Schweiz
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Parked planes of the airline Swiss at the airport in Zurich, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger part of the Swiss airplanes are not in use due to the outbreak of the coronavirus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der grösste Teil der Swiss-Flotte steht unbenutzt auf den Flughäfen. Bild: KEYSTONE

Kein Klimaziel, kein Referendum: Die grüne Ohnmacht beim Swiss-Kredit

Das Parlament will die Soforthilfe für die Luftfahrt nicht mit dem Klimaschutz verknüpfen. Auch die Frage, warum eine vermeintlich hoch profitable Airline wie die Swiss so dringend Geld braucht, interessierte niemanden.



Das Parlament absolviert in dieser Woche ein veritables Stressprogramm. Es muss an der Sondersession in der BernExpo das umfangreiche Corona-Nothilfepaket des Bundes absegnen und will es durch eigene Akzente ergänzen, etwa bei Kitas und Dividenden. Die Sitzungstage sind sehr lang, da ist man bei gewissen Geschäften froh, sie rasch über die Bühne bringen zu können.

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Das betrifft etwa die Hilfskredite von 1,875 Milliarden Franken für die Luftfahrtbranche. Sie wurden von den bürgerlichen Mehrheiten im National- und Ständerat durchgewinkt. Einzige Bedingung ist, dass das Geld in der Schweiz bleiben soll. Das gilt bei flugnahen Betrieben wie SR Technics und Gategroup als heikel. Sie gehören asiatischen Investoren, die teilweise hoch verschuldet sind.

Regula Rytz, GP-BE, links, und Gerhard Andrey, GP-FR, diskutieren am ersten Tag der ausserordentlichen Session der Eidgenoessischen Raete zur Corona-Krise, am Montag, 4. Mai 2020 im Nationalrat in einer Ausstellungshalle der Bernexpo in Bern. Damit das Parlament die vom Bundesrat verordneten Verhaltens- und Hygieneregeln zur Bekaempfung der Covid-19 Coronavirus Pandemie einhalten kann, findet die ausserordentlichen Session in der Bernexpo und nicht im Bundeshaus statt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Grünen-Präsidentin Regula Rytz spricht an der Corona-Session mit Parteikollege Gerhard Andrey. Bild: KEYSTONE

Für sie sind 600 Millionen Franken vorgesehen. Der Löwenanteil von 1,275 Milliarden Franken geht an die Airlines Swiss und Edelweiss. Steuergeld fliesst vorläufig keines. Es handelt sich um eine Garantie des Bundes für Bankkredite, die nur bei einem Ausfall fällig wird. Dennoch versuchten Linke und Grüne im Parlament, sie mit zusätzlichen Umweltauflagen zu verknüpfen.

Bei den Bürgerlichen blitzten sie ab. Eingefügt wurde einzig die Vorgabe, dass in der künftigen Zusammenarbeit mit den Flugverkehrsunternehmen die Klimaziele des Bundesrats «kontrolliert und weiterentwickelt werden». Darüber ärgert sich Jürg Grossen, der Präsident der Grünliberalen: «Es gibt keine Klimaziele des Bundesrats in der Luftfahrt.» Die Formulierung sei ein «Etikettenschwindel», sagte der Berner Nationalrat im Gespräch.

Grünen-Präsidentin Regula Rytz verwendete den Ausdruck «Feigenblatt». Sie verwies darauf, dass der Flugverkehr selbst im Pariser Klimaschutzabkommen ausgeklammert sei. Der Beschluss des Parlaments sei auf dieser Grundlage «absolut unseriös»: «Ueli Maurer hat im Parlament zugegeben, dass der Bundesrat noch gar keine Klimaziele für die Luftfahrt hat. Man führt die umweltbewussten Menschen an der Nase herum.»

Das Parlament hat der gesetzlichen Grundlage zugestimmt, um auch flugnahe Betriebe wie beispielsweise Swissport in der Corona-Notlage unterstützen zu können. (Archivbild)

Die Unterstützung flugnaher Betriebe wie Swissport könnte mit dem Referendum bekämpft werden. Bild: KEYSTONE

Die Grünen und die Klimastreikbewegung hatten angekündigt, ein Referendum gegen den Verpflichtungskredit zu prüfen. Doch diese Waffe ist mit Platzpatronen geladen. Gegen die Kreditgarantie für Swiss und Edelweiss ist ein Referendum nicht möglich, weil sie als «einfacher Bundesbeschluss» verabschiedet wurde. Ein solcher untersteht nicht dem Referendum.

Hoffen auf das CO2-Gesetz

Das gilt nicht für die Wartungs- oder Cateringfirmen. Für deren finanzielle Unterstützung braucht es eine Änderung des Luftfahrtgesetzes, und diese kann vors Stimmvolk gebracht werden. Eine solche Abstimmung aber wäre vor allem Symbolpolitik, die am Ende sogar kontraproduktiv wirken könnte. Entsprechend gering ist die Motivation, in diesem Fall ein Referendum zu riskieren.

Viel mehr als die Faust im Sack können die ökologischen Kräfte derzeit nicht machen. Regula Rytz hofft auf die Beratungen über das CO2-Gesetz in der Sommersession im Nationalrat: «Die nationalen Wahlen von letztem Herbst waren eine Klimawahl. Wenn das Parlament den Klimaschutz nun fallen lässt, dann muss das Zeichen bei den nächsten Wahlen noch deutlicher sein.»

Warum hat die Swiss kein Geld?

So gut wie kein Thema in der aktuellen Session war die Frage, warum eine vermeintlich über Jahre hinweg hoch profitable Airline wie die Swiss so schnell auf staatliche Hilfe angewiesen ist. Allein in den letzten beiden Jahren verbuchte sie Gewinne von insgesamt 1,2 Milliarden Franken, was ziemlich genau der Summe entspricht, die das Parlament nun verabschiedet hat.

epa07435995 CEO Thomas Kluehr speaks at the Annual Media Conference of Swiss International Air Lines (SWISS), in Kloten, Zurich, 14 March 2019. SWISS is to introduce a new Premium Economy Class on its long-haul aircraft fleet from spring 2021, to further strengthen its position as a premium air carrier.  EPA/ENNIO LEANZA

Am 19. März verkündete CEO Thomas Klühr einen Gewinn von 578 Millionen Franken für 2019. Vier Tage zuvor hatte er den Bundesrat um Geld gebeten. Bild: EPA/KEYSTONE

Zumindest einzelne Politiker wundern sich. «Die Swiss erhält 25 Prozent ihres Jahresumsatzes als Liquidität. Bei den KMU sind es maximal 10 Prozent», sagte GLP-Präsident Jürg Grossen mit Verweise auf die Corona-Notkredite. Und der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker bezeichnete es im «Tages-Anzeiger» als «seltsam», dass die Swiss kein Geld mehr haben soll.

