Schweiz
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So viel verdienen die Chefs der Krankenkassen – ein Salär wirft Fragen auf

Die Versicherung Helsana zahlt sowohl dem Chef als auch dem Präsidenten die höchsten Löhne. Eine Auswertung der Saläre zeigt grosse Unterschiede, wobei vor allem ein Salär Fragen aufwirft.

Andreas Möckli / ch media



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Die Spitzenverdiener: Daniel Schmutz, Ruedi Bodenman und Andreas Schönenberger. bild: HO/AZ/Hans Schuermann

Die meisten Chefs der grössten Krankenkassen in der Schweiz dürfen sich über eine Lohnerhöhung freuen. Spitzenverdiener ist wie bereits im Vorjahr Helsana-Chef Daniel Schmutz. Er erhielt im vergangenen Jahr rund 820000 Franken, was einem Anstieg von 1 Prozent entspricht. Hinter Schmutz folgt Assura-Chef Ruedi Bodenmann. Die beiden Kassen gehören zusammen mit der CSS zu den drei grössten in der Schweiz.

So viel verdienen die Chefs der Krankenkassen

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Helsana schwingt jedoch nicht nur bei den Cheflöhnen oben aus. Auch bei den Vergütungen der Verwaltungsratspräsidenten zahlt die Krankenkasse am meisten. Helsana-Präsident Thomas Szucs erhielt im vergangenen Jahr rund 286000 Franken. Das sind über 100000 Franken mehr als der Durchschnitt der grössten zwölf Krankenversicherer.

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Helsana-Präsident Thomas Szucs. bild: pressedienst

Einen grossen Sprung machte Szucs im Jahr 2017, als seine Vergütung um 107000 Franken nach oben schoss. Seine Entschädigung sei «unter Berücksichtigung marktrelevanter Daten» überprüft und «neu geregelt» worden, wie es damals im Geschäftsbericht der Helsana hiess. Die Vergütung berücksichtige den gesetzlich und regulatorisch bedingt gestiegenen Aufwand. Zudem stiegen Szucs Bezüge, weil er zwischenzeitlich das Präsidium des Kassenverbands Curafutura übernahm.

Ein Pensum von 30 Prozent fürs Präsidium

Jedoch blieb Szucs' Vergütung auch ohne das Kurzzeitamt bei Curafutura hoch. In seinem Honorar seien auch seine Arbeit in den Verwaltungsratsausschüssen von Helsana und in Verbänden wie etwa dem Schweizerischen Versicherungsverband oder Curafutura enthalten, sagt eine Sprecherin. Sein Engagement als Präsident werde fix vergütet, die Arbeit in den Verbänden richte sich nach dem Aufwand. Ein konkretes Pensum für das Helsana-Präsidium sei vertraglich nicht festgelegt.

Andere Krankenkassen geben das Pensum ihres Präsidenten bei 30 Prozent an, so etwa die Luzerner CSS oder die Berner KPT. Die Visana sagt, ihr Präsident Lorenz Hess setze rund 40 Prozent für sein Amt ein. Der Berner BDP-Nationalrat erhielt vergangenes Jahr rund 142000 Franken.

Auch Groupe Mutuel und Concordia zahlen viel

Neben der Helsana zahlen auch die Concordia und die Groupe Mutuel ihren Präsidenten über 200000 Franken. Concordia begründet die hohe Vergütung mit zusätzlichen Mandaten von Firmen, die der Versicherung gehören. Dazu zählt etwa die Firma Monvia, die neun Gesundheitszentren betreibt, oder das Hotel Cascada in Luzern. Zudem verzichte der Verwaltungsrat auf externe Berater, etwa wenn es um die Erarbeitung der neuen Strategie gehe, sagt eine Sprecherin.

