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«Der Herr der Ringe» wird 20 Jahre alt. Was wurde aus den Helden aus Mittelerde?

22.05.2021, 16:03

Vorneweg: Ja, wir sind alt ... Kaum zu glauben, dass es bereits 20 Jahre her ist, dass der erste Teil von «Der Herr der Ringe» im Kino Premiere feierte. Zumindest mir kommt es so vor, als ob es gerade erst gestern war, als ich im Kino sass und den ersten Teil sah. Danach konnte ich es kaum erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht. (Ich war nicht so die Leseratte 🤷‍♂️.)

Doch nun kenne ich den Ausgang der Geschichte und meine Neugier diesbezüglich wurde gestillt. Durch das 20-jährige Jubiläum wurde nun aber bei mir eine andere Neugier geweckt: Was wurde eigentlich aus unseren Helden aus Mittelerde?

Die Trilogie:

  • 2001: «Der Herr der Ringe»: Die Gefährten
    Einspielergebnis: 871,4 Mio. US-Dollar
  • 2002: «Der Herr der Ringe»: Die zwei Türme
    Einspielergebnis: 926,3 Mio. US-Dollar
  • 2003: «Der Herr der Ringe»: Die Rückkehr des Königs
    Einspielergebnis: 1.118,9 Mio. US-Dollar

Und damit auch wirklich alle in die richtige Stimmung kommen:

«Der Herr der Ringe»: Die Gefährten - Trailer

«Frodo Beutlin»,
gespielt von Elijah Wood

Bild: keystone

Elija Wood hat dank «Der Herr der Ringe» das geschafft, was vielen anderen verzagt wurde: den Schritt vom Kinderstar zum erfolgreichen Erwachsenendarsteller. Nachvollziehbar, dass er der Filmindustrie bis heute treu blieb. Nach «Der Herr der Ringe» spielte er unter anderem noch in «Sin City», «Hooligans» oder von 2011 bis 2014 in der US-amerikanischen Serie «Wilfred» mit. Zudem ist er bis heute als Synchronsprecher und Filmproduzent tätig. Für zweiteres gründete er 2010 eine eigene Filmproduktion.

Auch in der Musikbranche versucht sich Wood. 2005 gründete Wood sein eigenes Label, mit welchem er Bands unter Vertrag nimmt. Zuletzt war er als Schauspieler 2019 im Thriller «Come to Daddy» auf der grossen Leinwand zu sehen.

Wood in der Thriller–Komödie «Come to Daddy».

Über sein Privatleben ist relativ wenig bekannt. Gemäss verschiedenen Medienberichten ist er seit 2018 mit der dänischen Filmproduzentin Mette-Marie Kongsved zusammen. Mit ihr hat er seit 2019 Söhnchen Evan.

Und das ist er heute:

Bild: keystone

«Arwen»,
gespielt von Liv Tyler

Hat sich für Aragron statt für ein unendliches Leben entschieden. #truelove #wdnv
Hat sich für Aragron statt für ein unendliches Leben entschieden. #truelove #wdnv

Liv, die während der Dreharbeiten für «Der Herr der Ringe» in Neuseeland lebte, zog erst nach Beendigung der Dreharbeiten wieder nach Amerika zurück. Bis heute ist auch sie der Schauspielerei treu geblieben, unter anderem spielte sie in der Comicverfilmung «Der unglaubliche Hulk» mit Edward Norton. 2016 hatte sie eine Rolle im Film «Wildling», bei welchem sie zudem zum ersten Mal als Produzentin tätig war.

Liv hat drei Kinder (Jg. 2004, 2015 und 2016). Ihr erstes hat sie mit dem Musiker Royston Langdon, mit dem sie von 2003 bis 2009 verheiratet war. Die andere zwei hat sie mit ihrem aktuellen Partner, dem Spielervermittler David Gardner. Mit ihm ist sie seit 2014 zusammen.

Sie engagiert sich für die UNICEF. Des Weiteren ist sie als Model und Werbeikone tätig und ist Teil der Academy, welche die Oscars vergibt.

«Samweis ‹Sam› Gamdschie»,
gespielt von Sean Astin

Die loyalste Socke der Filmgeschichte?
Die loyalste Socke der Filmgeschichte?

Astin begann bereits im Alter von zehn Jahren mit der Schauspielerei. Nach der Trilogie spielte er, wie vorher bereits, in diversen Filmen und Serien mit. Serien wie «24», «Law & Order» oder «Stranger Things». Auch spielte er in den Komödien «50 erste Dates» und «Klick» mit. Die ganz grossen Rollen bleiben jedoch aus.

Sean im Film «50 erste Dates». Und Sean im Netzshirt.

