Schweiz
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Superspreader entdeckt, illegaler Rave in Bern – was du übers Party-Weekend wissen musst

Die Schweiz hat ein wildes Party-Wochenende hinter sich. In Zürich bestätigte sich ein Superspreader-Event, in Bern wächst die Furcht davor. Was du dazu wissen musst.



Was ist passiert?

Am Samstag wurde bekannt, dass ein Partygänger am Wochenende zuvor in Zürich mindestens fünf Personen mit dem Coronavirus angesteckt hat. Während es am Samstagabend von Seiten des Kantons lobende Worte an die Adresse des Clubbetreibers gab, tönte es am Sonntag ganz anders.

Denn: Das Contact Tracing funktionierte offenbar gar nicht. Von den knapp 300 Gästen, die auf der Liste standen, gaben etwa ein Drittel eine offensichtlich falsche Email-Adresse an, teils mit vulgären Inhalten. Dazu kam, dass sich gar nicht alle Gäste auf der Liste eingetragen hatten. Mehrere Leute meldeten sich beim Kanton, dass sie ebenfalls im Flamingo-Club gefeiert hätten – aber nicht benachrichtigt wurden.

Der Zeitfaktor war ebenfalls nicht befriedigend: Es dauerte fast eine Woche, bis alle bekannten Partygäste benachrichtigt wurden. Aber eben: Nur die bekannten. Ausserdem seien die Tracer des Kantons bei der Kontaktaufnahme teils beschimpft worden.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Ein anderer Event bereitete den Bernern Sorgen: Mehrere hundert mehrheitlich junge Leute feierten eine wilde, sehr laute Technoparty auf der Schützenmatte vor der Reitschule. In der Nacht auf Sonntag gingen bei der Kantonspolizei Bern deswegen mehr als hundert Lärmklagen ein.

Weil zu viele Leute anwesend waren, wollte die Polizei vorerst nicht eingreifen. Erst am frühen Morgen beschlagnahmte die Polizei die Musikanlage und brachte zwei Personen zwecks Abklärungen auf eine Polizeiwache. Sie sollen angezeigt werden.

Ein Foto der Party:

Was sind die Reaktionen?

Die Experten des Bundes zeigten sich am Wochenende besorgt über die epidemiologische Lage in der Schweiz. Task-Force-Leiter Matthias Egger sieht die Entwicklung der Zahlen mit Sorge. Die Reproduktionszahl liege bei 1,28, twitterte er am Samstag. Eine Reproduktionszahl über 1 sei ein Alarmzeichen – so werde sich das Virus weiter ausbreiten, sagte Egger gegenüber Radio SRF.

Er mache sich Gedanken darüber, was die neuesten Öffnungsschritte mit sich bringen würden, denn die jetzige Reproduktionszahl sei auf frühere Öffnungsschritte zurückzuführen.

Epidemiologe Christian Althaus von der Uni Bern twitterte am Sonntag lediglich: «Déja vu ...»

Und sein Kollege Marcel Salathé zitierte ebenfalls auf Twitter Einstein:

Von Seiten nationaler Politiker blieb es auf Twitter relativ ruhig. CVP-Präsident Gerhard Pfister teilte lediglich einen Tweet mit dem Inhalt: «Party und Demos = Lockdown Part 2 is coming.»

Wie geht's jetzt weiter?

Heute Montag kommt es nun zum Treffen zwischen Gesundheitsminister Alain Berset mit den Kantonen. Die Zusammenkunft war bereits länger geplant, nun dürfte sie zum Krisentreffen werden. Teilnehmer sind gemäss Tagesanzeiger Vertreter der kantonalen Gesundheitsdirektoren, der Konferenz der Kantonsregierungen sowie Kantonsärzte.

Weil seit dem 19. Juni von der ausserordentlichen zur besonderen Lage gewechselt wurde, sind derzeit hauptsächlich die Kantone für die Eindämmung der Epidemie verantwortlich. Der Bund kann aber allgemeine Verhaltensregeln wie das Abstandhalten verordnen.

Aber auch die Maskenpflicht soll angesprochen werden. Der Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Lukas Engelberger, wünscht sich etwa eine nationale Maskenpflicht im ÖV. Eine kantonale Lösung würde Probleme bereiten, da die Züge durchs ganze Land führen.

Nach den jüngsten Ereignissen dürfte nun aber auch das Contact Tracing zum Thema des Treffens werden. Der Fall Zürich hat gezeigt, dass dies noch nicht wie gewünscht funktioniert.

Sollten die Clubs wieder geschlossen werden?

Am Sonntag kündigte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli an, dass man sich mit der Bar und Club-Kommission treffen werde, um über die Ereignisse der letzten Woche zu sprechen. Und: Falls es am nächsten Wochenende keine Besserung gibt, würden die Clubs wieder geschlossen. (jaw)

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Falsche E-Mail-Adressen bei «Superspreader-Event» in Zürich

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    Alle Leser-Kommentare
  • Frag 29.06.2020 16:32
    Highlight Highlight Welcher Beamter in Bern hat erst überhaupt zu gelassen, das ein illegaler Rave so lange dauern konnte. Jetzt im Ernst. Gahts no?!

    In der Schweiz hat einfach niemand den Mumm mal eine Entscheidung zu treffen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum im Vergleich zu unseren Nachbarländern noch keine Maskenpflicht im ÖV und Co. eingeführt wurde.
  • wimi2 29.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Ich finde es schade heisst es jezt "Die jungen haben es nicht begriffen". Ich zähle mich mit mitte 20 auch noch zu den jungen, aber so etwas würde ich nicht machen. In meinem Freundeskreis dasselbe. Es sind nicht die jungen die es nicht begriffen haben, sondern die dummen und ignoranten, egal wie alt !
  • Lowend 29.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Die Reitschule ist NICHT Veranstalter dieser Party und distanziert sich ausdrücklich davon. Wäre nett, wenn auch solche Fakts im Text erscheinen würden.

    https://twitter.com/ReitschuleBern/status/1277499408972763136
  • Fairness 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Kantönligeist funktioniert mit Sicherheit kaum. Je nach Kanton der durchfahren wird Maske raf oder runter? Partygänger pendeln bei geschlossenen Clubs in Zürich n Nachbarskantone? Das kann nie funktionieren.
  • smoking gun 29.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Das Ziel des Lockdown war doch, eine Überlastung der Spitäler zu verhindern. Das haben wir geschafft und ist heute offensichtlich kein Thema mehr.

    Die jungen Leute haben sich in den vergangenen Monaten sehr diszipliniert verhalten und so ihre Solidarität mit dem Alten (Risikogruppe) gezeigt.

    Aber zu verlangen, dass sie auf Party verzichten sollen, während die Risikogruppe ihr Freizeitverhalten kaum einschränkt, ist eine Illusion.




    Wir werden uns mit dem Coronavirus arrangieren müssen. Die Risikogruppe soll sich bitte schützen (und Gerade die Jungen (welche ja nicht gross vom
    • Citation Needed 29.06.2020 19:47
      Highlight Highlight Es gibt auch Junge, Gesunde, die heftig erkranken. Nur weiss man vorher nicht, wer.

      Zudem: viele Junge sind vorsichtig, viele Alte tragen Masken. Es gibt in jeder Bevölkerungsgruppe Hirnies, die denken, nur weil man etwas nicht sehen könne, existiere es nicht (interessanterweise aber handkehrum 5G-Panik schieben, zumindest die 35-65-Jährigen).

