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Eine zufriedene Threema-Nutzerin. Dieses Symbolbild stammt von Threema. Die Firma gibt keine Bilder vom Entwicklerteam oder der Geschäftsleitung heraus. Aus Gründen.
Eine zufriedene Threema-Nutzerin. Dieses Symbolbild stammt von Threema. Die Firma gibt keine Bilder vom Entwicklerteam oder der Geschäftsleitung heraus. Aus Gründen.

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.
17.01.2021, 18:51

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

«Die App wird werbefrei bleiben, da sich In-App-Werbung aus unserer Sicht nicht mit dem Sicherheitsgedanken der App verträgt.»

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches Versprechen vom WhatsApp-Gründer Brian Acton und dessen Kompagnon gegeben hatte. Doch dann verkauften die beiden ihre App samt den Usern an Mark Zuckerberg.

Bei Threema wird eine Übernehme durch eine Datenkrake einen Social-Media-Konzern nicht passieren. Wetten!

«Diese Konzerne leben von der Monetarisierung der Nutzerdaten. Weil wir keine Daten unserer Nutzer haben, sind wir für sie nicht interessant.»
Roman Flepp, Threema

Was als Ein-Mann-Bude in Zürich-Albisrieden begann, ist heute ein Tech-Unternehmen mit knapp 30 Angestellten. Von der Softwareentwicklung bis zum Support findet alles «in-house» statt, und zwar in Pfäffikon SZ, am Zürichsee.

In diesem Beitrag gehe ich der Frage nach, warum Threema das neue WhatsApp ist und die gesamte Messenger-Konkurrenz schon bald in den Schatten stellen könnte.

Unverzichtbare Funktionen

Ja, Threema hinkte früher gewissen Konkurrenten hinterher, was den Funktionsumfang betraf. Doch das hat sich geändert. Nun müssen WhatsApp und Co. schauen, dass sie mit dem Schweizer Innovationstempo mithalten, wie wir gleich beim Punkt 2 («Das nächste Killerfeature») sehen.

Doch auch schon heute vermag man die Konkurrenz zu überflügeln. Die folgende Zusammenstellung stammt von Threema und wurde vom Digital-Redaktor nach bestem Wissen und Gewissen geprüft. Falls du etwas vermisst, dann lass es uns (und Threema) via Kommentarfunktion wissen!

Das bieten Threema, Signal, Telegram und WhatsApp:

Bei Threema lassen sich Chatbots nur bei den kostenpflichtigen Chat-Lösungen für Firmen und Organisationen (Threema Broadcast und Threema Gateway) erstellen.
Bei Threema lassen sich Chatbots nur bei den kostenpflichtigen Chat-Lösungen für Firmen und Organisationen (Threema Broadcast und Threema Gateway) erstellen.
screenshot: threema

Die einzige Funktion, die WhatsApp-User bei einem Wechsel zu Threema vermissten dürften, sind löschbare Nachrichten. Natürlich kann es praktisch sein, eine vorschnell abgeschickte Mitteilung (z.B. an den Chef 🙈) verschwinden zu lassen, bevor sie überhaupt gelesen wurde. Allerdings ist dieses Löschen auf Empfängerseite mit Vorsicht zu geniessen.

Threema schreibt dazu:

«Sicherheit und Verlässlichkeit dieser Funktion sind zweifelhaft, denn je nach Betriebssystem lässt sich auch nach dem Löschen einer Nachricht deren Inhalt mit geringem Aufwand aus dem Benachrichtigungs-Log des Betriebssystems auslesen. Daher könnten sich Nutzer durch die Funktion in falscher Sicherheit wiegen.»

Das nächste Killerfeature

2013 besuchte ein deutscher Techjournalist («Zeit») den Threema-Entwickler Manuel Kasper in Zürich, Albisrieden, und sprach mit dem Nerd über sein Vorhaben. Schon damals zeigte sich der Programmierer realistisch, was das Ausspionieren durch US-Geheimdienste wie die NSA betraf.

«Ich wurde schon gefragt, ob ich garantieren kann, dass die NSA die Nachrichten nicht lesen kann – und ich sagte ‹Nein›. Weil ich zwar von meiner App überzeugt bin, aber nicht wissen kann, ob es zum Beispiel in iOS eine Hintertür gibt, über die Apple alle Tastatureingaben oder den Bildschirminhalt mitschneiden kann.»

