Idiot bleibt ein Idiot.
      Das Prinzip der Procrastination ist diesseitig und funktioniert öfters als gedacht. Auch wenn das Prinzip Karma das ganze ins Jenseits oder ins Vorleben versetzt.
    • Ra_Do 14.06.2020 17:47
      Highlight Highlight aus deiner sicht ist ein idiot nur in denn augen eines idioten, ein idiot.
      für mich sind idioten nur diejenigen die fairness für etwas aufgeben wollen, dass man ohne fairness nicht erreichen kann.

      stell dir mal frieden for ohne fairness... ist etwa das gleiche wie unterdrückung.
      man zwing jemandem seine eigenen vorstellungen von gerechtikeit auf.
      wie kann es gerecht sein wenn man unfair handlen muss.
      im endeffekt nichts weiter als betrug.

      ist doch paradox und kann nicht stimmen egal in welchem namen man die unfaire taten ausführt und wie klein und unbedeutend die taten scheinen.
    • Share 14.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Die Unterscheidung von Sünder und Schuldig entspricht derjenigen von Glaube und Gerichtsbarkeit. Fairness bewegt sich auf einer Win-Win-Ebene, partnerschaftlich auf gleicher Augenhöhe. Übervorteilung wie aus der Diskriminierung der Geschlechter zu lernen ist, ist unfair, da Gesetze die Partnerschaftlickeit noch immer zu verhindern wissen.
      Eine Idiotin ist für Vereinnahmung des eigenen Vorteils bedacht, die Hoffnung auf Ahndung dieser Haltung ist gesetzlich blockiert. Das Vorspielen falscher Tatsachen entspricht nicht dem Tatbestand des Betrugs, dem ein Vorsatz nachgewiesen werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tribal-cat 14.06.2020 01:13
    Highlight Highlight Tja, bis jetzt ist noch nachweislich keiner wiedergekommen, nicht wahr? Aber Energie geht ja bekanntlich nie verloren.
    Entweder geht es doch irgendwie weiter, oder es ist wirklich "Ende Gelände" Wir werden es ALLE erfahren, wenn es soweit ist! Ich kann mich dann immernoch aufregen!
    • Spooky 14.06.2020 10:40
      Highlight Highlight "Tja, bis jetzt ist noch nachweislich keiner wiedergekommen, nicht wahr?"

      Quelle?
    • Superreicher 15.06.2020 08:59
      Highlight Highlight Falls es nach dem Tod weitergeht, werden wir es erfahren. Falls nicht, werden wir es nicht mehr realisieren.

      Und dass die Energie nicht verloren geht, ist in diesem Kontext eine triviale physikalische Tatsache und tut nichts zur Sache, dass unser individuelles Bewusstsein möglicherweise mit dem Tod verschwindet. Das Bewusstsein ist nicht in erster Linie Energie, sondern Information. und diese kann sehr wohl verschwinden resp. zerstört werden.
    • Spooky 15.06.2020 19:08
      Highlight Highlight @Superreicher

      Information kann sich nicht in einem Vakuum bewegen. Information ist an ein Medium gebunden.

      "The medium ist the message."
  • Dani B. 13.06.2020 23:47
    Highlight Highlight Ich war schon etwa 13,81 ± 0,04 Milliarden Jahre nicht lebendig. Die Zeit ging chillig vorbei. Habe keine schlechten Erinnerungen.
    • bbelser 14.06.2020 09:21
      Highlight Highlight Vermutlich warst du noch viel länger nicht lebendig. Unseres ist ja nicht das erste Universum dieser Art... 😉
  • Mascarpone 13.06.2020 22:49
    Highlight Highlight Bei jedem Artikel von H. Stamm bekommt man den Eindruck, dass er alleine den Durchblick hat. Er argumentiert wie ein Guru.
    • Pasionaria 14.06.2020 03:06
      Highlight Highlight Bitte um Wortschöpfungen, Sätze und Äusserungen seitens H. Stamm, der Ihren abstrusen Eindruck bestätigt.
      Bitte, nicht wie gewohnt, schweigenddurch die Hintertür verschwinden....
    • Pasionaria 14.06.2020 15:12
      Highlight Highlight Hallo Mascarpone
      Ich warte auf Ihre Ausführungen!
      Sonst eignen Sie sich nicht einmal, in alle Ewigjeit als Tiramisu verarbeitet zu werden.....
    • Mia_san_mia 15.06.2020 20:30
      Highlight Highlight @Pasionaria: Was soll er Dir noch antworten? Er hat ja gesagt, was läuft. Was ist daran abstrus? Stamm verhält sich wirklich wie ein Sektenführer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 21:48
    Highlight Highlight Nach dem Tod? Wie lange dauert der denn? 😁

    Also wenn es nach dem Leben einen Zustand gab, dann war das ebenfalls der Tod. Dann kam nach dem Tod das Leben. Und dann stirbt man wieder und ist tot. Ziemlich sicher für immer.
    Aber ich bin schwer der plausiblen Ansicht, dass nach dem Leben nur noch der Abbauprozess des Körpers stattfindet. Je nach dem, was man mit dem Kadaver macht, verdunstet auf jeden Fall die Flüssigkeit, die nichtflüchtigen Bestandteile werden, mehr oder weniger schnell zu organischem Dünger. Bei Kremierung gibt's rasch viel CO2.
    Wer Glück hat, wird zur Nahrung für einen Baum
    • Spooky 14.06.2020 08:32
      Highlight Highlight @Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club

      "....dass nach dem Leben nur noch der Abbauprozess des Körpers stattfindet."

      Dieser Abbauprozess findet erst seinen Abschluss, wenn du zu einem Quantenobjekt geworden bist. Dann bestehst du nur noch aus Wellen und Teilchen. Meines Wissens können die Wellen aber nicht mehr weiter abgebaut werden. Also gibt es den Tod gar nicht.
  • Saerd neute 13.06.2020 20:13
    Highlight Highlight Hugo in deinem Alter rückt der Tag wo du es erfahren wirst was nach dem Tod kommt immer näher. Da ist es nur logisch wenn die Frage nach dem Danach auftaucht.
    Ob es ein Lichterlöschen für immer ist oder ob es ein Erwachen im Jenseits ist, der Glaube oder eben der Unglaube kann durchaus das ganze persönliche Leben hier auf Erden verändern.
    Meinst du nicht auch?
    • Heidi Weston 13.06.2020 23:03
      Highlight Highlight Es gibt Menschen, die sind bereits Tod, bevor sie gestorben sind. Vor allem Intelektuell.
    • Saerd neute 14.06.2020 08:34
      Highlight Highlight Und dann gibt es Leute die meinen sie sind besonders intelektuel indem sie verrächtlich auf Leute anderer Meinung herabblicken.
      Wer sich selber erhöht....
    • Oxymora 14.06.2020 10:39
      Highlight Highlight @ Saerd neute

      Immer wieder erstaunlich,
      mit welchem Elan Sie hier ihre
      christliche Nächstenliebe versprühen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 19:07
    Highlight Highlight Man singt u. spricht immer von dem Engel Aloisius der vom Himmel wiederkam, doch war er wirklich weg, oder hatte er einfach eine Auszeit, mit andern Vorstellungen, u. das im Münchner Hofbräuhaus, dann ist er doch nicht hochgefahren, sondern hatte nur ein paar Promille zuviel getrunken, sonst wäre er danach nicht mehr am Tisch im Münchner Hofbräuhaus gesessen.