      Wir werden uns arrangieren müssen, richtig. Aber eine Gruppe ganz wegsperren und eine andere wild abfeiern lassen geht auch nicht auf. Es müssen alle mehr tun.
  • DerLauch 29.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Erschreckend wie sich manche Menschen in dieser Zeit aufführen. Statt für einander da zu sein und Rücksicht zu nehem wie es am Anfang der Pandemie noch der Fall war, schauen viele Leute nur noch für sich.
    Am schlimmsten finde ich die Häuchler vor der Reitschule! Immer so tun als wäre man weltoffen und sozial aber wenn sie wirklich mal etwas Sinnvolles tun könnten (Regeln vom BAG befolgen) sträuben sie sich dagegen weil es IHNEN wichtiger ist, dass SIE Party machen können. Für mich ist das purer Egoismus!
    • xlt 29.06.2020 17:14
      Highlight Highlight Die Reitschule hatte nichts mit der Party zu tun. Diese fand auf dem Vorplatz statt, da hat sie schlicht keine Möglichkeiten / Kompetenzen entgegenzuwirken.
  • Hans Würstli 29.06.2020 12:33
    Highlight Highlight masken im öffentlichen bereich für alle, bis wir wieder unter faktor 1 sind.
    klar wollen die jungen in den ausgang, kann ich ihnen nicht verübeln und sie sollen das auch dürfen! doch ich würde die id fotografieren und dazu eine mailadresse/handy nummer notieren, damit ein schnelles und umfassendes kontakt tracing möglich ist. wer das nicht will, soll zuhause bleiben oder in ein land auswandern, wo er sich unbehelligt anstecken kann - die mediz. versorgung ist dann wohl nicht gewährt. diese massnahmen sind wir den leuten im gesundheitswesen schuldig! und wirts. ist ein 2. lockdown nicht mögl.
  • TanookiStormtrooper 29.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Als erstes sollte man mal den Club schliessen, der es offenbar mit der Aufnahme der Kontaktdaten nicht so genau nahm und dann viel zu langsam reagierte. Es braucht ein abschreckendes Beispiel für alle anderen Clubbesitzer. Wenn es dann nämlich wirklich nicht mehr geht, dann werden einfach alle Clubs wieder geschlossen, wird wohl auch nicht im Interesse der Betreiber sein.
  • Hoci 29.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Kein Wundet wurde dascontact Tracing Team beschimpft.
    Sie hatten Kontakt mit den Totalcoronaleugnern.und Superegoisten.
  • Babinsky 29.06.2020 12:02
    Highlight Highlight Momoll, keine oder falsche Angaben machen und sich dann beim Kanton melden...
  • Calvin Whatison 29.06.2020 11:42
    Highlight Highlight Einfach toll die heutigen jungen Erwachsenen. Mol super wie Ihr das macht. Hauptsache Party 🥳 gell. 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
  • Lappituedaugeuf 29.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Einfache Lösung:
    Beim Eingang steht eine Telefonnummer, die der Gast mit seinem smartphone anzurufen hat, wenn er vom Türsteher kontrollier wird. Gleichzeitig muss die ID vorgewiesen werden. Der Türsteher oder eine zweite Person notiert sich die Nummer, die gerade anrufen hat, und den Namen auf der ID.

    Natürlich muss mit dem Datenschutz noch abgeklärt werden, ob das Vorgehen rechtens ist.

    Zwei weitere Punkte:
    - Sperrstunde wieder einführen, aber erst ab 02.00
    - Es braucht eine klare und konsequente Haltung von der Regierung
    • skelli 29.06.2020 17:14
      Highlight Highlight Noch simpler:

      QR Code scannen bei Eintritt ins Gebäude. Für jede Party einen anderen QR Code generieren.

      So muss man keine Infos preisgeben und das Alarmieren wird mit einem Knopfdruck ausgelöst.

      Ein Smartphone wird jeder bei sich haben, wenn nicht muss man Infos angeben.
  • Vesparianer 29.06.2020 11:35
    Highlight Highlight Mich erschreckt die Ignoranz und Leichtfertigkeit einzelner Personen. Nach Monaten im Ausnahmezustand scheinen einige den ernst der Lage immer noch nicht kapiert zu haben.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 29.06.2020 11:23
    Highlight Highlight ...Weil zu viele Leute anwesend waren, wollte die Polizei vorerst nicht eingreifen...

    Um den Infektionsschaden einzudämmen, könnte man doch den Wasserwerfer mit Desinfektionsmittel befüllen. Frei nach dem Motto: "Nützts nüt, schads nüt!" 😉
  • THEOne 29.06.2020 11:20
    Highlight Highlight ironie vom feinsten.
    ein paradebsp wie ein einziger reichen würde, dass das ganze theater von vorne anfängt.

    wollten sie uns vor nichtmal einem jahr vorschreiben, wie die welt zu funktionieren hat?
    und schaffen es nichtmal in einer echten krise ein paar wochen die füsse stillzuhalten geschweige denn, sich an regeln zu halten.
    • Citation Needed 30.06.2020 06:04
      Highlight Highlight Du denkst, das sei die Klimajugend, die hier mit Auto in die Stadt cruiste und party-hoppte? Mit Greta-Bildli im Portemonnaie und mit eigener Tasse für weniger Plastikmüll?

      Glaube schon nicht, dass dies die gleichen Leute sind.
  • Jinx 29.06.2020 11:12
    Highlight Highlight 2 Gründe warum Corona sich verbreitet:

    1. How dense the population is.
    2. How dense the population is.
  • Toerpe Zwerg 29.06.2020 11:04
    Highlight Highlight Es wird keinen zweiten Lockdown geben und ich würde ihn auch nicht mehr mittragen, weil ich der Ansicht bin, dass der Schaden viel zu gross wäre.
    • sterpfi 29.06.2020 11:20
      Highlight Highlight Es fordert doch auch niemand einen zweiten Lockdown. Man hat jetzt gesehen was man betreiben kann ohne dass die Zahlen steigen und man sieht jetzt leider auch, was nicht funktioniert. Darum wurden die Lockerungen in Etappen eingeführt. Jetzt muss die Politik nur noch die richtigen Konsequenzen draus ziehen.
      Und wenn man jetzt die Clubs wieder schliesst, dann sind sie anständig zu entschädigen. So viel Solidarität bringen wir als Gesellschaft auf.
    • FrancoL 29.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Es braucht keinen 2. Lockdown, es braucht aber wieder griffigere Massnahmen, denn es zeigt sich dass auf Selbstverantwortung zählen nicht die wahre Lösung ist.
    • AFK 29.06.2020 12:05
      Highlight Highlight der Schaden wird gross ja, bedanken können wir uns beim Partyvolk! Herzlichen Dank in Namen der Schweiz!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antiypanikmacher 29.06.2020 11:03
    Highlight Highlight Nächstes Wochenende die Listen kontrollieren ob Daten korrekt. Alle Clubs die falsche Daten akzeptiert haben noch am gleichen Abend schließen für 30 Tage ohne Anspruch auf Entschädigung. Dann kapieren die Clubs und Bars dass Sie eine Verantwortung wahrzunehmen haben.
  • Lowend 29.06.2020 10:58
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • c_meier 29.06.2020 10:51
    Highlight Highlight vielleicht noch zur Geschichte vom Vorplatz:
    Die Stadt Bern hat ja versucht, den Vorplatz mehr oder weniger "kontrolliert" zu beleben mit einigen Installationen und etwas Barbetrieb...
    es gab einige Lärmreklamationen, Einsprachen gegen den definitiven Betrieb usw vom gegenüberliegenden Aarehang.
    Daraufhin haben die Betreiber alles abgebrochen und ihr Programm eingestellt.
    Jetzt wenige Wochen später also die illegale Party... das ist natürlich viel besser als ein mehr oder weniger "kontrollierter" Betrieb..

