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«Ich kann nicht atmen!»: Tod des Afro-Amerikaners in Minneapolis löst massive Proteste aus

Am Dienstag versammelten sich hunderte Menschen an dem Ort, wo der Afro-Amerikaner George Floyd von einem Polizisten während einer Verhaftung mit dem Knie erstickt wurde.



Proteste in Minneapolis

Wieder steht Amerika unter Schock, wieder wegen des gewaltsamen Tods eines Afro-Amerikaners. Am Dienstag versammelten sich riesige Menschenmengen an der Stelle, wo George Floyd einen Tag zuvor festgenommen worden war, um zu protestieren.

Was war passiert? Ein Polizist kniete bei der Verhaftung auf Floyds Nacken und ignorierte die flehenden Worte, er könne nicht atmen. Ganze sieben Minuten liess der Polizist nicht nach und ignorierte auch die lautstarken Einwände von eingreifenden Passanten. Die Folge: Floyd starb Stunden später.

Bild

Screenshot der Video-Aufnahme der Verhaftung George Floyds.

Die Menschen versammelten sich dort, wo Floyd wegen Verdachts auf Fälschung ausserhalb eines Delikatessengeschäfts festgenommen wurde. Nach seiner Inhaftierung wurde der 46-Jährige nach Angaben von CBS Minnesota in das Hennepin County Medical Center gebracht, wo er dann für tot erklärt wurde.

Vier Polizisten wurden wegen ihrer Rolle in dem Vorfall entlassen. Wie es mit ihnen weitergeht, ist nicht bekannt.

Die Demonstranten marschierten ungefähr drei Kilometer vom Ort der Verhaftung zu einer Polizeiwache. Laut CBS Minnesota haben Beamte in Schutzkleidung eine Barriere um das Revier geschaffen. Videos auf Twitter zeigen, wie sich die Beamten mittels Rauchbomben oder Tränengas sowie Blitzgranaten gegen die Demonstranten zur Wehr setzen.

Neben Videos von friedlicheren Protesten zeigen mehrere auf Twitter veröffentlichte Videos auch Demonstranten, die Steine auf Polizeiautos werfen und Fenster einschlagen. CBS Minnesota berichtete, dass mindestens ein Beamter verletzt wurde.

Der Journalist Andy Mannix postete Aufnahmen von Menschen, die sich gegenseitig mit Milch übergossen, nachdem sie mit Tränengas getroffen worden waren, und von anderen, die sich hinter Einkaufswagen verstecken, während die Auseinandersetzung mit der Polizei weiterläuft. Selbst als es anfing zu regnen, waren immer noch hunderte Demonstranten unterwegs.

Der Journalist behauptet, ihm sei mit einem Gummigeschoss in den Oberschenkel geschossen worden. Er fotografierte auch einen anderen Mann, der zweimal von Markierungsgeschossen getroffen wurde, einmal auf seinen Oberkörper und einmal auf seinen Arm.

Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, sagte, dass das, was Floyd widerfahren ist, «schrecklich» und «völlig verkorkst» sei. «In Amerika schwarz zu sein, sollte kein Todesurteil sein», schrieb er auf Twitter. «Das Leben dieses Mannes ist wichtig. Er ist wichtig. ... Ich glaube, was ich sah, und was ich gesehen habe, ist auf jeder Ebene falsch.» (cki)

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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 28.05.2020 08:11
    Highlight Highlight Unpopuläre Meinung, aber ich bin bei solchen Berichten immer vorsichtig, da es auch schon viel Fake News und ungenaue Berichte gab (und andererseits auch viel vertuscht wurde). Es ist wichtig, dass diese Sache von einem unabhängigen Gericht im Detail aufgearbeitet wird. Dann kriegen wir das gesamte Bild. Und der Polizist wird auch entsprechend bestraft.