    Also merk dir, der Himmel auf Erden ist immer noch ein grossen Mass Bier!
  • Ökonometriker 13.06.2020 17:45
    Highlight Highlight Nunja, wir wissen mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit, dass die Welt nach unserem Tod weiterexistieren wird. Schon allein deswegen sollten wir uns in diesem Leben so verhalten, dass es der Nachwelt hilft - und nicht nur kurzsichtig egoistisch unseren Konsum maximieren. Das macht auch Sinn, wenn es Himmel und Hölle nicht gibt.

    Und das sagt ein Oekonom...
    • Heidi Weston 13.06.2020 19:00
      Highlight Highlight Und was genau hat ihr Kommentar mit dem Thema zu tun?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 19:34
      Highlight Highlight Dass die Enkel nach dem Opa, auch wenn nicht in den Himmel, sich weiterhin in den Himmelhinein-trinken kann, auf eine grüne Auszeit, u. das Leben danach, das gleiche wie beim Opa, für ein Mass Bier!
  • Ein Schelm 13.06.2020 17:27
    Highlight Highlight Kiflom!
  • Döni Trömp 13.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Stamm: Für sie ist doch alles eine Sekte was nicht staatlich ist. Wenn Sie eine kleine Ahnung hätten, und das bezweifle ich sehr, dann müssten Sie grundsätzlich sogar die katholische Kirche als Sekte bezeichnen. (Ich will niemand damit angreifen oder beleiden). Vermutlich haben sie, Herr Stamm, die Bibel noch nie gelesen und werden demnach auch nie wissen, was eine Sekte ist oder was den Unterschied ausmacht. Grenzt eigentlich an einer Frechheit, was sie alles so als Sekte bezeichnen (einigen geb ich ihnen recht)...
    • Oxymora 13.06.2020 18:15
      Highlight Highlight @adsl

      Wahrscheinlich haben Sie die Bibel selber nicht gelesen, da steht nirgends drinn was eine Sekte ist oder nicht.
      Erklären Sie doch bitte warum die rkK angeblich keine Sekte ist.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 18:55
      Highlight Highlight @adsl
      Dafür dass du niemanden angreifen willst, attackierst du Hugo Stamm gerade schon ziemlich heftig.

      Lies dir mal die Definition von Sekte noch mal durch. Du könntest unangenehm überrascht sein danach und deine Attacke auf Herrn Stamm ziemlich bereuen.
      Denn per Definition IST die katholische Kirche eine Sekte.
    • Döni Trömp 13.06.2020 23:12
      Highlight Highlight Oxymora
      Ich habe nirgends etwas von rkk erwähnt. Ich hab das allgemein betrachtet. Er sagt, die Chrischona ist eine Sekte... Ich besuche diese selber, und ich werde dort zu nix gezwungen, alles was gepredigt wird entspricht der Bibel, alle Meinungen kann man bringen und es ist nichts absolut. Also, ich habe vermutlich mehr Ahnung von der Bibel als Sie, vielleicht, vielleicht auch nicht...ich weiss es ja nicht... Kennen sie sie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucida Sans 13.06.2020 16:19
    Highlight Highlight Ich glaube nicht an Wiedergeburt, fände es aber super, wenn es sie geben würde. Einfach, weil es mich so furchtbar wunder nimmt, wie die Geschichte weitergeht und es mich schon heute ärgert, irgendwann kein Teil derselben mehr zu sein. Ist so ähnlich, wie bei einem Film den Schluss zu verpassen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 22:00
      Highlight Highlight Die Vorstellung, als Mastschwein reinkarniert zu werden, könnte deine Neugier zähmen und dich zur Erkenntnis bewegen, dass ein baldiges Ende besser ist, als das langfristiges, wiederholtes Fortbestehen.
    • Lucida Sans 14.06.2020 21:33
      Highlight Highlight Weiss nicht, woher du die Idee nimmst, man käme als Mastschwein oder Ähnliches Viehzeug nochmals auf die Erde.
  • Hypatia 13.06.2020 15:38
    Highlight Highlight Die Grundfrage der Metaphysik lautet:
    Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts?

    Die Grundfrage der Metaphysik fragen, heisst, sich von dieser Frage aus allem heraussetzen und jeden Halt hinter sich lassen. Die Frage und mithin die Metaphysik hat somit nichts mit Religion zu tun, ja sie geht aller Religion voraus und lässt alle Religion entschlossen hinter sich.

    Dass Metaphysik auch und gerade wieder heute in der gegenwärtigen Philosophie an Aktualität gewonnen hat, sei mit dem Hinweis auf ein Buch von Timothy Williamson (2013) belegt: Modal Logic as Metaphysics.



    • Share 13.06.2020 19:13
      Highlight Highlight Metaphysik ist ein alter Begriff, der von seiner Patina lebt. Es gibt nicht, gar nichts das es rechtfertigen könnte, dieses Noch-nicht-Wissen neu aufzulegen. Neulich beklatschte ich Noah Trevors Monolog in welchem er das Prinzip Handicap zur Ausmerzung von Klassenunterschieden und Diskriminierung vorschlägt. Leider etwas vorschnell. Es zementiert Unterschiede im Können, die es wohl im Spiel geben könnte, faktisch aber den Wesensunterschied ausklammern.
    • Share 13.06.2020 19:13
      Highlight Highlight Bspw. ist das Vorhanden sein von Geschlechtlichkeit kein Grund anzunehmen, diese auszuleben, auch nicht zur bestimmten Zweckmässigkeit. Es bleibt dabei: lebe jeden Tag als wäre es dein erster.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 22:04
      Highlight Highlight Selbst wenn es ein Nichts gibt, dann ist das immer noch ein Nichts. Also nicht nichts. Insofern ist immer etwas. Die Frage, welchen Aggregatzustand etwas hat, ist eine andere. Das Universum ist vielleicht ja gar nur ein verdampfendes Nichts, im Übergang begriffen, einen anderen Aggregatszustand anzunehmen, das vielleicht Alles heisst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 13.06.2020 15:20
    Highlight Highlight Die Frage ist die....sind Geburt und Tod der Anfang und das Ende oder ist das Dazwischen lediglich eine Etappe in der Welt des Seins...? Jedenfalls benehmen wir uns eigenartig, wir bekriegen uns im Grossen wie auch im Kleinen. Unser wunderbarer blaue Planet wird von uns mit Füssen getreten und wir rennen bedrucktem Papier und geprägtem Metall hinterher. Wir haben den Sinn des Daseins doch nie erkannt und begriffen. Was wollen wir in einem nächsten Leben? Wir haben dieses schon nicht im Griff. Es ist zu hoffen, dass es kein nächstes Leben gibt und eigentlich bräuchten wir auch kein Jetziges.
  • Cocalero 13.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Mit all meinen meditationen (erfahrungen) behaupte ich das wir schon zig leben gelebt haben. Auch auf anderen planeten. Wir leben ewig nur den körper lassen wir zurück.
    • Thomas Oetjen 13.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Mit all meiner Erfahrung behaupte ich, daran stimmt Nichts und du weisst es selber auch ganz genau.
  • SkepTee 13.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ja ganz einfach:

    Es gibt keinen Gott,
    es gibt keine Götter,
    es gibt keine Seele,
    es gibt kein Leben nach dem Tod,
    es gibt keine Geister,
    es gibt nichts Spirituelles.