    sehr schwierige Situation für die Stadt
  • Slender Man the Mohrenkopf 29.06.2020 10:51
    Highlight Highlight Superspreader, hat 5 Leute angesteckt. Auch Watson ist nicht vor Übertreibungen gefeit.
  • Turnbeutelvergesser 29.06.2020 10:50
    Highlight Highlight Leider besteht ein Anreizproblem bei Parties und Gruppierungen. Sowohl Veranstalter als auch Gemeinden versuchen möglichst lange offen zu halten, da es egal ist, wenn es sich ausserhalb verbreitet. Würden Lockdowns schnell aber nur pro PLZ eingeführt werden, würden plötzlich sich viele mehr mühe geben, da der lokale druck steigt. Eine zweite Welle könnte höchst wahrscheinlich verhindert werden.
    • Citation Needed 30.06.2020 06:37
      Highlight Highlight Super. Im selben Stadtkreis wie das Flamingo gibt es weitere Clubs, dazu Restis, Bars, Läden, Kinos und 2 Badis. AnwohnerInnen dürfen also alle in Dauer-Quarantäne, weil das Publikum sich einen Dreck schert und im Ausgang immer wieder die Sau rauslässt, bis auch der hinterletzte Klub Superspreaders fehlerfrei zu tracen schafft? Es wird immer einzelne Gäste geben, denen das egal wär, die wohnen woanders. Lieber alle Klubs unterstützen um bessere Lösungen zu finden und Besucher sensibilisieren. Der Schrecken, wie wenig es braucht, hat hoffentlich einige wachgerüttelt.
    • Citation Needed 30.06.2020 19:43
      Highlight Highlight ...oder dann Klubs zu, wenn lernresistent (Klientel oder Betreiber oder Beide). Ein ganzes Quartier abriegeln weil einige (auswärtige?) Gäste sich daneben benehmen und ein Management das Securitykonzept nicht hinbekommt (das auch griffiger/härter sein sollte liebe Politik)? Komische Idee.
  • Meine_Meinung 29.06.2020 10:47
    Highlight Highlight Habt ihr denn alle vergessen, wozu der Lockdown war? Er diente einzig und allein dazu, dass nicht zuviele Menschen auf einmal ins Hospital müssen. Nicht mehr, nicht weniger. Von sich gar nicht anstecken war nie die die Rede...
    Versteh grad net die Panikmache mancher Leute hier, denn mehr als 95% werden wieder gesund.
    Es gibt im Alltag Gefahren, die deutlich risikoreicher sind, als an Covid-19 zu sterben. Ich sehe es auch nicht mehr ein, wie ein Gefangener zu leben, nur noch zu schuften und nicht mehr mein Leben genießen zu dürfen. Anfangs, war es ok, aber bei dem Wissen jetzt, zu übertrieben.
  • B0bbleeeee 29.06.2020 10:46
    Highlight Highlight Ich verstehe echt nicht warum so ein riesiges Hin und Her wegen dieser Maskenpflicht gemacht wird, Leute echt, ihr müsst nur eine verdammte Maske tragen nicht irgendwie in Ganzkörper Anzügen draussen rum laufen.
    • Maria Cardinale Lopez 29.06.2020 11:09
      Highlight Highlight Wenn man eine Allergie gegen Milben hat, sind diese Masken nicht so super.
    • SeboZh 29.06.2020 11:27
      Highlight Highlight In der Schweiz leiden ja auch 99% an einer Milbenallergie... Klar gibt es ausnahmen wo eine Maske nicht getragen werden kann. Aber der Grossteil der Bevölkerung ist davon ja nicht betroffen...
    • Kiril 29.06.2020 12:11
      Highlight Highlight @Maria: mhm, alle 8.57 Millionen Einwohner der Schweiz haben eine Milbenallergie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 29.06.2020 10:41
    Highlight Highlight In einem Flugzeug, das in Zürich gelandet ist, sass eine Person, die erkrankt war. Frage eines Journalisten (TA) an die Zürcher Kantonsärztin: „Woher kam das Flugzeug?“ Antwort: „Das darf ich nicht sagen“. TA, 29.06.2020.
    Diese Geheimniskrämerei ist ein Skandal! Es muss immer offen über alle Ansteckungsereignisse berichtet werden.
    Vielleicht kann das Watson-Team das betreffende Flugzeug ausfindig machen.
  • Capsaicine 29.06.2020 10:40
    Highlight Highlight Manche kämpfen seit dem Lockdown ums Überleben ihrer Firma und können nur hoffen, dass sie die nächsten Monate einigermassen normal werden arbeiten können, andere sagen: Was soll's, wir wollen unser Leben geniessen.... Verstehe ich ja, aber muss "Leben geniessen" denn gleich bedeuten, mit zig Unbekannten auf Tuchfühlung zu gehen?
    Leute!
  • njemand 29.06.2020 10:38
    Highlight Highlight "....eine wilde, sehr laute Technoparty auf der Schützenmatte vor der Reitschule."

    Um Gerüchten und Falschaussagen entgegenzuwirken: Es war auf der Schützenmatte und entstand nicht in direkter Zusammenarbeit mit der Reitschule. Die Reitschule distanziert sich von diesem Anlass:
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  • Mon Alisa 29.06.2020 10:32
    Highlight Highlight Lösung für das Contact Tracing: Beim Besuch eines Clubs neben dem Erfassen der Daten ganz einfach noch die ID abfotografieren. Dann weiss man mit Sicherheit, wer alles potentiell angesteckt worden sein könnte. In London beispielsweise wird man in gewisse Clubs erst rein gelassen, wenn man seine ID hat abfotografieren lassen (dies war bereits vor dem Virus so).

    Das Prinzip finde ich total schlecht und geht gegen meine Einstellung. Aber gewisse Menschen sind sich wohl einfach zu fein, um beim Schützen von sich und der Gesellschaft mitzuwirken. Da muss man vielleicht radikaler durchgreifen.
  • julian12 29.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Clubs schliessen und was folgt dann? Lockdown 2? Noch mehr Selbstständige die keine Unterstützung des Staates bekommen und sich bei der Sozialhilfe verschulden (Siehe § 27 Abs. 1 lit. b SHG) Noch mehr Unternehmen, die sich verschulden, damit sie die überteuerten Mieten an Ihre reichen Grossgrundbesitzer abdrücken können? Banken die sich mit den Corona-Krediten auf dem Buckel der Steuerzahler ihren Reichtum ins unermessliche vergrössern können? Immer mehr Menschen, die um ihre Existenz kämpfen und gleichzeitig werfen wir 2.8 Mio Tonnen Essen pro Jahr weg? Tolle Regierung das.
    • MacB 29.06.2020 11:03
      Highlight Highlight Was schlägst du als Profi denn vor?
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 29.06.2020 12:01
      Highlight Highlight julian12

      Selber Schuld, wenn man keine ID mehr verlangt. Ich musste früher auch immer die ID zeigen, und das blos, um zu beweisen, dass ich genügend alt bin. Wieso kann man das während der Pandemie nicht?
    • FrancoL 29.06.2020 12:06
      Highlight Highlight Naja und was genau ist Deine Lösung, den motzen und mit dem Finger zeigen können viele, aber wie bei Dir ist es dann Ende der Fahnenstange, wenn es um Lösungen geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • egemek 29.06.2020 10:16
    Highlight Highlight Ich würde eine Maskenpflicht auch begrüssen an Orten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

    Aber sind wir doch mal ehrlich. Habt ihr echt das Gefühl, dass sich in Clubs jemand dran hält? Ich bezweifle das sehr stark. Entsprechend sehe ich im Moment noch nicht, wie Partys in Clubs coronagerecht ablaufen sollen.