«Robust und gesund»

Als SVP-Mitglied aus dem Standortkanton des wichtigsten nationalen Flughafens ist Stocker kein Feind der Luftfahrt. Tatsächlich aber hatte Swiss-CEO Thomas Klühr bereits am 15. März, einen Tag vor der Verhängung der «ausserordentlichen Lage», im «Sonntagsblick» für staatliche Hilfe geweibelt: «Ich zähle darauf, dass der Bundesrat weiss, was die Schweiz an ihrer Airline hat.»

Eine Sprecherin schrieb auf Anfrage von watson, die Swiss sei ein «robustes und gesundes Schweizer Grossunternehmen» mit einem entsprechenden finanziellen Polster. Bei einer anhaltenden Krise könne es dennoch zu einem temporären Liquiditätsengpass kommen. «In diesem Fall ist es wichtig, dass schnell Liquidität zur Verfügung gestellt wird, die nach der Krise zurückbezahlt werden kann.»

Steuertrick der Lufthansa?

Dennoch stellt sich die Frage, wieso die von den Schweizer Medien jahrelang als «Ertragsperle» der Lufthansa-Gruppe gefeierte Fluggesellschaft diese flüssigen Mittel nicht aus eigener Kraft aufbringen kann, selbst wenn man teure Flugzeugkäufe wie die Boeing 777 als Kostenfaktor einbezieht. Politiker vermuten, das Geld sei an die Muttergesellschaft Lufthansa abgeflossen.

Es gibt jedoch eine andere Vermutung. So behauptet das Portal Infosperber, dass «die Lufthansa einen Teil der Konzerngewinne in die Schweiz verschiebt, um von den tieferen Steuern in der Schweiz zu profitieren». Die Swiss beziehe zahlreiche Dienstleistungen von der Lufthansa. Einige würden nur symbolisch in Rechnung gestellt und etliche andere unter den tatsächlichen Kosten.

Geschäfte über Steueroasen

«Diese Methode wenden Konzerne zur Steueroptimierung auf der ganzen Welt an», schreibt der Infosperber unter Berufung auf Insider. Erhärtet wird dieser Verdacht durch eine Recherche der «Süddeutschen Zeitung», wonach deutsche Konzerne ihre Geschäfte teilweise über Steueroasen abwickeln, darunter auch die Lufthansa. Zu den beliebtesten Ländern gehöre die Schweiz.

Basieren die glänzenden Gewinnzahlen der Swiss also teilweise auf Steuertricks? Die Swiss verwies gegenüber watson auf die Medienstelle der Lufthansa Group in Frankfurt, versehen mit dem neckischen Zusatz «die Antwort wäre für uns übrigens auch sehr spannend». Die Politik und die meisten Medien in der Schweiz hingegen scheinen sich dafür nicht zu interessieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 07.05.2020 10:07
    Highlight Highlight "[...], warum eine vermeintlich über Jahre hinweg hoch profitable Airline wie die Swiss so schnell auf staatliche Hilfe angewiesen ist. "

    Die Antwort ist ganz einfach: Die hohen Festkosten, die eine Fluggesellschaft hat. Die Flugzeuge müssen auch am Boden gewartet werden, sonst sind sie defekt. Zwei Jahre ohne Wartung ist ein Totalschaden. Das Personal muss weiter seine Trainings erhalten, um die Lizenzen nicht zu verlieren. Gewisse Bauteile an Flugzeugen müssen ersetzt werden, obschon nicht geflogen wird, uvm. Das ist nicht vergleichbar mit einem normalen Unternehmen...
    • K1aerer 07.05.2020 10:40
      Highlight Highlight Das verstehen die Grünen doch nicht. Die Arbeitslosen wären für sie sogar ein Gewinn. Hoffen sicher noch, dass die Arbeitslosen eher linke Parteien wählen.
  • Kaspar Floigen 07.05.2020 09:12
    Highlight Highlight "Pick your battles" - Kümmert euch lieber um eine allgemeine Abgabe auf fossile Brennstoffe als euch um die Luftfahrtbranche an sich zu kümmern. Das braucht nur unnötig viel Aufwand, ist aufgrund der internationalen Verknüpfung dieser Branche fast aussichtslos und ist zu allem noch überproportional unpopulär, weil der Wähler das direkt und nachvollziehbar zu spüren bekommt.
  • Baccaralette 07.05.2020 08:17
    Highlight Highlight Was haben wir eigentlich davon? Ich meine, es sind beides (Swiss und Edelweiss) deutsche Gesellschaften, die wir mit Schweizer Steuergelder unterstützen. Und was kriegen wir dafür zurück?
    Was bezahlt die deutsche Regierung an die beiden Gesellschaften?
    Oder hängen wir einfach dran, weil Swiss und Edelweiss auch nach dem Verkauf an Lufthansa weltweit als Schweizer Flieger gelten?
    Fragen über Fragen. Klärt mich auf.
    • 7immi 07.05.2020 10:22
      Highlight Highlight @baccaralette
      Wieviele KMUs sind denn so in ausländischen Händen? Dennoch bezahlen sie in der Schweiz Steuern und beschäftigen Leute in der Schweiz. So auch die hiesigen Fluggesellschaften.
    • Baccaralette 07.05.2020 10:33
      Highlight Highlight Ah und die KMUs bekommen auch Millionen aus dem Steuertopf für die Rettung ihres Betriebes?
    • 7immi 07.05.2020 10:41
      Highlight Highlight @baccaralette
      Nein, sie bekommen wie die Swiss Bankdarlehen mit Staatsgarantie (also kein Steuergeld). Jedes KMU kann aber höhere Darlehen / Kredite beantragen, wie es auch die Swiss gemacht hat. Nur haben die wenigsten KMUs gleich hohe Fixkosten wie die Swiss bei gleichzeitig hohem Ausfall über Jahre...
  • Hangover 07.05.2020 07:29
    Highlight Highlight Frage:
    "Es handelt sich um eine Garantie des Bundes für Bankkredite, die nur bei einem Ausfall fällig wird."

    Woher stammt das Geld für die Bankkredite? Ist es Geld, das einfach so ohne Verwendungszweck von den Banken gebunkert wurde?

    Und wie viel verdienen die Banken daran?


    • Hangover 07.05.2020 17:01
      Highlight Highlight Nun sagt es mir doch endlich: Woher stammt das Kreditgeld? Woraus wurde es geschöpft?

      Geblendet sind die, die es nicht wissen.