Für die Zukunft plane er, die App so zu gestalten, dass sie von mehreren Endgeräten aus synchronisiert und genutzt werden könne, verriet der Threema-Erfinder in einem seiner sehr seltenen Interviews. Und er fügte erklärend an, dass dies eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über verschiedene Betriebssysteme und Geräte hinweg bedeuten würde – «ein Killerfeature, aber nicht eben trivial umzusetzen».

Acht Jahre später scheint die Zeit gekommen, wie Threema-Sprecher Roman Fleep gegenüber watson bestätigt. Er verrät uns, dass ein erster Release «auf Mitte dieses Jahres geplant» sei. Und: Es gebe derzeit noch keine Multi-Device-Lösung, die ein so hohes Mass an Privatsphärenschutz biete. «Von dem her gesehen ist das definitiv ein Killerfeature.»

Ich habe ihn gefragt, wie die Nutzung auf mehreren Geräten (Mobilgeräte und Desktop) funktionieren werde.

Roman Flepp erklärt:

«Bei unserer neuen Technologie muss das Mobilgerät nicht online sein und auf allen Geräten stehen die Chatverläufe vollständig zur Verfügung. Der Unterschied zu den bisherigen Lösungen: Alle Nachrichten bleiben Ende-zu-Ende verschlüsselt, die Metadaten sind minimiert und es braucht kein zentrales Profil und kein ‹Konto›.»

Wer sich für Details interessiert, kann dies in einem Beitrag im Firmenblog von Threema nachlesen (siehe Quellen).

Hier der heutige «Portabilitäts»-Vergleich mit der Konkurrenz:

Anmerkung: Die Backup-Lösung Threema Safe ermöglicht, Nutzerdaten (z.B. Threema-ID, Kontaktliste und Gruppenzugehörigkeiten) auf verschiedene Geräte zu übertragen.
Anmerkung: Die Backup-Lösung Threema Safe ermöglicht, Nutzerdaten (z.B. Threema-ID, Kontaktliste und Gruppenzugehörigkeiten) auf verschiedene Geräte zu übertragen.
screenshot: threema

Deine Daten, meine Daten

Die wichtigsten Anforderungen rund um den Schutz der sensitiven User-Daten bei den vier populären Smartphone-Messenger-Apps findest du in der folgenden Tabelle.

Bei Telegram werden alle Nachrichten standardmässig auf dem Server gespeichert und sind für den Dienstbetreiber lesbar, einzige Ausnahme sind Ende-zu-Ende-verschlüsselte Einzelchats (2).
Bei Telegram werden alle Nachrichten standardmässig auf dem Server gespeichert und sind für den Dienstbetreiber lesbar, einzige Ausnahme sind Ende-zu-Ende-verschlüsselte Einzelchats (2).
screenshot: threema

Der klare Gewinner: Threema.

Threema und Signal speichern keine Chatverläufe auf ihren Servern. Bei WhatsApp hingegen gibt's unverschlüsselte Chat-Backups in der Cloud (Google und Apples iCloud), so dass brisante Inhalte in falsche Hände fallen könnten.

Bei WhatsApp und Signal besteht das Problem, dass es sich um Unternehmen nach US-amerikanischem Recht handelt. Und da kommt der «CLOUD Act» zum Tragen. Das ist ein von Datenschützern heftig kritisiertes Gesetz. Es berechtigt US-Behörden wie das FBI, auf Daten von IT-Dienstleistern zuzugreifen – selbst wenn die Daten nicht in den USA gespeichert werden.

Threema hingegen betreibt eigene Server in Schweizer Rechenzentren und erfüllt die vergleichsweise strenge Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Dazu Roman Flepp:

«Das sind ausschliesslich eigene Server, die wir selbst in Rechenzentren im Grossraum Zürich betreiben – kein Hosting und kein Cloud-Dienst wie Amazon, Google oder Microsoft. Kann ein Fachmann mit Traceroute o.ä. verifizieren.»

Bleibt die Frage, ob Threema vom Bund gezwungen werden kann, eine Backdoor zu integrieren, um die User zu überwachen?

