Schweiz
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Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Freitag, 27. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Gesundheitsminister Alain Berset ist von den rasch aufflammenden Infektionsherden in Zürcher Clubs überrascht. Bild: KEYSTONE

Offen gesagt

«Lieber Herr Berset, Sie müssen das jetzt regeln ...»

Vergangenes Wochenende passierte, was sowieso passiert wäre, Lockerungsschritte hin oder her: Die Jugend tanzte und wird zum Sündenbock gemacht. Damit hat die Entsolidarisierung in der Bevölkerung begonnen. Das ist gefährlicher als jeder einzelne Infektionsherd.



Lieber Herr Berset

Es wäre wieder ein General-Dufour-Moment für Sie. Sie erinnern sich? Der Tagsatzungs-General im Sonderbundskrieg mit dem wichtigen Strategie-Grundsatz: «On verra ensuite».

Sie wussten, dass mit den weitreichenden Lockerungen der Corona-Massnahmen neue Infektionsherde entstehen würden. Und Sie mussten auch davon ausgehen, dass diese vorwiegend in Clubs und Gottesdiensten ausbrechen würden. So wie überall sonst auf der Welt auch.

Genau das ist geschehen, nachdem Clubs wieder offen und die Sperrstunde gefallen waren. Aus epidemiologischer Sicht entbehrt das jeglicher Tragik. Es ist nicht anzunehmen, dass sich im Flamingo-Club oder in der Tesla-Bar haufenweise Risikogrüppler angesteckt hätten, die demnächst wieder eine Intensivstation an den Anschlag bringen.

>> Coronavirus: Alle aktuellen Meldungen im Liveticker

Aus der Solidaritätsperspektive indes ist durchaus etwas Tragisches passiert: Die Solidarität zwischen den Bevölkerungsgruppen, die Sie im März so wirkmächtig wie wirksam gegen die Ausbreitung des Virus heraufbeschworen hatten? Sie fängt an zu bröckeln.

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli schimpfte die Clubbesucher aus, die falsche Adressen angegeben hatten. Sie drohte ihnen wie kleinen Kindern mit Tanzverbot. Der Präsident der Gesundheitsdirektoren-Konferenz drohte den Clubbesitzern mit polizeilicher Repression. Und der «Tages-Anzeiger» prangert in Fotos anstehende Clubgänger an und fordert an prominenter Stelle die Schliessung der Clubs.

Die Kommentarspalten? Ein Tenor: Die Jungen sind schuld, wenn wir alle sterben!

Wegen ein paar Spassvögeln und einem fahrlässigen Clubbesitzer sind junge Clubgänger nun in corpore die Sündenböcke für den ersten Infektionsanstieg nach dem Lockdown. Und mit der Jagd nach Sündenböcken beginnt jede gesellschaftliche Entsolidarisierung.

Der müssen Sie jetzt Einhalt gebieten, wenn Sie die wirksamste Waffe im Kampf gegen Corona – den Gemeinschaftssinn, dass wir aufeinander aufpassen müssen – nicht verlieren wollen. Denn bei den Clubs und Clubgängern hört das ja nicht auf. Die sind nur heute dran. Morgen sind es die Kirchgänger, übermorgen die Pendler.

Natürlich sind jetzt die Kantone federführend in der Bekämpfung der Pandemie, aber wir haben nun gesehen, dass die Gesundheitsdirektoren und Kantonsärztinnen nicht das Landesvater-Format haben, um die Bevölkerung adäquat auf die neue Phase der Pandemie-Bekämpfung einzuschwören. Beleidigt die Leute zusammenzustauchen, weil die Betriebe die Schutzkonzepte verlauern? Das wird nur Reaktanz hervorrufen.

Deswegen müssen Sie das jetzt regeln. Sie haben nicht nur die Street Credibility, um der Jugend klarzumachen, dass sie die richtigen Namen und Telefonnummern hinterlassen muss, wenn sie in den Club tanzen geht (denn sie tanzt dort oder woanders, so oder so).

Sie haben kraft Ihres Formats auch die Autorität, allen anderen zu sagen, dass wir mit diesem «Spreader-Shaming» den Zusammenhalt und damit das wirksamste Mittel im Kampf gegen das Virus aus der Hand geben.

Also stehen Sie vor Kamera und Mikrofon und sagen Sie den Leuten, was auch General Dufour gesagt hätte: «Sans Unité» gewinnt man keine Schlacht.

Schon gar nicht die gegen das Coronavirus.

Hochachtungsvoll

Maurice Thiriet

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Demetria 01.07.2020 16:12
    Highlight Highlight Kein Problem: Clubs, Cafés, Kino oder gar Theater und Oper liegt bei mir eh nicht im Budget. Ich liebe die Oper seit wir mit der Schule mal dort waren. Aber Kultur ist bei uns nur Spasssubvention für die Reichen. Und nun oh Überraschung: die, die Geld für die Spassgesellschaft haben halten sich an keine Regel, die Wirtschaft denkt nur ans Geld verdienen und die Behörden haben nichts im Griff weil sie lieber für gute Gehälter Däumchen drehen. Gefahr der Entsolidarisierung? Komisch, ich dachte das wäre der Motor mit dem das Land läuft: der Stärkste macht was er will. Nennt sich Neoliberalismus.
  • sternsucher 01.07.2020 09:42
    Highlight Highlight Die Kantone sind unfähig, diese Problematik zu lösen und das Parlament sowieso. Traurig aber wahr. Alle Macht dem Bundesrat - das hat funktioniert. Die anderen: Klappe halten.
  • chäsli 01.07.2020 09:01
    Highlight Highlight Nun ja, unser geschniegelter Genosse Berset hat fast nichts falsch gemacht ? Er hat gleich anfangs der Pandemie, als der Mangel von Gesichtsmasken klar wurde, sofort die Meldung hinaus gegeben, Gesichtsmasken nützen nichts. Rund um die Schweiz herrscht eine Tragpflicht, aber wir wissen das besser.
    Bis heute konnte sich der Bundesrat nicht durchringen, im ÖV und in öffentlichen Lokalen eine Maskenpflicht anzuordnen. Die halbe Schweiz sagt, der Bundesrat macht das gut, was macht er gut ???
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 01:47
    Highlight Highlight Fiktiver Aufsatz von E.G aus W:

    Wie Corona mein Leben veränderte

    Corona war schlimm. Mir wurden fast drei Monate lang all die Tätigkeiten verboten, die ich so gerne ausübte. Ich kämpfte mich durch den härtesten aller Alltage, hin bis zum Tag der grossen Lockerungen. Da war ich fast schon so fertig, dass ich dachte, ich erleb's nicht mehr.
    Nun ist mir klar geworden, dass ich meine Tätigkeiten von früher noch intensiver leben muss. Und zwar so, als ob jeder Tag mein letzter wäre: Noch mehr Party machen, noch mehr Reisen unternehmen, noch mehr Modetrends mitgehen und noch mehr Gadgets kaufen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 00:57
    Highlight Highlight Falsch beleuchtet, Dr. Mo. Es sind nicht die Jungen, sondern die Spasslumpen unserer Gesellschaft. Das könnten auch Ältere sein, die gesellig am Stammtisch ablästern, in dessen Gruppe ein "Sepp" hockt, der gerade aus irgendwelchen Ferien zurückgekommen ist und rumhüstelt. Und sie nehmen es mit dem Abstandhalten nicht so genau.
    Die Solidaritätskeule rauszuholen ist auch falsch. So war es doch so ein Partylump, oder mehrere, der/die sich dachte/n: "Toll, ins Ausland, da geh' ich mal hin. Und Party ist auch toll, da mach' ich mal 'ne Tour.", und dabei einen moist shit auf Solidarität gab/en.
  • Dirk Leinher 30.06.2020 22:24
    Highlight Highlight Solange nicht gleichzeitig mit der Anzahl der positiv getesteten Personen auch gesagt wird, wieviele Tests gemacht wurden, ist die blosse Zahl der positiv Getesteten nicht aussagekräftig. Beispiel 10'000 Tests mit 100 positiven Ergebnissen, ergibt 1% positiv Ergebnisse. 100'000 Tests davon 1000 positive ergibt genau die gleiche Gefährdungslage, auch 1%. Die Zahl der "Fälle" steigt erst an, wenn der Prozentsatz der positiv Getesteten ansteigt. Betreffend dem Club hätte man eine Vergleichsgruppe der Bevölkerung testen können, dann hätte man ein Gesamtbild ermöglicht.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 22:14
      Highlight Highlight Die Zahl ist an sich irrelevant, da sich in erster Linie kaum jemand ohne Symptome einfach so testen lässt. Vielmehr ist es so, dass wer Symptome hat, sich testen lässt. Wenn nun mehr Leute Symptome haben, lassen sich wahrscheinlich mehr testen, aber das spielt gar keine Rolle, da es nur auf die positiven Resultate ankommt. Falls sich mehr Leute testen lassen, fühlen sich mehr krank. Daher ist ein häufigeres Testen lediglich ein Zeichen dafür, dass sich mehr Leute krank fühlen. Relevant ist einzig die Zahl der positiven Fälle mit SARS-CoV-2. Und diese steigen nun, weil sich mehr krank fühlen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 22:18
      Highlight Highlight Wieviel getestet wird, siehst du übrigens hier:

      https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-3.html
  • «Shippi» 30.06.2020 21:52
    Highlight Highlight Bravo. :)
  • MaskedGaijin 30.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Als würden die auf Berset hören. Die wissen doch gar nicht wer das ist.
  • ThisNameWasTaken 30.06.2020 21:20
    Highlight Highlight Ich verstehe diesen Text als feinen Sarkasmus, denn so gefällt er mir.