  • Juliet Bravo 06.05.2020 23:00
    Highlight Highlight Einiges ist nicht einmal im grünen Sinn zu Ende gedacht. Man kann einfach nach per Auto nach Basel (französisches Territorium) oder München, oder via London/Paris/Amsterdam mit anderen Fluggesellschaften ausweichen. Das spart die Ticketabgabe. Schlecht für die Umwelt wegen der Umwege. Schlecht für die Arbeitsplätze, Zulieferer, Industrie, Familien, die dranhängen, den Wirtschafts- und Forschungsstandort. Klug sind mE: Hohe, stark nach Öko-Effizienz abgestufte Landetaxen für Airlines oder Kerosinsteuer. Essentiell ist Lobbying, dass es europaweit möglichst ähnlich gemacht wird.
    • Locutus70 07.05.2020 00:56
      Highlight Highlight @Juliet Bravo - das wird auch europaweit nicht funktionieren, zumindest nicht mit den Instrumenten die auf den Tisch liegen.
      Ich würde es nach dem Wohnortprinzip machen. Beispiel: Die Schweiz erhebt eine solche Abgabe, die dann jede Airline bei einem in der Schweiz lebenden Passagier einkassiert und abführt.
    • Emma Jones 07.05.2020 00:57
      Highlight Highlight Zürich-München sind 310km (ein Weg). In der CH rechnet man mit 0.70 Fr. Kosten pro km mit dem Auto. Ob es sich wirklich lohnt 2x3.5 Stunden Auto zu fahren plus Fahrt- und Parkkosten zu übernehmen, nur um sich eine Ticketabgabe zu sparen, würde ich bezweifeln. Da müssten die Abgaben schon heftig ausfallen und nicht in den Bereichen wie es diskutiert wurde.
    • Juliet Bravo 07.05.2020 01:40
      Highlight Highlight Nein. Es geht eben genau nicht um den einzelnen Passagier. Es geht um den Verkehr, Verbrauch des Flugzeugs. Das Flugzeug zahlt die Steuer - je nach dessen Verbrauch, CO2, Lärmemission, Sitzladeraktor etc.
  • De-Saint-Ex 06.05.2020 22:45
    Highlight Highlight An alle hier, die die „Rettung“ der Swiss (was ist eigentlich noch swiss an der?) mehr als nur befürworten... keine Angst, ihr werdet in Zukunft weiterhin zu entsprechenden Dumpingpreisen schnell mal nach London für eine Party fliegen können... bis dann der nächste Virus auf diesem Wege eingeflogen wird... der Ausdruck „hohl“ kriegt da einen ganz neuen Stellenwert...
    • 7immi 06.05.2020 23:24
      Highlight Highlight @desaint
      es geht um ein Darlehen (wird zurückbezahlt), wie man es auch anderen gewährt (viele KMUs sind nicht nur in schweizer Hand). Der Betrag ist höher, die Swiss hat aber auch gigantische Fixkosten (weil Luftfahrt). Deine Aussage ist sehr einfach auszusprechen gehört man nicht zu den 9500 Angestellten, Zulieferern oder anderen Partnern. Die Swiss offerierte, wenn überhaupt, nur sehr wenige Sitze zu Dumpingpreisen, generell ist sie eine eher teurere Airline. Du verwechselst da was mit den Billigairlines...
    • RicoH 07.05.2020 10:11
      Highlight Highlight Uhhh, du hast die heilige Kuh "Swiss" angegriffen und erst noch das Recht auf Fliegen angezweifelt.

      Kommt nicht gut an bei "me first" Bürgern.
  • Selbstverantwortin 06.05.2020 22:23
    Highlight Highlight Referendum mit einfachem Bundesbeschluss umgehen. Eine weitere Corona-Massnahme, die Demokratie und Grundrechte aushebelt.
  • Ein Aktivist 06.05.2020 22:10
    Highlight Highlight Dass die SWISS über 1 Milliarde Franken bekommen soll, ohne irgendeine Auflage zu mehr Klimaschutz ist eine Frechheit. Auch wenn er in dieser Krise bis jetzt gute Entscheidungen getroffen hat, bei dieser Entscheidung: Rote Karte für den Bundesrat.
  • Rethinking 06.05.2020 21:47
    Highlight Highlight Allen Wünschen und Hoffnungen zum Trotz. Corona führt nicht nachhaltig zu einer Umdenke. Es geht weiter wie davor...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 06.05.2020 21:38
    Highlight Highlight Wer unbedingt fliegen will, kann auch mehr bezahlen. Ansonsten: Pech. Wer unbedingt fliegen muss, muss halt mehr bezahlen. Kann er/sie nicht: Pech.

    Kein Geld für Airlines. Die sollen ihre Ticketpreise einfach verzehnfachen. Wer überlebt, ist systemrelevant. Wer nicht überlebt, den braucht's nicht.
    • 7immi 07.05.2020 10:35
      Highlight Highlight Weshalb helfen wir irgendeinem Unternehmen? Wer nicht überlebt, ist nicht systemrelevant. Lässt sich einfach sagen, wenn man in einem systemrelevanten / krisenresistenten Unternehmen arbeitet, oder?
      Solche Ansichten sind sehr kurzsichtig. Denn niemand kann den Rattenschwanz eines Wegfalls hunderter Unternehmen voraussagen. Plötzlich wird irgend eine Einmannfirma systemrelevant, weil sie irgend einen Dichtring herstellt, den man z.B. bei einer Beatmungsmaschine braucht...
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 11:51
      Highlight Highlight 7immi

      Tja, nur wissen wir, dass die ca. 99% reine Luxus- und Spassfliegerei nie den Dichtungsring einer Beatmunsmaschine herstellt, keine Leben rettet, kein Essen auf den Teller bringt und auch kein Dach über den Kopf ausmacht oder Kinder betreut und lehrt.

      Eben, halt nicht systemrelevant. Luxus, Spass, Dekadenz, konnte man sich umwelttechnisch schon lange nicht mehr in diesen krankhaften Auswüchsen leisten, hat man sich irrerweise bis heute geleistet. Pure Ignoranz, Rücksichtslosigkeit und extrem kurzfristiges Denken.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 11:56
      Highlight Highlight Und Antinatalist hat schlicht völlig recht mit seinem Hinweis, dass es endlich wieder viel mehr kosten muss. Man kann ja mal beginnen, all die irren Massen an Treibhausgasen, Stickoxiden, krankmachendem Lärm etc. der letzten Jahrzehnte endlich einzupreisen...

