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Zermatt akzeptiert nach Zug als weitere Gemeinde die Bezahlung von Steuern und Gebühren mit Bitcoin. (Archivbild)

Die Walliser Gemeinde akzeptiert nach Zug als weitere Gemeinde die Bezahlung von Steuern und Gebühren mit Bitcoin. archivBild: KEYSTONE

Zermatt akzeptiert neu Steuerzahlungen in Bitcoin



Die Einwohnergemeinde Zermatt akzeptiert ab sofort Bitcoin als Zahlungsmittel für lokale Steuern und Schaltergeschäfte. Zermatt ist nach Zug eine weitere Schweizer Gemeinde, welche die Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel annimmt.

Das Krypto-Finanzdienstleistungsunternehmen Bitcoin Suisse hat dazu ein Zahlungsterminal im Gemeindehaus Zermatt installiert, an dem Steuerpflichtigen die Gemeindesteuern mit Bitcoins bezahlen können, teilte Bitcoin Suisse am Mittwoch mit.

Nach der Beantragung einer Krypto-Zahlungsoption bei der Fachstelle Steuern der Einwohnergemeinde Zermatt, könne der Steuerzahler über einen E-Mail-Link auf das Online-Zahlungsportal zugreifen und den entsprechenden Betrag in Bitcoins überweisen. Bitcoin Suisse tausche dabei die Bitcoins in Schweizer Franken zurück und überweise den Betrag auf das Bankkonto der Gemeinde.

Zug hatte 2016 als erste Stadt der Schweiz Zahlungen mit Bitcoins für bestimmte Amtsdienstleistungen akzeptiert.

(dsc/sda/awp)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jurinho8788 30.01.2020 11:49
    Highlight Highlight Der wahre Wert von Bitcoins ist genau 0!
  • Mandarinchen 29.01.2020 14:11
    Highlight Highlight Das böse Erwachen wird sicher kommen. Unglaublich wie viele Leute glauben, dass Kryptowährungen etwas gutes seien. Diese dienen absolut nur zur Geldwäsche und zum verstecken von Schwarzgeld.
  • Matrixx 29.01.2020 13:01
    Highlight Highlight Well played, Zermatt, well played. Wenn du mit Bitcoins zahlen willst, kommst du nicht drumrum, deine Kryptos anzugeben 🤔
    • Petoman 29.01.2020 20:33
      Highlight Highlight Habe offen gesagt nicht gross Ahnung. Aber könnt ich nicht mehrere Wallets besitzen und so vertuschen?
  • Domimar 29.01.2020 12:47
    Highlight Highlight Das finde ich aber höchst kritisch. Nicht weil ich grundsätzlich gegen Bitcoin bin. Mag Zukunft haben oder nicht, soll jeder mit sich selbst ausmachen. Nein, vor Allem wegen den starken Kursschwankungen. Das kann sehr schnell ein Verlust- oder Gewinngeschäft sein. Beides auf Kosten des Steuerzahlers und das darf doch einfach nicht sein.
    • yrk 29.01.2020 16:05
      Highlight Highlight Bitte den Artikel genau durchlesen. Die Zahlungen werden über einen Dienstleister abgewickelt, die Gemeinde erhält den Betrag immer in Schweizer Franken.
  • Glatttaler 29.01.2020 10:38
    Highlight Highlight Hauptsach jede Trend mitmache..
  • mycredo 29.01.2020 10:19
    Highlight Highlight Absurd, wenn gerade das Steueramt die Geldwäschwährung schlechthin akzeptiert...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.01.2020 10:30
      Highlight Highlight Den Dollar? Den Schweizer Franken? ;-)
    • npe 29.01.2020 12:26
    • Binnennomade 29.01.2020 15:10
      Highlight Highlight In Zug überrascht das ja wohl niemanden.. Zermatt hat vielleicht auch ein paar Reiche mit obskuren Einnahmequellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 29.01.2020 10:19
    Highlight Highlight Die unterste staatliche Ebene sabotiert den Versuch der obersten staatlichen Ebene, ihr Monopol zu halten.

    Das ist nicht nett.
    • freeLCT 29.01.2020 13:00
      Highlight Highlight @Borki:

      Nicht nett, sondern gar vorbildlich.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.01.2020 10:17
    Highlight Highlight Wie viele Bürger in Zug oder Zermatt zahlen denn mit Bitcoin ihre Steuern? 5? 10? Wer Bitcoin besitzt, wird kaum Bitcoin ausgeben wollen. Aber gut, ist Zermatt wieder mal in den Medien erschienen.

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