Dazu der Threema-Sprecher:

«Es gibt bei Threema keine Backdoor und dazu besteht in der Schweiz auch keine rechtliche Grundlage. Der Quellcode der Threema-App ist Open Source und ‹reproducible› (=reproduzierbar, bzw. nachvollziehbar). Jeder kann selbst verifizieren, was Threema an den Server schickt und wie es verschlüsselt ist.»

Das liebe Geld

3 Franken. So wenig kostet Threema im App Store.

Können sich alle leisten. Bezahlbar über eine anonyme Geschenkkarte (iTunes / Play Store). Zur Not kann man sich die Threema-App auch schenken lassen. Und Android-User, die keine Google-Dienste nutzen, können die App über den Online-Shop der Entwicklerfirma erwerben.

Auf jeden Fall finde ich: Die Tatsache, dass die App nicht gratis angeboten wird, ist klar als Vorteil zu werten. Threema ist das Gegenteil von einer Datenkrake wie Facebook und das Geschäftsmodell sieht bekanntlich vor, dass Firmenkunden und Organisationen für Extra-Dienste bezahlen. Hier kann also eine sinnvolle Quersubventionierung stattfinden.

Dazu Roman Flepp von Threema:

«Wir zählen mehr als acht Millionen Nutzer und es kommen tagtäglich neue dazu. Zusätzlich zu diesen Einnahmen generieren wir Umsatz mit unserer Business-App Threema Work. Unternehmenskunden haben ganz andere Anforderungen als Privatanwender und sind auch bereit dafür regelmässig einen Betrag zu zahlen. Sichere Kommunikation ist gerade im Geschäfts- oder Behördenumfeld sehr wichtig.»

Hingegen bezahlen WhatsApp-User mit ihren Daten (bzw. den Kontakten, die man im Handy-Adressbuch hat). Man ist also nicht nur Nutzer, sondern wird selber zum Produkt und muss damit rechnen, dass Dritte sehr viel über eigene Vorlieben und Nutzungsgewohnheiten erfahren. Das gilt für Werbeunternehmen, aber auch für die Behörden, die Zugriff auf die Datenschätze von Facebook und Co. erlangen.

Telegram hat angekündigt, in gewissen (populären) Kanälen in Zukunft Werbung zu schalten. WhatsApp hat das dem Vernehmen nach auch vor, ein Verrat an den ursprünglichen Idealen der Gründer, die daraufhin Facebook verliessen.

Threema vs. Signal

Konkurrent Signal kann zurzeit auch mächtig zulegen und ist gratis zu haben. Haben sich die Threema-Macher überlegt, ihre App vorübergehend vergünstigt anzubieten?

Dazu Threema-Sprecher Roman Flepp:

«Threema hat ein traditionelles, ehrliches Geschäftsmodell, das nicht auf dem Sammeln und Monetarisieren (= ‹verkaufen›) von Kundendaten basiert. Wir sind auch kein Milliardärs-Spielzeug. Deshalb sind wir auf die Einnahmen angewiesen. Und, Hand aufs Herz, wir verstehen nicht, wieso man 1000 Franken für ein Handy ausgeben kann aber dann nicht bereit ist, für die Software, welche das Handy erst nützlich macht, den Gegenwert eines Café crème zu investieren – und stattdessen lieber mit seinen Daten bezahlt.»

Als Reaktion auf einen Artikel des IT-Newsportals heise.de fasste ein User die wichtigsten Punkte zusammen, die aus seiner Sicht gegen die Signal-App sprechen, obwohl diese wie Threema eine hohe Sicherheit bietet. Ich erlaube mir, Auszüge aus der spannenden Argumentation zu zitieren.

Auch wenn man nicht nachtragend sein sollte: Wir haben es dem WhatsApp-Co-Gründer Brian Acton zu verdanken, dass WhatsApp in die Hände von Zuckerberg fiel.

Die Finanzierung der Signal Foundation durch Brian Acton sei für ihn der Hauptgrund, Signal nicht zu nutzen, betont der Heise-Kommentator. Und er ruft in Erinnerung, dass der WhatsApp-CoGründer 2018 zum ‹Hauptsponsor› geworden sei mit einer Investition von 50 Millionen Dollar.