      Da kämen dann viele schön auf die Welt. Aber lieber noch paar Jährchen billig in der Welt herumjetten um dann in paar Jahrzehnten die immer heftigeren Folgen der Klimakatastrophe zu spüren. Dann wir dann so schnell wie hier Lockdown war, das fliegen gar nicht mehr erlaubt. Für so ziemich immer, Klimawandel geht nicht einfach zurück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 06.05.2020 21:31
    Highlight Highlight Es braucht in der CH ein griffiges und schlau ausgearbeitetes CO2 Gesetz, dass alle grossen CO2-Ausstosser betrifft, also auch die Swiss. Und zwar bald. Jetzt aber noch hauruck in der Corona-Krise gross was von der Swiss abverlangen, finde ich jetzt auch eher unnötig. Die anbahnende Klimakatastrophe kann nicht mit Pflästerli- und Symbolpolitik verhindert werden.
    • beaetel 07.05.2020 07:14
      Highlight Highlight Das griffige CO2 Gesetz wird unser Parlament wohl in erster Linie zulasten der Mieter in Form von erhöhten Nebenkosten basteln. Wie Vermieter freundlich unsere Gewählten sind, zeigt sich ja einmal mehr deutlich, wenn es darum geht, kleinen Unternehmen die Miete zu erlassen, für die Zeit, in welcher sie nicht arbeiten dürfen. Aber 1,2 Mia für eine Fluggesellschaft ist dann wiederum nicht einmal eine Rede wert.
    • Max Dick 07.05.2020 10:07
      Highlight Highlight Das ist jetzt wohl doch eine ziemliche Vermischung unterschiedlicher Themen ;)

      Allen Recht machen kann man es in dieser Zeit nie, ich hoffe aber, dass die Parlamentarier irgendwann im Suff zu beiden Themen gute Lösungen präsentieren.
    • RicoH 07.05.2020 10:23
      Highlight Highlight Du nennst es "Pflästerlipolitik", ich nenne es einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung, der wieder mal von den bürgerlichen verhindert wurde.
  • quad 06.05.2020 21:22
    Highlight Highlight Nun in der Zeit von Negativzinsen und vorausgesetzt natürlich das der Bund einen anständigen Zins für das Darlehen verlangt, könnte man denjenigen anschliessend in umweltfreundliche Projekt investieren ...
    • RicoH 07.05.2020 10:27
      Highlight Highlight Warum nicht gleich umweltfreundlich denken und entsprechende Massnahmen vereinbaren?

      Es ist immer dasselbe: wenn es um die Umwelt geht, wird die Entscheidung nach hinten verschoben. Das wird uns noch sehr teuer zu stehen bekommen.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 11:46
      Highlight Highlight Rico, das "Witzigste" ist, dass die Agrarindustrie ($vp), Versicherungsbranche etc. bereits jetzt schon heult, ob den Schäden, Folgen und Kosten welche die Klimakatastrophe verursacht.

      Man kann sich in etwas ausmale, wie es in 15-25 Jährchen tönen wird von unseren Rechten, welche den Staat und Gemeingedanken ach so dumm finden, bis er dann wieder in die Bresche springen muss, dann ist Papa Staat und der Steuerzahler super.

      Bis dahin, Umweltschutz weiterhin mit aller Kraft verhindern und Steuern minimieren (spez. bei reichen Privaten und Konzernen) wos nur geht.
  • Barbärner 06.05.2020 21:14
    Highlight Highlight Solange mein SBB Ticket von Bern nach ZH Flughafen (retour ohne 1/2 Tax.. gibts beim fliegen auch nicht) 2 mal so viel kostet wie der Flug von ZH nach London, Barcelona, Paris oder Rom und und nur 25% eines Tickets nach NYC ist grundsätzlich was falsch. Eine grosse Chance wurde verpasst...bzw wissentlich vertan. Beim Fussball würde man von Schiebung sprechen.....
    • 7immi 07.05.2020 10:39
      Highlight Highlight @barbärner
      es kostet dann aber genau ein Ticket so wenig wie du beschreibst. Andere Passagiere im gleichen Flugzeug bezahlen deutlich weniger. Das ist beim Zug anders (ausser Sparbillette), dort bezahlen alle den gleichen Grundtarif. Nur aufgrund von Einzelbilletten von Billigtarifen zu sprechen finde ich falsch. Solche Billette entstehen zum Teil. Um die Auslastung zu erhöhen, und sind in Spitzenreisezeiten kaum zu finden.
  • Bitsundbites 06.05.2020 21:04
    Highlight Highlight Lieber Bundesrat: Bitte schickt doch unser Parlament wieder in die Ferien oder weiter in den Corona Lockdown. Der Bundesrat hat bisher besser und geschlossen gehandelt. BRAVO

    Im Parlament: Ein Haufen von sturen Köpfen die sich nicht mal in diesen Zeiten zusammenraufen und Kompromisslösungen für das Volk schnüren die allen dienen.

    Sind wohl zuviel Lobbying-Interessen, die in Schieflage geraten könnten.

    Das würde dann auch gleich die Extrakosten für die Ausnahme-Session sparen und wir können das Geld direkt in die Unterstützung unserer Klein- und Kleinstbetriebe stecken.
  • De-Saint-Ex 06.05.2020 20:51
    Highlight Highlight Dafür gibt es nur ein Wort: unanständig.
    Na ja, wenigstens haben wir‘s jetzt schwarz auf weiss, wem wir hier unsere Steuern zahlen... dem „Staat“ ist es definitiv nicht mehr. Eigentlich würde ich ja schreiben: schämt Euch, aber unsere Damen und Herren Parlamentarier wissen nicht mehr was Scham bedeutet... und zuletzt, dass man mir nie mehr mit einem Spruch kommen möge wie „jede Krise ist auch eine Chance“...
    • das Phlama™ 06.05.2020 21:06
      Highlight Highlight Hast du überhaupt den ganzen Artikel gelesen? Es sind keine Steuergelder die an die beiden Airlines gehen, sondern Kredite von Privatbanken für welche der Bund bürgt. Die Swiss wird sich relativ gut von der Krise erholen und das Geld wir mit Sicherheit innert absehbarer Frist wieder an die Banken zurückfliessen. Aber hauptsache mimimi meine Steuern....
    • Juliet Bravo 06.05.2020 22:37
      Highlight Highlight Im Bericht wird ein Artikel zitiert, wonach ein Teil des Swiss-Jahresgewinns und damit der schweizer/zürcher Steuereinnahmen von der Lufthansa in die Schweiz kam. Das mit dem Zweck, Gewinnsteuern in Deutschland zu sparen, weil sie in der Schweiz tiefer sind. Also wäre in dem Fall wieder die deutsche Bevölkerung die Geprellte, Kolleg.
    • soulpower 06.05.2020 22:44
      Highlight Highlight Ihre Kommentare finde ich meistens recht pragmatisch, aber dieser scheint mir aber etwas überspitzt. Die Swiss hat heute nach dem Entscheid angekündigt, dass es keine Entlassungen geben wird, das ist vorerst schon mal good news für sehr viele Angestellte. Zweitens handelt es sich um einen Kredit und nicht um unsere Steuern, der Bund bürgt lediglich. Mich stört auch einiges beim Thema Swiss und beim Thema Parlamentarier, aber man sollte trotzdem bei den Fakten bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • formi50+ 06.05.2020 20:50
    Highlight Highlight Tja, das Virus für ihre politischen Spielchen missbrauchen ging für die Grünen in die Hose. Jede andere Entscheidung wäre eine Frechheit gewesen!
    • 7immi 06.05.2020 21:55
      Highlight Highlight @formi
      Vor allem hätte die Swiss dann wohl die 320 NEO abbestellt oder deren Einflottung verschoben, was unter dem Strich Mehr Emissionen ergeben hätte...
    • Hangover 07.05.2020 07:33
      Highlight Highlight Fliegt nur alle schön weiter. Die Natur wird es sich merken und euch oder eure Kinder vorknöpfen.
      Plötzlich laufen nicht nur Kriegsflüchtlinge um ihr Leben ...
    • K1aerer 07.05.2020 10:51
      Highlight Highlight @Hangover ja machen wir, was die Grünen wollen und dann rennen sehr viele als Arbeitslosen rum. Aber das Geld kommt ja vom Staat und nicht von der Wirtschaft, gel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • HAL1 06.05.2020 20:20
    Highlight Highlight Hilfe hilfe ich ertrinke. Ja ich rette dich aber zuerst musst du mir versprechen nicht mehr auto zu fahren.

