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Raiffeisen-CEO Patrik Gisel (rechts) und Verwaltungsratspräsident a.i. Gantenbein. Bild: KEYSTONE

Liveticker

Eklat bei Raiffeisen: «Keine Hinweise auf Fehlverhalten», CEO Gisel bleibt im Amt

Nach dem Rücktritt des Präsidenten des Verwaltungsrats, Johannes Rüegg-Stürm, informiert die Raiffeisen Bank, wie sie das Vertrauen in die drittgrösste Bank der Schweiz wieder aufbauen will. 



Das Wichtigste in Kürze:

Liveticker: Bank Raiffeisen

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11:25
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit
Die Live-Berichterstattung von watson ist hiermit zu Ende. Die Raiffeisen-Krise jedoch sicherlich nicht. Affaire à suivre...
11:24
Die Pressekonferenz ist zu Ende
Die kritischen Erkundigungen der Journalisten zur Rolle Gisels und zur Frage, ob der Verwaltungsrat seiner Aufsichtspflicht zur Genüge nachgekommen ist, brachten Gisel und Gantenbein sichtlich in die Bredouille. Manche Frage wurde mit Verweis auf die laufende Strafuntersuchung nicht beantwortet. Gantenbein berief sich teilweise darauf, dass er dem Verwaltungsrat erst seit 2017 angehört.
11:21
Was löste ein Artikel im Sommer 2016 aus?
Nun kommt die Rolle des Vincenz-Vertrauten Beat Stocker zur Sprache. Dieser soll Pierin Vincenz dabei geholfen haben, sich bei Firmen-Übernahmen durch Raiffeisen zu bereichern. Bereits im Juli 2016 berichtete das Portal «Inside Paradeplatz» über eine verdächtige Transaktion bei der Übernahme von Investnet, in die Stocker und Vincenz involviert waren. Der Artikel habe eine interne Untersuchung ausgelöst, sagt Pascal Gantenbein. Aufgrund dieser Untersuchung habe die Finanzmarktaufsicht Finma dann weitere Abklärungen getroffen.
11:10
Entscheid über Präsidium fiel gestern
Erst gestern sei der Entscheid gefallen, dass Pascal Gantenbein das Präsidium des Verwaltungsrats übernehme. Die Spekulation, dass die gesamte Geschäftsleitung letzten Sonntag mit dem Rücktritt gedroht habe, falls Rüegg-Stürm im Amt bleibe, sei falsch.
11:08
Warum tritt Gisel nicht ab?
Der Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Rüegg-Stürm wurde damit begründet, dass damit die Glaubwürdigkeit der Raiffeisen-Bank wiederhergestellt werden soll. Warum dann für die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit nicht auch CEO Patrik Gisel zurücktrete, will ein Journalist wissen. Gantenbein wiederholt seine Worte aus dem Eröffnungsreferat: Gisel besitze das Vertrauen des Verwaltungsrats. Es gebe keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten Gisels. Für die Glaubwürdigkeit der Bank sei die ganze Raiffeisen-Gruppe verantwortlich, nicht nur die Geschäftsleitung oder CEO Patrik Gisel.
11:03
Was führte zu Rüegg-Stürms Umdenken?
Ein Journalist des Tages-Anzeigers will wissen, weshalb der abtretende Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm noch am Wochenende im «NZZ am Sonntag»-Interview gesagt habe, er wolle an der Generalversammlung im Juni erneut antreten. Jetzt tritt er fünf Tage später ab. Rüegg-Stürms Nachfolger Pascal Gantenbein antwortet, die Entscheidung habe Rüegg-Stürm letztendlich für sich getroffen. Aber natürlich habe es Gespräche gegeben unter den Mitgliedern des Verwaltungsrats.
10:56
watson fragt fleissig mit
Auf die Rückfrage von watson sagt Pascal Ganteinbein, das selbstverständlich auch eine Frau als Verwaltungsratspräsidentin denkbar sei. Man suche nach Kompetenzen, nicht nach Geschlecht. Über Bewerberinnen würde man sich sehr freuen. watson will wissen, wieviele der Mitglieder des Verwaltungsrats, die bereits in der Ära Vincenz im Amt waren, dem neuen Verwaltunsrats angehören werden. Die Erneuerung des Verwaltungsrats sei ein Prozess, antwortet Gisel. Es müsse abgeklärt werden, wer im Verwaltungsrat zu welchem Zeitpunkt was über die umstrittenen Übernahmen unter Pierin Vincenz gewusst habe.
von Scaros_2
Also je länger je mehr schwindet mein Vertrauen generell in die obrigkeit von so mancher Firma in der Schweiz. Man ist immer total überrascht über ein Fehlverhalten und nie habe man Hinweise bekommen oder gesehen. Also da scheint doch das eine oder andere Kontrollorgan gänzlich zu versagen.
10:51
Fragerunde ist eröffnet.
Ein NZZ-Journalist will wissen, welches Profil der neue Verwaltungsratspräsident haben muss. Er spricht vom «neuen Mann» an der Spitze. Eine Frau als Verwaltungsratspräsidentin scheint an der Falkenstrasse nicht im Bereich des Möglichen zu sein. Auch Pascal Gantenbein spricht in seiner Antwort in der männlichen Form. Der neue Präsident brauche Kompetenzen in der Finanzwelt und müsse Führungserfahrung besitzen. Ausserdem soll das Controlling verbessert werden: Der Verwaltungsrat müsse immer auf dem Laufenden sein, was in der Geschäftsleitung passiere und was bei Übernahmen genau ablaufe.
10:47
Gisel: «Keine Hinweise auf illegales Verhalten»
CEO Gisel will die Aufarbeitung der Ära Vincenz unter der Leitung des Verwaltungsrats vollumfänglich unterstützen. Er selber habe zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf gesetzeswidriges Verhalten gehabt. Ob ein solches vorgelegen habe, kläre derzeit die Staatsanwaltschaft ab. Bis zu einem Urteil gelte die Unschuldsvermutung. Gisel bittet die Presse um Sachlichkeit in der Berichterstattung.
10:44
Vertrauen in CEO Gisel
Der CEO Patrik Gisel war als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung ein enger Vertrauter des diskreditierten Pierin Vincenz. Bei einem der Unternehmen, bei dessen Kauf durch die Raiffeisen es zu Unregelmässigkeiten gekommen sein soll, war Gisel als Verwaltungsrat tätig. Trotzdem gebe es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten Gisels. Er bleibe deshalb als CEO im Amt.
10:41
Bald neuer Präsident
Pascal Gantenbein will den Findungsprozess eines neuen Verwaltungsratspräsidenten an die Hand nehmen. Das bedeutet, dass er selber in diesem Amt nur eine Übergangslösung darstellt.
10:39
Unterstützung für die Strafverfolger
Die Raiffeisen-Bank werde die Strafverfolger in ihrer Arbeit vollumfänglich unterstützen, sagt Gantenbein. Seine wichtigste Aufgabe sei es, die internen «Checks and Balances» und das Controlling auf Vordermann zu bringen. Man wolle eine Bank, deren Kunden volles Vetrauen in die Raiffeisen-Gruppe haben. Auch die Mitarbeiter sollen wieder stolz auf die Raiffeisen-Bank sein können.
10:37
Jetzt spricht Pascal Gantenbein
Der neue Raiffeisen-Präsident Pascal Gantenbein bedankt sich bei seinem Vorgänger Rüegg-Stürm für seinen unermüdlichen Einsatz. Er mache den Weg frei für eine Erneuerung und Verjüngung des Verwaltungsrats. Diesen Prozess habe Rüegg-Stürm in «weiser Voraussicht» selber vor Jahren in die Wege geleitet.
10:35
«Meine persönliche Integrität nicht infrage gestellt»
Rüegg-Stürm betont, dass seine eigene Integrität in keiner der bisherigen Untersuchungen infrage gestellt worden sei. Er betont, dass die Mitarbeiter von Raiffeisen keine Schuld an der derzeitigen Krise trügen und sehr gute Arbeit verrichteten. Sein Rücktritt falle ihm nicht leicht, aber er sei überzeugt, dass es der richtige Schritt sei.
10:33
Rüegg-Stürm bedauert Entwicklungen
Jetzt spricht der abtretende Raiffeisen-Präsident Johannes Rüegg-Stürm. Er bedauert die Geschehnisse und versteht die Frustration vieler Leute über die Raiffeisen-Bank. Der Verwaltungsrat sei zum Schluss gekommen, dass es eine unbelastete Führungsperon an der Spitze brauche.
10:32
«Persönlich Red und Antwort stehen»
Laut der Raiffeisen-Pressesprecherin soll es genug Zeit geben, um Fragen zu stellen. Angesichts der zahlreichen Journalisten spricht sie von einem sehr grossen Interesse.
10:30
«Weg frei für Erneuerung»
Mit dem Rücktritt von Rüegg-Stürm soll der Weg frei gemacht werden für eine Erneuerung im Verwaltungsrat. Sein Nachfolger Pascal Gantenbein ist eines von nur 2 VR-Mitgliedern, die erst nach dem Rücktritt des sich momentan in U-Haft befindenen Ex-CEO Pierin Vincenz ins Gremium kamen.
10:28
Die Raiffeisen-Führungsriege ist vor Ort
Im Zürcher Nobelhotel Park Hyatt beginnt in Kürze die Pressekonferenz zum Rücktritt von Verwaltungsrats Johannes Rüegg-Stürm. Nebst Rüegg-Stürm ist sein Nachfolger Pascal Gantenbein hier, CEO Patrik Gisel, Verwaltungsrätin Rita Fuhrer und andere.
Jetzt informiert die Bank Raiffeisen
Wie geht es weiter mit der drittgrössten Bank der Schweiz? Nach dem sofortigen Abtritt von Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm liegen die Nerven bei der Raiffeisen-Gruppe blank. Auch der CEO Patrik Gisel sitzt nicht mehr sicher in seinem Sattel. Er soll von den Mauscheleien des früheren Präsidenten Pierin Vincenz gewusst haben. Dieser sitzt noch immer in Untersuchungshaft.

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

Video: srf/SDA SRF

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