    Bezeichnend ist aber die öffentliche Reaktion: die Rassenfrage ist ganz offensichtlich auch heute noch ein riesen Problem in den USA.
    • stalker 28.05.2020 22:25
      Highlight Highlight Entschuldige, aber es stehen vier Polizisten um einen mit Handschellen gefesselten Mann, der am Boden liegt. Er minutenlang sagt er, dass er nicht mehr atmen kann. Da muss man nichts von Fake News faseln. In einer solchen Situation geht es nicht mehr darum, ob sich die Polizisten schüten müssen o.ä. sondern nur noch darum, dass jemand seine Machtposition bis ans Letzte ausnutzt, weil er weiss, dass ihm auch im schlimmsten Fall kaum Konsequenzen drohen...
    • Ökonometriker 29.05.2020 02:35
      Highlight Highlight @stalker: ich kann das Video hier leider nicht schauen. Aber egal wie offensichtlich es scheint: die Sache gehört vor ein Gericht. Das kann besser urteilen als ein Lynchmob im Internet.
      Die Tendenz, dass die öffentliche Meinung gemacht ist bevor ein Gerichtsurteil gesprochen wird, ist für den Rechtsstaat bedenklich.
    • stalker 29.05.2020 07:46
      Highlight Highlight Ja natürlich, da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich habe mich nur auf deine Aussage betr. 'Fake News ungenaue Berichte bezogen'. Ich glaube, wer das Video gesehen hat, dem stellt sich zu mindes die Frage der Schuld definitiv nicht. Da ist es absolut egal, was zuvor und off the revord passiert ist. Aber klar, ein Gericht muss sich später damit natürlich befassen.
  • Zyniker haben es leichter 28.05.2020 07:18
    Highlight Highlight Weisse 40%, Schwarze 20% der Toten durch Bullen. Aber >50% der Tötungsdelikte, 29% der Vergewaltigungen, >50% bei Raub, etc.
    https://ucr.fbi.gov/crime-in-the-u.s/2016/crime-in-the-u.s.-2016/topic-pages/tables/table-21
    Bei rund 10% der Gewalttaten gegen Schwarze sind weisse die Täter, umgekehrt ca. 20%.
    https://www.amren.com/news/2015/07/new-doj-statistics-on-race-and-violent-crime/
    Die Gründe dafür sind egal bei der Frage, ob nun schwarze unverhältnismässig betroffen sind oder nicht. Gemäss der Kriminalität sind sie es offensichtlich nicht. Watson hat soeben solche Fakten gelöscht, warum?
    • WhyThis 29.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Ich stimmer Dir zu, darüber liest man zumindest in Watson nichts. Aber bei all diese korrekten Statistiken ist es schon ein gewaltiger Unterschied wenn es Polizisten sind die solche Verbrechen begehen.
  • Schso 28.05.2020 03:46
    Highlight Highlight Es ist echt zum Verzweifeln. Ich bin mit frustriert-aggressiven Songs über Polizei-Gewalt aufgewachsen. Songs wie 'F*ck the Police' von NWA. Das war 1988. Rodney King war 1991.
    2020 ist das Land keinen Schritt weiter.
    Solange die fehlhaften Polizisten systematisch geschützt werden und sich der gerechten Strafe entziehen können, wird das auch nicht besser werden.
  • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 02:35
    Highlight Highlight Die Thematik ist halt einfach hunderte Jahre alt und in dieser Form mind. 50-30 Jahre.

    Es geht nicht nur um Rassismus ggüber dunkelhäutigen Menschen an sich, es geht um die gesamte Thematik der Diskriminierung, der amerikanischen Sklaverei, ihrem Umgang und ihrer Aufarbeitung damit an sich.

    Ein grosser Teil der 'afroamerikanischen Bevölk.' lebt auch heute noch in Ghettos.

    All diese Ungerechtigkeit und Thematik thematisieren Kunstschaffende (und viele andere) seit Jahrzehnten, seis im Soul, Blues oder dem echten Hip-Hop.

    Ständig, immer ein Thema, aber man kann jetzt auch überrascht tun.