    In einer notlage hilfe nur unter auflagen zu bieten ist nicht tragbar... egal worum es geht.

    Und politiker: in rosigen zeiten nicht wehement und mit rückgrat verbesserungen zu fordern und durchzusetzen ist des amtes unwürdig.
    • ovialop 06.05.2020 22:14
      Highlight Highlight Soll ich auch eine Geschichte erfinden? Beifahrer: "Achtung, wir crashen gegen die Mauer!" Fahrer: "Nein, ich fahre weiter Vollgas!" Beifahrer: "Stop wir crashen!" Fahrer: "Nein, ich fahre weiter! Vielleicht werde ich dann kurz vor der Mauer bremsen." Dann stoppt das Auto mit einem Motorschaden, den nur der Beifahrer reparieren kann. Dieser sagt: "Ich repariere ihn, wenn Du nicht mehr auf die Wand zusteuerst!" Fahrer: "Nein, du reparierst ihn - dann geben wir wieder Vollgas Richtung Wand - und dann darfst Du wieder mit dem Betteln fortfahren."
    • ovialop 06.05.2020 22:25
      Highlight Highlight "In einer Notlage Hilfe nur unter Auflagen zu bieten ist nicht tragbar - EGAL, worum es geht."

      Jetzt denken Sie bitte mal kurz darüber nach, welche Auflagen wir Menschen stellen, die auf's Solzialamt gehen müssen.. Oder zum RAV...

      Mit Ihrem 3. Abschnitt bin ich einverstanden.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 06:20
      Highlight Highlight Weil der arme, arme Grosskonzern Swiss/Lufthansa, mit knapp 600 Millionen Reingewinn in einem Jahr, ja analog mit einem Menschen im nackten Überlebenskampf verglichen werden kann...

      Und weil die bösen, bösen Auflagen unsere Zukunft, unsere Welt und schlicht unser langfristiges Überleben zu sichern, ja auch mit einem willkürlichen Autofahrverbot eines Ertrinkenden verglichen werden können...

      Was für ein komplett überzogen polemischer, unsachlicher und irrer Vergleich.

      Ach ja, der arme, arme ertrinkende Grosskonzern bertreibt mit grösster Wahrscheinlichkeit noch heftige Steuerkriminalität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Stocker 06.05.2020 20:20
    Highlight Highlight Soviel ich weiss hat die Swiss eine ziemlich moderne Flotte und damit wohl auch sparsame und damit saubere Flieger. Wenn Umweltschützer also was für's Klima tun wollen, dann ist das 'absägen' der Swiss wohl ein eher suboptimales Vorgehen; der daraus entstehende Nachfrageüberschuss würde nämlich von Airlines mit wahrscheinlich weniger sauberen Flotten ausgeglichen.
    • Emma Jones 07.05.2020 01:14
      Highlight Highlight Dieses Argument wird immer wieder vorgebracht. Gibts eine Quelle dafür, dass die Swiss-Flugzeuge im Schnitt sparsamer sind als diejenigen anderer Airlines? Oder beruht diese Annahme eher auf Schweizer Überheblichkeit?
      Falls die Flotte wirklich so modern sein sollte, würde diese bei einem Konkurs bestimmt schnell Käufer finden und andere Airlines könnten ihre Flotten ausmisten. Von daher wird der Untergang der Swiss den Flugverkehr kaum schmutziger machen.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 06:43
      Highlight Highlight Und immer wieder das erpresserische "verhindern nützt nichts", sonst würde "wahrscheinlich" (bisschen sehr viele reinste, polemische Mutmassungen) alles noch schlimmer und zerstörerischer werden.

      Eine billige, durschaubare Taktik, welche auch so viele skrupellose, egoistische Grosskonzerne, Steuerbetrüger (sagte da jemand Swiss?) etc. anwenden. Einfach damit drohen, dass es noch schlimmer würde, dann halten alle still.

      Ach ja, die astronomische graue Energie, welche bei der Produktion für neue Jets verballert wird, (um dann soooo "sauber" zu sein) die hast du sicher auch miteinkalkuliert.
    • dan2016 07.05.2020 10:15
      Highlight Highlight @Beat Stocker, und die modernen Flugzeuge der Swiss würden natürlich verschrottet, damit die alten dreckigen der anderen Airlines zum Einsatz kommen können.
  • The Rogue 06.05.2020 19:55
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet ist es logisch, dass jetzt nicht auf die schnelle Klimaziele aus dem Boden gestampft werden können. Dass sie dringend Nötig sind ist unbestritten. Das Geld wird aber jetzt gebraucht nicht erst, wenn die Klimaziele definiert sind. Mit dieser Finanzspritze wird nicht nur die Swiss selber finanziert, sondern auch das Reisebüro welches Ferien verkauft, der Taxi und Busfahrer welcher die Gäste an den Flughafen fährt und viele mehr. Plus die ganze Gastro/Hotelbranche welche vorallem jetzt auch auf ausländische Gäste angewiesen sind, welche von der Swiss eingeflogen werden.
    • RicoH 07.05.2020 10:42
      Highlight Highlight "Nüchtern betrachtet ist es logisch, dass jetzt nicht auf die schnelle Klimaziele aus dem Boden gestampft werden können"

      Wann willst du denn damit beginnen – im nächsten Jahrhundert?

