Schweiz
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XXL-Badetuch und Gitterzäune: So sieht die Corona-Badisaison 2020 (wohl) aus

Wasserratten warten landauf landab darauf, dass trotz Corona endlich die Badis öffnen. Ob mit XXL-Badetüchern oder eingezäunten Liegewiesen: Freibäder tüfteln daran, Schutzkonzepte kreativ umzusetzen. Die wichtigsten Punkte.



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Sonnenbaden verboten: Im Berner Marzili ist (und bliebt) die Liegewiese abgesperrt. bild: watson

Den Sonnenanbetern blutet bei solchen Anblicken das Herz. Gitterzäune sperren im Berner Marzilibad die frisch gemähte Liegewiese ab – schönstes Sommerwetter hin oder her. Das wird auch in Zukunft wohl so bleiben.

Das grösste Flussbad der Schweiz öffnet zwar wie die meisten anderen Freibäder voraussichtlich am 8. Juni. Wenn der Bundesrat am 27. Mai grünes Licht gibt. Doch in der Corona-Badi-Saison 2020 wird wegen den Abstandsregeln nichts so sein, wie es einmal war. Landauf landab tüfteln Freibäder derzeit daran, wie sie die Corona-Schutzmassnahmen umsetzen können.

Klar ist: Auf limitierte Besucherzahlen müssen sich Badigänger in der ganzen Schweiz einstellen, wie aus dem Schutzkonzept des Verbands Hallen- und Freibäder (VSH) hervorgeht.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Der wichtigste Eckpunkt: Ein Badegast pro zehn Quadratmeter. Das gilt nicht nur für die Liegewiese, sondern auch für das Schwimmbecken. Bei einem 25-Meter-Becken mit vier Bahnen seien gerade einmal 30 Leute erlaubt, rechnet VSH-Sprecher Martin Enz vor.

In einem 25-Meter-Becken sind 30 statt 150 Schwimmer erlaubt.

Wie könnte ein Badibesuch diesen Sommer in Freibädern aussehen? Das Beispiel der Badi in Köniz BE zeigt, was auf uns zukommen könnte:

Felder auf Badi-Wiese

Thomas Brönnimann, Sicherheitsvorsteher der Gemeinde Köniz, will neben dem Schwimmen auch das Sünnele ermöglichen. Dies bedinge, dass die Liegewiese in der Badi gewissermassen parzelliert werde, wie er in der Berner Zeitung ausführt:

«Wir überlegen uns, Felder auf den Rasen zu malen, damit die Abstände eingehalten werden.»

Thomas Brönnimann

Wie das aussehen könnte, zeigt ein Blick nach New York: Dort wurden in Parks Kreise aufgemalt, damit die Leute genug Abstand halten.

Two young women relax in a circle marked on the grass for proper social distancing in Brooklyn's Domino Park as others do the same to prevent the spread of coronavirus, Monday, May 18, 2020, in New York. The small park, which offers good views of the Manhattan skyline and the Williamsburg bridge, was the site of severe overcrowding during a spate of unseasonably warm weather just over a week ago. The circles have been added to promote good behavior on the park of park visitors. (AP Photo/Kathy Willens)

Parzellen auf Liegewiesen: Wie in den Parks in New York könnte es schon bald in den Schweizer Badis aussehen. Bild: AP

Besucher-Limite

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Überfüllte Liegewiesen sind 2020 im Marzilibad ein No-Go. Bild: KEYSTONE

An Spitzentagen drängen sich normalerweise gegen 10'000 Personen im Berner Marzilibad. Tüechli reiht sich an Tüechli, in Corona-Zeiten ein No-Go. Wie können Abstandsregeln in Mega-Badis eingehalten werden?

Christian Bigler, Leiter des Stadtberner Sportamts, spricht Klartext: «Als einzige für uns überhaupt praktizierbare Massnahme sehe ich eine Obergrenze der Besuchenden, die mit einer Personenzählung und einem Zutrittssystem am Eingang gewährleistet werden kann – so wie es auch in den Warenhäusern praktiziert wird.»