  • Mira Bond 27.05.2020 23:14
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  • Rick Khan 27.05.2020 21:48
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    • Wiedergabe 28.05.2020 00:01
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  • stillerMitleser 27.05.2020 19:07
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    • Ein Starwars Star wars! 27.05.2020 22:42
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  • stillerMitleser 27.05.2020 18:24
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    • Satan Claws 27.05.2020 19:36
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • droull 27.05.2020 16:47
    Highlight Highlight Solche Szenen sind gewollt,es ist das teilen und herrschen Prinzip,so kann man von "noch" haarsträubenden Fälle ablenken .
    • Wiedergabe 28.05.2020 00:03
      Highlight Highlight Wow, zu viel ZDFhistory gekuckt?
  • Silent_Revolution 27.05.2020 16:39
    Highlight Highlight https://twitter.com/i/status/1265617276721672193

    Schöne Szenen.
    • Snowy 27.05.2020 17:26
      Highlight Highlight Übel.
      Aber leider absehbar.


      Der Typ mit dem Skateboard wird wohl bald Besuch erhalten:
      Unvermummt im Jahr 2020 bei einem Polizeiauto inmitten von hunderten Leuten die Fensterscheibe einschlagen - es scheinen auf beiden Seiten nicht die Krone der Schöpfung am Werk zu sein.
  • rolf.iller 27.05.2020 14:56
    Highlight Highlight Die Intifada beginnt, diesmal in Amerika.
  • Träumer 27.05.2020 14:33
    Highlight Highlight Es braucht eine kleine Internetsuche zum herauszufinden, dass der Polizist ein bekennender Rassist ist, aber die Polizei soll keine Ahning haben?

    Schaut mal wieviele Zwischenfälle / Beschwerden, die die 2 Polizisten haben:

    https://mobile.twitter.com/roseflush/status/1265342212705058819

    Unglaublich...

    Benutzer Bild
    • DuhuerePanane 27.05.2020 15:51
      Highlight Highlight OMG
    • FACTS 27.05.2020 16:57
      Highlight Highlight @Träumer: Du magst mit deiner Vermutung ja durchaus recht haben, aber dein Umgang mit unverifizierten Behauptungen im Internet solltest du Überdenken. Nicht alles was in Internet behauptet wird, ist wahr - und dein "Beweis" kann jeder selbst produzieren. Dass nicht alles stimmt, was auf Twitter steht, beweisen u.a. die Tweets von Trump...
    • Samurai Gra 27.05.2020 17:15
      Highlight Highlight @Kerzenständer*in: Da steht Make Whites Great Again...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 27.05.2020 14:18
    Highlight Highlight Ich bin einfach nur Sprachlos und schockiert.
  • Knety 27.05.2020 14:00
    Highlight Highlight Schön gibt es Proteste. Schade wird die Tat bereits politisch instrumentalisiert. Es ist echt ein Jammer in den USA.
    • Yozef 27.05.2020 14:36
      Highlight Highlight Die Tat ist politisch
  • d.studer 27.05.2020 13:54
    Highlight Highlight Trotz aller Tragik und Unverständnis über sowas würde mich interessieren wie es dazu gekommen ist. Wie üblich sieht und hört man davon nichts. Was vorher passiert ist hat niemand gefilmt oder irgendetwas gesehen. Das Vorgehen wird durch nichts gerechtfertigt, trotzdem sollte das jeweils auch dargelegt werden.
    • Cécile Kienzi 27.05.2020 13:58
      Highlight Highlight @d.studer
      In der Story über den Vorfall selbst wurde darüber berichtet: https://www.watson.ch/international/usa/441967666-usa-schwarzer-ringt-unter-knie-von-polizist-um-luft-wenig-spaeter-ist-er-tot
    • Oigen 27.05.2020 14:43
      Highlight Highlight Du sagst doch selber:
      "Das Vorgehen wird durch nichts gerechtfertigt"
      also spielt es keine rolle was vorher passiert ist
    • Neruda 27.05.2020 18:00
      Highlight Highlight Sogar wir Amateue von der Schweizer Milizarmee haben gelernt, auf keinen Fall auf den oberen Rückenbereich zu knien bei einer Festnahme, da wir sonst mit dem Ersticken der Person rechnen müssen! Da wird einer dessen täglich Brot dies ist, sich wohl auch daran halten können. Und wie es zur Festnahme kam hat ja 0 Gewicht in dieser Geschichte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 27.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Unglaublich!
    Rassismus und Staatsterrorismus.
    Und so etwas will eine führende Supermachd der Welt sein?
    Eher abführend ist so ein shithole-country !
    Der Polizist wird ja wohl straflos davon kommen, oder er wird später von Trump begnadigt...
    • Thatotherwhitegirl 27.05.2020 15:09
      Highlight Highlight Die USA sine leider kein Erstwelt-Land mehr, sosehr sie sich das auch einbilden.
  • Träumer 27.05.2020 13:48
    Highlight Highlight Sprachlos macht auch die Aussage der Senatorin von Minnesota: Amy Klobuchar