    Es wäre auf jeden Fall schon hilfreich, wenn alle die Corona-App runterladen und zumindest korrekte Personalien angeben, ansonsten ist die Party dann wohl völlig zurecht schnell wieder vorbei...
    • lilie 29.06.2020 10:44
      Highlight Highlight @egemek: Das CT muss funktionieren, sonst muss man die Partys wieder streichen.

      Maske tragen im Club ist wohl unrealistisch. Es behindert das Sprechen und die Interaktion mit anderen, dazu kann man ja damit auch nichts konsumieren.

      Eher sähe ich eine Anwendung von Visoren. Zumindest ein "Spuckschutz", Interaktion und Konsumation sind nicht behindert, dazu ultraleicht und wiederverwendbar.

      Wenn die Partyszene das als "fashionable" aufnehmen würde, wäre es zumindest ein kleiner Schutz:

      https://www.neue-verpackung.de/65836/corona-krise-schaefers-entwickelt-gesichtsvisier/
      Benutzer Bild
    • Trollgeflüster 29.06.2020 11:19
      Highlight Highlight Habe die App gestern installiert, innert 3h bekam ich 5x die Meldung, dass die App nicht richtig funktioniert, da das Energiemanagement meines Handys (Oppo Find X2 Pro) bemerkt, dass via Bluetooth zuviel Energie verbraucht wird und deshalb den Szromverbrauch via Bluetooth angepasst wurde... Resultat: App funktioniert nicht richtig... Deinstalliert! Bitte nachbessern...
    • AFK 29.06.2020 14:37
      Highlight Highlight 1. gehört nicht zum Thema hier
      2. mach du mal eine App die auf allen 300'000 verschiedenen Modellen funktioniert
      3. bei den meisten läufts, somit ok
      4. der Code ist open source.. du darfst also gerne korrigieren und deine Vorschläge einsenden (motzen ist halt etwas einfacher als Programmieren...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quo Vadis 29.06.2020 10:15
    Highlight Highlight Es verhält sich ähnlich wie beim Littering, gut zureden ist nett, funktioniert aber nicht. Kontrollieren und büssen ist das einzige was die Leute verstehen.
  • Phrosch 29.06.2020 10:13
    Highlight Highlight Griffige Massnahmen definieren und Bussen für die, die sich nicht dran halten, dann sollte das besser werden.
  • Smile1nce 29.06.2020 10:04
    Highlight Highlight Ja dann mal schauen ob es bei der App dann besser funktioniert. Wo liegt das Problem? Es gilt ja Eigenverantwortung. Die Datenaufnahme ist eigentlich illegal, also kann man auch nicht büssen. Und die welche motzen, dass die Adresse nicht aufgenommen wurde, selber schuld - niemand zwingt euch hinein zu gehen.
    • AdiB 29.06.2020 11:03
      Highlight Highlight Falsch, clubs als private haben anrecht darauf zu wiessen wer rein kommt. Auch sind wir in einer besonderen lage im moment. Also ist die datenaufnahme rechtens. Wer die datenaufnahme verweigert, dem darf einlass verwehrt bleiben. Es gibt leute die behaupten sogar das personen kontrollen und das verlangen nach einer ID illegal sei. Was völliger humbug ist, die behrden haben jeder zeit anrecht ihre personalien zu kontrollieren.
    • Smile1nce 29.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Nein, die Daten dürfen nicht aufgenommen werden, sondern lediglich geprüft. Ja Richtig, der Einlass kann bei Verweigerungerung zur Prüfung der Identität verwehrt bleiben, aber das ist ein anderes Brot. Es dürfen keine Daten ohne Einwilligung gespeichert oder verwendet werden und dies ist freiwillig.
  • frog77 29.06.2020 10:00
    Highlight Highlight Es ist schon fast unerträglich zu sehen, wie wir gerade Milliarden versenkt haben in die Stützung unserer Wirtschaft und Gesellschaft, und nun wochenlang über läppische Masken und irgendwelche nicht funktionierende Konzepte lafern, während wir in dasselbe Schlamassel reinfahren. In Anbetracht dieser Kosten müsste klar die Schraube sofort angezogen werden. Oder will man nochmals ein paar Milliarden nachschieben?
  • Pr0di 29.06.2020 09:58
    Highlight Highlight Diese Woche zum illegalen Rave, nächste Woche dann wieder applaudieren auf dem Balkon... Doch, super 🤦
  • Toerpe Zwerg 29.06.2020 09:51
    Highlight Highlight Das Virus wird sich nicht auf Dauer unter dem Deckel halten lassen, dafür ist es zu virulent. Wir werden lernen müssen, mit diesem Virus zu leben und wir werden eine gewisse Übersterblichkeit in Kauf nehmen müssen.

    Die Schutzkonzepte und die Vorsicht jedes Einzelnen helfen, die Ausbreitung zu verlangsamen, aber das Virus ist hier und es bleibt hier.

    M.E. sollten die Vorbereitungen für ein Leben mit dem Virus in der Bevölkerung mit entsprechender Kommunikation dringend angegangen werden. Ich sehe davon nichts.
    • Pafeld 29.06.2020 10:15
      Highlight Highlight Eine gewisse Übersterblichkeit hat in Kauf genommen zu werden? Zur Befriedigung unseres Hedonismus haben wir eine Übersterblichkeit in Kauf zu nehmen? Du bist also dazu bereit, lieber Leute über die Klinge springen zu lassen, als dein Gesammtverhalten zu hinterfragen?

      Das Lockerungsverhalten hat sehr wohl gezeigt, dass eine Menge Lockerungen ohne nennenswertes Risiko stattfinden können. Aber halt nicht alle. Darum ist es wichtig, dass man eben nun diejenigen, die eben nicht lockern können, wieder dichtgemacht und staatlich entschädigt werden. Aber das geht in unserer Ecokratie nunmal nicht.
    • dmark 29.06.2020 10:41
      Highlight Highlight Unter dem Deckel halten werden wir es alleine deshalb schon nicht können, weil der Rubel rollen muss, die Leute etwas zum beissen brauchen und Spass haben möchten, verreisen, Gene verteilen, saufen, Party usw.