    Wer das Gegenteil glaubt, darf das.
    Wer das Gegenteil behauptet, muss es beweisen.
    • Döni Trömp 13.06.2020 16:50
      Highlight Highlight Stimmt, es ist ganz einfach:

      Es gibt EINEN Gott,
      es gibt keine Götter,
      es gibt EINE Seele,
      es GIBT ein Leben nach dem Tod,
      es gibt Geister,
      es gibt Spirituelles.

      Wer das Gegenteil glaubt, darf das.
      Wer das Gegenteil behauptet, muss es beweisen.
    • Oxymora 13.06.2020 18:23
      Highlight Highlight @adsl

      “Es gibt EINEN Gott,

      Es gibt KEINE Götter “

      Und keinmal ist auch einmal

      Lustig diese imaginäre Logik
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 18:58
      Highlight Highlight @Adsl
      Ich halte mich lieber an den Grundsatz, es könnte, muss aber nicht.

      Denn auf der einen Seite bin ich ein gnadenloser Mann der Wissenschaft.
      Aber auf der anderen Seite folge ich dem schamanistischen Weg und betrachte die Welt auch so.

      Nur, im Gegensatz zu denen die ständig aufheulen wenn Herr Stamm Religionen zerlegt, Stelle ich keine Behauptungen auf, die ich nicht beweisen kann und lebe meinen Glauben für mich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 13.06.2020 14:38
    Highlight Highlight Einfaches Wunschdenken von Stamm, ins Nichts zu entschwinden.
    • Mascarpone 15.06.2020 22:11
      Highlight Highlight Ist im Prinzip buddhistisch-esoterischer Glaube, den er verbreiten möchte...
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Ob nach dem Tot die Party erst recht los geht, dann wenn es so wär, dann mit einer himmlischen Party, mit vielerlei Getränke, u. die Schönen noch dazu!

    Ob es vielleicht einen Voraus-blick dorthin gibt, in den langen Tunnel, hinter dessen Ende ein weisses Licht leuchtet, u. wieder enttäuscht zurück muss, weil man aus der Party herausgeworfen wurde!?

    Lebe hier denn morgen sind wir tot, u. die Party danach wird es ewig geben, denn da kann man feiern so lange u. ewig wie man will, u. das ohne Ende, also alles durchleben, u. das auch im Diesseits!
  • KoTaMo 13.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Ich bin ein Anhänger der Gametheorie. Es gibt eine Art programmiertes Spiel (die Welt, der Mensch). Das Programm sieht gewisse Möglichkeiten vor. Zum Leben erweckt wird das Spiel durch die Spieler (Bewusstsein), die als Externe das Spiel bedienen und somit programmierte Möglichkeiten abrufen können. Es gibt verschiedene Levels, die man erreichen kann.
    Natürlich ist es kein echter Compi... aber das berühmte „Wheelerexperiment“ (Quantenphysik) gibt diesem Ansatz eine gewisse Legitimität.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Eine durchaus interessante Theorie.
      Ich muss mir diese bei Gelegenheit genauer ansehen.
    • Spooky 14.06.2020 08:18
      Highlight Highlight @KoTaMo

      "Der Beobachter ist das Beobachtete. Diese Tatsache zu beobachten ist sehr schwierig."

      (Jiddu Krishnamurti)
    • KoTaMo 14.06.2020 23:52
      Highlight Highlight Spooky: Kann man auch so sagen, da die Spieler (das formlose, zeitlose Bewusstsein) ja das Spiel erst zum Leben erwecken.
  • Michael Bamberger 13.06.2020 13:23
    Highlight Highlight Jeder Mensch hat die Möglichkeit zwei Leben zu leben. Das zweite Leben beginnt aber erst dann, wenn der Mensch verstanden hat, dass er nur ein Leben hat.
  • Spooky 13.06.2020 13:07
    Highlight Highlight "Lass die Toten ihre Toten begraben!" (Jesus)
    • Thomas Oetjen 13.06.2020 20:44
      Highlight Highlight «Bringt eure Toten raus!»
      (Monty Python)
    • Thomas Oetjen 13.06.2020 20:45
      Highlight Highlight «Lasst uns Torten essen»
      (Ich)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.06.2020 07:36
      Highlight Highlight "ich bin aber noch nicht tot. Ich will spazieren gehen."
      (Monty Python)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Wir leben das Leben, denn morgen sind wir tot u. noch viel mehr, wenn wir das Leben versäumen, ((das Weltliche hinter sich lassend,)) ist man liegend in Sarkophag jetzt schon lebend tot u. religiös balsamiert, u. gesetzlich eingewickelt wie eine auferstandene wandelnde Mumie, die sich in der reellen Welt nicht auskennt u. jeden, egal ob Freund u. Feind tötet, weil die Mumie alles was in Weg steht, als Hindernis u. Feind ansieht!

    Selbst die berufenen Pharaonen in hochgebauten Pyramiden wussten zu Lebzeiten nicht, ob sie in der Götterreich willkommen sind u. deshalb aus Angst, ob es wirklich Götter gibt, die nötige Opfergaben entrichteten, dass Götter ihnen wohlgesinnt sind.
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    • Ein Biss~~chen vom Tiger 14.06.2020 18:37
      Highlight Highlight Wenn hochmütig wie Pharaonen sonntäglich sein Stell-dich-ein gibt, für selbstgerecht im Herrn, was an Gerechtigkeit nicht zutrifft, als sich selbsterwählen für ein Bekenntnis, was kein Versprechen ist, sondern nur was man sich vorstellt, das es so sein könnte.

      Die Pharaonen hatten auch ihre Opferlämmer, wie es im Orient u. andern Orten im Osten gängig ist, um in den Himmel zu kommen, doch dass ausgerechnet Menschen dafür geopfert werden, das wurden von den Azteken abgeschaut, die Kinder u. Frauen geopfert haben, um den Zorn ihrer Götter abzuwenden!