    Besser gesagt die Wörter die in Ihrem Statement fehlen. Aber was erwartet man von einer Person, die selber als Generalstaatsanwältin mehrere Vorfälle mit der Polizei nicht verfolgen wollte...

    https://www.washingtonpost.com/gdpr-consent/#click=https://t.co/7qgARx9Cfc

    "Als Generalstaatsanwalt von 1999 bis 2007 lehnte Klobuchar es ab, in mehr als zwei Dutzend Fällen Anklage zu erheben, in denen Menschen bei Begegnungen mit der Polizei getötet wurden. “

    Löpfe, war Amy nicht Ihre Favoritin für das Präsidentenamt?



    Benutzer Bild
    • Träumer 27.05.2020 13:56
      Highlight Highlight So sollte Ihr Statement aussehen:
      Benutzer Bild
    • HabbyHab 27.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Und Biden will die als Vize.
  • no-limit 27.05.2020 13:25
    Highlight Highlight Ich hoffe nur, dass dieser Polizist und die beteiligten Polizisten ein paar Jahre in den Knast wandern. Am besten verurteilt von einem schwarzen Richter !
    • Unicron 27.05.2020 13:48
      Highlight Highlight Es wäre Trump zuzutrauen dass er sie dann wieder begnadigt.
    • rodolofo 27.05.2020 13:54
      Highlight Highlight Die befinden sich in Trumpistan und haben nichts zu befürchten.
    • Q anon = B annon 27.05.2020 14:24
      Highlight Highlight Die haben ja nicht einen Trump Wähler ermordet sondern "nur" einen der Demokraten.
      Also wird Trump sicher noch sagen das die Polizisten "are Very Fine People"!
      Zum schreien.
      Der Mann liegt auf dem Boden mit Handschellen gefesselt. Der muss nicht noch mit dem Knie Runtergedrückt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 27.05.2020 13:22
    Highlight Highlight Zu recht! 💪🏽😡🤬

    Würde ich in der Gegend wohnen, würde ich heute auch mit der Wut im Bauch auf der Strasse stehen!

    Krass, wie die alltägliche Polizeigewalt entlarvt wird: Selbst wenn ein Polizist weiss, dass er gefilmt wird und mehrere Menschen schreien, dass der unterlegene bald stirbt, hört er nicht auf.

    Das lässt tief blicken und gibt uns die traurige Gewissheit, warum solche Gewaltorgien zur schrecklichen Regel werden.
    • insert_brain_here 27.05.2020 13:33
      Highlight Highlight Typischer Powertrip, er geniesst die Macht über ein hilfloses Opfer und geht ganz selbstverständlich davon aus, dass er damit durchkommt.

      Genau aus diesem Grund sind - bzw. wären - psychologische Abklärungen bei angehenden Polizisten so wichtig.
    • Snowy 27.05.2020 14:40
      Highlight Highlight April 26th, 1992
      There was a riot on the streets
      Tell me where were you?
      You were sittin' home watchin' your TV
      ...

      Es liegt der Spirit von "Rodney King" in der Luft... und vielleicht brauchts das nun auch.

      Bin gegen Gewalt, aber irgendwann hat man als Bürger der USA (egal ob Schwarz oder Weiss) einfach die Schnauze voll.

      Bin halber Ami - deswegen bin ich grad wütend über die neverending story Polizeigewalt.
      Diese betrifft übrigens nicht nur Schwarze, sondern alle Menschen, wo die Officer keine juristische Gegenwehr erwarten! Also white trash, Latinos, Schwarze, Randständige etc.
  • T13 27.05.2020 13:18
    Highlight Highlight "Vier Polizisten wurden wegen ihrer Rolle in dem Vorfall entlassen. Wie es mit ihnen weitergeht, ist nicht bekannt."
    Naja mit dem aktuellen right wing clown an der Macht werden die wohl als Opfer einer linken Verschwörung von ganz oben begnadigt und bekommen dann auch noch Entschädigungen.