Bei der Groupe Mutuel ist das Honorar der Präsidentin zwar mit 220000 Franken nach oben begrenzt, wurde jedoch sowohl 2018 als 2019 jeweils ausgeschöpft. Der Präsidentin stehe eine branchenübliche Vergütung zu, sagt ein Sprecher. Fakt ist jedoch, dass die Vergütung gut 20 Prozent über dem Schnitt der grössten Kassen liegt. Das Unternehmen sei nicht nur eine Krankenkasse, entgegnet ein Sprecher. Die Firma biete etwa auch Lebens- oder Unternehmensversicherungen an. Die gilt jedoch zumindest in Teilen auch für andere Krankenkassen. Das Pensum der Präsidentin variiere je nach Geschäftsphase oder Ereignissen wie etwa der Corona-Krise. Es sei daher schwierig ein Pensum anzugeben.

Neuer Sanitas-Chef in der Spitzengruppe

Auffallend bei der Groupe Mutuel ist die relativ geringe Differenz der Vergütung der Präsidentin und des Generaldirektors. Letzterer erhält «nur» 250000 Franken mehr als die Präsidentin. Die Rollen würden sich zwar stark unterscheiden, beide trügen aber jeweils «höchste Verantwortung» für das Unternehmen, sagt ein Sprecher.

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Sanitas-Chef Andreas Schönenberger. bild: Hans Schuermann

Unter den Krankenkassen-Chefs schafft es Andreas Schönenberger von Sanitas auf Anhieb auf Platz 3. Der ehemalige Chef von Google Schweiz erhielt im vergangenen Jahr knapp 731000 Franken. Pikant: Er verdient mehr als CSS-Chefin Philomena Colatrella, obwohl die CSS mehr als doppelt so viel Kunden in der Grundversicherung zählt als Sanitas.

Colatrella wiederum verdiente 9 Prozent weniger. Dies erstaunt auf den ersten Blick, konnte die CSS den Gewinn im letzten Jahr um 26 Prozent steigern. Die Finanzergebnisse seien dabei nur ein Teil eines breit gefächerten Zielkatalogs, sagt eine Sprecherin. So sei etwa die Zahl der Versicherten in der Grundversicherung leicht gesunken. Die Entschädigungen für die Vermittler seien nochmals gestiegen, weshalb sich die CSS entschieden habe, bei den Provisionen Mass zu halten. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ben harper 28.05.2020 15:12
    Highlight Highlight Das ist etwa im Bereich des Lohnes, welcher die SUVA ihrem CEO zahlt (zahlen muss) und weniger, als der SBB CEO erhält (Quelle NZZ 2019, Zahlen von 2018).

    Also relativ viel Lärm um relativ wenig...