Astin ist heute noch als Autor, Regisseur und Produzent tätig. Mit seinem Kurzfilm «Kangaroo Court», den er mit seiner Frau drehte, war er sogar für den Oscar nominiert.

Mit ihr, Christine Astin, ist er seit 1992 verheiratet. Die beiden haben drei Töchter (Jg. 1996, 2002 und 2005). Eine von ihnen spielte übrigens in «Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs» seine Filmtochter. Astin engagiert sich immer wieder politisch. 2004 beispielsweise hielt er eine Eröffnungsrede für den Präsidentschaftswahlkandidaten John Kerry. Er ist zudem aktuell immer wieder auf Conventions anzutreffen, dies verdankt er seinen Auftritten bei «Stranger Things».

«Aragorn»,
gespielt von Viggo Mortensen

Was in Amerika vom Tellerwäscher zum Millionär ist, ist in Mittelerde vom Waldläufer des Nordens zum König von Gondor. Eine Erfolgsgeschichte die ihresgleichen sucht.
Was in Amerika vom Tellerwäscher zum Millionär ist, ist in Mittelerde vom Waldläufer des Nordens zum König von Gondor. Eine Erfolgsgeschichte die ihresgleichen sucht.

Viggo Mortensen, der als Aragron seinen Durchbruch feierte, war für diese Rolle übrigens nicht die erste Wahl: Die ursprüngliche Besetzung wurde vom Produzenten nach wenigen Drehtagen für ungeeignet befunden. Mortensen wurde nach Neuseeland nachgeflogen.

Auch er blieb der Schauspielerei treu und das ziemlich erfolgreich. Für seine Rollen in «Tödliche Versprechen», «Captain Fantastic» und «Green Book» erhielt er jeweils eine Oscar Nomination als bester Hauptdarsteller.

Yap, Mortensen singt auch noch:

Video: YouTube/ET

Mortensen kann nicht nur Filme. Er ist Regisseur, Fotograf, Dichter, Maler, Musiker und passionierte Reiter. In «Der Herr der Ringe» ritt er seinen eigenen Hengst. Und, ah ja, ein Ritter ist er natürlich auch noch: 2010 hat in Königin Margrethe II. von Dänemark zum Ritter geschlagen.

Mortensen ist seit 2009 mit der spanischen Schauspielerin Ariadna Gil zusammen. Aus einer früheren Ehe, die von 1987 bis 1997 hielt, hat er einen Sohn. Dieser wurde 1988 geboren. Ihm ist es zu verdanken, dass Mortensen Aragron spielte. Als grosser Herr-der-Ringe-Fan überredete er seinen Vater dazu, die Rolle anzunehmen. Er selbst ergatterte eine kleine Statistenrolle.

Ritter aus Leidenschaft, Viggo Mortensen:

Bild: keystone

«Gimli»,
gespielt von John Rhys-Davies

Rhys-Davies' Leben lässt sich relativ einfach zusammenfassen. Vor der« Herr der Ringe»: Auftritte in Filmen und Serien. Nach «Herr der Ringe»: Auftritte in Filmen und Serien. Was sich nicht spektakulär anhört, lässt sich in Zahlen deutlicher ausdrücken: über 1'200 (!) Auftritte, Theateraufführungen nicht inklusive.

Das ist übrigens eine Auswahl aus seiner Filmographie:

Ja, ich weiss, auf dem Handy ist es unlesbar. Es soll aber auch nur die imposanten Anzahl seiner Auftritte aufzeigen.
Ja, ich weiss, auf dem Handy ist es unlesbar. Es soll aber auch nur die imposanten Anzahl seiner Auftritte aufzeigen.
Bild: wikipedia

Neben seiner Karriere als Schauspieler hat er zudem zusammen mit seiner Frau Suzanne A.D. Wilkinson ein Filmstudio aufgebaut. Mit ihr war er seit 1966 verheiratet, sie verstarb jedoch 2010. Die beiden hatten zwei Söhne. Obwohl er bis zu ihrem Tod mit ihr verheiratet blieb, trennte er sich bereits vorher von ihr. Seit 2004 ist er mit Lisa Manning zusammen. Mit ihr zeugte er 2006 eine Tochter.

Rhys-Davies 1989 in «Indiana Jones und der letzte Kreuzzug».

Und so sieht er heute aus:

bild: wikipedia

«Gollum»,
gespielt von Andy Serkis

Andrew Clement «Andy» Serkis überzeugte mit seinen Bewegungen, seiner Mimik und seiner Gestik nicht nur in der Rolle als «Gollum». Es folgten noch «King Kong» und alle drei Teile der Neuverfilmungen von «Planet der Affen» (als Schimpanse Cesar), wo er jeweils als Bewegungsmodell fungierte.

