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Chocolate goldbears from Lindt&Spruengli, and Haribo Goldbears, Tuesday, December 18, 2012. The Chocolate Goldbear from swiss company Lindt&Spruengli looses agains the German Haribo Goldbears. A court in Cologne forbids Lindt & Spruengli to sell their chocolate bear, wraped in gold foil. (KEYSTONE/Walter Bieri)....Noch strahlt der Lindt & Spruengli Goldbaer inmitten der Haribo Goldbaeren in Zuerich am Dienstag, 18. Dezember 2012. Nach der Niederlage fuer den Goldhasen von Lindt & Spruengli,  der nicht als Marke eingetragen werden konnte, hat das Koelner Landgericht heute Dienstag auf Antrag des Goldbaren-Herstellers Haribo die weitere Verbreitung eines in Goldfolie eingewickelten Schockoladenbaeren von Lindt & Spruengli untersagt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Bär des Anstosses: Goldener Lindt-Schokibär, umzingelt von Haribo-Gummibärchen. Bild: KEYSTONE

Bären-Streit zwischen Haribo und Lindt: Jetzt entscheidet das deutsche Bundesgericht



Der deutsche Bundesgerichtshof in Karlsruhe nimmt sich am Donnerstag eines kuriosen Falles an: Der deutsche Süsswarenkonzern Haribo und der Schweizer Schokoladenproduzent Lindt streiten sich um einen Teddybären.

In dem Prozess geht es um einen Schokoladen-Teddy in Goldfolie, den Lindt für die Weihnachtszeit herausgebracht hat. Haribo sieht dadurch die Markenrechte an seinen Gummibärchen verletzt.

Der Schokoladenbär erinnere zu sehr an die bekannten Gummibärchen, argumentiert Haribo. Dadurch denke der Kunde, dass auch dieser Bär von Haribo sei. Das Bonner Unternehmen will erreichen, dass Lindt den Goldbären künftig in dieser Form nicht mehr verkaufen darf. Die Schweizer sehen indes keine Verwechslungsgefahr.

Die Vorinstanzen hatten mal Haribo, mal Lindt recht gegeben. Der Bundesgerichtshof muss nun erst einmal die Grundsatzfrage klären, ob die Rechte an einer Wortmarke überhaupt durch eine dreidimensionale Figur verletzt werden können. Ein Urteilstermin ist noch nicht bekannt. (sda/dpa)

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