      Was ist den los, wenn die Gerechtigkeit nicht einmal bis zur Stratosphäre reicht, sondern schon auf Meereshöhe nicht richtig fundiert.
  • Locutus70 13.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Lassen sie sich doch einfach mal überraschen Herr Stamm. Ich finde, sie messen ihren Gedanken manchmal einfach zu viel Bedeutung zu :)
  • Gacha_Cookie_ Moon 13.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich würde das auch gerne herausfinden, das Problem ist, das die Menschen die es ehrfahren, nunmal nicht zurück kommen

    • Hades69 13.06.2020 20:38
      Highlight Highlight Nahtoderfahrung? Gibt ein super Buch: Blick in die Ewigkeit. Ein renomierter Hirnchirurg aendert seine Sichtweise nach einer Nahtoderfahrung.
    • nicht_millenial 14.06.2020 05:55
      Highlight Highlight Elisabeth Kübler Ross. Psychologin. Sterbeforscherin. Nahtoderfahrungen. Daneben auch „5 Stadien/Stufen der Trauer“
  • Notra 13.06.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich glaube, das Jenseits ist genau so, wie Du es Dir vorstellst.
    Für mich ist das Jenseits eine unendliche Party mit ausschweifenden Orgien und vielen feinen Mohrenköpfen. Ich freue mich darauf.
  • Thom Mulder 13.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Grundlage des Glaubens an ein Leben nach dem Tod ist ja die Trennung von Seele und Körper. Die Hirnforschung kann dazu aber doch schon einiges sagen, und jeder kann das selber nachvollziehen. Eine Person deren Hirn von Krankheit oder Unfall stark beschädigt wird, ist nicht mehr dieselbe. Schon chemische Einflüsse zeigen: Das Ich liegt im Hirn. Funktioniert das Hirn nicht mehr, ist also auch das Ich weg. Alles Andere sind Illusionen.

    Es ist also ziemlich klar: Wir haben EIN Leben.
    Machen wir das Beste daraus. Für uns und für die Gesellschaft.
    • Lienat 13.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Ich bin mit dieser Aussage grundsätzlich einverstanden. Allerdings muss man eingestehen, dass bisher noch niemand schlüssig erklären konnte, wie aus der blossen Vernetzung von ein paar Milliarden Neuronen ein selbstbewustes Wesen (eben das Ich) entsteht. Deshalb lässt sich nicht mit Sicherheit ausschliessen, dass im Hirn nicht doch irgend so etwas wie eine Seele sitzt.
    • Eiswalzer 13.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Was hier besonders interessant ist: Wenn es eine Seele geben soll, mit der unser “Ich” den Tod übersteht, dann haben wir ein massives Problem:
      Wenn jemand an Alzheimer stirbt, ist die Seele dann jenes Ich zum Zeitpunkt des Todes? Also praktisch nichts mehr? Wenn ein Kind stirbt, ist es dann das Ich zum Zeitpunkt des Todes, oder ein “Ich”, das sich erst entwickelt hätte? WENN es so etwas wie eine Seele gibt, dann müsste sie etwas sein, was unabhängig vom Ich ist.
    • Homes8 13.06.2020 14:47
      Highlight Highlight @Eiswalzer
      Das "Ich" ist emotionale Reaktion, nicht körperliche Manfestation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 13.06.2020 11:47
    Highlight Highlight Das Leben ist eine Vorbereitung auf den Tod.
    • Heidi Weston 13.06.2020 14:37
      Highlight Highlight Das Leben ist Leben. Wer das Leben als Vorbereitung auf den Tod sieht, hat sein Leben bereits vergeudet! Der Tod ist einzig und alleine das Ende des Lebens.
    • Hades69 13.06.2020 16:11
      Highlight Highlight Der Tod ist Geburt und Geburt ist Tod. Das eine gibt es ohne das andere nicht. Did Angst vor dem Tod ist meistens die Angst vor dem Leben.
    • Heidi Weston 13.06.2020 16:57
      Highlight Highlight @Hades69
      Selten so viel Bockmist auf einen Haufen gelesen.

      Der Tod ist Tod. Da wird nichts geboren.
      Geburt ist Tod. Ja es gibt Todgeburten was tragisch ist, aber eine Geburt ist eine Geburt und hat mit dem Tod nichts zu tun.
      Warum jemand der Angst vor dem Tod hat, Angst vor dem Leben haben soll ist unklar. Wo ist hier der Zusammenhang?




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  • Bruno Wüthrich 13.06.2020 11:45
    Highlight Highlight Das ist der Punkt: Wir wissen es nicht. Und wir werden es vermutlich nie wissen. Deshalb können wir - von den obersten geistlichen Führern bis zu den Agnostikern - nur glauben. In die eine oder andere Richtung.

    Alle, die so tun, als wüssten sie es, sind Hochstapler. Wir haben Milliarden davon!

    Doch man versuche nie, den Gläubigen die Hoffnung zu nehmen. Denn die Hoffnung ist die Quelle innerer Kraft.

    Aber man verbanne die göttlichen Strafen aus den religiösen Büchern. Denn die Angst davor liefert den Glaubens-Extremisten bis hin zu den Terroristen ihre unheilvolle "Grundlage".
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 19:41
      Highlight Highlight Also Bruno, trinke Wein um deines Magen willen, u. reg dich nicht weiter auf, u. ansonsten nimm ein Mass Bier reg die ab, denn das macht keinen Sinn, u. bis bald u. prosit,

      denn ich glaub an den Geist im Wein, u. ans Bier als Quelle innerer Kraft, also nochmals Prosit
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 21:54
      Highlight Highlight Die Frage auf was war denn vor deinem Leben ergibt eine ziemlich deutliche Antwort: Nichts.

      Erst durch das Zusammenfügen von Zellorganismen kam eine Existenz zustande, die auch ein Bewusstsein entwickeln konnte.

      Die Antwort ist grundsätzlich ziemlich einfach. Schwieriger scheint die Tatsache zu sein, dass das viele nicht akzeptieren können. Weil sich insbesondere der Mensch für etwas ausserordentlich Wichtiges hält. Das wiederum erkennt man daran, wie viele ein Menschenleben über jenes eines anderen Tieres stellen. Beschämend. Die meisten Menschen sind beschämend ego-/anthropozentrisch.
    • Bruno Wüthrich 13.06.2020 23:41
      Highlight Highlight @ Antinatalist

      Wissenschaftliches Denken ist im Grunde nichts anderes als das Überprüfen von Vermutungen. Aus biologischer Sicht ist Ihre Aussage über das Zusammenfügen von Zellorganismen nicht zu bemängeln.

      Doch wie sich ein Bewusstsein zusammensetzt, ob es eine Seele gibt und was nach dem physischen Tod mit dem "Ich" geschieht, weiss niemand sicher.

      In der Theologie können - im Gegensatz zur Wissenschaft - Behauptungen und Thesen oft nicht überprüft, und Beweise gar nicht erbracht werden.