Das ist starker Tobak für alle Marzili-Fans. Denn der freie und kostenlose Zutritt in das beliebte Flussbad ist in Bern ein heiliger Gral. Damit ist es heuer wohl vorbei. «Um die Besucherzahl kontrollieren zu können, müsste man aareseitig eine Absperrung machen», so Bigler weiter.

XXL-Badetücher

Eine andere Möglichkeit sieht der Könizer Gemeinderat Brönnimann in XXL-Badetüchern, die beim Eintritt gegen ein Depot an die Gäste verteilt werden. Die drei auf drei Meter grossen Textilien würden ebenfalls dafür sorgen, dass jeder Gast in seinem Bereich bleibt. «Diese Variante wäre etwas einladender als Bodenmarkierungen», so Brönnimann weiter zur Berner Zeitung.

Er habe sich bereits auf die Suche nach Lieferanten gemacht. Die Gemeinde müsste bei dieser Variante mehrere Tausend Tücher einkaufen. Auf Anfrage von watson kann Brönnimann nicht sagen, ob die Tüchli-Variante konkretisiert wurde. Der Gemeinderatsentscheid dazu stehe noch aus.

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Timeslots

Damit sich nicht zu viele Leute im Bad aufhalten, wird es auch in Köniz eine Besucherobergrenze geben. Die Gemeinde will aber verhindern, dass das Freibad bereits am Mittag «ausverkauft» ist. «Deshalb sind auch Timeslots ein Thema», sagt er weiter zur BZ. Jedem Gast stünde so nur ein gewisses Zeitfenster für den Badi-Besuch zur Verfügung.

Hausverbot

Im Schutzkonzept explizit festgehalten ist auch die Abstandsregel von zwei Metern. Die Freibäder würden kaum darum herumkommen, mehr Personal für die Überwachung abzustellen, so Martin Enz. Besuchern, die gegen die Regeln verstossen, werde man möglicherweise auch ein Verbot für die Anlage erteilen müssen, sagt er zu SRF.

Klar ist: Auch bei den Schutzkonzepten der Badis wird es einen Flickenteppich an Massnahmen geben. Denn jedem Freibad ist es am Schluss selbst überlassen, wie es die BAG-Vorgaben umsetzt.

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101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 23.05.2020 12:39
    Highlight Highlight Ich habe meine Tochter gestern Mittag zur Arbeit gefahren und wollte in dem Shoppincenter schnell noch etwas in der Apotheke holen. Ich trage Maske, weil ich erstens niemanden versehentlich anstecken will und zweitens finde, dass jeder diese Sozialverantwortung übernehmen sollte und wer weiss, eventuell trauen sich noch mehr Maske zu tragen, wenn sie sehen, dass es auch "cool" sein kann. Ich habe nur drei Leute mit Maske gesehen und Hunderte, die quasi einen Ausflug in die Mall gemacht haben. Abstand halten? Maximal an den Eingängen der Läden. Nope, es mutete eher an wie ein Rummelplatz.

  • a-minoro 23.05.2020 07:26
    Highlight Highlight Es geht vielen wohl nicht darum, tagelang in der Badi zu chillen, sondern sich an den heissen Sommertagen im kühlen Nass abkühlen zu können. Dieses Bedürfnis wird von Sommer zu Sommer zunehmen und damit auch der Dichtestress und das Gerangel ums Wasser. Die grössere Sorge als Abstandskreise in der Badi sollte also sein, dass die Sommer immer heisser und unerträglicher werden. Dort muss endlich der Hebel angesetzt werden!
  • Zark 22.05.2020 23:58
    Highlight Highlight Corona hin oder her aber wer geht schon freiwillig in die Badi? Verstehe den Reiz daran nicht..
  • HugoBalls 22.05.2020 20:55
    Highlight Highlight Die Parkplätze zum See dürfen auch gerne nach Corona zu bleiben. So schön wie jetzt, wars noch nie :)
  • Luca89 22.05.2020 20:12
    Highlight Highlight 10m2 im chlorwasser, das alles abtötet. Was für ein riesen Witz. Ja zu vernünftigen Schutzmassnahnen, aber Stopp mit unsinnigen Massnahmen, die irgendwelche Schreibtischtäter Verbrechen haben!
  • imposselbee 22.05.2020 18:39
    Highlight Highlight Summer of ‘69, äh 2020.
    Play Icon