«Brian Acton hat durch den Verkauf von WhatsApp an die Datenkrake Facebook 2014 rund 10 Milliarden Dollar bekommen und damit bewiesen, dass wenn der Betrag nur gross genug ist, er bereit ist ‹seine User› zu verkaufen.

Wer garantiert einem, dass er es mit Signal nicht genauso macht, wenn der Betrag nur gross genug ist?»

Ob dies überhaupt möglich wäre, entzieht sich meiner Kenntnis. Acton ist Vorsitzender des Stiftungsrates.

Auf jeden Fall gilt es den aus Datenschutz-Perspektive wichtigsten grundlegenden Unterschied zwischen Threema und der Signal-App hervorzuheben.

«Bei der Signal-Anmeldung muss man seine Mobilfunknummer rausgeben, die über eine SMS auch gleich verifiziert wird.

Wer seine Mobilfunknummer rausgibt, gibt damit auch gleichzeitig seine Anonymität auf. Seit Jahren schon müssen in der EU alle Mobilfunknummern namentlich registriert werden und damit ist Signal bei uns nicht anonym nutzbar.

Dazu kommen negative Nebeneffekte, wie z.B. dass man geographisch (in etwa) ortbar ist und man auch einfach feststellen kann, wo jemand wohnt (= der nächtliche Aufenthaltsort)!»

Der technikversierte Heise-Kommentator kommt darum zu einem Fazit, das ich vollumfänglich teile:

«Threema ist zu 100 Prozent anonym nutzbar (=grösstmöglicher Datenschutz), kommt aus der Schweiz (=nicht EU- & US-Recht), hat eigene Server (=keine Cloud), transparente Finanzierung (=User zahlt) und ist jetzt Open-Source, damit fällt auch der letzte grosse Dauer-Kritikpunkt an der Threema-App weg.

(...)

Die Threema-App gibt es jetzt seit 8 Jahren und seitdem gab es keine Skandale oder Sicherheitslücken = echte Qualität aus der Schweiz. Dazu regelmässige Sicherheits-Audits!»

PS: Eigentlich fehlt Threema nur noch eine Empfehlung durch Edward Snowden, quasi die Adelung. Dann ist die Schweizer WhatsApp-Alternative nicht mehr zu stoppen.

screenshot: twitter

Worauf wartest du?

WhatsApp ändert die Nutzungsbedingungen. Nicht auf den 8. Februar, wie wir seit letztem Freitag wissen, sondern gemäss Ankündigung erst im Mai 2021. Offenbar haben die Verantwortlichen beim Facebook-Konzern kalte Füsse bekommen und versuchen, mit öffentlichen Beschwichtigungen den Exodus der User einzudämmen.

Alles halb so wild? Europäer gar nicht betroffen?

Wer so etwas glaubt, beweist damit nur einen Mangel an Digitalkompetenz und Erinnerungsvermögen.

In aller Kürze: Wir wissen nicht, was Mark Zuckerberg mit WhatsApp im Schilde führt. Sicher ist: Er und die anderen Facebook-Eigentümer haben dafür 19 Milliarden hingeblättert und wollen früher oder später Profit machen.

«Zuck» hat in der Vergangenheit bei unzähligen Datenskandalen bewiesen, dass er den wirtschaftlichen Erfolg über alles stellt. Auch über die Wahrheit und das Gemeinwohl.

Wer sich ihm in den Weg stellt, wird knallhart attackiert. Wobei der Multimilliardär und Facebook-Konzernchef die Drecksarbeit gerne an Drittfirmen auslagert. Ich gehe hier nicht mehr auf die Details ein, sondern verweise Interessierte auf einen NZZ-Artikel vom Dezember 2018 (siehe Quellen).

«Mittelfristig ist es das Ziel von Facebook, die Messenger von WhatsApp, Instagram und Facebook zu vereinheitlichen.»
Jean-Claude Frick, Digitalexperte
quelle: nzz.ch

Dank geleakter Chatnachrichten wissen wir, dass sich Zuckerberg schon früh über die vielen Idioten amüsierte, die ihm freiwillig wertvolle Informationen preisgaben.

Du kannst jetzt zeigen, was du davon hältst.

Quellen

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