      Das "Nichts" vor und nach dem Leben hat die Wissenschaft nie bewiesen. Auch das Gegenteil nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 13.06.2020 11:37
    Highlight Highlight Einfach selber mal sehen was kommt. Wer auch immer richtig liegt kann es leider nicht mehr den anderen sagen ob was kommt oder nicht.
  • hgehjvkoohgfdthj 13.06.2020 11:25
    Highlight Highlight Ich tippe auf Lichterlöschen. Ob dem so ist, werde ich irgendwann herausfinden, vielleicht morgen oder erst in 30 Jahren... ich melde mich dann bei euch.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Morgen früh ist Sonntag, u. da gibt es roten Sirup mit ein wenig Promille, u. einen kleinen Fladen dazu, u. danach beim Wirt drüben, u. viel Spass!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 14.06.2020 19:14
      Highlight Highlight Das hat gut genug gekorkt, und der Zapfen entrückte nicht höher u. weiter als bis zur Diele, u. kam wieder zurück auf die Erde, denn man sagt doch, komm wieder auf den Boden hinunter, u. feiere mit uns weiter, der hat uns nur mal, seinen sonntäglichen Krimi vorgelesen!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 14.06.2020 20:11
      Highlight Highlight Die Pfarrer kann nur über die Miniröcke, u. Badekleidung wettern, doch die Phantasie die er dabei aufbringt, was darunter sündig ist, scheint dass er genug weiss, was darunter steckt. Wenn er dazu mit dem Hohelied der Liebe kommt, dann sind die bildlichen Anschauungen die perfekteste Beschreibung was in einem Buch je gedruckt zu lesen hat.
  • Georges Sugarless 13.06.2020 11:18
    Highlight Highlight Weder Religionen, Mythen, Philosophie, noch, Sekten oder Kirchen können die Frage nach Gottes Existenz beweisen. Sie können es im besten Fall beantworten. Gott lässt sich jedoch erfahren. Wer Ihn sucht, wird Ihn auch finden. Der Glaube an seine Existenz führt uns in seine Gegenwart. Und wer Gott erfahren hat, empfindet auch sein Wort in der Bibel als lebendig und sinnstiftend.
    Und wenn nur 10% von den Weisheiten aus der Bibel wahr sein sollten, so lohnt es sich immer noch, danach zu leben. Ausserdem erfüllt dich der Glaube an die Ewigkeit, dass du einmal bei deinem Schöpfer sein kannst.
    .

    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 11:50
      Highlight Highlight Tot wo bleibt dein Stache, wenn es im Jetztzustand geschied und vollendet in de Urne gelegt u. begraben wird, denn da kann es kein Stachel mehr geben, denn da ist ein für alle mal Schluss!
    • Waseli 13.06.2020 12:11
      Highlight Highlight @wenn 10% Weisheit ist und die restlichen 90% Torheit lohnt es sich definitiv nicht danach zu leben.
      Oder du pickst dir die 10% raus und gibst damit zu dass die restlichen 90% blödsinn sind
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 13:20
      Highlight Highlight w) Ein Toten kann nicht mehr spüren, denn sein Gehirn existiert danach nicht mehr, sondern löst sich auf, u. so wird beim Toden zuletzt geröntgt, ob wirklich noch ein Danach geben kann, denn er nimmt nichts mehr wahr, weil ihnen das Gehirn fehlt, denn also sticht der Arzt dem Toten zuletzt noch u. schaut in die Augen, um sicher zu gehen ob der Tod schon eingetroffen ist.

      Oder wie die Mystiker es sehen, den Sensenmann ihn schon geholt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Das Leben nach dem Tod, ist ein Mythos von den Götter-Saga, die den Gott der Unterwelt, der in seinem Territorium, im Totenreich regiert u. waltet.

    Phantasieren übers Totenreich existiert in den griechischen Mythen, und da kann man schon sagen, der Tod bleibt tot, u. wo bleibt das Danach!?
    • Waseli 15.06.2020 18:35
      Highlight Highlight 2/2
      Und wenn wir schon bei anderen Göttern sind, es wäre ja theoretisch möglich dass ein Gott existiert, der alle verbannt die vor dem offensichtlichen Wissen die Augen verschliessen und einzig allein ihrem Glauben / Gefühl folgen.
      Religiöse Texte könnten d.h. der Prüfstein sein und jeder der sie befolgt ist verloren.....
  • Hypatia 13.06.2020 10:31
    Highlight Highlight Vaccha: Es ist also möglich, im Leben Erleuchtung zu erlangen. Aber was geschieht mit erleuchteten Personen nach ihrem Tod? Existieren sie noch?
    Buddha: Nein, das behaupte ich nicht.
    Vaccha: Dann existieren sie also nicht?
    Buddha: Nein, das behaupte ich nicht.
    Vaccha: Also exixtieren sie und existieren zugleich nicht?
    Buddha: Nein, das behaupte ich nicht.
    Vaccha: Also weder existieren sie noch existieren sie nicht.
    Buddha: Nein, das behaupte ich nicht.
  • mrmikech 13.06.2020 10:31
    Highlight Highlight Ob man religiös ist oder nicht, man kann es auch anders sehen: Es gab mal einen kugel im All - unser Erde - wo es kein leben gab, das sagen alle religiöse Bücher, und die Wissenschaft. Der Erde war also Tod. Jetzt gibt es aber leben, das wäre dann also das Leben nach der Tod, oder?

    Vielleicht irren viele religiöse Menschen sich, und sind wir schon im Himmel. Leider machen wir die Hölle daraus....
    • Heidi Weston 13.06.2020 14:46
      Highlight Highlight @mrmikech
      Lesen Sie einmal über das Miller-Urey-Experiment nach.

      Theoretisch könnte, bei perfekten Bedingungen, überall Leben entstehen.
    • mrmikech 13.06.2020 14:56
      Highlight Highlight @Heidi Weston: das ist genau was ich sage. Ich glaube einige lesen mein kommentar zu schnell...
  • Gowynda 13.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Viele und auch der Typ aus dem Video wünschen sich Ewigkeit, aber wenn ich es mir so überlege, dann scheint mir ewiges Nichts angenehmer als ewiges Etwas. Man muss den Begriff der Unendlichkeit mal richtig Fassen. Für immer und ewig, nie endend soll ich in einem Himmel rumhocken? Nein danke.
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 11:10
      Highlight Highlight Es kommt eigentlich aufs Selbe hinaus.
      Ewigkeit ist der Zeit nicht unterworfen. Wenn also keine Zeit, gibt es auch keine Bewegung mit Anfang und Ende.
      Wenn du also im Himmel hockst und dich langweilst, dann kannst du sicher sein, dass das mal zu Ende ist - wenn es auch länger dauern kann. Wie beim Zahnarzt im Wartezimmer.
    • Gowynda 13.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Aber es ist doch genau diese Vorstellung, die viele ersehnen. Folgt aus deinem Kommentar also, dass das Ewige nur im Nichts 'existiert', würde ich so unterschreiben, aber es entspricht nicht dem, was diese Leute wollen, wenn sie von Ewigkeit reden.
      Der eigentliche Punkt meines ursprünglichen Kommentars war, dass Leute, die sich ewiges Leben wünschen, wohl den Begriff der Ewigkeit nicht wirklich erfasst haben.
    • Alienus 13.06.2020 13:03
      Highlight Highlight Ewigkeit ist ein Ding ohne Zeit, da man beim Durchgang in der Abszisse der Unendlichkeit von der +Funktion bei Durchgang 0 in die -Funktion übergeht. Dort herrscht für einen winzigen Moment keine Bewegung, da alle Masse in Stillstand ist. D.h.. keine Bewegung von Irgendwas, darum gibt es keine Zeit. Ort mit pot.-max. Energie.