    Ich dachte schon, das Video würde Menschenmassen und Fun zeigen, weit gefehlt, ist fast schon dystopisch und passt perfekt in diese Zeit. Flucht vor der Polizei, kein Körperkontakt und die Band eine 5er Gruppe mit genügend Abstand. „The best days of my life“? Da hatte ich schon wesentlich bessere.
  • Miicha 22.05.2020 17:23
    Highlight Highlight Macht Ferien in der Schweiz haben sie gesagt, das wird lustig haben sie gesagt...
  • HerbertBert 22.05.2020 17:06
    Highlight Highlight «Diese Variante wäre etwas einladender als Bodenmarkierungen»

    Naja..grüne Wiese + Kreise erscheinen mir doch angenehmer als der Badetücher-Flickenteppich..
  • Shaun 22.05.2020 15:20
    Highlight Highlight Ich hatte seit eh her immer mein großes Ibiza Standtuch benutzt. 2x2m. Dabei wurde ich immer schief angeschaut, oder hatte einen dummen Spruch hinter meinem Rücken! Egotüechli? Ätsch! Jetzt bin ich wohl aber voll dabei?
    • Shaun 22.05.2020 19:53
      Highlight Highlight Ja, diese mit den Dislikes ... sind wahrscheinlich diese wo mit einem Waschlappen auf die Strandwiese gehen. Danke für die Blitzer!!
    • äti 22.05.2020 21:56
      Highlight Highlight Nein, es ist 'Ibiza'.
  • Olibole 22.05.2020 15:06
    Highlight Highlight Ich dachte eigentlich, dass die Abstände im Chlorbecken egal seien. Das hatte doch Daniel Koch einmal im April nebenbei erwähnt als eine Frage in der Live Pressekonferenz gestellt wurde.
    • Heijho 22.05.2020 17:20
      Highlight Highlight Stimmt einfach den ganzen Tag den Kopf unter Wasser halten. Und falls man doch mal auftauchen sollte und ein paar Tröpfchen abbekommt, am besten gross Piss-/Clorwasser nachgiessen :P
  • Truth Bot 22.05.2020 15:05
    Highlight Highlight Die in den Bildern gezeigte Art Kreise auf einer Ebene zu verteilen, könnte man noch etwas optimieren indem man jede zweite Reihe um einen halben Kreis verschiebt.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.05.2020 16:45
      Highlight Highlight Womit dann alle näher beieinander wären. Bringt genau was? Zwischen allen Kreisen müssen mindestens zwei Meter Abstand gehalten werden. Mindestens.
    • jojimen 22.05.2020 18:52
      Highlight Highlight Jetzt wirds schon wieder kompliziert ;
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.05.2020 23:03
      Highlight Highlight Oha, die Blitzer wieder. 😂

