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Gut oder schlecht? 9 Filme, die Kritiker und Publikum spalten

16.05.2021, 16:22

Geht es darum, einen Film zu bewerten, kommt es nicht selten vor, dass Kritiker:innen und das Publikum nicht übereinstimmen. Wir haben neun Titel für euch, bei denen die Meinungen besonders auseinandergehen.

«Hail, Caesar!»

Filme der Coen-Brüder kommen bei den Kritiker:innen fast immer hervorragend an. Beim Publikum ist das mal so, mal so. Während Werke wie «Fargo» oder «The Big Lebowski» zu Kultfilmen avancierten, bleiben andere ungeliebt. Einer davon ist «Hail, Caesar!» Von der weltweiten Filmkritik hochgelobt, fand er sein Publikum nicht. Viele empfinden den Film als langweilig, mit einer wirren Story, die scheinbar nirgendwohin führt.

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«Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere»

Anfang des 21. Jahrhunderts hat die «Herr der Ringe»-Trilogie etwas geschafft, was wohl niemand für möglich gehalten hätte: Sie hat nicht nur das Kino revolutioniert, sondern auch dem Fantasy-Genre neues Leben eingehaucht und nebenbei 17 Oscars gewonnen. Etwas mehr als zehn Jahre später kam mit der «Hobbit»-Trilogie dann die Vorgeschichte, die bei Kritiker:innen nicht annähernd so gut abschnitt. Stellvertretend dafür stand der dritte Teil, der ein einziges CGI-Gemetzel ohne wirkliche Story war. Fans der Buchvorlage haben die Trilogie zwar meist auch gehasst, doch die Mehrheit des Publikums mochte den Film.

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Bild: Screenshot Rotten Tomatoes

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«Antz»

Ist «Antz» nun eine Kopie von Pixars «Das grosse Krabbeln?» Die Meinungen gehen da auseinander. Genauso auseinander gehen die Meinungen darüber, ob «Antz» ein guter Film ist oder nicht. Die Kritikergilde sagt ja, die Zuschauer sehen das nicht so. In den Augen des Publikums sind die Charaktere nicht liebevoll genug und die Story uninspiriert und entsprechend vorhersehbar. Und aus heutiger Sicht ist der Film visuell wohl auch wesentlich schlechter gealtert als «Das grosse Krabbeln».

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«Venom»

2018 wollte Sony sein eigenes Filmuniversum starten. Statt Superheld:innen möchte man sich aber auf böse Charaktere konzentrieren. Den Anfang machte Venom, einer der bekanntesten Bösewichte aus dem «Spider-Man»-Universum. Während die Fans den Film feierten und Sony ein traumhaftes Einspielergebnis bescherten, zerrissen die Kritiker:innen «Venom». Kritikpunkt war dabei das schwache Drehbuch, die schlechte schauspielerische Leistung vieler Nebendarsteller:innen, sowie Schnitt und Pacing. Also eigentlich alles, was bei einem Film wichtig ist.

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«Open Water»

Ein Lowe-Budget-Film, der 2003 für ziemliches Aufsehen mit seiner Thematik sorgte. Vermutlich vor allem, weil er auf einer wahren Begebenheit basierte. Der Plot ist einfach erklärt: Bei einem Tauchgang werden zwei Mitglieder der Tauchgruppe durch einen Zählfehler vergessen und bleiben auf offener See zurück. Der Film erhielt mehrheitlich positive Reviews und wurde vor allem für seine nervenaufreibende Atmosphäre gelobt. Viele Zuschauer:innen sahen das aber anders und taten den Film als langweilig und billig ab.

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Bild: Screenshot Rotten Tomatoes

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«Bright»

Netflix weiss, was seine Klientel möchte und das zeigte sich bei diesem Film eindrücklich. Hier kam alles zusammen, was wohl laut irgendwelchen Algorithmen auf Anklang stossen würde. Im Prinzip hat Netflix einfach «Bad Boys» genommen und es in ein Fantasy-Setting versetzt. Der Humor ist etwas weniger und Will Smiths Schauspielpartner Martin Lawrence wurde durch einen Ork ersetzt. Fertig war ein Film, der von den Kritikern zerrissen wurde, aber auf Netflix in drei Tagen so oft gestreamt wurde, wie kein Film zuvor.

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«Spy Kids»

Wenn ein Regisseur, der zuvor noch einen Vampir-Splattermovie gedreht hat, einen Kinderfilm macht, kommt «Spy Kids» dabei raus. Bei den Kritiker:innen kam der Streifen sehr gut weg, vom Publikum gab es nur wenig Liebe. Seltsamerweise schauten sich aber doch genug Leute den Film an, damit es noch drei Fortsetzungen gab. 2010 und 1013 folgten dann mit «Machete» und «Machete Kills» eine Spin-Off-Reihe, die wiederum überhaupt nichts für Kinder war: Die blutigen Filme erzählten die Hintergrundgeschichte des Charakters Machete Cortez und war ab 18 Jahren.

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«Star Wars: Die letzten Jedi»

Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen. Die Kritiker:innen gaben dem Film positive Noten und lobten ihn, weil er neue Ansätze verfolge. Die Fans haben ihn gehasst und den Kritiker:innen unter anderem vorgeworfen, von Disney bestochen worden zu sein. Der Regisseur wurde so massiv beschimpft, dass er sich sogar zu einer Rechtfertigung genötigt sah und sich danach einem kleineren Projekt widmete: «Knives Out».

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«Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers»

Nach dem Shitstorm von «Die letzten Jedi» wollte Disney auf Nummer sicher gehen und hat das Publikum mit einem Film bestochen, der reiner Fan-Service war. Die Fans fanden's gut, die Kritiker:innen weniger.

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(lea/pls)

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