    Die vielbesungene "Eigenverantwortung" zeigt ihr Gesicht, wenn es Leute gibt, die weder die Gefahr ernstnehmen noch bereit sind, im Interesse von anderen einzuschränken.

    Leider gilt das nicht nur für die Ausbreitung von Viren.

    Und ich höre die Proteste jetzt schon, wenn der General wieder die Macht an sich reisst und tut, was angezeigt wäre...
  • Peterermohn 30.06.2020 19:59
    Highlight Highlight Es ist wirklich falsch die Schuld der Jugend zuzuweisen. Die Jungen haben haben bisher viel getragen und werden es auch inskünftig tun müssen. Es ist ganz wichtig, dass wir die möglichen und reellen Hotspots in den Griff bekommen. Dummköpfe (falsche Registrierung beim Club-Eintritt) hat es immer. Hier muss man bei der Regelung halt nachfassen.
  • Luca89 30.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Nicht die Jungen sind schuld, sondern das lasche Grenzregime. Nichts gelernt beim ganzen.
  • Mike Minder 30.06.2020 19:43
    Highlight Highlight Ohne Einheit kein Sieg... und doch... der zweite Watsonkommentar, welcher den Keil mit der grossen Axt treibt.
  • Beasty 30.06.2020 19:41
    Highlight Highlight Die Diskussion erinnert mich stark an die HIV/Aids-Krise, als damals auch die Afrikaner und Schwulen anscheinend Schuld waren, was sich später als Unfug herausstellte. Zudem spielt auch viel Eifersucht mit, schliesslich verzichten wir alle auf viel, während andere offenbar unbeschwert Party machen. Diese Diskussion lenkt aber vom Grundproblem ab, nämlich mit der Auseinandersetzung, wie wir mit dem Virus leben wollen, wo wir Mut beweisen und wo wir Vorsicht walten lassen. Und wo wir Verständnis für die Bedürfnisse anderen Menschen haben. Und jetzt los, blitzt mich wieder zu Tode...
  • Beasty 30.06.2020 19:32
    Highlight Highlight Word!
  • Vecchia 30.06.2020 18:57
    Highlight Highlight "«Die Alleinherrschaft des Bundesrats muss sofort beendet werden.» ... Komme es nämlich zu einer zweiten Welle, müssten die Kantone «mehr Spielraum» haben, wie sie darauf reagieren wollen."

    Diese Damen und Herren der SVP Fraktion wissen ganz also genau, was zu tun ist.

    https://www.parlament.ch/de/organe/fraktionen/svp-fraktion

    Aber das Rezept wollen sie wohl für sich behalten, man hört plötzlich sowenig von Aeschi, Köppel und Rösti...
  • 1of8mio 30.06.2020 18:33
    Highlight Highlight Genau jetzt merken wir, dass wir ein heterogener Haufen aller couleur sind, und nicht „ein Volk“. Wir wohnen zwar alle im gleichen Land, werden aber durch unseren gemeinsamen Standort auf dieser Kugel weder alle plötzlich zu empathischen, mitdenkenden und solidarischen Wesen, noch ist Vernunft oder Verantwortungsbewusstsein ansteckend genug um gegen Corona anstinken zu können. Das hat alles nichts mit Reife zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Und der fehlt vom 70-jährigen Herrn, der mich beim Anstehen an der Kasse wegschubst weil er raus will bis zum Partygänger. Überall.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 01:05
      Highlight Highlight Musst du an Dominik Treier adressieren. Er ist so jemand, der glaubt, die Menschen wären alle gut und wenn man sie nur höflich bittet, würden sie auch sofort keine Umweltschäden mehr anrichten.
      Vermutlich funktioniert er genau so wie seine Eltern, denn er hat bestimmt keine eigenen Wertvorstellungen entwickelt. Er denkt wohl, wie ich mir vorstellen kann, dass man nur erst einmal die Eltern konditionieren muss, dann werden die Kindli alle ganz brave Klone ihrer unmittelbaren Vorfahren. Friede, Freude, Eierkuchen. Der Planet ist gerettet und die Tierwelt schmeisst 'ne Party für den Homo sapiens.
    • 1of8mio 01.07.2020 13:43
      Highlight Highlight @Antinatalist

      Wieso? Wir sind 8.9Mio Einwohner. Was Dominik Treier denkt ist - solange es nicht ansteckend ist - irrelevant. Verantwortung fängt bei jedem einzelnen von uns an. Alles andere ist blaming und shaming.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 21:21
      Highlight Highlight @1of8mio: Es gint um deine Aussage "Wir wohnen zwar alle im gleichen Land, werden aber durch unseren gemeinsamen Standort auf dieser Kugel weder alle plötzlich zu empathischen, mitdenkenden und solidarischen Wesen...". Das kannst du auf alle erdenklichen Themen ausdehnen, ob ansteckend oder nicht, spielt keine Rolle. Es kratzt diejenigen, die nicht unmittelbar betroffen sind, reichlich wenig, egal worum's geht. Und Dominik Treier meint eben, man könne die gesamte Menschheit nett zu vernünftigem Verhalten überreden, da er an das Gute im Menschen glaubt. Wir sehen gerade: Da gibt's nichts Gutes. http://1
  • Meinung 30.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Wir haben vielen Menschen Jung und Alt viel verboten. Jetzt kommt die Retour Kutsche, denn diese Menschen haben Nachholbedarf. Verzicht, ist etwas dass in der heutigen Zeit nicht mehr akzeptiert oder gelebt werden will. Die Verbote haben jetzt einen umkehreffekt. Das ist nicht schön jedoch, na ja ...eben logisch.
  • Vecchia 30.06.2020 16:54
    Highlight Highlight Die Kantone machen in vielen Bereichen genau nicht, was der Bund empfiehlt.
    Die Kantone - vorallem Zürich - gehen auch nicht so gut mit Arbeits- und Erwerbslosen um, wie vor rund 3 Monaten in Bern empfohlen und versprochen. Da herrscht tatsächlich Normalität. "Schau selber und such Arbeit, auch wenn es keine Stellen hat. Und Nachweise monatlich ans RAV.". Ignoranz und Druck wie gehabt.

    Der Frust bei der Bevölkerung wird noch mehr steigen, wegen der Kantone und der Parlamentarier - da kann der BR nichts ausrichten, "seine Kantone" benehmen sich ja egoman und diletantisch wie das Partyvolk.
  • Bravo 30.06.2020 16:53
    Highlight Highlight Das Theater mit der Maskenpflicht kommt mir vor wie mit dem Rauchen vor ein paar Jahren. Es kommt keiner mehr in die Restaurants, wenn man nicht mehr rauchen kann, hiess es damals. Nun heisst es, es fährt niemand mehr ÖV, wenn man eine Maske anziehen muss...

    Wird hier der Bundesrat von der Wirtschaft wirklich derart unter Druck gesetzt? Ich könnte mir vorstellen, dass bei einer Maskenpflicht sogar wieder mehr Leute den ÖV benutzen.

    Das Theater um diese Masken ist einfach nur noch ein Witz.

    • sowhat 30.06.2020 19:31
      Highlight Highlight Du hast zwar recht, aber das ist im Moment das kleinere Problem. Das was Dickmo anspricht ist wesentlich gefährlicher. Und das jämmerliche Bild was die Kantone -allen voran Zürich- abgeben, zeigt nun mal, dass es einen Mann von Bersets Format braucht (Ja, eine Frau wäre natürlich genauso gut. Es geht ums Format). Diese angesprochene Entsolidarisierung, die Leute wie Rickli anschieben ist zum Heulen kontraproduktiv.
  • Der_Andere 30.06.2020 16:27
    Highlight Highlight

    Jetzt den Jungen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist einfach billig.
    Die Clubszene mag für Negativschlagzeilen gesorgt haben. Aber das ist nur die Spitze des Eisberges.