      Da sind die Engel! Auch GOTT etwa?

      Zeit kommt vom germ. „Tide“ für den zweimal erfolgenden Meereshub. Das war für unsere germ. Vorfahren schon eine zwar grobe, aber doch brauchbare Einteilung.

      Unendlichkeit funktioniert in einem unendlichen Kreislauf.

      Andauernd.
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  • Porsche 13.06.2020 10:06
    Highlight Highlight Es gibt nur eine entscheidende Frage zu beantworten. Entsteht das Bewusstsein durch den Körper, oder kann Bewusstsein auch ohne Körper existieren. Da es noch so viele ungeklärte Fragen gibt, wie z.B. warum „funktionieren“ Gene oder andere Mikroorganismen überhaupt oder auch Enzyme - ist für mich klar, dass letzteres anzunehmen ist, Bewusstsein existiert unabhängig von einem Körper. Somit, nur der Körper stirbt - das Bewusstsein existiert weiter. Bewusstsein ohne Körper können wir uns gar nicht vorstellen, dazu ist unser Verstand viel zu beschränkt.
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 11:12
      Highlight Highlight Da der Verstand ein wesentliches Element des Bewusstseins ist, kann man davon ausgehen, dass da wo kein Verstand mehr ist, auch kein Bewusstsein mehr ist.
    • Regas 13.06.2020 11:29
      Highlight Highlight Porsche:
      Nein das Bewussein kann ohne Körper nicht existieren. Alle Mikroorganismen haben eine DNA, in der die Information gespeichert ist, die sie erst zum Leben befähigt. So auch das menschliche Gehirn, wenn es verfault wird alle Information die darin gespeichert war für immer verschwinden.
      Mit anderen Worten: Mit dem Tod wird die Festplatte zerstört.
    • Thom Mulder 13.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Wäre schön, ist aber nachweisbar falsch. Das Bewusstsein steckt im Hirn. Jede Schädigung des Hirns beeinflusst das Bewusstsein. Der Mensch verändert sich. Unter Umständen erkennt er Menschen und Umgebung nicht mehr, kennt sich selber nicht mehr. Das Hirn ist die Seele. Seele ist "Software". Ist der "Speicher" beschädigt, geht die "Seele" verloren.
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  • Rabbi Jussuf 13.06.2020 10:03
    Highlight Highlight "Würden sich Religionen zu dieser Haltung durchringen, wären sie in ihrer Existenz bedroht, weil sie an Relevanz und Attraktivität verlieren würden. Und überflüssig werden könnten."
    Die Reformierten exerzieren das doch beispielhaft vor.
    Was übrig bleibt, ist ein Kartenhaus aus moralischen Bruchstücken, die hinten und vorne nicht zusammen passen, geschweige denn der Welt ausserhalb der Kirchenbänke noch etwas zu sagen hätte.
  • bbelser 13.06.2020 10:02
    Highlight Highlight Was ändert sich konkret in meinem Leben, ob ich eine Hoffnung über den Tod hinaus habe oder nicht? Meine Erfahrung mit dem Tod von Menschen, die ich (nah oder entfernt) kannte: Glaubende wie Nicht-Glaubende lebten, litten (Krankheit, Trauer, Abschied) und starben gleich. Unter den Glaubenden gab es von Fanatikern über intellektuell Redliche bis zu Lauwarmen alles, unter den Nicht-Glaubenden gab es von redlichen Atheisten über bedachte Agnostiker bis zu Indifferenten alles.
    Die Hauptfrage bei allen betraf nicht ihr Leben nach dem Tod, sondern: habe ich gut genug für meine Lieben gesorgt?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 19:05
      Highlight Highlight @Bbelser
      Genau für solche tiefgründige Fragen mag ich dich so sehr.

      Für mich ist es relativ egal, ob ich, nach spirituellem Standpunkt, in die Welt der Geister übergehe oder ob ich, nach aktuellem wissenschaftlichem Standpunkt, einfach erlösche. Dein Schlusssatz ist für mich der wirkliche wichtige Punkt, auf den ich achten möchte.
    • bbelser 13.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Hoi Bambusbjörn! Schön, dich fit und frisch hier zu treffen. Danke für deine Reaktion auf meinen Kommentar.
      Ich durfte einige Menschen in der Zeit ihres Sterbens begleiten und habe dabei etwas lernen können, was ich auch schon bei einem Kommentar bei Maria R. geschrieben habe:
      die Beschäftigung mit dem "Leben nach dem Tod" darf weit weit zurücktreten hinter die Beschäftigung mit dem Leben vor dem Tod. Das haben wir zu gestalten. Alles andere ist Zugabe.
      Btw: danke für deine Offenheit im Kommentar zu Yonni Morenos tollem Text aus dem Kuckucksnest. Soviel mehr Mut als ich, ihr beide... 👍
    • bbelser 13.06.2020 23:56
      Highlight Highlight Hoppla, ganz vergessen, auch auf deinen Input zu antworten. Für mich ist es auch egal, ob ich erlösche oder in ein endgültiges "Leben in Fülle" eintrete. Auf letzteres hoffe ich (ohne fixe Überzeugung) vor allem aus dem Wunsch heraus, geliebten Personen (und Tieren! Was gäbe ich darum unsere so liebe wie intelligente Katze Luzi wieder zu treffen) wiederbegegnen zu können. Weil sie mir viel bedeuten und weil manches nicht zu Ende gebracht wurde zwischen uns. Vermutlich geht es vielen Menschen ganz ähnlich mit ihren zarten Hoffnungen... 😉
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  • 6030ebikon 13.06.2020 10:01
    Highlight Highlight was war zuerst da - das huhn oder das ei ?? man wird nie eine antwort darauf finden... konzentrieren wir uns doch besser auf wesentlichere dinge im leben, als sich ständig die selben fragen zu stellen, die man wohl nie beantworten kann...
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Fragen zu stellen, die man nicht beantworten kann, ist das Geschäft der Philosophie.
    • fuegy 13.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Das Ei gab es lange vor dem Huhn, Dinosaurier haben Eier gelegt, lange bevor es Hühner gab.
    • Heidi Weston 13.06.2020 15:09
      Highlight Highlight @MaPhiA
      Das Problem der Menschen ist, das Sie in viel zu kurzen Zeitintervalle denken. Das Ei bez. Das Huhn entwickelte sich über Jahrmillionen von Jahren. Seit Charles Darwins Evolutionstheorie gibt es das Henne-Ei Problem nicht mehr, da aus biologischer Sicht weder das Ei noch die Henne zuerst da wahr. Es ist ein Evolutionärer Prozess, eine Henne-Ei-Generationsfolge.

      Die Frage heute lautet welches Molekühltyp gab es zuerst, Proteine oder Nuleinsäuren.
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  • Maria R. 13.06.2020 09:49
    Highlight Highlight Egal, wie lange und wie intensiv wir uns mit dem Tod beschäftigen, werden wir es erst danach erfahren.