      "Das Geld wird aber jetzt gebraucht nicht erst, wenn die Klimaziele definiert sind"

      Klimaziele sind schon längst definiert. Nur die Umsetzung hapert, weil Ansätze dafür bereit im Keim erstickt werden. Wofür der bedingungslose (Klima) Kredit ein Paradebeispiel ist.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 11:20
      Highlight Highlight Jep, Rico.

      Hatte da auch eine scharfe Antwort verfasst aber kam nicht durch. Vielleicht weil ich völlig entgeistert, ob dieser unfassber bornierten Haltung vieler bin.

      Ja, jaaaa nicht zu schnell und vorallem, bitte, bitte jaaa nicht zuviel Klimaschutz. Es würde ja nur extremst viele, ganz, ganz massivste Probleme verringern/verhindern. Probleme und Katastrophen, wogegen bisschen Corona und Folgen ein Spaziergang im Park sind.

      Aber ja nicht zu schnell. 50 Jahre gewartet. Jetzt noch 50 Jahre die Industrien/Überkonsum fördern, dann schaunwerma... vlt.
  • flausch 06.05.2020 19:43
    Highlight Highlight Äusserst "schäbig" und kurzsichtig auf die eigenen Geldbeutel bedacht. Politiker die einen dreck auf die Zukunft giben und uns Wissentlich und Willentlich in eine Katastrophe steuern und die Bevölkerung dabei noch auf billigste art und weise Betrügen sollten konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.
    • RicoH 07.05.2020 10:44
      Highlight Highlight Autsch... Da hast du vermutlich die bürgerlich denkenden Mitbewohner der Schweiz zur Schnappatmung gebracht.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 11:15
      Highlight Highlight Rico. Rechte meinst du ; ).
      Echte Bürgerliche, denken durchaus mal im Sinne der Bürger/Demokratie/Gesellschaft und nicht im Sinne des eigenen Egoismus, des eigenen Konto, der eigenen Lobbyverstrickungen etc. wie unsere Rechtsnationalen und Rechtsneoliberalen.

      Gewisse, nicht viele, CVPler, nicht viele BDPler mit ganz wenigen Ausnahmen FDP (wenn z.B. wirklich LIBERALE Vorschläge angebracht werden, wie alle psychoaktiven Substanzen endlich für selbstverantwortliche Bürger zu entkriminalisieren) kann man so als bürgerlich bezeichnen und die SPler die kaum mehr links sind (Jositsch, Fehr usw.)
  • einmalquer 06.05.2020 19:35
    Highlight Highlight Die Franzosen haben es, wie der Spiegel berichtet, getan:

    "Frankreich will die Air France mit Milliarden retten, wenn das Unternehmen Inlandsflüge streicht."

    Und warum wir zwei Fluggesellschaften retten müssen, ist auch noch nicht schlüssig erklärt worden.

    Eine würde auch reichen.



    • Max Dick 06.05.2020 21:35
      Highlight Highlight Die Französische Politik war schon immer Meister in Symbolpolitik. Ich wette aber viel, dass die CH in Sachen erreichen der Pariser Klimaziele bald besser da stehen wird als die Franzosen. Genauso wie in der Coronapolitik - oder eigentlich in allem wichtigem.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 06:59
      Highlight Highlight Die CH verpasst die (sogar sackschwachen!) Klimaziele erstmal , wie alle gewarnt haben, nur die Reihe der Ego-Politiker hat gesagt, das würde irgendwie schon...

      So wie Sie einfach ins Blaue sagen, das würde irgendwie schon... Und wenn nicht, dann halt nicht, hat ja keinerlei Konsequenzen. Also für alle Verantwortlichen... Die Umwelt und hunderte Millionen mausarmen Menschen in anderen Klimazonen leiden jetzt schon. Aber auch da, who the fuck cares?! Right...
    • Hangover 07.05.2020 07:34
      Highlight Highlight @MaxDickPic
      Ist das jetzt Hetze gegen Frankreich? Besser nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hollda von Quorn 06.05.2020 19:32
    Highlight Highlight Wenn wir ehrlich sind: Die Forderung, Hilfe an eine Fluggesellschaft mit Klimaschutz zu verknüpfen sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es ist eine Illusion zu glauben, dass Flugzeuge in absehbarer Zeit klimafreundlich sein werden. Nur ein Flugzeug, das am Boden bleibt, wäre es halbwegs. So gesehen ist es fast schon erfreulich, dass diese Selbsttäuschung nicht durchgekommen ist. Wir müssen Massnahmen ergreifen, die tatsächlich wirken: weniger fliegen.
    • -thomi- 06.05.2020 19:59
      Highlight Highlight Damit lösen wir ein 3% Problem. Aber immerhin. Und glauben Sie ja nicht, dass Flugzeuge am Boden umweltfreundlich sind. Die gehören gewartet. Auch da werden Systeme angelassen. Da wird auch CO2 ausgestossen. Nur wird dabei nur Wert erhalten und keiner geschaffen. Ich frage mich, was schlimmer ist.
    • Alnothur 06.05.2020 20:32
      Highlight Highlight Die Flugzeuge werden ständig klimafreundlicher. Neue Materialien und sparsame Triebwerke machens möglich. Ich finde es auch ziemlich lächerlich, ausgerechnet auf der Flugbranche herumzuhacken. Nicht nur hat der globale Flugverkehr kaum Klimaauswirkungen, es ist auch eine Branche, an der momentan schlicht nicht einfach so umgestellt werden kann. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen.
    • blueberry muffin 06.05.2020 20:41
      Highlight Highlight Natürlich, Steuergeld gedeckte Langzeit Kredite die es der Swiss erlauben dumping Preise anzubieten helfen dabei.

      Aber ja, #OkBoomer Logik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meiniger 06.05.2020 19:28
    Highlight Highlight Die massive Summe erklärt sich einfach, da die Luftfahrt-Industrie am längsten in dieser Krise betroffen ist.

    Die Swiss hat übrigens eine sehr Flotte was dem Klima entgegen kommt.