    Ohne mit dem Finger zu zeigen, ist eine grosse Mehrheit mitschuldig. Ich war vor 2 Wochen zum ersten mal seit März wieder ausserhalb meines Arbeitsweges „normal“ in Bern in der Stadt. Am Nachmittag und Abend. Vor der Aufhebung der Sperrstunde.

    Alles wie gehabt. Die Stadt rappelvoll. Als hätte es Corona nie gegeben. Und das sind nicht nur die Jungen. Da sind alle mitverantwortlich (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.07.2020 01:36
      Highlight Highlight Eine kleine Coronapause macht aus Schweizern noch lange keine netten Zeitgenossen. Falls du etwas anderes erwartet hast, bist du einer Illusion ganz schön auf den Leim gegangen.
      So wie all jene, die glaubten, es würde sich durch die Coronapause in der Gesellschaft etwas zum Besseren ändern. Nichts da, wurde schlimmer.
  • F2 to Enter Setup 30.06.2020 16:12
    Highlight Highlight Die Frage muss erlaubt sein, ob Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli ihre parteipolitischen Interessen über das Wohl der Menschen gestellt und deren Leben in Gefahr gebracht hat.

    Ich fordere ein Parlamentarische Untersuchung.
    • 1of8mio 30.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Ou ja! Lass uns jetzt dringend ganz viele Ressourcen an Orten einsetzen wo sie Echt. Niemandem. Etwas. Bringen.

      Die nächste Wahl kommt. Wenn das genügend Leute so sehen wie Du ist sie weg. Das ist Demokratie.

      Jetzt ist aber definitiv nicht der Zeitpunkt für solche Aktionen.
  • Morgenbrot 30.06.2020 16:06
    Highlight Highlight "...Risikogrüppler angesteckt hätten, die demnächst wieder eine Intensivstation an den Anschlag bringen."

    Welche IS, ausser im Tesssin, wo zahlreiche weitere Faktoren ausschlaggebend waren, war denn am Anschlag?

    Ich erinnere mich eher an
    - Kurzarbeit
    - leere Betten
    - abgesagte Termine von Krebspatienten
    - verschobene Operationstermine von Herzkranken
    - Import von Covid Patienten aus den umliegenden Ländern
    - ect.

    Die Spaltung wird im Übrigen leider von den Medien angeheizt. Erst waren es die alten, dann die Verschwörungstheoretiker und nun das Partyvolk. Hört doch endlich auf damit!



  • hans_marti 30.06.2020 15:34
    Highlight Highlight Unsolidarisch sind die Clubgänger! Ist doch Blödsinn zu behaupten die Ansteckungen seien kein Problem, weil es ja Junge sind und wohl nicht ins Sptial müssen. Diese Leute können doch auch Angehörige der Risikogruppen anstecken. Ausser diese sperrech sich wieder ein. Je mehr Leute (auch Junge) sich anstecken desto höher ist auch für mich die Gefahr, dass ich mich anstecke (Einkaufen, ÖV, etc.) egal wie vorsichtig ich bin. Wenn es so weiter weiter muss ich und meine Kinder z.B. wieder aufhören meine Eltern zu treffen.
  • Christof1978 30.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Ich finde, das ist weder das Problem des Bundesrats noch des Kantons. Meiner Ansicht nach sind es hier schon die unreifen Partypeople, welche es hier verbockt haben, und zwar schlicht in der Angabe von falschen Adressdaten. Dass Party gemacht wird kann ich verstehen, aber dann bitte verantwortungsvoll und damit meine ich korrekte Angaben, dann ist alles halb so schlimm.
  • AFK 30.06.2020 15:23
    Highlight Highlight Es ist so einfach: Es ist noch nicht an der Zeit grosse Partys zu feiern!! Ja die Solidarität beginnt zu bröckeln, aber nicht durch jene die Partys verurteilen, sondern durch jene die an Partys gehen.

    Wer denkt, ich bin jung, gesund, leckt mich am Arsch ich wil Partyy.. nochmals die Frage: würdest auch du dein Grosi opfern, damit ein paar Teenys feiern können?
  • AndOne 30.06.2020 14:35
    Highlight Highlight Moment mal ich dachte erst nach zwei Wochen tauchen die Fälle in der Statistik auf. Die Clubs haben erst seit einer Woche wieder normal geöffnet, viele haben auch erstmals vergangenes Wochenende wieder normal geöffnet. Die Zahlen von heute sind auf die "ILLEGALEN" Demos zurück zu führen. Dass sich die Ansteckung durch Clubs erhöhen wird, ist natürlich auch klar. Aber wenn man Verordnungen erlässt, dann bitte konsequent. Und wenn man Corona verhindern will, dann können wir gleich bei den Grenzen anfangen, sonst schleppen wir das Virus immer und immer wieder neu ein.
    • hans_marti 30.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Es kann bis zu 14 Tage dauern. Durchschnittliche Inkubationszeit ist aber 6 Tage...
    • Die_andere_Perspektive 30.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Ja denn nur an den Demos laufen sie ohne Maske herum... (Ironie off). Do solltest übrigens die Maske über Mund und Nase ziehen und nicht über die Augen... Oder wie hast du es verpasst, dass die Situation überall gleich ist... Im Öv in den Läden, auf öffentlichen Plätzen UND den Demos
    • AndOne 30.06.2020 18:20
      Highlight Highlight @hans_marti
      Du solltest meinen Text richtig lesen, dort steht drinn, das es 14 Tage dauert bis man die Zahlen in der STATISTIK findet, da sie 10 Tage zurück liegen.
      @Die_andere_Perspektive
      Die Demos waren alle illegal (Punkt). Die Clubs haben aber legal geöffnent!
    Weitere Antworten anzeigen
  • estamoreno 30.06.2020 14:30
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet
    Sie zeigen metaphorisch nicht mit dem Finger auf diejenigen, die mit 200 innerorts auf der Strasse brettern, sondern kritisieren diejenigen, die nicht genügend Hindernisse einbauen, um dies zu verhindern. Gefährdet Hr. Berset die Gesundheit der Mitmenschen, oder die Partygänger mit ihrem Verhalten und nicht vorhandener Eigenverantwortung.

    Jeder, der an eine Party geht, sollte genügend reif sein und selber abschätzen können, ob die Regeln eingehalten werden und falls nicht, wieder gehen.

    Vielleicht sollte man eine obligatorische Partyprüfung einführen.

    • sowhat 30.06.2020 19:36
      Highlight Highlight 🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️
  • DunkelMunkel 30.06.2020 14:29
    Highlight Highlight “ Sie drohte ihnen wie kleinen Kindern mit Tanzverbot”

    Sie haben sich ja auch wie kleine Kinder nicht an die Regeln gehalten. Du adressierst hier die falschen Leute.

  • Barracuda 30.06.2020 14:26
    Highlight Highlight Keine Ahnung, was Thieret genau sagen will... Allein mit Appellen und Mahnungen kann Berset auch nichts ausrichten. Die Erkenntnis ist eigentlich klar: Phase 1+2 der Lockerungen waren berechtigt und sind mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen verantwortbar. Die Grenzöffnungen und die Öffnung von Clubs und Bars hat sich hingegen als allergrösster Gefahrenherd herausgestellt. Wie sagt Berset so schön: "Wir beobachten die Auswirkungen der einzelnen Lockerungen und treffen entsprechende Massnahmen." Was das heissen müsste, sollte jedem klar sein. Die Entsolidarisierung geht übrigens vom Partyvolk aus
  • wh55 30.06.2020 14:25
    Highlight Highlight Ohne EIGENVERANTWORTUNG geht es nicht. Nicht die Politik nicht der Bundesrat löst das Problem. Jeder ist dafür verantwortlich. Wenn die Menschen nicht dazu bereit sind müssen wir damit leben. Das Virus wird ja auch laufend transportiert. Wenn im ganzen Kontinet Amerika die Infektionen dramatisch zunehmen wie will man da zur Normalität zurückkehren? Schütze Dich selbst und damit auch Deine nöchsten
  • Marko_32 30.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Stimmt, auch in meiner Hood hat man viel Achtung für Berset mit seiner Street Credibility 😁
  • Bran_don 30.06.2020 14:16
    Highlight Highlight Was ich generell bis jetzt empfinde und sehe, angefangen von den ersten Verordnungen zu COVID-19 bis zu den Verordnungen zur Lockerungen von COVID-19, fallt immer wieder mir auf, dass nur immer Bürokraten und Virologen(innen) darüber bestimmen wie diese aussehen. Vor allem bei den Lockerungen. Dazu kommt, dass diese Wunsch und Realität nicht unterscheiden. Dazu gibt es bis genügend Beispiele. Auch das diese ab und zu sich selber widersprechen. Die Folge daraus ist Unglaubwürdigkeit.
  • landre 30.06.2020 14:12
    Highlight Highlight Ein Chefredaktor der hier ohne unterschwelligen Klientelismus (immerhin besteht Watson-Leserschaft auch aus +30+40+ Usw) Jugend unterstützt bis beschützt, ist per se haltbar und lobenswert.