    Limbaugh, FOX und Co. werden sich schon was ausdenken damit ihr Gefolge diese" Cops" als Helden im Krieg gegen das Establishment sehen.
    • Basti Spiesser 27.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Viele Trump Supporter haben sich klar gegen den Cop und für das Opfer positioniert. Zumindest lese ich auf Twitter viele solche Beiträge.
    • T13 27.05.2020 13:59
      Highlight Highlight Ich rede ja auch nicht von Trumpsupportern generell sondern Limbaugh und Co welche von einen weissen Staat träumen.
    • Jekyll & Hyde 27.05.2020 14:02
      Highlight Highlight Kann ich bestätigen.

      Hab (leider) viele Trump Fans in meinem US-Verwandschaftszweig.

      Aber hier sind sich alle einig: Diese Polizisten gehören vors Gericht und lebenslang weggesperrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Das dritte Auge 27.05.2020 13:14
    Highlight Highlight Ashamed of America deep in the ground.
  • CheshireCat2020 27.05.2020 13:14
    Highlight Highlight Er hatte einen Namen! George Floyd.

    Er war nicht einfach nur ein Afro-Amerikaner, wie in eurem Titel, sondern er hatte einen Namen. Nennt ihn bei seinem Namen, gebt ihr wenigstens diesem armen Menschen ein bisschen Würde! Verdammt nochmal!
    • Kilian Fischer 27.05.2020 14:16
      Highlight Highlight Im Erstbericht von Watson darüber wurde sein Name nicht einmal erwähnt. Mein dies ergänzender Kommentar wurde bis jetzt nicht freigeschaltet.
    • Unicron 27.05.2020 16:30
      Highlight Highlight Das kommt jetzt warscheinlich nicht so gut an, aber ich denke es liegt halt ein bisschen an unserer Pressekultur. Bei uns werden in den Medien die Namen der Täter und Opfer eher nicht genannt, im Gegensatz zu den USA.
  • Gawayn 27.05.2020 13:09
    Highlight Highlight Die Beamten sollten doch wißen wie man jemanden in Gewahrsam nimmt oder befragt.
    So ein Verhalten, da ist alles grundfalsch gelaufen.

    Es gibt in den USA viele schwarze Polizisten. Auch in hoch rangigen Positionen.
    Rassismus sollte keinen Platz in einer solchen Institution haben.

    Was die entlaßenen Polizisten angeht, ich hoffe sie kommen vor Gericht wegen Totschlags mit Vorsatz und werde ihre Strafe bekommen....
    • Gar Ma Nar Nar 27.05.2020 13:39
      Highlight Highlight Die Ami-Polizisten scheinen mehrheitlich absolut inkompetent zu sein. Frage mich, was für eine "Ausbildung" die haben. Anders lässt sich nicht erklären, wieso man immer wieder solche Geschichten von gewalttätigen Cops liest. Deeskalation scheint wohl ein Fremdwort zu sein.
    • rodolofo 27.05.2020 14:00
      Highlight Highlight Für arme Leute gibt es im Kapitalismus generell schlechte Qualität.
      Das betrifft auch die Qualität der Polizei.
      Die "Migros Budget-Polizei" ist vom Organisierten Verbrechen nur dadurch zu unterscheiden, dass sie Uniformen trägt...
  • Delta-V 27.05.2020 13:07
    Highlight Highlight Da würde es mich nicht wundern, wenn George Floyd zu einer Gallionsfigur einer neuen Bewegung würde.
    Es hat ganz den Anschein, als wäre der Mord an ihm zu dem Tropfen geworden, welcher das Fass zum überlaufen brachte.
    Ich schätze, das wird noch eine ganz üble Geschichte nach sich ziehen.
    Die einzige Wahl welche bleibt, ist, den Täter lebenslänglich hinter Schloss und Riegel zu setzen.
    Und die, welche ihm bei diesem feigen Mord Beihilfe geliefert haben, sollen für mindestens 10 Jahre hinter Gitter.
    Alles andere dürfte den Volkszorn (verständlicherweise) bis zum Exzess hochkochen lassen.
    • SeboZh 27.05.2020 13:24
      Highlight Highlight So wie der vorfall in Ferguson im 2014? Die USA haben viele solcher vorfälle, ändern wird sich wenig
    • Delta-V 27.05.2020 13:41
      Highlight Highlight @SeboZh
      Genau, so wie die üblen Szenen, welche sich vom 9. August '14 bis zum 15. August '14 in Ferguson abspielten.
      Wahrscheinlich hast Du Recht, und es wird tatsächlich garnichts an den Tatsachen ändern.
      Aber, wo die Justiz versagt, muss die Rache übernehmen.
      Traurig ist es...
  • Milsen Plasen 27.05.2020 12:56
    Highlight Highlight Ich hatte das Gefühl resistent/abgehärtet gegen jegliche Form von Gewalt zu sein, die in den Medien verbreitet werden. Dem ist anscheinend nicht so, im Gegenteil. Mann stelle sich vor man hat die Hände auf dem Rücken, liegt am Boden, kann sich nicht überhaupt nicht mehr bewegen und ein Cop drückt dir die Luftröhre zu...
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 02:49
      Highlight Highlight "ich hatte das Gefühl resistent/abgehärtet gegen jegliche Form von Gewalt zu sein, die in den Medien verbreitet werden"