      Man könnte das Virus schon sehr drastisch reduzieren oder gar ausrotten.
      Jeder geht noch mal einkaufen, dann 4 Wochen weltweit (daran scheitert es) kompletter Lockdown und es wäre erledigt. Gut, die halbe Wirtschaft auch.
      But, who cares...
    • solum 29.06.2020 10:57
      Highlight Highlight Real befinden wir uns derzeit in einer Untersterblichkeit. Die Übersterblichkeit war zudem im Vergleich zu intensiven Influenza-Saisons nicht sonderlich auffällig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • taz 29.06.2020 09:51
    Highlight Highlight euer titel suggeriert etwas voellig anderes und verbreitet nur panik. darf ich nochmals daran erinnern, dass seit einiger zeit mehr getestet wird. das hat nun mal zur folge, dass ebendiese auch eher positiv ausfallen. bei fuenf ansteckungen von einem superspreaderevent zu sprechen und in einem atemzug mit einer party in bern zu erwaehnen, wo gar nichts passiert ist, ist einfach nur daneben und hat nichts mit objektiver berichterstattung zu tun...jetzt wartet mal ein bis zwei wochen ab und schaut euch die entwicklung der zahlen genau an, bevor ihr den teufel wieder an die wand malt.
    • dan2016 29.06.2020 11:03
      Highlight Highlight @taz, jetzt hättest Du wirklich Zeit genug gehabt, rauszufinden, dass Du noch nicht sagen kannst, ob in Bern etwas passiert ist. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach verdammt hoch.
  • Toni.Stark 29.06.2020 09:48
    Highlight Highlight Wir steuern auf eine zweite Welle zu. Genau jetzt - jetzt - ist der Moment um Vorsichtig zu sein, damit wir mit einem blauen Auge wegen diesem Covid-Zeugs davon kommen könnten, aber gewisse sorglose Party-Tiger erkennen den ernst der Lage nicht. Willst du deiner Mutter noch in die Auge schauen können, die sich angesteckt hat? W*F lauft falsch mit euch?
  • Triumvir 29.06.2020 09:47
    Highlight Highlight Die Lockerungen gingen zu schnell und sie waren zu umfassend. Jetzt bezahlen wir alle für diese unkluge Strategie...auch bei den Schweden ist die Maxime Eigenverantwortung schliesslich grandios gescheitert. Ich möchte eigentlich nicht wieder zurück auf Feld 1. Deshalb müssen der Bundesrat und die Kantone jetzt umgehend handeln!
  • Notabik 29.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Willkommen in der Festhütte Schweiz. Das Partyvolk erträgt die Leere in sich selber nicht & muss sich deshalb mit masslosem Konsum und solchen Events zerstreuen. Ohne Rücksicht auf die Gemeinschaft. Ich habe gestern meinen Garten naturnah umgestaltet und mit meiner Liebsten einen Montepulciano getrunken. Ich bin glücklich. Sind es diese Partygänger auch?
    • Statler 29.06.2020 11:00
      Highlight Highlight Ich bin single und hab' keinen Garten.

    • Meine_Meinung 29.06.2020 14:46
      Highlight Highlight Ich fühle Glück, wenn ich mich mit Menschen austauschen und ausgelassen tanzen kann, auch wenn ich auch glücklich sein kann, wenn ich allein bin. Die Abwechslung von beidem braucht man einfach.
      Und nicht jeder hat das Glück nen Garten zu haben, geschweige denn einen Balkon.
      Wie würdest denn du reagieren, wenn‘s au noch verboten wäre, draußen im Garten zu arbeiten?! Wärst du dann au noch glücklich?! Ist kein Angriff! Nur ne ernste Frage! ;-)
  • lase_13 29.06.2020 09:36
    Highlight Highlight Ironischerweise werden die Partygänger vermutlich nächstes Wochenende noch ausschweifender feiern, da sie nun mit der Schliessung der Clubs rechnen 😅
  • Gubbe 29.06.2020 09:33
    Highlight Highlight Wenn ich so kleine Videos sehe mit Partygänger, ärgere ich mich zuerst. Dann muss ich über diese mehrheitlich jungen Leute lachen, wie sie mit spastischen Bewegungen die Arme in die Höhe strecken, auf Stelle treten und mit Hüftschwüngen versuchen, dem Takt der Musik zu folgen.
    Der Superspreader in dem Partyvolk, wusste scheinbar nichts von seiner 'Begabung'. Alle sind es, die sehr dumm handeln. Darum, wer nicht hören will, muss fühlen, hiess es mal. Darum sind die Party Locationen wieder zu schliessen.
  • Madison Pierce 29.06.2020 09:33
    Highlight Highlight In Bern müssen Regierung und Polizei aufpassen, dass sie noch ernst genommen werden. Als Aussenstehender bekommt man das Gefühl, dass dort Parksünder gebüsst werden, aber man alles machen kann, wenn genügend Leute mitmachen.

    Immer wieder wird dann das Wort "Verhältnismässigkeit" missbraucht. Verhältnismässig heisst, man beendet das Unrecht auf die mildest mögliche Art (also nicht Schusswaffen, wenn Dialog reicht), aber man beendet es. "Wir tun einfach nichts, weil zu aufwändig" ist kein verhältnismässiges Handeln.
  • Locutus70 29.06.2020 09:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Bee89 29.06.2020 09:16
    Highlight Highlight Überall wo die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann, hätte nicht geöffnet werden dürfen.
    Da gehören Clubs halt dazu.. Diese egoistische Einstellung "aber ich will feiern mimimi", sorry aber wir leben gerade in einer Pandemie. Und das bedeutet nunmal dass nicht alles möglich ist um den Virus eingedämmt zu behalten!
    Wieso denken so viele nur an ihr eigenes Wohl anstatt an das der Gesellschaft?
  • 54er 29.06.2020 09:14
    Highlight Highlight Das gleiche hab ich vor ein paar Wochen gesagt als vieles geschlossen wurden nach einem Wochenende wo sich viele nicht an die Vorgaben gehalten haben.

    Man kann nicht sagen dass wir keine Chance gehabt haben zu beweisen dass es ohne strengere Vorschriften geht.
  • herrkern (1) 29.06.2020 09:08
    Highlight Highlight Schon lustig - Frau Rickli hat die ganze Zeit den Bundesrat kritisiert und jetzt das ... sie führt ihre völlige Ahnungslosigkeit vor. Die Kantone haben es einfach nicht im Griff.
    • Pafeld 29.06.2020 10:26
      Highlight Highlight Gewisse Kantone sind aus allen Wolken gefallen, als man sie diese Woche darüber informiert hat, dass sie bei einer zweiten Welle die Verantwortung bei der Bekämpfung von lokalen Infektionsherden tragen werden. Was haben diese Regierungen eigentlich die letzten vier Monate genau gemacht? In Luzern hat eine Mehrheit aus CVP, FDP und SVP sogar die Debatte um Coronamassnahmen aktiv beendet. Wir haben den Zeitvorteil, den wir uns erarbeitet haben, faktisch wieder verschenkt, weil wir die Führung nun statt einem mässig vorbereiteten Bund 26 lausig vorbereiteten Kantonen übertragen haben.
    • dan2016 29.06.2020 11:06
      Highlight Highlight @Pafeld, ich finde das Verhalten und die Vorbereitung der Kantone auch erschreckend. Und ich bin ganz klar der Meinung, dass nun Kantone halt hart bestraft werden müssen. Wenn Klubs in Zürich Aargauer anstecken, Rechnung an den Kanton Zürich. Wenn Solothurner sich in Bern anstecken, Rechnung an den Kanton Bern.
      Es genügt, dass die Kantone die Vorbereitung im Wesentlichen verschlampt haben (der Bund hat durch mangelhafte Kontrolle sich mässig vorbereitet).
    • Steibocktschingg 29.06.2020 11:29
      Highlight Highlight Ach ja, Luzern... Never fails to amaze!