    "Sie wussten, dass mit den weitreichenden Lockerungen der Corona-Massnahmen neue Infektionsherde entstehen würden."

    ...Nein, kein Alain wusste es und auch kein Maurice usw.
    (Zumindest solange bis zum Beweis/ Erweis des Gegenteil kein "Berset", "Thiriet" usw Das Orakel besitzen...)

    (Wer Jugend wegen Sars-CoV-2 als "Sündenbock" sucht, verliert sich in Subjektivität.)
  • Papisco 30.06.2020 14:09
    Highlight Highlight Ich mag Ihre Beiträge, Herr Thiriet, wie watson überhaupt. Aber i.S. Covid wirken Ihre Texte manchmal allzu anbiedernd bei der "Jugend".
    Sie tun so, als wären Clubbesuche lebenswichtig, und als wüssten nicht alle sehr wohl, welche Risiken da lauern. Auch anderswo tanzt man gern, z.B. in Spanien, wo 3 Monate lang gar nichts lief. Man hätte die Clubs niemals ohne Restriktionen öffnen dürfen, Businessdruck hin oder her. Die Botschaft daraus lautet: alles nicht so ernst. Und das ist falsch! Mag sein, dass dann viele woanders tanzen, wie Sie behaupten. Aber dann nicht gleich 300 auf einem Haufen!
    • Superreicher 30.06.2020 16:11
      Highlight Highlight Ich mag die Beiträge von Herrn Thiriet generell nicht. Sie sind oft unreflektiert und beinhalten nebst der persönlichen Meinung von Herrn Thiriet kaum sachliche Substanz.
  • Fakten 30.06.2020 14:00
    Highlight Highlight Schuld sind die unsinnigen Demos, verbietet doch lieber dies als Party und das Leben geniessen. An den Demos hat es nämlich Teilnehmer aus der Risikogruppe - im Club nicht!
    • Ueli dr knächt 30.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Wieviel weisst du vo Übertragungen des Virus an der frischen Luft?
    • ldk 30.06.2020 14:51
      Highlight Highlight Dem virus sind deine "nicht-risikogruppen" äuä ziemlich wurst... Das will sich verbreiten und mit Partys geht das easy..
    • Mikey51 30.06.2020 14:52
      Highlight Highlight Falsche Aussage. Wer steckt sich in den Clubs an? Eher die einmal als Risikogruppe definierte Altersgruppe nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 30.06.2020 13:59
    Highlight Highlight 2/2

    Mit sauberem Contact Tracing und einhalten der allfälligen Quarantäne wird auch die Risikogruppe geschützt.

    Dieses Minimum kann von der Jugend und den Clubbetreiber verlangt werden, damit es für die gesamte Gesellschaft funktioniert und weder für die Risikogruppe noch für die Jugend weitere Restriktionen erlassen werden müssen.
  • leed 30.06.2020 13:59
    Highlight Highlight Die Lockerungen sind zu viel. Ich glaube, wenn wir Coiffeur, Kleidergeschäfte, Museen, Bergbahnen etc offen halten wollen, müssen wir Ausland-Tourismus und Clubs und Grossveranstaltungen noch ein paar Monate streichen.
    So wie wir jetzt lockern, riskieren wir nur, dass wir bis auf die Grundversorgung wieder alles zu machen müssen. Somit wäre jeglicher bisheriger Erfolg für die Katz.
  • PeteZahad 30.06.2020 13:56
    Highlight Highlight 1/2
    Lieber Mo

    Aus meiner Sicht geht es nicht um Spreader-Shaming. Es sollte auch nicht um SVP- resp. Rickli-Shaming gehen.

    Die Clubs durften wieder öffnen, die Jungen wieder in den Ausgang und dass es da zu Ansteckungen kommen wird war wohl der ganzen Bevölkerung klar.

    Was aus meiner Sicht die Bevölkerung spalten (wird), ist asoziales Verhalten hinsichtlich des Contact Tracing.

    Weder ist es zuviel verlangt, dass man seine echte Kontaktdaten angibt, noch ist es zuviel verlangt, dass der Club kurz auf die ID guckt um festzustellen, ob zumindest der angegebene Name korrekt ist.
  • Le French 30.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Wer jetzt in der Zeit das Gefühl hat, er müsse unbedingt einen Club besuchen, ja der ist per se schuld, wenn es zu einem Superspread kommt und niemand anders. Keine Frau Rickli, kein Herr Berset, kein Clubbetreiber, sondern der Clubbesucher. Nur weil es erlaubt ist, heisst es noch lange nicht, dass man es auch tun sollte.
    • Dominik Treier 30.06.2020 15:24
      Highlight Highlight Das ist aber wieder ein wenig zu einfach. Wenn ein Angebot wieder geöffnet ist darf man nach Treu und Glauben davon ausgehen, dass es relativ sicher ist, auch wenn man kein Experte ist und das Risiko einschätzen kann.

      Du würdest ja wohl auch nicht sagen wenn in Vergnügungsparks die Wagen der Achterbahn wegen ungenügendem Wartungskonzept entgleisen, sei der Besucher schuld, denn er hätte ja wissen können, dass das Konzept schlecht war und Achterbahnen schlecht gewartet sein können?
    • Dominik Treier 30.06.2020 15:58
      Highlight Highlight Man hätte zumindest klarer auf das Risiko hinweisen müssen und eventuell die Clubs eben geschlossen halten sollen, aber den Bürgerlichen konnte es in ihrer Angst vor ein wenig mehr sozialem Ausgleich nicht schnell genug gehen und da finde ich es schon ein wenig doppelzüngig wenn man sich jetzt nur über die beschwert, die die Angebote in Anspruch nehmen wenn desswegen etwas passiert.

      Entweder schliessen und die Schäden begrenzen oder öffnen und damit leben und Verantwortung für die Entscheidung übernehmen.
  • Froggr 30.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Weshalb sollte man die Verursacher nicht als Sündenböcke nehmen? Schaut man sich die Fotos aus den Clubs an, sollte einem sehr schnell klar werden wer unter anderem für die Ansteckungen verantwortlich ist. Es stimmt, dass man nicht einfach irgendwelche Sündenböcke suchen darf. Aber die Realität zu leugnen ist genau so gefährlich.
    • Silent_Revolution 30.06.2020 19:26
      Highlight Highlight Die Verursacher wovon? Einem überlasteten Spital, triagierten Menschen oder wovon redet ihr?

      Solange sich die Leute anstecken, nichts überlastet, ist das perfekt. Die Immunität schreitet voran und somit sinkt die Gefahr, dass es in den nächsten Wintern zu einer noch grösseren Überlastung kommen kann, wenn man bisher davon ausgegangen ist, dass so etwas möglich ist.

      Ich weiss nicht, weshalb Corona zu einem Wettbewerb um möglichst niedrige, nichtsaussagende Zahlen um variierende Anzahl Tests mutierte, aber Sinn ergibt das = 0.
  • Projektionsfläche 30.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Ich finde, dass hier einige Kommentierende etwas viel in den offenen Brief von Maurice reininterpretieren. Seine Aussage ist doch letztlich bloss, dass Berset sich kraft seines Amtes hinstellen und deutlich den Tarif durchgeben soll. So nach dem Motto:

    @Behörden: Nehmt Eure Verantwortung nun wahr, setzt die Regeln und Massnahmen um und kontrolliert die Umsetzung!

    @Privatwirtschaft: Haltet Euch an die Vorschriften und nehmt die Schutzkonzepte ernst!

    @Bürger: Es ist noch nicht vorbei. Bleibt solidarisch; die Regeln, Massnahmen und Empfehlungen gelten weiterhin!

