DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Belgische Frittenbuden wollen UNESCO-Weltkulturerbe werden



epa07032136 A view of typical Belgian French fries 'Frites', chips, in Brussels, Belgium, 19 September 2018. Reports state that Belgium's traditional potato 'frites' could soon be 3cm smaller than normal due to lower levels of rainfall for the last past month and then had cut potato crop yields by 25 percent.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Mag der Belgier: Pommes Frites. Bild: EPA/EPA

Die belgischen Frittenbuden wollen Weltkulturerbe werden. Einen entsprechenden Antrag hat der nationale Dachverband der Frittenbuden-Betreiber Navifrit zusammen mit anderen Vereinigungen bei der Landesregierung Flanderns eingereicht.

Diese könnte den Vorschlag anschliessend als Belgiens Kandidaten bei der UNESCO einreichen, wie belgische Medien berichteten. Die Bier-Kultur des kleinen Königreichs trägt den Titel des Immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit bereits.

«Diese Kultur ist bei uns allen eingebrannt. Dabei handelt es sich um etwas ganz normales, um eine feste Wertschätzung in unserem Leben», sagte der Navifrit-Vorsitzende Bernard Lefèvre dem flämischen Rundfunk VRT zufolge am Mittwoch über die Frittenbuden. «Vielleicht müssen wir uns gerade deswegen gemeinsam um die Pflege dieses Kulturguts kümmern.»

Dies sei die beste Art und Weise, die Frittenbuden wertzuschätzen. Viele Leute hielten es für normal, dass es Frittenbuden im Strassenbild gebe und immer geben werde. «Doch wir beobachten weltweit, dass die kleinen Handwerker immer mehr verschwinden.»

Die belgischen Regionen haben die Frittenbuden-Kultur bereits als Kulturerbe anerkannt. Belgien darf alle zwei Jahre einen neuen Kandidaten für die Liste des Immateriellen Kulturgutes der Unesco einreichen; die Länder und Regionen wechseln sich ab. Im kommenden Jahr ist Flandern an der Reihe. Mitte Mai will Landeskulturminister Jan Jambon seine Entscheidung auf Grundlage eines Gutachtens bekanntgeben. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Pommes de terre

1 / 6
Pommes de terre
quelle: shutterstock / shutterstock
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

5 unbestrittene Gründe wieso Poutine besser als Fondue ist

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Italien trauert um seinen Maestro – Franco Battiato ist tot

Der Maestro ist tot. Der süditalienische Musiker, Liedermacher und Filmregisseur Franco Battiato ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Das bestätigte die Gemeinde Milo auf Sizilien, wo der Künstler gelebt hatte.

Der am 23. März 1945 geborene Battiato, der sich ab den 70er Jahren zu einer der herausragenden Persönlichkeiten der italienischen Musik entwickelte, sei am frühen Dienstagmorgen zu Hause gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Sein musikalisches Werk lässt sich nicht auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel