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Kein Rekord, aber Spitzenplatz: 2019 war zu warm und zu trocken

2018 war das wärmste Jahr seit Messbeginn 1864. Und auch 2019 belegt einen Spitzenplatz. Es gehört in der Region mit nur zwei Eistagen, 72 Sommertagen und 29 Hitzetagen zu den fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen.

Helmut Kohler / ch media



Das fünftwärmste je registrierte Jahr überzog 2019 die Schweiz.

Menschen kühlen sich im Genfersee bei Vevey ab. Bild: KEYSTONE

Die Norm sind 15.3 Eistage, 51.4 Sommertage und 15.3 Hitzetage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius. Das Jahr 2019 war in der Region 1.6 Grad zu warm, mit 280 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zu trocken und 163 Stunden zu sonnig.

Ins Bild passt der Sommer mit zwei ausgeprägten Hitzewellen und mit 37.6 Grad am 25. Juli. Nur ein Monat war im langjährigen Vergleich zu kühl: Der Wonnemonat Mai war mit einem Temperaturdefizit von 1.9 Grad im starken Gegensatz zum Mai 2018 der kälteste Mai seit 1991.

Die übrigen Monate lagen oberhalb der Norm. Nach dem kältesten Mai seit 1991 gab es dann allerdings mit einem Temperaturüberschuss von 3.2 Grad den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Kaltphasen werden auch in der Region immer rarer. Der tiefste Wert des Jahres wurde am 25. Januar mit sehr bescheidenen minus 5.2 Grad gemessen, das ist von den je gemessenen Tiefsttemperaturen eines Jahres meilenweit entfernt. Auch dieses Jahr musste der Weihnachtsmann wegen Schneemangels wieder Rollen unter seinen Schlitten bauen.

Die Wetterbesonderheiten in 2019

(aargauerzeitung.ch)

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Die Schweiz und Mitteleuropa im Griff der Hitze, Juli 2019

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Die Schweiz und Mitteleuropa im Griff der Hitze, Juli 2019
quelle: epa / phil nijhuis
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