      Und natürlich die üblichen Verdächtigen, die sich immer als ganz besonders bürgerlich geben wollen, den Bürgern dann aber bei jeder Gelegenheit ins Gesicht lachen und spucken...
  • who cares? 29.06.2020 09:07
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie jemand glauben konnte, dass es bei der Öffnung von Clubs NICHT zu Superspreader-Event kommen könnte. Herrlich naiv.
  • mrmikech 29.06.2020 09:04
    Highlight Highlight "Weil zu viele Leute anwesend waren, wollte die Polizei vorerst nicht eingreifen."

    Jetzt wissen wirs: wann deine party gross genug ist passiert nichts.
  • fabsli 29.06.2020 09:03
    Highlight Highlight Wenn dieses Virus immernoch so gefährlich ist, wie uns täglich erzählt wird, müssten doch die Ansteckungenen explosionsartig ansteigen, oder nicht? Immerhin haben wir seit 2 oder 3 Wochen wieder überall Parties, Menschenansammlungen, keine Masken in den ÖVs, Kinder in der Schule, Leute wieder in den Büros, Freibäder, Restaurants, Kinos, Theater usw. Alles wieder offen und niemand schert sich mehr um 2m Distanz. Wo bleibt dieser enorme Anstieg der Zahlen?
    • herrkern (1) 29.06.2020 09:11
      Highlight Highlight Bitte google "exponentielles Wachstum", danke.
    • einhund 29.06.2020 09:13
      Highlight Highlight hast du geschlafen im märz? am 23.6. waren es 22 neue Fälle, am 28.6. bereits über 60 (tendenz steigend), kannst ja mal ausrechnen wie lange es bei dieser kadenz dauert, bis wir wieder bei 1000 sind...
    • Amboss 29.06.2020 09:17
      Highlight Highlight Nun, Parties gibt es erst seit einer Woche, nicht seit zwei oder drei. Diese Zahlen sind noch nicht eingeflossen.

      Die anderen Dinge sind Aktivitäten, wo die Übertragung des Virus nicht so wahrscheinlich ist.
      Zudem werden immer noch Massnahmen eingehalten, zB im Restuarant, in der Schule.

      Am meisten wird das Virus doch an folgenden Orten/Aktivitäten
      - Massenveranstaltungen: gibt es noch nciht.
      - Direkter Körperkontakt, zB Händeschütteln/Küssli: wird kaum noch gemacht

      Und wenn dir das noch nicht genügt. Google mal "Djokovic"
    Weitere Antworten anzeigen
  • gigus 29.06.2020 09:02
    Highlight Highlight Es gibt vom BAG abgenommene Schutzkonzepte für Clubs, und nur weil sich einer (mit zudem fragwürdig intelligentem Klientel) nicht dran hält, heisst dass nicht, dass alle so arbeiten. ES IST DAS FLAMINGO. der Laden wird A) von Amateuren geführt und B) ist der auch nicht mal Mitglied in der BCK!
    • adrenalhyn 29.06.2020 09:35
      Highlight Highlight Hat doch nichts mit dem Laden selbst zu tun, sondern eher mit den Leuten die falschen Kontaktangaben hinterlassen...
    • Rudolf die Banane 29.06.2020 09:51
      Highlight Highlight DANKE! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Wie wieder mal alle Clubs und Partygänger in eine Schublade geschoben werden dank diesem Vorfall.
    • gigus 29.06.2020 11:03
      Highlight Highlight adrenalhyn: Grundsätzlich hast du da recht.

      Aber: In seriöseren Etablissements in unserer schönen Limmatstadt MUSST du deine Telefonnummer via QR Code scannen und verifizieren.

      Da kommts halt schon auf den Laden an.
  • Boogie 29.06.2020 08:53
    Highlight Highlight Die Clubs wieder öffnen zu lassen war die dümmste Entscheidung ever. War ja sonnenklar, dass sich niemand an die Regeln halten würde.
  • Ökonometriker 29.06.2020 08:50
    Highlight Highlight In den USA funktioniert der Approach, den Gliedstaaten die Verantwortung zu überlassen, ja auch nicht... warum sollte er bei uns funktionieren? Die Kantonsregierungen haben viel mehr Mühe, unpopuläre Entscheide zu rechtfertigen als der Bund. Wenn z.B. Zürich Parties verbietet und Argau sie erlaubt, versteht das Keiner und die Clubbetreiber schreien Foul. Bei Maskenpflicht im Zug sind unilaterale Bestimmungen gar noch schwieriger.
    • dmark 29.06.2020 10:45
      Highlight Highlight Nicht nur das. Die Leute fangen dann an zu pendeln und besuchen die Clubs in den anderen Kantonen und tauschen dann die Viren dort untereinander aus.
  • Unicron 29.06.2020 08:43
    Highlight Highlight Nicht falsch verstehen, ich absolut für eine Maskenpflicht im ÖV, aber wenn ich mich an all die Diskussionen erinnere die ich schon mitbekommen habe wenn Zugbegleiter den Nachtzuschlag kontrollieren wollten, dann bin ich gespannt wie gut das mit uneinsichtigen Maskenverweigerern funktionieren wird.
    • sterpfi 29.06.2020 09:09
      Highlight Highlight Es geht nicht mal unbedingt darum, ob man diese Maskenpflicht dann auch tatsächlich durchsetzt. Es reicht schon, wenn sich jemand mir gegenüber ohne Maske setzen will, dass ich ihn auf die Maskenpflicht hinweisen kann und dass er sich doch einen Platz mit Abstand suchen solle. Die Verweigerer können sich dann von mir aus zusammentun, dann stecken sie sich wenigstens nur gegenseitig an.
      Ausserdem sagt mir mein Gefühl, dass bei einer Pflicht die Prozentzahl nach oben geht. Die Umfragen zeigen, dass viele Masken befürworten, aber die wenigsten setzen es um, da brauchts einen Tritt in den Arsch.
    • fidget 29.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Bei einer Maskenpflicht ist die soziale Kontrolle durch die Gesellschaft sehr gross. Wer keine Maske trägt, der wird von den anderen im Minimum verächtlich angeschaut. Und es finden sich immer Leute, die den Fehlbaren darauf ansprechen.
    • Borki 29.06.2020 09:54
      Highlight Highlight Bahnpolizei rein - Passagier raus.