    Schaden würde das wohl nicht.
  • CalibriLight 30.06.2020 13:46
    Highlight Highlight Herr Thiriet

    Die Entsolidarisierung hat von Anfang an begonnen. Nämlich vom Augenblick an, an dem Teile der Bevölkerung - gerade auch viele Junge - die Risikogruppen einsperren wollten. Nicht nur wegen der Wirtschaft, sondern, damit sie "Spass" haben können. Eine richtiggehende Hetze fand statt. Nun, die Superspreader sind nicht die Risikogruppen. Und die Hilflosen in den Altersheimen haben sich nicht aus Spass gegenseitig angesteckt.
    Der Mensch vergisst schnell, nicht wahr, Herr Thiriet?


    • Chloetira 30.06.2020 14:43
      Highlight Highlight Das kann man drehen wie man will. Für mich ist Solidarität keine Einbahnstrasse. Wenn ich also für andere verzichten soll erwarte ich von denjenigen eine gewisse Dankbarkeit. Aber insbesondere von einigen aus der älteren Generation wurden Massnahmen verlangt, welche diese Generation kaum getroffen haben. Aber als es um die Öffnung der Gartencenter ging stand dann genau diese Generation als erstes in der Schlange. Aber gegen die Öffnung von Bars, welche mir wichtig sind, haben sich dann wider genau diese gewehrt.
      Sind wir ehrlich: Jeder ist sich selbst am nächsten.
    • CalibriLight 30.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Dass alte, gebrechliche Menschen und diejenigen in den Altersheimen wochenlang isoliert waren, hat sie extrem hart getroffen. Was das mit den Gartencentern und vieles andere betrifft, gebe ich Ihnen absolut recht.
      Die Entsolidarisierung macht vor keiner Altersstufe halt.
      Leider. Aber in diesem Artikel wird suggeriert, dass sie erst jetzt stattfindet. Und das ist falsch.
    • sowhat 30.06.2020 19:49
      Highlight Highlight ... Massnahmen verlangt, welche diese Generation kaum getroffen haben."

      Was denken Sie, wie es alte Leute getroffen hat, die keine Besuche mehr im Altersheim empfangen durften.

      Solche sinnfreien Texte machen mich wirklich wütend. 🤮
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 30.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Bin ich der Einzige, der diese Kommentare von Herrn Thiriet anmassend findet? Man kann Ideen, Vorschläge, Meinungen bringen. Aber der Ton "Sie müssen jetzt" wird das Gegenteil von dem Bewirken, was die Idee dahinter ist. Wenigstens, wenn die Idee lautet, gute Vorschläge und konstruktive Kritik anzubringen.
    • sowhat 30.06.2020 19:51
      Highlight Highlight Seine Texte zu Covid sind mit vom Besten, was er bisher geliefert hat (ausser dem ersten; ))
      Sie sind nicht anmassend. Sie sind in der genau richtigen Tonalität, der Dringlichkeit angepasst.
  • renko 30.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Wieso soll das nun der BR regeln? Die Kantone wollten die “Macht” zurück und damit aber auch die Verantwortung.
    Im Übrigen sollten wir endlich mit der Panikmache aufhören! Wir sehen uns non stop irreführenden Zahlen und Informationen gegenüber die uns unnötig in Panik versetzen; alleine der Begriff “neu Infizierte” ist falsch - es sind nur Menschen, die positiv getested wurden und je mehr Tests durchgeführt werden, desto mehr “Positive” werden wir haben!!
    • Patrik Hodel 30.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Danke für diesen sachlichen Kommentar.
      Sie sprechen Punkte an, welche vielen hier nicht einleuchten wollen.
    • Projektionsfläche 30.06.2020 15:34
      Highlight Highlight Bloss weil die Kantone nun wieder am Drücker sind, heisst das noch lange nicht, dass Berset und das BAG jetzt nichts mehr zu melden hätten.

      Dann: Es ist mitnichten Panikmache, wenn Medien über die Pandemie berichten. U.a. dafür sind Medien ja da. Wäre es Dir etwa lieber, wenn das Thema wortwörtlich totgeschwiegen würde?

      Und weshalb sollte die Angabe von Neuinfektionen irreführend sein? Sie ist es maximal wegen der nach wie vor unbekannten Dunkelziffer. Ob wir nun testen oder nicht - den Infektionen ist das egal. Um der Pandemie Herr zu werden, brauchen wir aber Informationen, ergo Tests.
    • sowhat 30.06.2020 19:55
      Highlight Highlight Wieso das der BR regeln soll? Weil die Kantone versagen. Sie haben die Macht zurück gefordert. Jetzt wo sie sie haben, zeigt sich(einmal mehr!), dass sie der Verantwortung, die diese Macht mit sich bringt, nicht gewachsen sind.
  • Thomas G. 30.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Dieses Jung gegen Alt ausspielen betreiben ja vor allem die Medien. Also nehmt Euch selbst an der Nase! Im übrigen ist die Arroganz einiger "jungen" unausstehlich. Das Virus betrifft alle und ist für alle gefährlich. Wann kappiert ihr das endlich?
  • gulf 30.06.2020 13:40
    Highlight Highlight nein, die Partygänger sind nicht die einzigen, die Risiken zu Lasten anderer eingehen.
    Aber sie sind die die einzigen, die ganz entrüstet posaunen, dass das ihr Recht ist.

    und das ist, sorry, ja, ist schlicht widerlich.
  • Stefan Z. 30.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Ganz ehrlich Watson? Ein wenig finde ich es beängstigend, dass nun der 2. Artikel erscheint, in dem den Partygängern ein quasi Freipass gewährt wird. Ich will dem ganzen restlichen Inhalt gerne beipflichten. Aber das Individuum nur als Opfer darstellen, ist falsch.
    Ich war vor 2 Wochen auch an einem Event. Dort wurde aber für den nötigen Abstand gesort. Trotzdem bin ich am Tag danach beim Outdoor Fitness auf Abstand gegangen, auch wenn es sich doof angefühlt hat, um Sicher zu gehen, dass nichts passiert.
    Auch als Feiernder muss man nicht in einen Club der viel zu voll ist. Stichwort: Vernunft.
    • bbelser 30.06.2020 14:45
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass hier die Party-Konsumenten freigesprochen werden. Es wird nur darauf hingewiesen, dass offenbar die Appelle an die Solidarität und das Setzen auf Vernunft in bestimmten Bereichen nichts nützen. Da, wo bestimmte Bürger*innen überfordert sind mit Solidarität und Selbstdisziplin und dadurch andere gefährden, müssen zwingend die Erwachsenen wieder übernehmen. Oder netter: da stehen die Regierenden unter Zugzwang. Denn kein Partygänger wird dir das regeln.
      Verantwortung übernehmen für ferne Andere, ist eine Errungenschaft unserer Kultur, die manche Menschen überfordert.
  • fumaroles 30.06.2020 13:38
    Highlight Highlight danke Maurice Thiriet
    für diese artikel. danke fest!
  • Forest 30.06.2020 13:35
    Highlight Highlight Ich finde es interessant wie jetzt alle gegen die Clubs schiessen. App-Pflicht, Vorschläge von ID scannen/fotografieren etc , Ticket Vorverkauf, QR Code und und und. Steigt man in einem vollen Zug/Bus stört es plötzlich keinen mehr. Maskenpflicht? Keine Spur davon. Schliesslich benützt man ÖV ja nur für die Arbeit. Wie würde man reagieren bei einer Gruppen-Ansteckung im ÖV? Mit ID Kontrolle oder ÖV stilllegen?
    • Snowy 30.06.2020 13:56
      Highlight Highlight Tada.... Exakt so ist es.

      Aber ist halt immer einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen.
    • medmi 30.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Im ÖV schreit man einander nicht an weil man sich wegen lauter Musik kaum versteht. Im ÖV atmet man nicht forciert, weil man nicht tanzt. Die meisten trinken auch nicht in grossen Mengen alkohol und verlieren so mit der Zeit die Hemmungen und somit auch die natürliche Distanz.
      Ischgl lässt grüssen.
    • DaveKnobs 30.06.2020 14:29
      Highlight Highlight All die Blitzer hier sollten mal wieder tanzen gehen. Oder generell einfach mal wieder unter die Leute. Ist nämlich wichtig. Ihr habt das leider alle vergessen/verlernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 30.06.2020 13:35
    Highlight Highlight Herr Berset ist der Feuerwehrmann, nicht der Brandstifter.