    • renko 06.05.2020 20:24
      Highlight Highlight Was für ein Blödsinn! Was ist mit den Hotels und Einzelhändler in Regionen wie Interlaken oder Luzern?!?
      Die hängen zu 95% vom Asien-Tourismus ab .... und damit mindestens für das ganze Jahr 2020 kein Unsatz und keine Kredite werden hier gesprochen!
    • blueberry muffin 06.05.2020 20:42
      Highlight Highlight Quatsch. Dem Klima entgegen kommen würden echte Preise, so das die Fluggesellschaften auch auf eine Krise vorbereitet sind.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 07:10
      Highlight Highlight "Die Swiss hat übrigens eine sehr Flotte was dem Klima entgegen kommt."

      Alterverwalter, man kann gar nicht so viel "facepalmen" und den Kopf auf die Tischplatte hämmern wie man möchte, wenn man solch schwache, massivst schönrednerische und verharmlosede Sprüche lesen muss.

      Ja klar, "kommt dem Klima entgegen"

      Die Fabrik hier hat jetzt neue Filter installiert, jetzt werden nur noch 100k Tonnen Giftschlacke in den Fluss geleitet, anstatt 110k Tonnen.
      Die kommen dem Fluss/Umwelt halt eben entgegen, haben halt Respekt und tun was für die Sauberkeit. Umweltschützer, genau wie die Swiss!
  • uicked 06.05.2020 19:17
    Highlight Highlight Gewählt werden ist einfacher,als sich danach durchsetzten zu können.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 06.05.2020 21:18
      Highlight Highlight Sie haben sich wählen lassen... Fragt sich, wer diese gewählt hat? Wer Streichhölzer wählt, kann nicht erwarten, dass daraus Bäume werden. Diese Gewählten knicken gleich ein, wenn ihre Klientel Gefahr läuft, dass sie ihre Kredite nicht mehr bezahlen können... So geht Wohlstand: Ein ständiges Leben auf Pump und Kosten anderer.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 07:24
      Highlight Highlight Ja, weil die massive Mehrheit an sozialen und Umwelt Vertretern im egoistischen stramm neoliberal-rechten Parlament ja auch sooo viel Durchsetzungsmasse hat.

      Peinlich die Ritz, schaffts nicht mal was mit klarer Minderheit gegen die massiv übervertretenen Lobbyfreunde der steinrichen Flugindustrie (fossile Industrie allgemein)...

      Woaaah, so schwach, lieber den Multimilliardär Chrigi B. zurückwählen, der kann sich mit seiner geldfixierten, rechtsnationalen Populistenpartei wenigstens durchsetzen.

      Ach, dafür haben wir ja sympatische, soziale Menschenfreunde wie Martullos und Köppels.
  • Sven O 06.05.2020 19:15
    Highlight Highlight ich vermute es wird ein Fass ohne Boden. Der Lufthansa geht die Luft aus, der gesamten Luftfahrt geht die Puste aus und das dicke Ende kommt erst noch, denn Corona ist noch sehr sehr jung. Mir wäre es lieber gewesen unsere Regierung hätte einen Kauf initialisiert und die Swiss 'nach Hause' geholt, nicht verstaatlicht sondern nur als Initiant. Jetzt bürgt die CH für eine ausländische Airline die sie mal fürn Ei und ein Butterbrot sozusagen verschenkt hat. Verkehrte Welt
    • LeBase 06.05.2020 20:06
      Highlight Highlight Klar, die Swiss könnte auf sich alleine gestellt problemlos überleben, weil die Schweiz nämlich ein so grosses und mächtiges Land mit riesigem Markt ist 🤦🏻‍♂️
    • Oban 06.05.2020 20:25
      Highlight Highlight Ohne die Mutter Lufthansa die ein Teil ihrer Kunde über ZRH lotst, gibt es keine Swiss mehr. Der Heimatmarkt ist zu klein um profitabel zu sein und diese Anzahl an Zielen bedienen zu können. Eine eigenständige Swiss würde umschlossen von der Konkurrenz sein, die nicht lange fackelt. Die Swiss würde zum Zubringer an die Europäischen Hubs degradiert und wie wir ja wissen macht innereuropäisch nur Ryanair und Easyjet gewinn.
    • blueberry muffin 06.05.2020 20:45
      Highlight Highlight Warum nicht verstaatlichen? Wenn es System relevant ist - sollte es staatlich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 06.05.2020 19:13
    Highlight Highlight Jedes jahr Aktien zurückkaufen - in milliardenhöhe - und dann auf eine Staatshilfe brauchen - in milliardenhöhe. Etwas stimmt nicht. Kleine firmen dürfen aber pleite gehen. Hopp Schwiiz!
    • renko 06.05.2020 20:27
      Highlight Highlight Richtig ... den kleineren KMU‘s verwehren die UBS und CS die Covid Plus Kredite ... gleichzeitig aber spielen sie sich als Retter der Swiss auf
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 06.05.2020 21:26
      Highlight Highlight Die Schweiz hat Angst, innerhalb von 20 Jahren zwei Mal eine Airline gegroundet zu haben. Der Schweiz geht's nur ums Image. Und ums Geld. Das wäscht man hier nach wie vor gerne weiss.
    • mrmikech 07.05.2020 18:27
      Highlight Highlight @Antinatalist: SWISS ist aber nur eine Marke, ist halt einfach Lufthansa = Deutschland.
  • Posersalami 06.05.2020 19:12
    Highlight Highlight "warum eine vermeintlich hoch profitable Airline wie die Swiss so dringend Geld braucht"

    Ganz einfach: die hohen Gewinnen müssen jährlich an die Shareholder ausgeschüttet werden. Da bleibt kein Spielraum für angemessene Rücklagen. Warum auch, im Zweifelsfall bezahlt die Allgemeinheit.

    Ich hoffe, das die Kredite wenigstens mit einem anständigen Zins vergeben werden!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 06.05.2020 21:29
      Highlight Highlight Die Shareholder sind doch unter anderem die, die auch solche politischen Schildbürgerstreiche wie die "Milchkuhinitiative" lancieren und damit die Stammtischler und Wutbürger abholen?
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 07:43
      Highlight Highlight " Kann denn bitte wenigstens einmal jemand an die armen Sharholder denken?!? "