      Hoffentlich nicht! Und zum Glück ist dem anscheinend nicht so!

      Verrohung/Abstumpfung ist sehr (mind. und nicht nur gesellschaftlich gesehen) gefährlich und destruktiv.

      Emotional zu 'degenerieren' darf einfach kein Anspruch sein.

      Sehr viele unserer weltweiten Probleme haben genau damit zu tun.

      Kinder mit gesunder Sozialisierung setzen sich prinzipiell und instrinsisch für das Richtige ein. Gegen Krieg, Schlachthöfe, Naturvernichtung etc.
      Bis sie abstumpfen.
  • evobazelim 27.05.2020 12:52
    Highlight Highlight das schlimmste ist, diese polizisten wurden nicht einmal wirklich entlassen, sondern freigestellt, sie werden noch immer bezahlt! ich habe das ganze video gesehen, dieser mann wurde von 3! polizisten festgehalten, es gab absolut keinen grund, ihm auch noch auf den hals zu knien! seht euch mal das bild des polizisten an, hand in der hosentasche dabei! der geniesst das richtig, absolut verabscheuungswürdige menschen, die als polizisten sind, weil sie ihre komplexe kompensieren müssen.
  • De-Saint-Ex 27.05.2020 12:48
    Highlight Highlight Groundhog day...
  • DuhuerePanane 27.05.2020 12:47
    Highlight Highlight Man sieht auf dem Bild, dass der Polizist gefallen daran hat, seine Macht auf diese widerliche Weise auszunützen! Sowas von krank und abstossend! Was ist das für ein Monster??
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 02:59
      Highlight Highlight Willkommen in der heutigen (wir vergleichen uns ja explizit nicht mehr mit Barbaren) Zeit in der Gesellschaft dieser einen Spezies Homo Sapiens.

      Obs früher schlimmer/besser war, ist soweit irrelevant, es ist heute einfach schlimm.

      Typen wie dieser Mörder sind gar nicht selten. Narzissmus und Selbstsucht nehmen faktisch zu und anti-soziales Verhalten lebt uns jede Regierung und Gesellschaft in verschiedenen Abstufungen vor, es ist 'en vogue'.

      Wenn die Bedingungen günstig sind, dann tritt das "Monster" halt so klar zu Gesicht.

      Sonst halt (z.B. in Politik/Wirtschaft) verschleierter.
  • Fiction42 27.05.2020 12:38
    Highlight Highlight "Das Leben dieses Mannes ist wichtig. Er ist wichtig. ... Ich glaube, was ich gesehen habe, ist auf jeder Ebene falsch."