    Man kann aber schon der Feuerwehr die Schuld geben, wenn das Haus wegen Brandstiftung abbrennt.
    • bbelser 30.06.2020 14:59
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat allerdings den Zugang zu den Zündhölzern wieder erleichtert. Auch die Verkaufsstellen für Brandverstärker sind wieder offen. Der BR ist zwar nicht schuld, er trägt aber eine Verantwortung zur Behebung der Brandanfälligkeit.
    • sowhat 30.06.2020 20:03
      Highlight Highlight Soweit einverstanden, dass Herr Berset der Feuerwehrmann ist. Er wird jetzt eben gebraucht, weil die Kantone gezünselt haben.
      Mit den Zündhölzchen, die sie vorher lautstark verlangt haben, weil sie ja selbst am besten wüssten, wie damit umzugehen sei.
  • Theo Rehtisch 30.06.2020 13:34
    Highlight Highlight Sehr geehrter Hr. Thiriet

    Ich glaube die Personen, welche falsche Namen und Telefonnummern hinterlassen, pfeifen auf die Street Credibility des Bundesrates.

  • reactor 30.06.2020 13:31
    Highlight Highlight Da schreibt ihr zig mal im Titel von dem 'Superspreader' Event und dann verlangt ihr von der Bundespolitik, dass sie der Entsolidarisierung nen Riegel schiebt. Einerseits auf Panikmache, andererseits Beruhigung einfordern. Auch dieser Artikel ist fast panisch angehaucht mit Entsolidarisierung etc. Gibt es ein Handbuch für Chefredaktoren, welches besagt, am Ziel vorbeischiessen, aber wenigstens geschossen. Um in ihrem Jargon zu schreiben, mit solchen Verbundeten gewinnt man keine Schlacht, geschweige denn einen Krieg.
  • Shabbazz 30.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Die Entsolidarisierung ist ein schleichender Prozess der schon lange am Laufen ist... wir haben Rassenkonflikte, Geschlechterkonflikte, Klassenkonflikte, Religiöse Konflikte und hier das Beispiel Alt vs Jung...und das ist nun wirklich keine Erfindung von Berset!

    • bbelser 30.06.2020 15:03
      Highlight Highlight Der BR muss aber mit den pandemiewirksamen Effekten von Entsolidarisierung rechnen und dementsprechend verantwortlich Regeln durchsetzen.
  • Asmodeus 30.06.2020 13:27
    Highlight Highlight War Maurice im Club Flamingo unterwegs?
  • Walter E. Neumann 30.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Die Entsolidarisierung hat mit den "ich will Party machen"-Deppen und den unfähigen Clubbesitzern begonnen.
    • Barracuda 30.06.2020 14:31
      Highlight Highlight Exakt. Auch hier will watson wieder die jungen Clubgänger in Schutz nehmen. Wer genau entsolidarisiert sich denn eigentlich? Die Leute, die sich nach wie vor vernünftig verhalten? Nein, es sind eben genau die, die jetzt zurecht im Fokus stehen und uns alle gefährden. Oder meint Thieret etwa, dass sich die Vernünftigen mit den rücksichtlosen Deppen solidarisieren sollen? Ziemlich wirr dieser Kommentar.
    • sowhat 30.06.2020 20:07
      Highlight Highlight Nix wirr. Dieser Kommentar weist genau darauf hin, wo's weh tut. Im Moment als Berset den Kantonen nachgegeben hat, hat die brüchige Solidarität, die bis dahin aber noch gehalten hat, nachgelassen.
  • Scrat 30.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Tut mir leid, Herr Thiriet, aber ganz so einfach ist das dann doch nicht. Es ist wie immer: ein paar (hundert) schwarze Schafe haben mit ihrem Verhalten den Ruf einer ganzen Szene/Gruppe ruiniert und sich so selbst entsolidarisiert - es wäre jetzt also primär an dieser Szene, das entstandene Bild zu korrigieren, ein klares Zeichen zu setzen und dafür zu sorgen, dass solche Zustände nicht mehr auftreten können.
    • Wen nicht Ich wer dann 30.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Ohh das ist ja der gleiche Ansatz wie bei den Hoolig... Ähh Entschuldigung Fussballfans, Funktion auch dort wunderbar... Nicht!
    • bbelser 30.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Du willst in einer Pandemie darauf setzen, dass die Unvernünftigen wie durch ein Wunder doch Vernunft, Selbstdisziplin und Fremdverantwortung entdecken? Dieses Vertrauen teile ich nicht, seit es so dämlich missbraucht wurde. Die Party-Szene hatte ihre reelle Chance, solche Zustände gar nicht erst einreissen zu lassen, und hat krachend versagt. Der Pandemie ist es dabei egal, wieviele "schwarze Schafe" unsolidarisch sind. Jedes ist eines zuviel.
  • Antiypanikmacher 30.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Hallo Hr. Thiriet,
    Clubbesucher pauschal als Jugendliche zu bezeichnen ist wohl eine Verniedlichung. Sind doch die meisten Besucher zwischen 18 und 35. Es wurde auch nicht von Jugendlichen sondern vom Partyvolk gesprochen.
    Im weiteren ist das gestaffelt Lockern genau darum, dass Bereiche in denen die Vorsorge nicht funktioniert angepasst oder geschlossen werden können.
    Und ja wenn die Clubbesucher nach dem Clubbesuch gleich in Quarantäne gehen würden ist Ihre Argumentation, dass diese mit keinen Risikopersonen in Berührung kommen richtig. Aber wir arbeiten alle. Es gibt keine Entschuldigung.
  • länzu 30.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Kommt mir vor, als hätte der Bundesrat vorgehabt, jetzt endlich Ferien zu machen. Die Abschiebung der Verantwortung an die Kantone ist verantwortungslos. Wie wollen diese Provinzpolitiker auch aktiv handeln. Sie haben ja keine Ahnung von der Sache. Und dann noch die Lokalhelden, wie der Berner Stadtpräsident, der aus dem Nichts auftaucht und den Polizeidirektor desavouiert. Er, welcher es kaum einmal wagt, ein böses Wort gegen die Chaostruppe vorder Reithalle zu sagen und der an lautesten geschrien hätte, wenn die Polizei hart durchgegriffen hätte. Mit Tränengas, z.B.
    • Cyrillius 30.06.2020 13:53
      Highlight Highlight Also von abschieben der Verantwortung kann in diesem Fall keine Rede sein, insbesondere die Kantone aber auch das Parlament verlangten wochenlang lautstark ihre Kompetenzen zurück. Das die Kantone nun wieder nach Bundesweiten Massnahmen rufen ist wohl kaum die Schuld des Bundesrates.
    • sowhat 30.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Danke Cyrillus. Genau so ist es. Hätten die Kantonspolitiker den BR machen lassen, wären wir jetzt besser dran.

      Und sei es nur, weil der besser Kommuniziert.
  • COVID-19 ist Evolution 30.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Wir erinnern uns wie die offensive Kritik an den Wandergruppen von Rentnern geführt wurde. Zurecht.

    Nun werden solche Gruppen offensiv kritisiert welche die Notwendigkeit von Hygiene und Abstand fallen lassen. Zurecht.

    Dass es in einem sozialen Verbund immer wieder mal eines Zurechtrückers bedarf, ist vollkommen normal. Da sollte man sich nicht drüber echauffieren nur weil man plötzlich selbst direkt betroffen ist.
  • Unicron 30.06.2020 12:58
    Highlight Highlight So ein Quatsch, das ganze bröckelt nicht erst jetzt, vor 2 Monaten haben wir uns ja alle über die Rentner aufgeregt welche nicht zuhause bleiben wollen.

    Klar macht es wenig Sinn einen Schuldigen zu suchen, und es wäre schön wenn alle an einem Strick ziehen würden, aber nur schon die Tatsachen dass quasi gar keiner eine Maske trägt, zeigt dass leider jeder erstmals nur an sich selber denkt.
  • De-Saint-Ex 30.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Herr Thiriet, mit Verlaub, Sie kommen zu spät. Die ausserordentliche Lage ist passée.
    Herr Berset kann (weiterhin) „Empfehlungen“ aussprechen und die Vertreter der Kantone an einen runden Tisch einladen, die dann nicht erscheinen.
    Und zum „shaming“ Vorwurf. Zu Beginn der Corona Krise hatten die „Alten“ gefälligst zuhause zu bleiben und heute wird mit dem Finger auf die „Jungen“ gezeigt. Unité, sagen Sie? Schön wär‘s. Und schön wär‘s, wenn zumindest eine Mehrheit der Bevölkerung sich an die Massnahmen halten würde. Was „Freiwilligkeit“ bringt hat man am Rauchen in öffentlichen Räumen gesehen.
  • medmi 30.06.2020 12:57
    Highlight Highlight "Aus epidemiologischer Sicht entbehrt das jeglicher Tragik. Es ist nicht anzunehmen, dass sich im Flamingo-Club oder in der Tesla-Bar haufenweise Risikogrüppler angesteckt hätten, die demnächst wieder eine Intensivstation an den Anschlag bringen."