    Eine Einheitskasse würde nichts daran ändern, dass es wohl auch dort eine gut bezahlte Führungsriege gäbe.
    Ein Nachteil wäre die fehlende Konkurrenz und damit die fehlende Möglichkeit, die Kasse zu wechseln (Menschen wechseln die nicht nur wegen der Prämien...)
  • Schneider Alex 28.05.2020 05:51
    Highlight Highlight Kantonale Einheitskasse bei der Grundversicherung
    Mit einer kantonalen Einheitskasse bei der Grundversicherung, bei der die Leistungen sowieso einheitlich und vorgeschrieben sind, könnte dieser kostspielige Blödsinn des ständigen Kassenwechsels zu billigeren Kassen verhindert werden. Die Kassen-Lobbyisten und die Krankenkassen-Manager haben uns das eingebrockt.
  • homo sapiens melior 27.05.2020 22:30
    Highlight Highlight Nochmal eine Initiative für eine Einheitskasse starten? Damals hatten die Leute noch Hoffnung man würde die Prämien in den Griff bekommen. Diese Hoffnungen sind verschwunden. Daher stünden die Chancen diesmal viel besser.
    Nur wer macht das?
  • kettcar #lina4weindoch 27.05.2020 21:44
    Highlight Highlight Kompliment an die CSS, über Jahre hinweg war sie mit Chef George Portmann an der Spitze der Rangliste. Jetzt haben sie was dagegen unternommen und eine Frau eingestellt. Spart gleich mal so 12% im Schnitt.
  • Jaichwill1968 27.05.2020 18:03
    Highlight Highlight Wir bezahlen diese Saläre mit unseren Prämien. Ich war und wäre immer noch dafür, dass das KVG durch eine staatliche Einheitskasse geregelt würde. Die Krankenkassen selbst jammern darüber, die Grundversicherung (KVG) anbieten zu müssen. Wäre es nicht auch im Interesse der Krankenversicherer das lukrativere Geschäft der Zusatzversicherungen (VVG) anbieten zu müssen? Ich glaube ja. Darum schlage ich nochmal vor über eine staatliche Einheitskasse für das KVG nachzudenken.
  • Mandarinchen 27.05.2020 15:41
    Highlight Highlight Die verdienen nicht, die bekommen.
    • Dark Monty 28.05.2020 19:18
      Highlight Highlight Sie nehmen es sich einfach.
  • Baccaralette 27.05.2020 14:28
    Highlight Highlight Was genau für eine Verantwortung tragen die Chefs eigentlich? Natürlich, sie setzen sich immer und immer wieder für eine Gewinnmaximierung ein, vergessen aber, dass dieser Gewinn aus den immer steigenden KK-Prämien genriert wird. Wenns nicht so läuft, wie es sich der Chef vorstellt, erhöht man einfach mal ein wenig die Prämien, passt scho'!!
    • Töfflifahrer 27.05.2020 16:11
      Highlight Highlight Die Verantwortung die Gewinne auch richtig unter seinesgleichen zu Verteilen und die Verluste zu sozialisieren.
  • Fe2018 27.05.2020 14:00
    Highlight Highlight Watsen Artikel vom 20.13.18 Krankenkasse geben *1.7 Milliarden für ihre Verwaltung davon 10 Millionen für Werbung. Betrag vermutlich 2020 gestiegen. Dies zahlen wir mit unseren Prämien.
  • andy y 27.05.2020 13:31
    Highlight Highlight Wer glaubt das dies das Übel für jährlich steigende Prämien ist, der sollte sich einmal damit auseinandersetzen wie viele unserer Politiker in der Gesundheitsindustrie verknüpft sind und Profitieren. In meinen Augen gibt es nur einen Weg die Prämien in den Griff zu bekommen. Jegliches Mandat der Politiker in der Gsi sollte unterbunden werden, auch die Aussicht darauf, nach der Amtszeit, dürfte kein Thema sein. Sofortige Sperrung der Lobbys für den Zugang ins Bundeshaus. Das ist in meinen Augen der einzige Weg um die Misere in den Griff zu bekommen. Die Politik hat so kein Interesse daran.
    • Silent_Revolution 28.05.2020 13:48
      Highlight Highlight Lustig wie jedem klar ist, wie korrupt unser System ist und für wen die Politik im Gesundheitssystem wirklich arbeitet. Nämlich nicht für den Kranken, den Risikopatienten oder für Solidarität.

      Sondern für knallharte Interessen der grössten Profiteure dieser Branche. Und danach vertraut man der Politik trotzdem blind, wenn es um eine angebliche Krise im Gesundheitssystem geht.

      Wen haben wir denn jetzt wirklich gerettet? Risikopatienten, die Triage verhindert oder einfach nur die Löhne der Teppichetage von Pharma, KK und Ärzteverbänden?!