      Da fällt mir nur der hier wieder ein:
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 22.05.2020 13:24
    Highlight Highlight Bei vielen Kommentaren frage ich mich schon, ob viele Leute davon ausgehen, dass sie ein Recht drauf haben, ganze Tage in der Badi zu verbringen. Das wird in diesem Sommer nicht gehen, wenn alle mal zum Zug kommen sollen. Wir müssen wieder lernen, uns im Interesse aller selbst ein wenig zu beschränken. Oder wie Herr Berset das nennt: ein wenig bescheidener werden. Ich finde, das tut uns gut.
  • DuhuerePanane 22.05.2020 13:02
    Highlight Highlight 150 Leute in einem 25 Meter Becken? 😱🤢
    • Team Insomnia 22.05.2020 17:32
      Highlight Highlight Eine einzige Kloake. Stell dir mal vor was dort alles drinn herumschimmt🤮.
  • Hardy18 22.05.2020 12:21
    Highlight Highlight Na wenn das durchgesetzt wird, werden wohl nur noch zwei Szenarien im Raum stehen. Die eine, die Badi‘s machen dicht und die andere wird sein das nur gutbetuchte es sich leisten können, Preise für Eintritt und Pommes zu bezahlen die den sichern Betrieb aufrecht erhalten
  • Miikee 22.05.2020 12:03
    Highlight Highlight Ich freu mich schon zu sehen wie sie das Marzili absperren wollen. Die meisten kommen doch eh aus der Aare ins Marzili, wollen sie die Aare sperren? Haha
    • Knety 22.05.2020 14:13
      Highlight Highlight Nein, aber die Ausstiege.
    • ChrisG 22.05.2020 14:24
      Highlight Highlight Steht doch im Text:

      «Um die Besucherzahl kontrollieren zu können, müsste man aareseitig eine Absperrung machen», so Bigler weiter.
    • Miikee 22.05.2020 16:46
      Highlight Highlight Ist mir schon klar, aber sie können ja die Aare nicht bis Thun sperren. Und würde man vor dem Marzili sperren, dann wären halt einfach alle dort, wird wohl das Eichholz Platschvoll sein🙈 und beim Marzili direkt die Eingänge sperren macht auch keinen Sinn, will man die Leute einfach aussperren und auf die Schwelle schwimmen lassen. Dann können sich die Rettungskräfte dort schon mal fest einrichten um Leute aus der Aare zu ziehen. Viel Vergnügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PostFinance-Arena 22.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Solange man ja draussen einfach nebeneinander liegt, sollte ja nichts passieren...dadurch werden ja keine Tröpfchen übertragen.
    • Garp 22.05.2020 15:20
      Highlight Highlight Menschen die nicht alleine Baden gehen, haben die Eigenschaft miteinander zu sprechen. Da liegen nicht alles schweigend nebeneinander.
    • Tanja B 22.05.2020 16:08
      Highlight Highlight Du atmest doch auch im Liegen oder? So können sich die Tröpfchen auch verbreiten, gerade wenn man länger als ein paar Minuten liegt.
    • Garp 22.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Tanja B, atmen ist nicht das Problem im Freien. Sprechen, niesen, husten, keuchen, da steckt man sich vorwiegend an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doughnutella Servace 22.05.2020 11:39
    Highlight Highlight Hoffentlich gibt es einen verregneten und kühl(eren) Sommer. Die Natur dankt und es gibt mehr Platz im Becken für alle Schwimmer 🙏🏻
    • Garp 22.05.2020 15:20
      Highlight Highlight Da hab ich wenig Hoffnung.
  • derlange 22.05.2020 11:30
    Highlight Highlight Dem Landwirt ums Eck beim heuen helfen, in den Brunnen springen, mit dem Badtüechli ab auf die frisch geerntete Wiese...
    Ich brauch keine Corona-Kreise...
    👨‍🌾🏖🐝🐓🐇🐖🐄🍗🥩🥒🌱🌿🍃🌾🍅🥬🍎🍐💧💦☀️❤️❤️❤️❤️