    Deswegen sollten wir uns mit dem LEBEN beschäftigen.
    • bbelser 13.06.2020 10:38
      Highlight Highlight Vollkommen richtig, Maria. Und da sehe ich in der Lebensführung, im Engagement und in der Hingabe für andere keinen Unterschied, ob nun jemand an eine Existenz nach dem Tod glaubt oder nicht. Die Glaubenden tun manches vielleicht etwas organisierter...
    • Maria R. 13.06.2020 11:05
      Highlight Highlight @bbelser:

      Irre ich mich in der Annahme, dass du, in deinem Nickname, bewusst zwei Buchstaben weggelassen hast. Ich lese auch eine Bibel. Die Torah ( תּוֹרָה ).

      Ich beschäftige mich auch etwas mit dem Thema, “nach dem Tod”, aber vielmehr mit dem Leben und der Lebensführung, dem Umgang mit Anderen.
    • bbelser 13.06.2020 12:02
      Highlight Highlight @Maria: du irrst dich bezüglich nickname. Ich lese zwar neben recht viel sonstiger Literatur auch immer wieder in der Bibel, sie ist und bleibt ja interessant als ein Teil unserer Kulturgeschichte. Mein nickname aber setzt sich ganz einfach aus meinem Nachnamen Belser und dem Initial "B" meines lebenslangen Spitznamens zusammen. 😉
      Du bist aber nicht die Erste, die da irgendeine Botschaft vermutet...
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  • HundBasil 13.06.2020 09:47
    Highlight Highlight Stamm glaubt an sich. Christen glauben an Gott. Wer genau ist denn hier vermessen? Und von wegen Märchen. Ich kenne auch eins. Das war mal ein lustiger kleiner Einzeller. Er kam aus dem Nichts. Heute ist er der Opa der Menschen, Habichte, Wale und Kaiserpinguine.
    • Regas 13.06.2020 11:18
      Highlight Highlight HundBasil:
      Darf ich daraus schliessen das du nur an Gott glaubst und nicht an dich selber? Da frage ich: Wie kann ein selbstbewusster Mensch Existieren wenn er nicht an sich selber glaubt? Ist er dann überhaupt noch ein Mensch?
      Nicht an sich selber Glauben heisst seine eigene Existenz verleugnen.
    • Ribosom 13.06.2020 11:47
      Highlight Highlight Die Geschichte mit dem Einzeller nennt man Wissenschaft. Es gibt viele Theroien (Wissenschaftliche Theorien!) die auf eine Ursuppe hindeuten, wo das Leben entstand.
      Gott/Allah/Zeus/Odin und Konsorten sind Glaubensgeschichten. Wenn ein Mensch eine Erklärung braucht, das aber nicht mit seinem Wissen beantworten kann, macht er ein höheres Wesen dafür verantwortlich. Gott hat uns erschaffen ist auch wesentlich einfacher zu glauben als die ganze Evolution.
      Ausserdem glaube auch ich an mich selbst. Denn nur ich habe mein Leben in der Hand. Kein Gott. Nur ich.
    • Thom Mulder 13.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Wer sagt dass Stamm "an sich glaubt" – im Sinne einer Religion, so wie Du das wohl suggerieren möchtest? Hugo Stamm ist nichts weiter als ein kritisch, logisch denkender Mann, der lieber wissen möchte, als nur glauben.
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  • bruuslii 13.06.2020 09:36
    Highlight Highlight "...Philosophie, speziell der Metaphysik. Doch diese Disziplin verliert zunehmend an Bedeutung..."

    ist frei erfunden...


    zudem möchte ich ergänzen:

    "Eine ehrliche Antwort der Atheisten wäre deshalb: Wir wissen nicht, ob es einen Gott oder Götter gibt. Und ob diese uns ein Leben nach dem Tod schenken können oder wollen." ...oder ob mit dem tod einfach alles fertig ist.

    man könnte statt gläubige oder atheisten auch verbindend das wort gnostiker einsetzen.

    wir wissen nichts darüber, weder atheisten noch gläubige. etwas mehr demut täte beiden seiten gut.

    - ich, gläubiger agnostiker
    • Gowynda 13.06.2020 09:54
      Highlight Highlight Was meinst du mit "frei erfunden"? Ich studiere Philosophie und kann bestätigen, dass klassische Metaphysik an Bedeutung verliert (auch wenn man vieles in diesen Begriff packen kann). Aber so grundsätzliche Fragen, wie "Was ist der Sinn von allem?" oder "Was ist nach dem Tod?" bilden nicht mehr den Kern der (westlichen) Philophie, was früher wohl anders war.

      Oder versteh ich dich falsch?
    • Morgenbrot 13.06.2020 10:03
      Highlight Highlight Dann wären Atheisten ja plötzlich Agnostiker.

      Warum sollten Gläubige und Atheisten sich zu Agnostiker wandeln?
      Natürlich, besser wärs, denn es würde vielen gut stehen sagen zu können, "ich weiss es nicht". Aber da geht der Gedanke ja schon weiter. Ich weiss es nicht, aber ich glaube daran, oder ich weiss es nicht und ich glaube auch nicht daran. Der Kreis schliesst sich. Liegt wohl in der Natur des Menschen.

      - ich, spiritueller Agnostiker

    • Amateurschreiber 13.06.2020 10:03
      Highlight Highlight "Eine ehrliche Antwort der Atheisten IST deshalb..."

      Das "wir wissen nicht" ist einer der Kernaussagen des Atheismus. Die überwiegende Mehrheit der Atheisten sind Agnostiker.
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  • dorfne 13.06.2020 09:26
    Highlight Highlight Als gläubige Katholikin steh ich der Jenseitsverheissung ziemlich hilflos gegenüber. Sie ist ein Wunsch, eine Hoffnung, keine Gewissheit. Ich könnte Gott auch lieben ohne das Versprechen auf Belohnung nach dem Tod. Vor allem, weil Gott auch jetzt im irdischen Leben erfahrbar ist. Ich muss nicht warten bis nach dem Tod.
    • bruuslii 13.06.2020 09:55
      Highlight Highlight "Man sah sie [Rabi’a] mit einer Fackel und einem Eimer Wasser durch Basra laufen. Auf die verwunderten Fragen ihrer Schüler soll sie geantwortet haben: „Mit dem Wasser möchte ich die Hölle löschen und mit der Fackel das Paradies anzünden, damit diesen beiden Schleier verschwinden und Gott nicht mehr aus Angst vor der Hölle und nicht aus Hoffnung auf das Paradies angebetet wird, sondern nur mehr wegen seines Liebreizes und seiner Schönheit."

      Eine Legende über Rabi’a al-’Adawiyya.

      http://www.mevlana-ev.de/cbcms/index.php/sufismus/sohbets-vortraege/rabi-a-al-adawiyya-von-basra
    • Oxymora 13.06.2020 10:11
      Highlight Highlight @dorfne

      Was heisst “Ich KÖNNTE Gott auch lieben...“

      Lieben Sie Ihn nun oder sind Sie etwa rassistisch?