      Ja letzteres, zu Ungunsten von allen Kranken.
    • Dark Monty 28.05.2020 19:20
      Highlight Highlight Auch deren Ehepartner, Töchter und Söhne dürften kein Mandat haben.
  • Hans007 27.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Das sind alles dem Prämienzahler abgepresste Gelder, also eigentliche Steuergelder. Ermöglicht haben dies die von uns gewählten Politiker, die leider in ihrer Mehrheit für ein kleines Kickback käuflich sind und für Geld alles tun. Dazu gibt es beliebig viele Beispiele. Es ist wirklich erstaunlich, dass unser politisches System, bei dem sich viele Parlamentarier schamlos den eigenen Sack füllen, überhaupt funktioniert.
    • Neruda 27.05.2020 14:14
      Highlight Highlight Wir haben es selber ermöglicht, indem wir immer wieder Gesundheitsindustrielobbyisten, die sich als Politiker ausgeben, wiederwählen und in Abstimmung gegen unsere eigenen Interessen stimmen. Solange der Wähler zu dumm ist und sich ohne Gegenwehr manipulieren lässt, wird sich nichts ändern.
    • andy y 27.05.2020 14:47
      Highlight Highlight Eigentlich ist es nix anderes als Korruption. Die Schweiz hat dieses Wort durch "Lobbyismus" ersetzt, klingt viel angenehmer und legitim
  • Walser 27.05.2020 13:12
    Highlight Highlight Es ist für den Prämienzahler irrelevant was diese Leute verdienen. Hat höchstens Symbolcharakter. Unser Gesundheitssystem ist ein riesiger Betrugsfall. Der Bürger wird immer zu viel blechen. Die Direktorin der CSS machte vor 2 Jahren öffentlich, dass ihre Versicherung in einem einzigen Jahr mittels Versicherungsdetektiven Rechnungen von Aerzten Apotheken, Spitälern, Therapeuten etc. in der Höhe von Fr. 700 Mio. !!! zurückweisen konnten. Noch Fragen?
  • FRILIE 27.05.2020 12:49
    Highlight Highlight Das ist eine Frechheit und bei den Menschen in der Schweiz steigt und steigt die Prämie... nicht einmal unsere BR verdienen so viel. Das System muss vergünstigt und Vereinfacht werden. Falls Sie nicht wissen wie, ja da gibt es schon solche die es Wissen.
  • David2000 27.05.2020 12:49
    Highlight Highlight Diese Herren schlachten allesamt mein Sparschwein.
  • Quo Vadis 27.05.2020 12:32
    Highlight Highlight Nicht schlecht! Und das für einen Risk-Free-Job! Wenn's läuft ist's gut, wenn nicht gibts halt eine Prämienerhöhung.
  • IMaki 27.05.2020 11:40
    Highlight Highlight Früher galt Gier als Todsünde, heute ist bloss noch eine Krankheit, die von der Krankenkasse übernommen wird.
  • Payaso 27.05.2020 11:01
    Highlight Highlight Wäre man damals bei der Abstimmung zur Einheitskasse dem gesunden Menschenverstand und nicht der Gier bürgerlicher Lobbyvertreter aus der Schwatzbude gefolgt, hätten wir heute dieses Problem erst gar nicht.
    Danke Ruth Humbel und Konsorten.
    Aber die Chefärzte, CEO's von Krankenkassen und Pharmakonzernen mit ihren exorbitanten Salären werden es ihr hoffentlich auch finanziell verdanken.
    Leider werden solche Politiker im Kanton Aargau nicht abgewählt, sondern im Gegenteil noch befördert.
    Wir erinnern uns:
    Benutzer Bild
  • Gubbe 27.05.2020 10:55
    Highlight Highlight Ist die Visana nicht mehr relevant?
  • Anegada 27.05.2020 10:41
    Highlight Highlight Hey, !wow!, eine Frau unter zehn Scheffs ...
    • w'ever 27.05.2020 11:05
      Highlight Highlight da muss dringend eine quote her
    • H. Fröhlich 27.05.2020 11:48
      Highlight Highlight Die ehmalige Chefin der Post hätte bestimmt noch Kapazitäten frei für so ein sehr gut bezahlten KK-Posten.....
  • murrayB 27.05.2020 10:41
    Highlight Highlight Übrigens: Diejenigen die eine Einheitskasse fordern aufgrund der Lohnhöhe der CEO's:

    Vor 20 Jahren gab es noch 4 mal mehr Krankenkassen - da verdiente zwar niemand so viel wie heute, aber die Summe aller Krankenkassenchefs der damaligen Zeit ist in etwa dasselbe der heutigen...