    Danke Schweizer Landwirtschaft!
    • Heijho 22.05.2020 17:25
      Highlight Highlight Und warum blitzt man so einen Beitrag? Weil Schweizer Landwirtschaft drin steht? 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • Garp 22.05.2020 17:58
      Highlight Highlight Ja schön für Dich und das mögen dir auch viele gönnen. Ist aber für die meisten in der Schweiz lebenden nicht die Realität, dass sie einen Landwirt ums Eck haben.
    • Heijho 22.05.2020 20:45
      Highlight Highlight @Garp: naja den meisten Kindern UND Eltern, würde so ein Bauernsamstag trotzdem mal gut tun. Kann ich auch nur empfehlen. Eine gute Alternative, anstatt zu tausendst in den Alpstein zu karren. Gibt sicher keine Landwirte auf dem Weg nach dort 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 22.05.2020 11:26
    Highlight Highlight Ich bin grosser Befürworter sämtlicher Corona-Massnahmen, zB beim Coiffeur, in Geschäften, Restaurants etc...
    Aber bei den Badis sollte man wirklich darauf verzichten und sie ganz normal öffnen. Es funktioniert ja sowieso nicht. Bei heissem Wetter gehen die Leute ja sowieso ans Wasser. Und wenn nicht in die Badi dann halt an andere, unbeaufsichtigte Badestellen. Das bekommt man nie und nimmer in den Griff
    • Turnbeutelvergesser 22.05.2020 12:00
      Highlight Highlight In Badis wird man sicher andere Massnahmen brauchen, da sonst ausserhalb viel Unfälle passieren. 1er pro 10m2 ist Müll.
      Der Fokus muss mehr aus das Rahmenprogramm gelenkt werden: Kiosk, Kassenbereich und vor allem Umkleide.
      Vorschläge: Umkleideschnecken statt Kabinen; Sprühregen bei Eingang, sodass Leute schnell weitergehen, kleineres Sortiment am Kiosk, sodass Wahl schneller fällt bzw. einfachere Kommunikation, Kontaktlose Parkuhren
    • KOHL 22.05.2020 12:24
      Highlight Highlight Dann sollte man die Geschwindigkeitsregeln auch abschaffen, weil sie sowieso nicht funktionieren?
    • bossac 22.05.2020 12:43
      Highlight Highlight Naja, es ist halt leider so, dass immer noch die Ungewissheit besteht, dass bei Lockerungen die Fälle ziemlich schnell wieder exponentiell ansteigen könnten. Dass es in der Badi extrem schwierig sein wird die Vorschriften einzuhalten, kann ich mir gut vorstellen. Es ergibt aber keinen Sinn anderen Unternehmen all die strikte Vorgaben aufzubürden währendman dann in den Badis Chaos walten lässt. Dann können wir uns gleich die ganze Übung sparen und einfach wieder öffnen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Bademeister 22.05.2020 11:23
    Highlight Highlight Die 2 Meter Abstandsregel mag in Räumen sinnvoll sein. Auch Drosten sagte in seiner Podcast dass er die Abstände draussen nicht "so wichtig" findet wie drinnen (in Bezug auf Gartenbeizen etc.). In Deutschland gilt übrigens 1,5 Meter... Persönlich finde ich wichtig, dass wir für Kinder die Badis öffnen. Nicht jede Familie hat zu Hause ein Einfamilienhaus mit Pool. Mir ist die lieber die Familien kommen in die Badi anstatt im Fluss oder See ohne Aufsicht...
    • maylander 22.05.2020 13:00
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Zudem hätten die meisten wohl Verständnis für die Massnahmen.
      Jetzt sind die Badis und andere Flächen gesperrt, dafür ist das Gedränge auf den noch offenen Flächen um so grösser.
      Eigentlich müsste man möglichst viele Flächen freigeben, dann gibt es auch mehr Platz pro Person.
    • Garp 22.05.2020 15:24
      Highlight Highlight ja, öffnen wir doch die privaten Seegrundstücke und alle Gärtenmot Pool 😉 .
  • Hillman 22.05.2020 11:16
    Highlight Highlight Laut den Erkenntnissen des rennomierten Corona Forschers Prof. Dr. Christian Drosten von der Berliner Chartié sollten wir langsam dazu übergehen einen "Alltagsverstand" anzuwenden. Konkret erwähnte er dass 2m Abstand draussen de Facto keinen Sinn macht da Tröpfchenübertragung und Aerosole draussen fast keine Rolle spielen. Seinen Forschungen nach finden die Übertragungen fast ausschliesslich drinnen statt wo ein regelmässiger Luftzug viel schwieriger zu erreichen ist. Ich denke man sollte deshalb den Leuten draussen mehr Freiheit lassen. Quelle:"Corona Update" Podcast Folge 40)
    • AndOne 22.05.2020 11:23
      Highlight Highlight Ich denke auch draussen ist es weniger ein Problem, aber drinnen vorallem in Einkaufszentern sollte wir eine Maskenpflicht einführen.
    • Kubod 22.05.2020 12:37
      Highlight Highlight @AndOne