    Ich glaube...?? Ein deutliches Statement des Bürgermeisters sieht anders aus...
    • Cécile Kienzi 27.05.2020 13:13
      Highlight Highlight @Fiction42
      Danke für den Hinweis. Der Satz wurde entsprechend korrigiert. Das englische Original lautet: "I believe what I saw and what I saw is wrong on every level."
  • homo sapiens melior 27.05.2020 12:32
    Highlight Highlight Die Täter wurden entlassen? Das genügt niemals. Sie müssten wegen Mordverdacht festgenommen werden während eine Untersuchung läuft.
    • HabbyHab 27.05.2020 12:44
      Highlight Highlight Hey wenigstens besser als das "vorübergehend ohne Gehaltsausfall beurlaubt und danach an einen anderen Ort versetzt". Aber ja, andere werden wegen viel weniger festgenommen. Wie hier gesehen. "Vermutliche Fälschung eines Checks". Und dafür musste er sterben.
    • bruuslii 27.05.2020 16:50
      Highlight Highlight habbyhab: lebenslange versetzung in die antarktis auf einen einsamen posten hätte mir noch gefallen. da können sie so weiss sein wie sie wollen und haben auschliesslich weiss um sich.
  • dho 27.05.2020 12:28
    Highlight Highlight Der Polizist auf dem Bild drückt dem auf dem Bauch liegenden Mann die Halsschlagader ab... der Polizist gehört vor Gericht gestellt.
  • Kleinaberdoktor 27.05.2020 12:21
    Highlight Highlight Für jeden Stern auf der Amerikanischen Flagge 🇺🇸 war ein Völkermord nötig und es ist noch nicht vorbei.........

    LA 1992 ist schon wieder vergessen, man erinnert sich lieber daran was dem Land von aussen angetan wird und dass wird bekämpft.
    Werden eigene Landsleute von eigenen Polizisten getötet wird kaum jemand zur Rechenschaft gezogen und es wird vertuscht.....

    Rassismus hat viele Gesichter, ihre Polizei.
    • Delta-V 27.05.2020 13:14
      Highlight Highlight LA '92?
      Das war doch der Rodney King Vorfall oder?
      Ich befürchte, dass es auch diesmal wieder zu einem solchen Szenario kommen wird.
    • w'ever 27.05.2020 13:27
      Highlight Highlight @delta-v
      es wir nicht zu so einem szenario kommen, weil es in ein paar tagen, oder wochen, oder monaten wieder passieren wird.
      solche szenarien gehören in amerika fast schon dem alltag an. leider
    • Delta-V 27.05.2020 13:36
      Highlight Highlight @w'ever
      Nun ja, es sieht wirklich nach alltäglich aus.
      Aber irgendwann muss doch das Mass voll sein.
      Und dann ist es wieder soweit, dass die Leute auf die Strassen gehen oder, alternativ halt wieder der eine oder andere Polizist ins Gras beissen wird.
      Ich wär ja dafür, dass man endlich von Seiten Justiz ein Exempel an diesen Polizisten statuieren wird, welches aufzeigt, dass Polizisten in erster Linie die Diener des Volkes und nicht die Henker der Willkür zu sein haben.
      Aber, traurigerweise, werde ich darauf warten müssen, bis ich alt und schrumplig bin.
  • Blubber 27.05.2020 12:03
    Highlight Highlight Einfach nur traurig. Ich bin sprachlos.
  • mille_plateaux 27.05.2020 11:53
    Highlight Highlight Die USA sind ein gewalttätiges Land, das auf Rassismus gebaut und von rassistischen Strukturen verwaltet wird. Solche Bilder machen auch 2020 noch sprachlos.
    • Quo Vadis 27.05.2020 12:26
      Highlight Highlight Ein Freund der 1619 Bewegung wie ich sehe.. Immer weiter verbreiten das Ganze, die Wiederholung machts aus, irgendwann glauben es die Leute sogar.
    • Liselote Meier 27.05.2020 12:57
      Highlight Highlight Was soll die 1619 Bewegung darstellen? Willst du suggerieren, dass der ökonomische Grundstein der USA etwa nicht die Sklaverei ist (Schwarze, Indianer und weisse Schuldknechte) ?
    • Joseph Quimby 27.05.2020 13:58
      Highlight Highlight Die USA sind das Höllenfeuer und die Regierung steht in Satans Sold...
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