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ARCHIV --- ZU DEN GESCHAEFTSZAHLEN VON BARRY CALLEBAUT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Produkte des Schokoladenproduzenten Barry Callebaut werden in einer Auslage praesentiert, am Donnerstag, 4. November 2010 in Zuerich. Bis Ende August hat das Unternehmen 10.9 Prozent mehr Gewinn erwirtschaftet als im Vorjahr. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Barry Callebaut trotzt den ungünstigen Umständen.
Bild: KEYSTONE

Starke Zahlen: Barry Callebaut zementiert Vormachtstellung im Schokoladenmarkt



Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr weitere Marktanteile hinzugewinnen können. Wegen Währungsverlusten, höheren Kakaopreisen und Steuern fällt der Jahresgewinn jedoch tiefer aus.

Mit 239.9 Millionen Franken hat er sich gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent reduziert, wie Barry Callebaut am Mittwoch mitteilte. Die Verkaufsmenge dagegen wuchs um 4,5 Prozent auf 1,79 Millionen Tonnen, der Umsatz um 6,4 Prozent auf 6.24 Milliarden Franken. Damit hat Barry Callebaut den Markt deutlich übertroffen, der gemäss Mitteilung in den letzten zwölf Monaten um 2,7 Prozent geschrumpft ist.

«Nach einem verhaltenen Start ins Geschäftsjahr 2014/2015 beschleunigte sich das Verkaufsmengenwachstum vor allem im letzten Quartal», lässt sich der neue Barry Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique dazu im Communiqué zitieren.

Schwellenländer als Wachstumstreiber

Wachstumstreiber beim Schokoladenhersteller waren dabei die Schwellenländer, der Bereich der Gourmetprodukte und die Produktion für andere Hersteller, wie es in der Mitteilung heisst.

Beim Ausblick weist der Schokoladenhersteller auf neue Herausforderungen am Schokoladenmarkt hin, was die Profitabilität des Geschäfts beeinflussen werde. Barry Callebaut passt darum die Mittelfristziele an.

Angestrebt wird für die nächsten drei Jahre ein Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent, anstatt wie bisher 6 bis 8 Prozent. Der Betriebsgewinn dagegen soll in lokalen Währungen über diesem Verkaufsmengenwachstum zulegen. Barry Callebaut schreibt in diesem Zusammenhang von «smartem Wachstum». Man wolle ein Gleichgewicht zwischen Verkaufsmengenwachstum, der Steigerung der Profitabilität und der Erwirtschaftung von freiem Cashflow anstreben. (sda/cma)

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