      Bin ich ganz Deiner Meinung.
      Wir wissen, das Virus wird vor allem drinnen verbreitet. Wir wissen, wir können die Verbreitung durch Maskentragen verhindern.
      Also ist Maskentragen beim Einkauf eine logische und effiziente Waffe, die wir gegen das Virus haben.
      Nun gibt es ein paar Egoisten, Verschwörungstheorethiker oder sonstwie Durchgeknallte (Stichwort Ken Jebsen Fangemeinde und deren Nazitücher), die es einfach nicht kapieren wollen.
      Die können gerne an der frischen Luft einkaufen. da wo das Virus vom Winde verweht wird.
    • elco 22.05.2020 14:54
      Highlight Highlight Ja aber wie willst du das den Watson-Journalisten erklären?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 22.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Das sind ja tolle Aussichten für den Sommer. Es ist zu hoffen, dass es dieses Jahr nicht zu heiss wird und man nicht zwingend eine Abkühlung braucht.
    Ich werde es mir vielleicht mal anschauen, wie es in meiner Satammbadi umgesetzt wird, aber Lust auf regelmässige Besuche kommt im Moment grad nicht auf.
    • Thanatos 22.05.2020 20:31
      Highlight Highlight Satanbadi oder Stammbadi? ;)
  • p4trick 22.05.2020 11:08
    Highlight Highlight Zuhause im Hallenbad... Äh Badewanne ist doch auch schön
  • Ribosom 22.05.2020 11:05
    Highlight Highlight Wir bauen bei den Schwiegereltern im Garten einen Pool. Sie haben es sich jahrelang überlegt, ob ein Pool sinnvoll sei. Jetzt ist die Zeit dafür gekommen.
    Tschau Badis, ihr habt ein paar gute Gäste verloren.
    • El Vals del Obrero 22.05.2020 11:54
      Highlight Highlight Es sind halt nicht alle so privilegiert ...
    • Vintage 22.05.2020 12:07
      Highlight Highlight Wir haben auch einen Pool, trotzdem ist es immer wieder herrlich an die Côte Bleu, westlich von Marseille, in die Camargue oder an einem See zu verweilen. Man kann einen Pool mit einem natürlichemGewässer kaum vergleichen.
    • Pisti 22.05.2020 12:33
      Highlight Highlight Toll zu den Schwiegereltern baden gehen. 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Meyer 22.05.2020 10:55
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade, wie man beim Marzili eine aareseitige Absperrung realisieren will. Das Marzili stellt praktisch die letzte Ausstiegsmöglichkeit vor der Schwelle dar, die wird man nicht blockieren können. Nachher gibt es nur noch Nottreppen.
  • Turnbeutelvergesser 22.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Solche Konzepte sind Anfang Sommer gut. Wenn ein heisser Sommer kommt wird es nacher kritisch, da...
    - unter Hitze einige Selbstbeherrschung verlieren und corona polarisiert
    - Stammgäste verdrängt werden, welche für die Bädersichherheit essentiell sind
    - Viele Anfänger auf Bootähnliche Konstrukte ausweichen werden und andere gefärden
    - Viele auf unbekannte Badestellen ausweichen werden (Strömung, Rückenverletzungen)
  • Atavar 22.05.2020 10:46
    Highlight Highlight Eine nicht überfüllte Badi im Sommer ist irgendwie weit weg von meinem persönlichen Sommer-Albtraum.