    Die Verantwortung hat mit der politisch gewünschten Konzentrationsprozess auch zugenommen...
    • Imfall 27.05.2020 12:32
      Highlight Highlight vor 20 Jahren war vor ca 20 Jahren
    • ninolino 27.05.2020 12:43
      Highlight Highlight Welche Verantwortung?
    • banda69 27.05.2020 13:41
      Highlight Highlight @murray

      Welche Verantwortung...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 27.05.2020 10:35
    Highlight Highlight Alle die hier nach Einheitskasse schreien - Die Kosteneinsparungen werden wieder kompensiert durch neue Doppelspurigkeiten, wenn das KVG vom VVG und UVG getrennt wird...

    Eine Einheitskasse wird zu einem gemütlichen Beamtenapparat analog der SUVA...
    • regen 27.05.2020 12:33
      Highlight Highlight mein bruder arbeitete jahrzehnte bei der suva. "gemütlicher beamtenapparat"? keine spur....
      woher haben sie dieses inhaltsfreie und unqualifizierte narrativ? fakten bitte!
    • Neruda 27.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Ich habe noch selten Leute über die SUVA fluchen gehört und das, obwohl diese eine Einheitskasse ist.
    • murrayB 27.05.2020 16:46
      Highlight Highlight @regen
      Gegen die Löhne der SUVA kann keine Krankenkasse mithalten - und das bei gleichem Anforderungsprofil... (und nein ich spreche nicht von Krankenpflege gemäss KVG sondern von Unfallversicherung)

      Und nein, geleistet wird leider weniger als bei einer Krankenkasse...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Payaso 27.05.2020 10:31
    Highlight Highlight Wäre man damals bei der Abstimmung zur Einheitskrankenkasse dem gesunden Menschenverstand und nicht der Gier bürgerlicher Lobbyvertreter aus der Schwatzbude gefolgt, hätten wir heute dieses Problem erst gar nicht.
    Danke Ruth Humbel und Konsorten.
    Aber die Chefärzte, CEO's von Krankenkassen und Pharmakonzernen mit ihren exorbitanten Salären werden es ihr hoffentlich auch finanziell verdanken.
    Leider werden solche Politiker im Kanton Aargau nicht abgewählt, sondern im Gegenteil noch befördert.
    Benutzer Bild
    • Jimmy :D 27.05.2020 15:38
      Highlight Highlight
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      Da äussert sich Ruth Humbel zu ihrem Umgang mit Krankenkassen…
    • Nonchalant 27.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Jede Medaille hat zwei Seiten. Mit dem Einheitstelekommunikationsanbieter bspw. gibts auch Ärger und schlampige Arbeit, weils ein bisschen zu bequem ist, ohne echte Konkurrenz zu arbeiten.
    • Saerd neute 28.05.2020 09:23
      Highlight Highlight Eine Einheitskasse ist eine totale Schnapsidee.
      Wenn jemand meint damit die Prämien in den Griff zu bekommen ist er ziemlich naiv.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 10:11
    Highlight Highlight Warum gibt es keine Frau als Chef einer Krankenkasse?
    • Neruda 27.05.2020 10:22
      Highlight Highlight Zuwenige Kumpanen an den richtigen Stellen.
    • Hansdamp_f 27.05.2020 10:28
      Highlight Highlight Die CSS hat eine Frau als Chefin
    • murrayB 27.05.2020 10:36
      Highlight Highlight Fake-News: Schauen Sie mal bei der CSS nach wer dort der CEO ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 27.05.2020 09:34
    Highlight Highlight Unter dem Deckmantel einer "allgemeinen Krankenkassenfplicht" kann man nicht behaupten, dass man sich solch' einen Gehalt "verdient" hat.