    Nach 5 Monaten Pandemie scheint immer noch nicht klar, dass der Schutz der Rsikogruppen nur durch konsequentes Eindämmen des Virus möglich ist. Die jungen Tanzenden bringen das Virus als Pflegefachkräfte etc. wieder in die Altersheime und Spitäler. Die ersten Lockerungen führten zu keinem Anstieg und hätten ein einigermassen soziales Leben erlaubt.
  • predox 30.06.2020 12:56
    Highlight Highlight Ich finde auch, dass das jetzt geregelt werden sollte. Man hat es mit (sehr weitgehenden) Lockerungen versucht, aber einige von denen gehen offensichtlich zu weit. Deshalb, Clubs und andere potentielle Infektionsherde wieder schliessen (oder Sperrstunde) und Maskenpflicht im ÖV einführen. 1.5m sollte wieder auf 2m gesetzt werden, denn ich denke dies hat auch dazu geführt, dass man das Gefühl hat, das Virus ist verschwunden.
  • Snowy 30.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Danke Mo für diese Zeilen - hoffe, sie werden gehört und verstanden.

    Wir dürfen nicht zulassen, dass sich diese widerliche Sündenbock-Mentalität auch in den seriösen Medien und in der Mitte der Gesellschaft ausbreitet.
    • Snowy 30.06.2020 13:52
      Highlight Highlight ... der Boulevard und die Kommentarspalten scheinen zumindest temporär ohnehin bereits verloren.
    • Barracuda 30.06.2020 14:37
      Highlight Highlight Sehr glaubwürdig. Die paar Rentner, die draussen eine Wanderung machten, waren komischerweise die grossen Sündenböcke für watson. Aber wenn sich hunderte junge Partygänger eingepfercht in einem Club aus nächster Nähe anschreien und anspucken, dann darf man das nicht beim Namen nennen? Heisst also man soll die grössten Gefahrenherde ignorieren und totschweigen? Alles klar...
    • FrancoL 30.06.2020 19:00
      Highlight Highlight @snowy, Ein Jammer Dein Kommentar als wärst Du in den letzten Monaten nicht anwesend gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • du_bist_du 30.06.2020 12:52
    Highlight Highlight By the way verstehe ich nicht, wieso Herr Thiriet hier die Jungen in Schutz nimmt...
    Die Jungen welche jetzt Monate über die Alten schimpften.
    Die Jungen welche sich beklagen arbeitslos zu werden... Die Jungen welche die Kosten tragen werden in Zukunft und dies ungerecht finden.

    Da ist es natürlich eine Entsolidarisierung wenn man die Konsequenzen des Handelns aufzeigt.

  • Erklärbart. 30.06.2020 12:52
    Highlight Highlight "Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli schimpfte die Clubbesucher aus, die falsche Adressen angegeben hatten. Sie drohte ihnen wie kleinen Kindern mit Tanzverbot."

    Wenn sich diese "Witzbolde" wie kleine Kinder verhalten und falsche Angaben machen, muss man mit ihnen auch wie mit kleinen Kindern sprechen bzw. sie so behandeln. Und somit halt Clubs wieder verbieten bis Regeln gefunden werden die alle befolgen. Wer sie nicht befolgt, kommt nicht rein. Ohne grosse Kriegszitate.

  • Schneiderlein 30.06.2020 12:52
    Highlight Highlight Vielen Dank Herr Thiriet, sehr richtig. Selbstverantwortung ist ein schönes Wort und bei Nichtgebrauch sehr gut zu gebrauchen. Auch ist sie, wie der Name schon sagt, für jedes einzelne Selbst gedacht und dadurch mannigfaltig. Wenns jedoch brenzlig ist, muss Einigkeit sein. Auch der Föderalismus mag bei Schönwetter ein gutes Ding sein, in stürmischen Zeiten sind jedoch Absprachen, gar Gebote und Leitplanken, und zwar für alle die selben, von Nöten.
  • Mad Heidi 30.06.2020 12:52
    Highlight Highlight "Die Kommentarspalten? Ein Tenor: Die Jungen sind schuld, wenn wir alle sterben!"

    Habe ich so nicht gesehen. Was ich gesehen habe, sind teils empörte Reaktionen auf Artikel und offizielle Redaktions-Kommentare, welche das Partyvolk pauschal von Verantwortung freisprechen und den Schwarzen Peter in corpore den Behörden zuschieben. So viel zur Ihrer eigenen Verantwortung betreffend Gesellschaftsspaltung.

    Hochachtungsvoll,
    MH
  • aglio e olio 30.06.2020 12:49
    Highlight Highlight Sorry, ich sehe das anders. Ich wundere mich auch einigermassen über diesen Vorwurf. Gerade auch wenn ich vorwiegend solche - https://www.watson.ch/schweiz/gesundheit/821649916-coronavirus-diese-3-hotspots-beschaeftigen-die-schweiz - Artikel lese.
    Oder die Schlagzeilen der letzten Tage, wie „Super-Spreader-Event“.
    Welche Reaktionen erwarten Sie darauf Herr Thiriet? Wo bleiben die Worte, die u.a. an die maskenunwilligen ÖV Nutzer gerichtet sind? Und nun soll die mediale Mitverantwortung der Politik zugeschoben werden.
  • Woichbinistvorne 30.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Schöner Brief, Herr Thiriet oder besser gesagt schöner Wunsch. Einen weiteren Lockdown oder auch nur teilweise Verschärfungen wird es, wegen des Tourismusgeschäfts, vom Bundeshaus nicht geben. Der Bundesrat kann nur allgemeine Einschränkungen veranlassen. Wenn Bars und Clubs wieder schliessen sollen, zählt das für die gnze Schweiz. Aber wer bezahlt am Ende die Umsatzausfälle von allen Mitbetroffenen wie Hotels, Ausflugzielen, Kulturstätten, Getränkelieferanten und alles andere im Rattenschwanz? Bezahlt vielleicht die Watson-Redaktion?
  • Jonaman 30.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Sorry Herr Thiriet, aber die Partygänger, die sich partout nicht an irgendwelche Regeln halten wollen haben die Solidarität bereits zerstört. Dann darf man sie nun auch dafür verantwortlich machen und halt diejenigen Clubs wieder schliessen, die die Massnahmen nicht sicherstellen können.
    "...den Gemeinschaftssinn, dass wir aufeinander aufpassen müssen..." hatten diese Partygänger ja gar nie, sonst hätten sie ja zumindest die richtigen Namen angegeben.
    Oder denken sie ernsthaft, auch bei einem Gottesdienst würde nur 1/3 den richtigen Namen angeben?
    • Garp 30.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Nein, es sind nicht diese 100 Partygänger, die die Solidarität zerstören. Es gibt auch andere Kreise, die sich einen Dreck um die Empfehlungen scheren. Gab hier doch auch genug Voten von Leuten, die immer alles übertrieben fanden, keine Maskenpflicht wollen, die Alten oder andere Risikopersonen sterben lassen wollen. Die tragen genau so zur Verbreitung des Virus bei.
    • Ian Cognito 30.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Genau und wenn jemand unsolidarisch ist, dann begegnet man ihm am Besten mit noch mehr Unsolidarität...

      Und zu den Gottesdiensten: sollte man nicht genau als Christ wissen, dass man nicht Auge um Auge vorgehen sollte, sondern eben den nächsten lieben wie sich selbst und was ist schon wieder mit der anderen Wange? Oder wie war das nochmal?
    • Jonaman 30.06.2020 13:47
      Highlight Highlight @Ian Cognito Was heisst hier "...begegnet man ihm am Besten mit noch mehr Unsolidarität..."? Soll man denen denn sagen "Hey als Belohnung für euer Nicht-Einhalten der Regeln dürft ihr weiterhin in den Clubs für die Verbreitung des Virus sorgen?"
      Diese Leute haben sich unsolidarisch verhalten, nun sollen sie zuerst zeigen, dass sie es auch anders können.

      Ich hab ja nur gesagt, dass der Vergleich mit dem Gottesdienst von Hrn. Thiriet nichts taugt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 30.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Sehr geehrter Hr. Thiriet, adressieren Sie ihre berechtigte Forderung bitte an die Verursacher des Problems und nehmen Sie sich die zur Brust, die für dieses Schlamassel verantwortlich sind!

    Die bürgerliche Politik verlangte vom Bundesrat die Öffnung um jeden Preis, weil die Unternehmen und Verbände dies forderten. Alle versprachen, sie seien selber fähig, die erforderlichen Schutzkonzepte umzusetzen.