    Okay, für die Badis ist das natürlich Mist, versteh ich.
  • Coffeetime ☕ 22.05.2020 10:39
    Highlight Highlight Die Kreise finde ich eine super Idee. Spassig aber sinnvoll...
    • 3,2,1... vorbei 22.05.2020 11:04
      Highlight Highlight Das Problem bei den Kreisen ist, das diese nicht mit dem Schatten sich mitbewegen.
      Also ich möchte nicht 3h in der Sonne brutzeln.
    • Jeremy Liquidpsy 22.05.2020 11:31
      Highlight Highlight Da gibt es zum Glück eine einfach Lösung.. nennt sich Sonnenschirm
    • Phrosch 22.05.2020 13:19
      Highlight Highlight 3,2,1, schon was von Sonnenschirmen gehört? In den meisten Badis reicht der Schatten eh bie für alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 22.05.2020 10:33
    Highlight Highlight Da bin ich sehr gespannt, was auf uns zukommt. Denkt nur an die gestrigen Temperaturen + wir haben erst Mai! An vielen Seen hat es nur kleine, Allen zugängliche Gratis-Badeplätze. Da hatte es letztes Jahr auf kleinstem Platz oft 50 Personen + im Wasser noch einmal 20. Wenn wir dann gegen 36° haben, keine Abkühlung in der Nacht + diese Badeplätze werden gesperrt...de guet Nacht am Füfi. Oder jemand muss Polizist spielen, d.h. jemand muss permanent dort sein und das kostet. Positiv ist schon einmal, dass Frankreich, Deutschland + Österreich die Grenzen öffnen.
  • drjayvargas 22.05.2020 10:19
    Highlight Highlight Sehe das Problem nicht. Die Badis sind doch sowieso immer unangenehm überfüllt. Endlich Platz! Vielleicht sogar DER Grund mal seit Jahrzehnten wieder in eine Badi zu gehen. Unbedingt beibehalten nach Corona!
    • Nevermind 22.05.2020 10:51
      Highlight Highlight Ich seh dich schon entäuscht am Eingang stehen weil die max. Anzahl Gäste erreicht ist.

      😉
  • El Vals del Obrero 22.05.2020 10:18
    Highlight Highlight Für Leute, die das Gefühl haben ständig unter "Dichtestress" zu leiden müsste das ja ein guter Sommer werden.
    • jjjj 22.05.2020 10:27
      Highlight Highlight wenn du gar nie in die Badi kommst, wirst du auch nie von den wenigen Leuten die dann auch wirklich dort sind profitieren können...
  • WID 22.05.2020 10:16
    Highlight Highlight Eventuell erweist sich die ein oder andere Massnahme als willkommene dauerhafte Regel.
  • schnupperi 22.05.2020 10:16
    Highlight Highlight Dann werden die Leute einfach an die öffentlichen Plätze ausweichen. Dort werden sie dann teilweise aber auch wieder weggejagt, sodass das Gedränge an den wenigen offenen Orten noch grösser wird. Ich finde diese Einschränkungen gehen zu weit oder sind sogar kontraproduktiv. Es nähme mich wirklich wunder, wie viele Ansteckungen auf einer offenen Wiese oder im Becken erfolgen. Würden Massnahmen wie geschlossene Garderoben, Abstand im Restaurant und mehr Reinigung der Sanitärenanlagen nicht ausreichen?
    • WID 22.05.2020 12:06
      Highlight Highlight @schnupperi: schau doch mal bei der Saffa Insel vorbei an einem schönen Tag. Das ist so dicht, dass man sich bestimmt ansteckt da muss man nichts weiter untersuchen.
  • mrgoku 22.05.2020 10:14
    Highlight Highlight Man muss ja schon Masochist sein wenn man sich so etwas antut...