      Rassismus kann angeblich nur überwunden werden wenn wir Gott lieben.

      „Du kannst deinen Mitmenschen nicht lieben, wenn du Gott nicht liebst… doch in unserem Land wird wirklich hart daran gearbeitet, Gott rauszuschmeißen, besonders auf der linken Seite.“

      Texanischer Vizegoverneur Dan Patrick:

      http://www.kath.net/news/71927
    • Heidi Weston 13.06.2020 10:18
      Highlight Highlight Gott ist auch im irdischen Leben erfahrbar.

      Covid-19 mit 413372 Toten mit eingerechnet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 13.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Die Begrifflichkeit der Metaphysik definiert nach Bacon meint ausschliesslich die Form. Es handelt sich demnach um Äusserlichkeiten. Die zwar wissenschaftlich definiert werden können und in der Bezeichnung von X-Chromosom und Y-Chromosom ihre Vollendung erhalten haben. Über das Leben hinaus findet diese Anschauung mit dem Hinschied des Lebens, rein physikalisch betrachtet ein Ende im Humus bzw Staub der Erde oder wenn so gewollt in der Asche des Feuers.
  • Oxymora 13.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Ich habe auch eine brennende Frage.

    Wie sähen Schlagzeilen im Jenseits aus?

    Inquisitor bei ehemaligen Klienten eingetroffen.

    Priester und Missbrauchopfern feiern gemeinsam Beschneidung des Herrn.

    Sklavenbesitzer in WG mit Sklaven

    etc.

    Oder gibt’s im himmlischen Paradies keine Medien?
    Benutzer Bild
    • dho 13.06.2020 09:34
      Highlight Highlight Im himmlischen Paradies gibt es nur die Frage: "watson my friend?"
    • Gowynda 13.06.2020 09:58
      Highlight Highlight Die Inqusitoren, missbrauchenden Priester und Sklaven besitzen, würden wohl in die Hölle kommen.🤔
    • bruuslii 13.06.2020 09:59
      Highlight Highlight oxymora: im himmel gibt es nur noch netflix und co und alle anderen streamingdienste. dafür gratis! - himmlisch 😉
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  • mon tuno 13.06.2020 09:15
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was daran so schwierig sein sollte: Es heisst ja gerade darum „Glauben“.

    Beweise liefern muss eine Religion deshalb nicht. Das Verlangen nach Spiritualität und Mystik gehört zum Menschen.

    Dennoch wird Religion in unserer Gesellschaft masslos überbewertet. Aber von dieser Einsicht und diesen Fesseln ist die Menschheit leider noch weit entfernt.
    • Heidi Weston 13.06.2020 09:36
      Highlight Highlight Das Problem jedoch ist, wenn aus Glauben eine unumstössliche Überzeugung wird und diese Überzeugung mit allen Mittel verteidigt oder damit missioniert wird.

    • bruuslii 13.06.2020 09:40
      Highlight Highlight liber mon tuno, ich glaube die religion wird weder über- noch unterbewrtet. sie wird schlicht falsch bewertet.
      Play Icon
    • bruuslii 13.06.2020 10:00
      Highlight Highlight heidi da hast du recht. das gilt für alle formen des glaubens!
  • Thoro Z 13.06.2020 09:01
    Highlight Highlight Historisch gesehen waren die Religionen lange lange vor der Wissenschaft da ... schon von daher nachvollziehbar dass die Wissenschaft immer den Kürzeren zieht. Religion ist aber auch quasi „Philosophie Pro Plus“: Lebenshilfe und Erklärung mit zusätzlich gratis Heilsversprechen dazu. Dass die Philosophie trotzdem einen so starken impact auf die Geschichte der Menschheit hatte, finde ich trotzdem sehr erstaunlich und positiv.
    • Heidi Weston 13.06.2020 09:39
      Highlight Highlight Ohne Wissenschaft gäbe es kein Feuer, Waffen oder das Rad.

      Ob die Religion oder Wissenschaft zuerst war, wird man nie beantworten können.
    • Regas 13.06.2020 11:02
      Highlight Highlight "Ohne Wissenschaft gäbe es kein Feuer, Waffen oder das Rad." Das alles gibt es doch auch ohne Wissenschaft . Auch der Affe benutzt einen Stock um seine Gegner zu vertreiben. Wissenschaft??
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 11:35
      Highlight Highlight Thoro
      "zusätzlich gratis Heilsversprechen dazu"
      Da täusch dich mal nicht!
      Heilsversprechen muss man immer teuer bezahlen! Die sind beileibe nicht gratis!
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  • GetReal 13.06.2020 08:50
    Highlight Highlight Es ist doch ganz einfach. Der Glauben heisst eben Glauben, nicht Wissen. Sagt doch alles, oder? 🤷‍♂️
    • Gowynda 13.06.2020 09:30
      Highlight Highlight Es ist paradox. Jene die glauben (Religionen) scheinen zu wissen, den kein Argument kann sie von ihrem Glauben abbringen. Zumindest extreme Indiviuen.

      Und jene die scheinbar wissen (Wissenschaft) glauben eigentlich nur, weil sie nur Theorien erschaffen, die immer infrage gestellt werden können und einfach die plausibelste Theorie geglaubt wird.
    • HundBasil 13.06.2020 10:35
      Highlight Highlight So einfach ist es nicht. Der Glaube ist eine Zuversicht auf das, was man hofft, wissen ist oft eine Anmassung. Was konkret weisst du über die Entstehung des Universums?
    • El Vals del Obrero 13.06.2020 10:52
      Highlight Highlight Blöd wird es einfach, wenn die Glaubenden meinen, dass sie Wissende seien.
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  • Peugeot 13.06.2020 08:47
    Highlight Highlight "Wir wissen nicht, ob es einen Gott oder Götter gibt" Das meist verbreitete Buch auf der Welt ist die Bibel. Dort sagt uns Gott selbst wer er ist und was wir zu tun haben.
    Der Verstand ist in der Philosophie das Vermögen, Begriffe zu bilden und diese zu Urteilen zu verbinden
    Der Begriff der Vernunft bezeichnet in seiner moderne Verwendung ein durch Denken bestimmtes geistiges menschliches Vermögen zur Erkenntnis. Dazu hat jeder Mensch seinen freien Willen zu entscheiden. In der Bibel heisst es; Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.
    • Share 13.06.2020 09:15
      Highlight Highlight Das zum Denken bestimmte Vermögen der geistigen Erkenntnis will verwendet werden. Das Bibelzitat ist explizit der jesuanischen Radikalität zuzuordnen und nicht wie so oft gewollt mit Gott zu verbinden.
    • Peugeot 13.06.2020 09:23
      Highlight Highlight @Share
      Bitte hören sie auf geschichtliche Tatsachen zu verdrehen. Jesus ist die 2. Person Gottes.
    • dho 13.06.2020 09:36
      Highlight Highlight ... und Peugeot der Firmenwagen?