    Die bürgerliche Mehrheit des Bundesrates setzte diese Forderung der Wirtschaft willig um und nun sollen die SP-Bundesräte dafür schauen, dass die bürgerlichen Versprechen erfüllt werden? Echt?
    • versy 30.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Bürgerlich und SP zu tun. Die Kantone haben ihre Rechte gefordert und haben sie auch wieder bekommen. Nun wollen sie die Verantwortung nicht übernehmen. Bei den Parteien war es wohl einzig die SVP die schon lange die Rechte zurück bei den Kantonen sehen wollte... Aber sie sind ja auch nicht gerade bekannt für die Verantwortungaübernahme nach einem Entscheid....
    • Ana64 30.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Superreicher 30.06.2020 16:47
      Highlight Highlight Die bürgerlichen Parteien haben die Öffnung von Restaurants und Bars usw. gefordert. Selbstverständlich haben sie nicht gefordert, sich daselbst als Gast seiner persönlichen Verantwortung zu entledigen. Aber ich glaube, das hat keine Partei gefordert. Wobei natürlich die persönliche Verantwortung ziemlich begrenzt ist. Richtige Adresse angeben, sich an die übrigen Verhaltensregeln halten und natürlich zu Hause bleiben bei Verdacht auf eine Erkrankung. Aber das ist es dann auch schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 30.06.2020 12:43
    Highlight Highlight "Die Kommentarspalten? Ein Tenor: Die Jungen sind schuld, wenn wir alle sterben!"

    Man kann die Kommentare auch völlig falsch darstellen, es geht ja nicht um Leben und Tod.

    Es geht darum dass viele Kommentierende, aus meiner Sicht zurecht, nicht wegen einer Gruppe weitere Nachteile in Kauf nehmen wollen, wie zB Quarantänen, die ihnen aufgebrummt werden.
    Diese Kommentierenden, mich eingeschlossen, erachten es als wichtig die Freiheit so weit gedeihen zu lassen ohne die Gefahr zu laufen aus Übermut dann plötzlich diese Freiheit wieder eingedämmt zu bekommen.
    • Garp 30.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Auch junge Menschen wollen Freiheit und viele junge Menschen gehen nicht in Clubs, so wie viele alte Menschen nicht zu Stosszeiten ÖV fahren.

      Aber man hat sich so angewöhnt sich immer auf das Negative zu fokussieren und den Sündenbock auf andere zu schieben.
    • FrancoL 30.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Man muss sich auf das fokussieren, was unsere fragile Freiheit gefährdet und das ist vorwiegend das nicht einhalten von einfachen Regeln und was traurig ist, nicht aus Unwissenheit, sondern aus massloser Überschätzung.
  • du_bist_du 30.06.2020 12:42
    Highlight Highlight Ich verstehe diesen Aufruf nicht.
    Die Kantone, die Wirtschaft und ein grosser Teil der Bevölkerung wollten die Öffnungen. War es nicht das Parlament, das darauf drängte, dass der Bundesrat die Macht abgibt? Waren es nicht die Jungen, die den Alten vorwarfen, dass man sie ihretwegen einschränkt?

    Irgendwie wollten alle Rechte und gut dastehen, bezahlen und jetzt die Suppe auslöffeln soll wieder Herr Berset?

    Ich finde nicht alles gut was Herr Berset macht, aber das permanente torpedieren von Massnahem und dann zum Bund heulen gehen... so läuft das nicht.
    • medmi 30.06.2020 14:16
      Highlight Highlight Haben sie die Bevölkerung gefragt ob sie so rasch so weitreichende Öffnungen wollen? Laut umfragen ging es den meisten zu schnell. Mittlerweile gehören wir zu den absoluten Spitzenreitern was Lockerungen angeht, unsere Massnahmen sind deutlich weniger streng als die in Schweden. (siehe Bild)
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  • Cirrum 30.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Ist gut für das Gewissen wenn man jemanden findet, der etwas nicht richtig macht.. man kann mit dem Finger auf andere zeigen und zagg.. fühlt man sich als Heiliger... und das Gute, man muss nicht mal sein eingenes Verhalten hinterfragen..
    So läuft es doch momentan bei allem auf der ganzen Welt... man muss einfach jemanden suchen, der es noch ein wenig beschissener macht und schon steht man mit weisser Weste da...
    • DerHans 30.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Darum dieses Maskengstürm. Wäre es doch so einfach mit einer Maske zu signalisieren, „hey, ich nimm diese Sache voll ernst und bin besser als du“, nur um dann alle anderen Regeln zu ignorieren wie es einem gerade passt. Händewaschen und Abstand halten gibt halt nicht so tolle # und Instaposts wie so eine tolle hippe Maske.
  • Lupe 30.06.2020 12:40
    Highlight Highlight So eine Krise ist "Generalsache", aber nun sieht man definitiv was unsere Regierung taugt. Zum Glück bekommen wir im Krieg einen General, mit der Regierung wäre das ein Desaster. Die Schweiz ein Schiff mit 28 Steuermänner aber kein Kapitän !!!
    • aglio e olio 30.06.2020 13:04
      Highlight Highlight Wer sind die 28 Steuermänner?
  • Gurgelhals 30.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Berset wirkte an der gestrigen PK erstmals ziemlich genervt und das m.E. zu Recht:

    Da drängen die Kantone wochenlang darauf, dass der Bundesrat ihnen die Kompetenzen zurückgibt (was ja zumindest im Bezug auf unterschiedliche Situationen in ländlichen vs. städt. Kantonen auch Sinn macht) ... und wenn's dann soweit, zeigt sich bereits nach einer Woche: Die Kantone eiern wie gewohnt herum, schieben die lautstark geforderte Verantwortung ab und alles schielt beim ersten Hustenanfall wieder auf den Bundesrat. So geht das doch nicht.
    • Ana64 30.06.2020 14:13
      Highlight Highlight Es ist genau so wie du schreibst. Föderalismus ist nicht krisentauglich. Im Krieg oder bei grossen Seuchen oder Naturkatastrophen die obersten vom Volk dazu beauftragte Politiker also Bund sollten ihren Job machen und den Land mit Unterstützung von kompetenten Fachleuten klar und entschieden führen. Diese endlose Diskussionen, Philosophieren und pseudodenken sind nicht mehr erträglich!
    • Hakuna!Matata 30.06.2020 19:16
      Highlight Highlight Moment. Die Kantone dürfen immer noch nichts entscheiden! Maskenpflicht im Öv? Geht nicht. Das BAV drohte schon mit rechtlichen Schritten. Die Kantone haben den Bundesrat und das BAG gewarnt, dass in Clubs und Restaurants Daten unvollständig oder falsch angegeben werden. Die Antwort darauf war: Der Datenschutz ist wichtig. Die Schutzkonzepte des Bundesrates und BAG schieben jede Verantwortung von sich, alles liegt in det Verantwortung der Bürger und Firmen und ist wischiwaschi formuliert. Wie beim "I don't take responsibility" Donald in den USA...
    • Einstürzende_Altbauten * 01.07.2020 08:58
      Highlight Highlight Sehr gut zusammen gefasst. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bivio 30.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Ich finde es witzig von Watson. Man versucht krampfhaft das "Partyvolk" zu schützen. Gestern mit einem ziemlich deplatzierten und sinfreien Artikel bezüglich Frau Rickli und heute mit einem Appell an BR Berset und der Warnung der Verteufelung der Jungen.
    Tatsache ist, dass bis jetzt diese Übertragung nicht in Gottesdiensten sondern in einer Bar und einem Club stattgefunden haben. Die Kantonsärztin im Aargau stellt der Bar in Spreiti ein gutes Zeugnis aus bezüglich Konzept und Listenführung.
    Das Problem sind hier effektiv die Partygänger. Von mir aus kann man die Clubs auch länger schliessen.
  • Ueli der Knecht 30.06.2020 12:37
    Highlight Highlight "Die Kommentarspalten? Ein Tenor: Die Jungen sind schuld, wenn wir alle sterben!"

    Auch der Schrei nach Stasi-Methoden, bzw. nach Sozialüberwachung gemäss chinesischem Vorbild wird auf breiter Front erhoben. Nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel. Das ist töricht.

    Der überlieferte Grundsatz von General Dufour „Il faut sortir de cette lutte non seulement victorieux, mais aussi sans reproche“ (Man muss aus diesem Kampf nicht nur siegreich hervorgehen, sondern auch ohne Tadel) galt als Führungsmaxime an seine unterstellten Kommandanten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Henri_Dufour
  • hockey_guru 30.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Stark geschrieben!👌
  • fabsli 30.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Schön geschrieben Maurice! Wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen.
    • Superreicher 30.06.2020 16:51
      Highlight Highlight Wie immer.
    • Superreicher 30.06.2020 16:51
      Highlight Highlight Oder: Knapp daneben ist auch daneben.

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