    Man hatte einfach die richtigen Kontakte.
  • Dark Monty 27.05.2020 09:29
    Highlight Highlight Was die Krankenkassen seit Jahren abziehen ist Diebstahl am Volk. Der Bundesrat trägt genauso eine Schuld. Da wird etwas obligatorisch gemacht und dann über 30 Jahre lang das Volk geschröpft, kein Ende in Sicht. Die Krankenkasse und die frechen Mieten sind die Hauptgründe, dass ich die Schweiz in den nächsten 5 Jahren für immer verlassen werde.
    • Pümpernüssler 27.05.2020 10:13
      Highlight Highlight 👋
    • Somnambulator 27.05.2020 10:19
      Highlight Highlight Wir tragen alle Schuld daran, wir haben vor nicht mal 10 Jahren die Einheitskasse abgelehnt...
    • Hansdamp_f 27.05.2020 10:28
      Highlight Highlight OK. Schade. Tschüss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaspar scheidegger 27.05.2020 09:29
    Highlight Highlight Von solchen exorbitanten löhnen auf kosten der krankenvresicherten kann ich als kinderpsychiater nur träumen. Wobei ich mich dabei sehr gierig und unapettitlich fühlen würde.


    Einheitskasse....
  • Wat Sohn 27.05.2020 09:26
    Highlight Highlight Hey, wir sind selber Schuld, haben wir doch die Einheitskasse vor nicht allzu langer Zeit mit über 60% abgelehnt! 🤦🏽‍♂️
    • soulpower 27.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Wat Sohn: Ja, das ist schade. Vielleicht hätte eine Reduktion auf 3 Kassen mehr Zustimmung. Ich denke viele hatten Angst dass wenn sie mit der Einheitskasse ein Problem haben, dann zu nichts anderem mehr wechseln können. Ich glaube die Bevölkerung möchte da schon noch eine, wenn auch stark verkleinerte, Auswahlmöglichkeit haben. War sicher mit ein Grund warum die Einhaitskasse kaum mehrheitsfähig ist. Oder die Schmerzgrenze ist noch nicht erreicht..
    • H. Fröhlich 27.05.2020 11:46
      Highlight Highlight Dies leider auch darum, weil die Krankenkassen eine aufwendige und teure Kampagne dagegen gefahren haben. So wie: "keine freie Arztwahl" "Staatsmedizin wie in der DDR" usw.
      Das Stimmvolk hat's wieder mal geglaubt und muss jetzt halt dafür bezahlen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 09:11
    Highlight Highlight Diese Löhne sind vollkommen in Ordnung, schliesslich tragen diese Chefs eine grosse Verantwortung. Jederzeit könnten Versicherte zur Konkurrenz wechseln. In der Summe sind immer alle versichert, das ist so wie mit dem Essen: Ein Mensch muss nunmal essen, ob er im Coop einkauft oder Migros, spielt weniger eine Rolle.

    Zudem verdient ein Roger Federe mit Tennis und Werbung locker das zehnfache von allen Krankenkassen-Chefs zusammen und da schreit auch niemand, dass man über die Billag RF mitfinanziert, usw.

    Eine andere Frage ist, wozu brauchen die so viel Geld?
    • el fuego 27.05.2020 11:17
      Highlight Highlight Genau und als Sie Empathie verteilt haben waren Sie vermutlich gerade am Geld zählen! Es gibt immer mehr Leute, welche diese horrenden Prämien kaum mehr Zahlen können und zu viele die keine 4000 Franken im Monat verdienen. Die Vergleiche hinken gewaltig!
  • Lester 27.05.2020 09:05
    Highlight Highlight Liebes watson-Team

    Danke vielmals für die Auflistung. Spannend wäre aber auch noch zu sehen, welche Kassen die tiefsten Chef-Löhne bezahlen. Einfach so zur Berücksichtigung, wenn man im Oktober wieder die KK wechseln kann...

    Danke!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 10:10
      Highlight Highlight Noch interessanter wäre die Gegenüberstellung der Cheffähigkeitsrate mit dem Salär.