      Q_Q

      *In Stimme von Maude Flanders (Simpsons) gelesen*
  • JNE 06.05.2020 19:11
    Highlight Highlight Ist gut so. Hier geht‘s nicht um die Klimadiskussion, sondern um den Erhalt von Arbeitsplätzen und einer systemrelevanten Infrastruktur. Dass das grüne Läger hier die Notsituation der Branche ausnutzen will, um seine sonst nicht tragfähigen Ideologien voranzutreiben, ist schlichtweg schamlos.
    • Deleted93 06.05.2020 20:13
      Highlight Highlight Totschlag Argument , erhalt von Arbeitsplätzen...... Ausnutzen? Sie erhalten ja Geld, das darf man wohl an Bedingungen knüpfen oder könnte man.
    • dan2016 07.05.2020 10:29
      Highlight Highlight Nun, was ist genau Systemrelevant? Dass der Flughafen Zürich, im Gegensatz zu Genf und Basel alle 15 Jahre gerettet werden muss?
  • uhl 06.05.2020 19:07
    Highlight Highlight Wirklich, Herr Blunschi?
    Schon im ersten Absatz spürt man, wie sehr Ihnen das missfallen muss. Deshalb behaupten Sie der Grund für den Ausgang dieses Geschäfts sei, dass "die Sitzungstage sehr lang" sind und "man bei gewissen Geschäften froh ist, sie rasch über die Bühne bringen zu können."
    Egal welche Meinung man zu diesem Geschäft vertritt, aber diese "Erklärung" ist ein Hohn.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 07:52
      Highlight Highlight Das regt Sie also mehr auf, als dass die Swiss/Lufthansa erstmal (trotz wissens um die 600 Milliönchen Gewin) Absicherung/Geld fordert ("das erwarten wir") sich schon wieder total um die Verantwortung für den Planeten und die Zukunft foutiert und als Sahnehäubchen auch noch Kriminalität im hohen Grade mit Steuerbetrügereien
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 07:57
      Highlight Highlight ... Steuerbetrügereien leistet.

      Ja easy, Prioritäten müssen gesetzt werden.
      Aber stimmt schon, über Blunschi kann man sich schliesslich viel leichter - Magie der Simplifikation - aufregen, als über egoistische, umweltfeindliche Grosskonzerne, welche uns kalkuliert über den Tisch ziehen und ihre Macht schamlos ausnutzen.

      Und dann missfällt das dem Blunschi als Bürger/Steuerzahler/Reporter auch noch und er schreibt ein ganz wenig schärfer. Schlimm, schlimm, dieser Blunschi.
  • LubiM 06.05.2020 19:06
    Highlight Highlight Verstehe nicht wieso die Politik einmischen will, wenn KEINE Steuergelder fliessen.
    Wir wissen von der Swissair, dass die Kredite innert einigen Jahren zurückgezahlt werden können.
    Und, wenn die Swiss das Geld erhält wird sie ihre Flotte weiter verjüngen, den 320NEO abnehmen und somit ihren Teil am Klimaschutz leisten... sonst wäre das neben Entlassungen wohl das erste was Gestrichen würde!
    • Victor Paulsen 06.05.2020 19:15
      Highlight Highlight Du verstehst nicht, wieso sich die Politik einmischt, wenn keine Steuergelder fliessen. Wieso soll der Staat der Swiss zahlen, obwohl die im generellen beinahe keine Steuern zahlt?
    • Vergugt 06.05.2020 19:39
      Highlight Highlight Der 320NEO soll "ihr" Beitrag am Klimaschutz sein? In welcher Realität bitteschön? Der internationale Luftverkehr ist einer der Haupttreibers des Klimawandels, da ist eis ein Furz im Herbstföhn wenn ein einzelner Flugzeugtyp minimal Treibstoffeffizienter wird...
    • satyros 06.05.2020 20:11
      Highlight Highlight Wenn wir "wissen", dass diese Kredite zurückgezahlt werden, verstehe ich nicht für was es eine staatliche Bürgschaft braucht. Dann sollen doch die Banken das alleine machen, scheint ja ein supertolles Geschäft zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 06.05.2020 19:02
    Highlight Highlight Und wie sieht es grün, wenn zig tausende, inkl. diverse KMUs bachab gehen, weil die Swiss abstürzt? Jobsicherheit für viele ist doch Teil der grünen Denkweise und mit ein Grund, wieso sie sympathisch sind...oder gehts neu nur noch um die eigene Ideologie, ähnlich wie bei der SVP?
    • Posersalami 06.05.2020 19:13
      Highlight Highlight Die Swiss ginge ganz sicher nicht bachab, wenn man ihnen vernünftige Klimaziele vorschreibt!

      Wieso sollte die Swiss bachab gehen, wenn man sagt, das sie in 20 Jahren nur noch halb so viel CO2 ausstossen dürfen (als Beispiel). Bin gespannt auf deine Begründung.
    • pop_eye 06.05.2020 19:35
      Highlight Highlight Posersalami
      Die Frage ist, gibts überhaupt vernünftige Klimaziele? Ich denke, dass ist Ansichtssache!
    • flausch 06.05.2020 19:37
      Highlight Highlight Wie steht es mit den Jobs wenn die Welt an vor die Hunde geht?
      Glaub mir oder noch besser der Wissenschaft, diese Jobsicherheit ist das kleinste Problem. Abgesehen davon, die einfachste Art eine Wirtschaft an die Wand zu fahren ist sinnlose Wirtschaftszweige zu stützen und das Geld stattdessen bei zukunftsweisenden einzusparen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dieter123 06.05.2020 19:00
    Highlight Highlight Ganz klar - Nie mehr mit der in deutschen Hand befindlichen Swiss fliegen
    • banda69 06.05.2020 19:11
      Highlight Highlight @dieter

      Alternative..?
    • Dieter123 06.05.2020 19:57
      Highlight Highlight @banda69

      Es gibt unzählige Fluggesellschaften, wenn man denn unbedingt Fliegen muss
    • Gringo99 06.05.2020 20:12
      Highlight Highlight @banda69: nicht fliegen..geht ja jetzt schon ein paar Wochen ganz gut oder nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 06.05.2020 19:00
    Highlight Highlight Bis jetzt wurde ja vom Parlament mal wieder viel Luft produziert.
  • _Qwertzuiop_ 06.05.2020 18:58
    Highlight Highlight Verstehe die Argumente gegen die Verknüpfung mit Klimazielen, was ich aber nicht verstehe ist die horende Summe. Da ist was gewaltig schief gelaufen...
    • FrancoL 06.05.2020 19:03
      Highlight Highlight Wenn etwas schon schief läuft, dann könnte man sich auch mit der hohen Summe (zu hohen) Vorteile verschaffen, stattdessen lässt man die Summe hoch und erringt auch keine Vorteile, also eine doppelte Bauchlandung.
  • renko 06.05.2020 18:57
    Highlight Highlight Guter Artikel mit kritischen Fragen auf die keiner antworten will.
    Gleichzeitig bekommen Schweizer KMU‘s keine grössere Finanzierung von den gleichen Banken, die die Swiss finanzieren - sind ja auch nur 150 Arbeitsplätze in Gefahr ....
    Dann auch noch Aktiva in den Nahen Osten verschieben .... hier geht alles

Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Parteipräsident …

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