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Apples Streamingdienst verspricht «neue Dimension von Musik» – das steckt dahinter

Am Dienstag soll es laut Gerüchteküche neue Produkte geben.
17.05.2021, 07:32
«Mach dich bereit für eine komplett neue Dimension von Musik!»
Apple

Apples kostenpflichtiger Musik-Streamingdienst steht gemäss eigenen Angaben vor einer wichtigen Neuerung. Seit Sonntag bekommen User eine Vorankündigung zu Gesicht.

Screenshot: watson

Laut Gerüchteküche wird das Unternehmen ein verlustfreies Audio-Format («Lossless») für seinen Musik-Abonnementdienst ankündigen. Vielleicht komme nun «Spatial Audio (3D-Audio)», berichtet der US-Techblog 9to5Mac.

Die offizielle Ankündigung erfolge möglicherweise am 18. Mai, zusammen mit der Präsentation von neuer Hardware. Einem Bericht zufolge werde Apple Music den «HiFi»-Dienst ohne zusätzliche (monatliche) Kosten anbieten.

Die Beta-Android-Version von Apple Music habe einen kleinen Vorgeschmack auf die Neuerung gegeben, da die App Unterstützung für verlustfreies Musikstreaming mit 24 Bit/48 kHz und 24 Bit/192 kHz bereitstelle. Hinweise auf Dolby Audio seien auch in frühen iOS-14.6-Betas gesichtet worden.

Verlustfreie Audio-Formate, die bei der Übertragung übers Internet massiv grössere Datenmengen verursachen, seien bei Streaming-Diensten wie Deezer und Tidal bereits verfügbar. Auch der Musik-Streaming-Marktführer Spotify bereite sich auf die Einführung einer höheren Qualitätsstufe vor.

Was bringt 3D-Audio?

Spatial Audio wurde im September 2020 mit iOS 14 eingeführt und wurde in Medienberichten als Apples Antwort auf Dolby Atmos für Kopfhörer und Sonys 360 Reality Audio bezeichnet. Apples eigene Kopfhörer, bzw. gewisse Ohrstöpsel, die AirPods Max und die AirPods Pro, sollen dank der neuen Technologie einen kinoähnlichen Klang bieten.

Die Beschleunigungsmesser und Gyroskope in den AirPods Max und AirPods Pro werden eingesetzt, um Kopfbewegungen des Users zu verfolgen und den Ton entsprechend zu positionieren. Spatial Audio verfolge jedoch auch das iPhone oder iPad, sodass der Ton, den man höre, auch relativ zum Display sei, auf das man gerade blickt.

(dsc, via 9to5mac.com)

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer
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