    da verzichte ich lieber 1 Jahr darauf als mir sowas zu geben. Das selbe mit Restaurants, Bars und Co.
    • Zat 22.05.2020 16:29
      Highlight Highlight Verzichten dieses Jahr würde ich auch, freiwillig. Aber die Kinder müssen ihre Schwimm-Skills verbessern, wegen den Anforderungen der Schule bzw des Kantons. Da sie nicht gerade geborene Wasserratten sind, wäre ein Jahr Pause nicht so gut. In der Schule zählt inzwischen überall nur noch Leistung, auch bei Schwimmen, Skifahren, etc. Da muss man auch privat öfter mal gehen, die Schullektionen reichen nicht.
      Hat ja auch was Gutes, wenn die Kinder schwimmen können, und Wasser auf Ausflügen etc weniger eine Gefahr ist, deshalb macht mans ja.
    • Qui-Gon 22.05.2020 16:52
      Highlight Highlight Zat, bitte was, Leistungsdruck im Schwimmunterricht? Wo wohnst du denn?
  • Aeschiii 22.05.2020 10:09
    Highlight Highlight Also von den ganzen Massnahmen finde ich die Social disdancing Kreise wohl die beste Lösung. Gross genug für 2 - 3 Personen (die zusammen leben) sollten sie sein. Dann wäre auch das Spnnälä kein Problem.
    • soulpower 22.05.2020 12:14
      Highlight Highlight "Die zusammen leben"....na ja, was machen denn all diejenigen die alleine leben, sollen die niemanden mehr treffen? Irgendwann sollte der Hype auch wieder auf den Boden der Realität zurückkommen, bei so tiefen und noch weiter sinkenden Infektionszahlen..
    • MaPhiA 22.05.2020 18:24
      Highlight Highlight wir sind eine 5-köpfige familie - wird bei diesen kreisen etwas eng...
  • RhabarBär 22.05.2020 10:03
    Highlight Highlight Oh, heiliges Spaghettimonster! Das wird ein harter Sommer...
    • Winschdi 22.05.2020 11:21
      Highlight Highlight Du hast eindeutig nicht genug zum Spaghettimonster gebetet!
  • w'ever 22.05.2020 09:49
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
  • Erklärbart. 22.05.2020 09:49
    Highlight Highlight "In einem 25-Meter-Becken sind 30 statt 150 Schwimmer erlaubt."

    Können wir auch nach Corona so beibehalten.
    • El Vals del Obrero 22.05.2020 10:17
      Highlight Highlight Wenn die Öffentlichkeit dafür bereit ist, 5 mal so viele Schwimmbäder so finanzieren, dann gerne.
    • andy y 22.05.2020 11:45
      Highlight Highlight Ja klar. Machen wir doch gleich Fixtage an welchen jeweils 30 Personen der Gemeinde in die Badi dürfen. Reicht dann für 210 Personen pro Woche, rund 840 im Monat. Der Rest guckt in die Röhre. Oder machen wir doch gleich Eintrittspreise von 50.- aufwärts, dann bleibt sie auch wenig besucht
    • Kruk 22.05.2020 13:33
      Highlight Highlight Siehe Kommentar ober dem deinen, nein, Anstehen wollen wir dann auch nicht.

Das steckt hinter den merkwürdigen Post-SMS, die Tausende Schweizer seit Tagen erhalten

Kriminelle versenden im Namen der Post SMS, die über eine angebliche Zustellung informieren. Betrüger versuchen so auf Android-Geräten eine Spionage-App zu installieren oder an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen.

Tausende Schweizer haben in den letzten Tagen eine SMS erhalten, die angeblich von der Post kommt. Flüchtig betrachtet sieht sie wie eine typische Zustell-Benachrichtigung aus. In Tat und Wahrheit versuchen Kriminelle an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen, bzw. Android-Nutzer dazu zu verleiten, eine Spionage-App zu installieren. Gekaperte Handys versenden anschliessend automatisch und auf Kosten der Opfer Tausende von SMS an weitere Handynutzer.

Die Kantonspolizei Zürich und Swisscom …

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