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Sonnenuntergang in Beirut, Libanon

Diesen Sonnenuntergang in Beirut wollen sich immer weniger Schweizer und Schweizerinnen ansehen – Libanon verlor die meisten Auslandschweizer im Jahr 2020. Bild: shutterstock

Aus diesen Ländern zogen im Corona-Jahr die meisten Auslandschweizer weg

Jede zehnte Person mit einem Schweizer Pass lebt gar nicht in der Schweiz. Die heute veröffentlichte Statistik gibt Einblick in das Leben der Auslandschweizer – und aus welchen Ländern sich im Corona-Jahr am meisten abmeldeten.



776'296 Schweizerinnen und Schweizer waren Ende des letzten Jahres bei einer zuständigen Schweizer Vertretung im Ausland angemeldet. Das sind mehr als im Jahr 2019. Damit setzt sich auch im Pandemiejahr der Trend fort, dass immer mehr Schweizer im Ausland leben – wenn auch etwas weniger stark als in den Jahren zuvor.

Wo die Auslandschweizer wohnen

Die beliebtesten Länder sind seit Jahren die gleichen, allen voran Frankreich, das im letzten Jahr die Marke von 200'000 Auslandschweizern geknackt hat.

Die beliebtesten Wohnstaaten

  1. Frankreich: 200'905 Auslandschweizer/innen
  2. Deutschland: 94'555
  3. USA: 81'335
  4. Italien: 50'170
  5. Kanada: 40'645
  6. Vereinigtes Königreich: 37'727
  7. Australien: 26'687
  8. Spanien: 24'545
  9. Israel: 21'425
  10. Österreich: 17'017

Tippe ein Land auf der Karte an, um die genauen Zahlen zu erfahren:

Welche Schweizer im Ausland wohnen

Unter den über 700'000 Schweizern im Ausland befinden sich einige Familien mit Kindern: Der Anteil der minderjährigen Auslandschweizer beträgt nahezu unverändert rund 21 Prozent. Auch der Anteil der 18- bis 64-Jährigen blieb mit 56,7 Prozent ähnlich. Am stärksten gewachsen ist die Gruppe der Seniorinnen und Senioren: Er lag 2020 bei 22,2 Prozent, das ist eine Zunahme von 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr.

Insgesamt wurden 662 Ü100-jährige Schweizer und Schweizerinnen im Ausland registriert. Das entspricht der erstaunlichen Quote von 9 zu 10'000 Auslandschweizern – in der Schweiz liegt diese lediglich bei 2 zu 10'000 Personen.

Bild

Übrigens besitzt nur ein Viertel der Auslandschweizer ausschliesslich den roten Pass – die restlichen drei Viertel sind Mehrfachbürger.

Insgesamt leben mit 54 Prozent etwas mehr Schweizerinnen als Schweizer im Ausland.

Wohin Schweizer im Corona-Jahr auswanderten

Die allermeisten Auslandschweizer leben in Europa – und ihr Anteil wird immer grösser. Während viele afrikanische und asiatische Länder an Auslandschweizern verlieren, nahm ihre Anzahl in fast sämtlichen europäischen Ländern gegenüber 2019 zu.

Die folgenden Listen zeigen die grössten prozentualen Gewinner- und Verlierer-Länder aus dem letzten Jahr gegenüber 2019. Berücksichtigt wurden nur Länder mit mindestens 100 angemeldeten Schweizer und Schweizerinnen. Staaten mit weniger Personen findest du unten in der Karte.

Die grössten Gewinner

  1. Vatikanstadt: +12,3 % (+16 Auslandschweizer)
  2. Ukraine: +10,0 % (+19)
  3. Bulgarien: +8,6 % (+26)
  4. Montengro: +7,3 % (+8)
  5. Serbien: +7 % (+186)

Die grössten Verlierer

  1. Libanon: -14,8 % (-203 Auslandschweizer)
  2. Äthiopien: -13,1 % (-29)
  3. Myanmar: -12,2 % (-16)
  4. Bahamas: -10,4 % (-38)
  5. Venezuela: -9,9 % (-101)

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