Das Talent ist offensichtlich.

2011 spielte er in «Tim und Struppi» die Rolle des Kapitän Haddock. Für seine Rollen in «Die Moormörderin von Manchester» und «Klein Dorrit» erhielt er den Golden Globe und den Emmy. Des Weiteren spielte er in «Star Wars: Das Erwachen der Macht» und in der Fortsetzung «Star Wars: Die letzten Jedi», sowie in «30 über Nacht» mit. Bis heute ist er als Schauspieler und Regisseur tätig. Bei zweiterem hatte er mit «Solange ich atme» im Jahr 2017 sein Regiedebüt.

Neben der Schauspielerei gründete er eine Produktionsfirma, die sich eigentlich auf Filme konzentriert, die mithilfe von Bewegungsmodellen entstehen. Jedoch war die Firma auch am PC-Game «Ryse: Son of Rome» beteiligt.

Serkis ist seit 2002 mit der Schauspielerin Lorraine Ashbourne verheiratet. Die beiden haben zwei Söhne, geboren 2000 und 2004, und eine Tochter, Jahrgang 1998, und leben in London.

So sieht er heute aus:

Nein, sein Gesicht von Gollum zu diesem ist nicht das Ergebnis von Schönheits-OPs. Tatsächlich wurde seine Figur im Film mit Computertechnik bearbeitet. 😱
Nein, sein Gesicht von Gollum zu diesem ist nicht das Ergebnis von Schönheits-OPs. Tatsächlich wurde seine Figur im Film mit Computertechnik bearbeitet. 😱
Bild: EPA

«Legolas»,
gespielt von Orlando Bloom

Quelle surprise, auch Orlando Bloom hatte seinen Durchbruch mit «Der Herr der Ringe» und ja, auch er ist bis heute als Schauspieler tätig.

Er konnte gleich an den Erfolg anknüpfen. Kurz nach der Premiere des ersten Teils von «Der Herr der Ringe» war er in «Black Hawk Down» zu sehen. Als Will Turner spielte er in der Filmreihe «Fluch der Karibik» mit. Zudem übernahm er eine Rolle in «Troja». Ein Jahr später folgte die erste grosse Hauptrolle in Ridley Scotts Historienepos «Königreich der Himmel».

Zu seinen letzten Filmen zählen unter anderem «The Shanghai Job» und «The Outpost – Überleben ist alles».

«The Outpost – Überleben ist alles» aus dem Jahr 2020.

Dieses Mal mit Gewehr statt Bogen, aber nicht minder gefährlich.

Zu Blooms Privatleben: Von 2010 bis 2013 war er mit dem Model Miranda Kerr verheiratet, mit der er seit 2007 zusammen war. Mit ihr hat er einen Jungen, welcher 2011 geboren ist. Seit April 2018 ist er mit der Sängerin Katty Perry zusammen. Mit ihr war er einige Jahre zuvor schon mal in einer Beziehung. Die beiden sind seit 2019 verlobt und wurden im August 2020 Eltern einer gemeinsamen Tochter.

Neben dem Modeln, unter anderem als Werbegesicht für das Parfüm Hugo Boss Orange, ist er aktiver Unterstützer der Organisation UNICEF. Zudem ist er ein Mitglied der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd. Sein Haus hat er energieeffizient gebaut und er ernährt sich ausschliesslich vegetarisch.

Bloom im März 2021:

Bild: keystone

«Gandalf»,
gespielt von Ian McKellen

McKellen hatte seinen Durchbruch schon vor «Der Herr der Ringe». Und zwar bereits 1995 mit der Hauptrolle in «Richard III». Für den Film hatte er ebenfalls das Drehbuch verfasst.

Neben der Rolle als Gandalf verkörpert er in den X-Men Filmen die Rolle des Magneto. Zuletzt 2014 in «X-Men: Zukunft ist Vergangenheit». Selbstverständlich spielte er auch im Prequel «Der Hobbit» seine Rolle. Bis heute war er in diversen Filmen zusehen und überzeugt dabei besonders durch seine Vielfältigkeit.

Ian beweist sein gesangliches Talent im Film «Cats» von 2019.

In seinem Privatleben setzt sich der 1991 zum Ritter geschlagenen McKellen als Aktivist für die Rechte von Schwulen und Lesben ein. Er selber äusserte sich bereits 1988 in einer Fernsehshow zu seiner Homosexualität. Über einen aktuellen Partner ist nichts bekannt.

McKellen ist eng mit Patrick Stewart befreundet. Er war Friedensrichter bei dessen Hochzeit.

Bild: keystone
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