      Es wäre recht einfach, wenn der Durchsetzungswille denn bei irgendwem vorhanden wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NiSpy 29.06.2020 08:39
    Highlight Highlight Was in Bern abgegangen ist geht gar nicht und die Polizei schaut einfach zu. Man hat den Lärm bis weit in die Aussenbezirke der Stadt gehört und es wurde erst morgens um etwa 8.00 ruhig...
  • mstuedel 29.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Ohne Maskenpflicht geht's nicht in Situationen, wo die Distanz in der Praxis nicht eingehalten werden kann, weil wir das Risiko nicht richtig einschätzen können und im Zweifel zu Bequemlichkeit neigen.
    Clubs sollten nicht unbedingt schliessen müssen, aber die maximale Anzahl Personen im Raum und die Registrierung muss genauer kontrolliert werden, inkl. happige Bussen für die Betreiber und Schliessungen. Anders funktioniert das auch nicht, weil bei Clubbetreibern zu wenig Motivation herrscht, dies eigenverantwortlich durchzusetzen.
    • Boogie 29.06.2020 08:56
      Highlight Highlight Das ist in der Praxis schlichtweg nicht umsetzbar. Deshalb sollten die Clubs besser geschlossen bleiben. Tut mir ja leid für die Betreiber und Angestellten, aber nur aus Rücksicht auf diese (die notabene ihrerseits selten Rücksicht auf Anwohner etc nehmen wenn es um Lärm geht), sollte man nicht die gesamte Bevölkerung gefährden.
    • Popo Catepetl 29.06.2020 09:26
      Highlight Highlight Einlass nur mit aktiviertem Tracing-App. Fertig! Ich seh das Problem nicht. So kann sich der Club auch den enormen Aufwand mit Adressregistrierungen ersparen, oder täusche ich mich da?
    • mstuedel 29.06.2020 09:29
      Highlight Highlight Stichprobenweise ist das umsetzbar. ID Kontrolle im Club, falls die Person nicht registriert ist, gibt's eine kleinere Busse für diese und eine grosse für den Betreiber, im Wiederholungsfall die Schliessung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LooTerror 29.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Motzt man über die Verantwortungslosigkeit der Jungen Amis mit ihren Spring Break Partys die erwiesenermaßen auch dazu beitragen das die Krankheit über den ganzen Kontinent verschleppt wurden.

    Und dann sieht mann solche Bilder und muss feststellen das die eigene Jungen oder Junge Erwachsenen kein bisschen klüger sind..
  • Dragonlord 29.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, weshalb man bei über 100 Lärmklagen nicht einschreitet?
    Party ist ja ok, aber nicht in diesem Ausmass illegal und schon gar nicht auf Kosten von Mitbürgern, die ein Recht auf Nachtruhe haben. Verschärft wird die Thematik noch durch die Corona-Krise. Aber selbst ohne Corona finde ich das eine Sauerei! Einfach nur schwach von diesem Partyvolk und insbesondere von den "Organisatoren".
  • PeteZahad 29.06.2020 08:30
    Highlight Highlight In Bern fand gleichzeitig an der Aare Richtung Worblaufen eine Party start, angeblich über 100 Personen eng aufeinander. Nicht nur dass es völlig unverantwortlich ist, am nächsten Tag war alles mit Abfall übersäht.
  • Butschina 29.06.2020 08:30
    Highlight Highlight Ich würde mir wünschen, dass die Clubs nicht wieder schliessen müssen. Die Partygänger hätten es ja selber in der Hand. So wie es momentan aussieht nehmen weder die Betreiber noch die Besucher die Verhaltensregeln genügend ernst. Es soll nur keiner der Betroffenen jammern wenn es wieder zu Einschränkungen oder gar Schliessungen kommt.
    • Max Dick 29.06.2020 08:43
      Highlight Highlight Wie genau sollen irgendwelche Verhaltensregeln in einem Nachtclub funktionieren? Dass ist das Quadrat im Kreise. Und ich gehe davon aus, dass das jedem Politiker und Beamten klar war, als diese Öffnung gekommen ist.
    • mstuedel 29.06.2020 08:50
      Highlight Highlight Maskenpflicht in Nachtclubs sollte eigentlich gehen, am besten gleich Maskenparties ausschreiben! :-)
    • Madison Pierce 29.06.2020 09:28
      Highlight Highlight Eine Maskenpflicht liesse sich in Nachtclubs besser durchsetzen als im ÖV. Nachtclubs haben immer Sicherheitsleute anwesend und sind sich gewohnt, hin und wieder jemanden vor die Türe zu setzen.

      Ein Problem könnten die getrennten Bereiche für Bar (Abstand, aber ohne Maske) und Tanzfläche (Maske, dafür kein Abstand) sein. Aber es gibt sicher bessere Lösungen als "alle immer ohne Maske".
    Weitere Antworten anzeigen
  • CogitoErgoSum 29.06.2020 08:26
    Highlight Highlight Und wieder erinnern wir uns an die Spanische Grippe. Alle dachten es sei vorbei und machten Party. Dann kam die 2. Welle mit viel grösserer Auswirkung als die erste. Eigentlich sollte der Mensch fähig sein aus der Geschichte zu lernen. Eigentlich!
  • Scaros_2 29.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Die Politik lernt es nicht, die Menschen lernen es nicht. Ich für mich weiss ganz genau warum ich auf Kino, Restaurant, Ausgang etc. bewusst verzichte. Es ist mir einfach das Risiko nicht wert angesteckt zu werden oder indirekt in Quarantäne gehen zu müssen.

    Ich stelle mich ganz bewusst auf eine 2. Welle ein. Sie wird kommen, sie wird lokal einschlagen und ggf. vielleicht wenn die Lobby nicht stark ist zu Teilschließungen führen. Der Mensch ist einfach dumm, unsolidarisch und sieht nur "ich" "ich" "ich.
    • Cee Jay 29.06.2020 09:36
      Highlight Highlight Sehe es gleich und versuche so gut als möglich grossen menschenansammlungen aus dem weg zu gehen. ich verstehe die club-besitzer, dass auch die ihren hak brauchen - doch ist es denn dermassen nötig wieder eng an eng zu stehen und das risiko einer ansteckung einzugehen? handkehrum: ich bin ehrlich und hätte mir vor 20 jahren im alter von 19 auch keine grossen gedanken gemacht, geschweige denn von "oben" was vorschreiben lassen.
    • Silent_Revolution 29.06.2020 10:24
      Highlight Highlight Dann sollte man den Menschen hier vielleicht mal etwas anderes beibringen, als die Kinder vom Kindergarten an auf Wettbewerb zu trimmen.

      Wer solidarische Menschen will, die gemeinschaftlich an Lösungen arbeiten, zusammenstehen anstatt egoistisch den eigenen Profit und Spass zu suchen, sollte vielleicht ein Gesellschafts- und Wirtschaftssystem erschaffen in dem es auch wirklich um die Gemeinschaft geht.
  • Knety 29.06.2020 08:22
    Highlight Highlight Keine Stadt im Land hat ein Konzept für das Nachtleben erarbeitet. Ich will nichts schön reden, aber zu glauben das junge Leute bei schönem Wetter keine Parties machen werden ist einfach nur naiv.
    • gigus 29.06.2020 09:00
      Highlight Highlight Was redest du für einen Quatsch! Es gibt vom BAG abgenommene Schutzkonzepte für Clubs, und nur weil sich einer (mit zudem Fragwürdig intelligentem Klientel) nicht dran hält, heisst dass nicht, dass alle so arbeiten. ES IST DAS FLAMINGO. der Laden wird A) von Amateuren geführt und B) ist der auch nicht mal Mitglied in der BCK!
    • Amboss 29.06.2020 09:10
      Highlight Highlight So en Quatsch. In Zürich gab es ja genau so ein Konzept (Registrieren / Beschränkung Anzahl Gäste)...