      Wenn also der zweitschlechteste Chef das dritthöchste Salär einheimst, dann muss das ein echt gerissener Typ sein.
    • Hansdamp_f 27.05.2020 10:30
      Highlight Highlight Das ist ein Text von Andreas Möckli und der Text ist bloss übernommen. Du müsstest als CH Media anschreiben.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 11:17
      Highlight Highlight @Hansdampf. An wen ist dein Kommentar gerichtet? Ich habe gar nichts übernommen, und einen Möckli kenne ich auch nicht.
  • chnobli1896 27.05.2020 08:48
    Highlight Highlight Löhne auf ein normales Niveau (250k CHF) runter, Lohnerhöhungen gibt es nur noch wenn die Prämien sinken, Lohnkürzungen gibt es wenn die administrativen Kosten erhöht werden.
  • I don't know what you heard about me 27.05.2020 08:45
    Highlight Highlight Die Einheitskasse ist schon lange überfällig.
  • Blitzesammler 27.05.2020 08:29
    Highlight Highlight Das Reizwort, welches mich jedes mal mega wütend macht und niemand etwas dagegen machen kann (oder will) ist:
    !!!!BRANCHENÜBLICHE VERGÜTUNG!!!!
    Diese Aussage zeigt klar, dass dieses Geld überhaupt nichts mit einer Leistung oder einer Fähigkeit zu tun hat, sondern NUR mit der jeweiligen BRANCHE!!! Alles die gleichen Lumpensäcke.
  • Rethinking 27.05.2020 08:22
    Highlight Highlight Darf man somit auch davon ausgehen, dass Helsana allen ihren Angestellten sehr gute Löhne über dem Branchenschnitt bezahlt?
    • Hansdamp_f 27.05.2020 10:31
      Highlight Highlight Ja, kann man.
  • Fairness 27.05.2020 08:20
    Highlight Highlight Dass die Politik die millionenteuren Maklergebühren und Werbung nicht unterbindet ist eh unverständlich.
  • Fairness 27.05.2020 08:18
    Highlight Highlight Das sind keine Spitzenverdiener sondern „Spitzenerhalter“. Verdienen tut solche Beträge höchstens ein Ausnahmespitzensportler. Alle anderen sind ersetzbar. Einzige Lösung ist eine Einheitskasse für die Grundversicherung. Dann fallen die VR, Stiftungsräte, Geschäftsleitungshonorare, Büropaläste, Revisionskosten usw. nicht zig-fach an. Und auch das System kann Mehrfachbelastungen feststellen, da diese ja unter den Krankenkassen kaum kompatibel sind.
    • mrgoku 27.05.2020 08:36
      Highlight Highlight 63 likes zu 3 hates

      kommt es aber zu einer Abstimmung wir vor einigen Jahren gibt es eher 63 hates gegen 3 likes...

      schon noch spannend. Im Netz sagen alle immer ja ja ja ja...wenn ss dann um die Wurst geht keine Cojones mehr. Ein Schweizer Mythos
    • Panic4Clicks 27.05.2020 08:37
      Highlight Highlight Die Idee ist gut, scheitert leider an der Beamtenblase die dann entsteht. Jeglicher Wettbewerb wird ausgehebelt und die Schose noch teurer.

      Natürlich sind die Löhne stossend, aber eine Einheitskasse würde das System verteuern.
    • Platonismo 27.05.2020 09:01
      Highlight Highlight Selektionseffekt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Strangers 27.05.2020 08:17
    Highlight Highlight Nichts neues, leider.. 116 Jahre KK Prämie muss ich bezahlen um einmal das Jahresgehalt von Hr. R. Dahinden zu "entlöhnen". Wie lange braucht es wohl noch bis der hinterletzte bemerkt, dass es eine einheits KK braucht.
  • Fe2018 27.05.2020 08:13
    Highlight Highlight Klar Verantwortung, kann das Wort im Zusammenhang mit dieser Gilde nicht mehr hören. Wenn sie was vermasseln gehen sie mit einer grosszügigen Abfindung.
    • regen 27.05.2020 21:08
      Highlight Highlight .....und kriegen flugs einen noch lukrativeren job. die gildenmembers sind vernetzt, kennen sich ja und helfen einander.....
      haben sie noch vergessen zu erwähnen.
  • who cares? 27.05.2020 08:08
    Highlight Highlight Einheitskasse jetzt!
  • Danywhere 27.05.2020 08:00
    Highlight Highlight Diese Löhne und Bezüge sind ein weiteres stichhaltiges Argument für eine staatliche Grundversicherung.

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