      Und eine illegale Party kann ja irgendwie nicht in einem Konzept vorkommen.
      Da hat die Polizei letztlich auch nur zwei Optionen:
      - Zuschauen
      - Eingreifen und die Party räumen. Auch nicht ganz einfach.
      Aus meiner Sicht hat die Polizei da erstmal richtig gehandelt, die Sache nicht eskalieren zu lassen.
    • c_meier 29.06.2020 09:21
      Highlight Highlight @ Knety
      was ist dein Vorschlag für ein Nachtleben-Konzept in den Städten?
      Alles unterbinden, wenn nötig mit Polizei oder kontrollierte Party irgendwo mit Adresshinterlegung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike the Bike 29.06.2020 08:22
    Highlight Highlight Schade, aber die Kids können oder wollen mit der Situation nicht umgehen. Die meisten Clubs haben gar nicht das Know-how um die Konzepte sauber umzusetzen.

    Was in Bern abgegangen ist, geht dar nicht. Die Polizei schaute bis um 08.00 Uhr morgens zu!? Das gibts wirklich nur in der Schweiz...
    • Trompete 29.06.2020 08:44
      Highlight Highlight Da die Reithalle von den Verantwortlichen und Gästen als autonomes Gebiet angesehen wird, musste sich die Polizei wohl 2 mal überlegen, ob man wirklich versuchen will einzugreifen. In der Vergangenheit hat es nach (versuchten) Einsätzen immer wieder schwere Auseinandersetzungen (auch mit Verletzten) nach sich gezogen.

      Das Klientel der Reithalle fordert von der Gesellschaft jeweils viel Solidarität für alles mögliche, wie sie diese Solidarität innerhalb der Zivilgesellschaft selbst ausleben, konnte man an diesem Wochenende gut sehen.
    • Max Dick 29.06.2020 08:45
      Highlight Highlight Was ist in Bern abgegangen, was nicht in jeder anderen CH Stadt auch abgegangen ist? Den Virus interessiert es nicht wirklich, ob er sich an einer legalen odet illegalen Party breitmachen kann. Immerhin fand die Technoparty im freien Stadt - und bei Technopartys ist der Körperkontakt tendenziell weniger gegeben als in irgendeiner Disco.
    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 29.06.2020 08:48
      Highlight Highlight «Das gibts wirklich nur in der Schweiz...»
      ***
      Ich denke, das ist in diesem speziellen Fall eher ein Problem der Stadt Bern. De-facto rechtsfreier Raum, über Jahrzehnte geduldet. Was so lange geduldet wird, kann nicht plötzlich wieder geahndet werden.

      Aber in diesem Stadtviertel sind ja nur feine Damen, Herren und *-en unterwegs. Polizei soll und darf da nicht aufkreuzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 29.06.2020 08:09
    Highlight Highlight Sorry, aber zumindest die Kantone Bern und Zürich haben bewiesen, dass sie auch nach 3 Monaten Vorbereitung schlichtweg nichts auf die Reihe bekommen. Bund muss wieder übernehmen. Der Kanton Zürich kann sich auf seine Maskenproduktion fokussieren und der Kanton Bern kann weiter Betriebsferien machen.
    • Landei 29.06.2020 09:33
      Highlight Highlight Wie sollte die Polizei eine solche illegale Veranstaltung auflösen? Vorschläge bitte!
    • dan2016 29.06.2020 09:40
      Highlight Highlight @Landei, offenbar hat die 'Veranstaltung' um 11 Uhr morgens begonnen. D.h., die Infrastruktur wurde vermutlich vorher aufgebaut (im öffentlichen Raum) - 1. Zeitpunkt zu handeln. Dann war vermutlich nicht um 11 der Platz voll, sondern die Leute mussten auf den Platz.... 2. Zeitpunkt zu handeln. Dass man in der Nacht nichts mehr machen konnte, ist klar. Aber vorher wurden mindestens 12 Handlungsstunden verplämperlet.... Man hat zugeschaut, ob es genügend Leute gigt, dass man nicht mehr handeln kann.
    • d10 29.06.2020 09:43
      Highlight Highlight @Landei Musik abstellen, konnten sie früher auch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 29.06.2020 08:06
    Highlight Highlight Es wird schwierig werden die Leute im ÖV zu zwingen eine Maske zu tragen aber in den Clubs steht man sich dann gegenseitig auf den Füssen. Wo liegen eigentlich hier die Prioritäten?!
    • oettli 29.06.2020 08:42
      Highlight Highlight Man kann sich wenigstens aussuchen, ob man in den Club will. Bei den Pendlern, die morgens zur Arbeit müssen sieht's da anders aus.
    • Max Dick 29.06.2020 08:47
      Highlight Highlight Und die Clubs können sagen, wieso sollen wir geschlossen haben, wenn dann im ÖV alle wieder dicht beieinander sind. Man kann den Ball immer hin und her spielen.
    • Gumamela 29.06.2020 08:49
      Highlight Highlight So schwierig ist es nicht. Hier in Berlin gibts eine Maskenpflicht im ÖV. Klar gibts die, die keine Maske tragen. Es wird aber kontrolliert und wirst gebeten auszusteigen oder eine Maske zu tragen. Mittlerweile darf auch gebüsst werden. Ich sitze gerade in der Ubahn und sehe niemanden ohne Maske. Es geht auch hier warum nicht in der Schweiz.
  • sterpfi 29.06.2020 08:06
    Highlight Highlight Clubs schliessen und Maskenfplicht im ÖV, bei den Bars wieder auf 4 Personen pro Tisch beschränken und nur am Tisch servieren. Die Zahlen zeigen eindeutig, dass die Lockerungen vom 8.6. zu weit gingen.
    • Hoci 29.06.2020 12:22
      Highlight Highlight War eh klar, aber ev. Nicht anderst möglich?
      Trotzdem langsame Lockerung wöre sachlich und selbst politisch logischer gewesen, aber da hat jemand vor den Wirtschaftslobby eingeknickt/ knicken müssen ohne Gewalt zu provozieren.
      Aber da gabs zu wenig Aufklärungskampagnen und Vorbilder zb Masken.
  • loplop717 29.06.2020 08:04
    Highlight Highlight Ich verstehe wirklich nicht wieso Klubs offen sind das scheint mir einfach sinnlos und dumm.
    • Boogie 29.06.2020 09:49
      Highlight Highlight Ist es auch. Ich nehme an, der Bund nimmt Rücksicht auf die Betreiber und Angestellten, welche selber aber die Gesundheit ihrer Gäste fahrlässig gefährden. Irgendwie komisch.
  • Blitz Gordon 29.06.2020 08:02
    Highlight Highlight Spassveranstaltungen auf 50 Personen begrenzen. Sperrstunde ab 00:00. Wer halt nicht hören will....
    • P.Rediger 29.06.2020 08:34
      Highlight Highlight Und was bitte bringen diese Regelungen bei einer illegalen Veranstaltung? Zudem bestraft man damit wieder alle diejenigen, welche die Regeln einhalten. Ich wäre eher dafür bei denen, welche die Regeln nicht einhalten, härter durchzugreifen.
    • SeboZh 29.06.2020 09:07
      Highlight Highlight Bei einer illegalen veranstaltung kann die polizei eingreifen und die Angabrn der Personen überprüfen... Sollen wir nun auch im Strassenverkehr alle Regeln aufheben? Ich meine, der Grossteil baut ja nie einen Unfall und wer dann einen verursacht kann immer noch später genauer angeachaut werden
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 29.06.2020 10:31
      Highlight Highlight @P.Rediger

      "Und was bitte bringen diese Regelungen bei einer illegalen Veranstaltung?"

      eine rechtgrundlage.

      "Ich wäre eher dafür bei denen, welche die Regeln nicht einhalten, härter durchzugreifen."

      da bin ich voll bei dir.
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