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Endlich đŸ’©-Wetter! 5 GrĂŒnde, wieso du dich auf den Herbst freuen kannst

Der Sommer ist ja eh immer zu kurz. Dies nach einem zu verregneten FrĂŒhling. Und einem zu wenig romantischen Winter. Jetzt steht der Herbst wettermĂ€ssig vor der TĂŒr und der unsĂ€gliche Jammer-Zyklus beginnt von vorne. Zu unrecht.



Es wird grau, es wird kalt und die Welt verliert in unseren Breitengraden unverfroren ihre sommerliche Nonchalance. Wir wussten alle, dass dieser Moment kommen wird, der Moment der herbstlichen ErnĂŒchterung, der uns ein wenig den Lebensmut aus den Knochen saugt und das Vakuum mit Schwermut zu fĂŒllen gedenkt. Trotzdem sind wir jetzt irgendwie empört.

Das, obwohl der Herbst eigentlich der bessere Sommer ist. Man muss ihn nur aus der richtigen Perspektive betrachten.

Soziale Erholung

«Chunsch au no use?»

Alle, immer, den ganzen Sommer lang.

Jede freiwillig in einem Raum verbrachte Minute wird mit unglÀubigen Blicken abgestraft. Jedes «Nei, mag igendwie nöd so» wird mit einem «Ja, chum scho, bi dem WÀtter» entkrÀftet. Jeder Augenblick, in dem ein Auge einen flimmernden TV touchiert, wird direkt zum Affront, der den Zuhörern ein empörtes Aufschnauben entlockt. Obwohl eine durchaus bekömmliche Zeit des sozialen Florierens, so kostet sie dennoch Kraft.

Kraft, die eigentlich nur zwischen Freibad-Bonanza und Weihnachtsmarkt-Ekstase wieder gesammelt werden kann. Dank dem Wetter, das weder schön, noch ĂŒbermĂ€ssig romantisch ist.

Wie es im Herbst ablÀuft:

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gif: watson / shutterstock / unsplash

Kulinarische Entlastung

Je feiner der Gaumen, desto saisonaler die Gerichte – könnte man meinen, wenn man in Restaurants um sich blickt. Saisonale Menus, saisonale Weine, saisonales Hahnenwasser.

Szenen, die man beispielsweise im FrĂŒhling in Restaurants erblickt:

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Bild: imgflip / watson

WĂ€hrend der FrĂŒhling und der Herbst relativ spannende kulinarische Angebote mit sich bringen, so besticht der Sommer vor allem durch eines: unertrĂ€gliche Leichtigkeit. GemĂŒse mit einem leichten Hauch von Nichts ist lecker, aber vieles andere eben auch.

Szenen, die sich durchaus in einem Restaurant im Sommer abspielen könnten:

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Bild: shutterstock

Diese Kohlenhydratscham mag gesundheitlich absolut zu begrĂŒssen sein, kann aber mit der Zeit auch an die Substanz gehen. Doch zum GlĂŒck fallen im Herbst ja die Temperaturen.

Denn wie Wissenschaftler herausgefunden haben ...

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Bild: watson / unsplash

Was fĂŒr den Otto-Normalesser bedeutet, dass er nach Lust und Laune immer noch GemĂŒse essen kann (einfach halt eher knolliger Natur), aber ebenso gut reinhauen kann ...

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... ohne sozial geÀchtet zu werden.

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Positive Reflexion

Was fĂŒr den Magen ein Segen sein kann, ist fĂŒr den Geist eher eine BĂŒrde. Die Umwelt serbelt ab. Unaufhaltsam, kompromisslos und penetrant offensichtlich. Es geschieht nicht verschachtelt und versteckt, wie es bei unserem eigenen Körper der Fall ist, der am Tag seiner Wahl ohne grosses Trara unaufdringlich den Dienst quittiert.

Vermutlich darum haben Menschen prinzipiell in diesem herbstlichen Schauspiel des Sterbens die Neigung dazu, die Umwelt als Metapher fĂŒr das eigene Leben, alles drum herum und alle darin enthaltenen zeitlichen Ebenen zu sehen.

Ein klassisch herbstliches Inspirationsplakat:

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Bild: watson / shutterstock / unsplash

Aber auch hier ist die Perspektive Trumpf. Es mag in der Tat eine wichtige Zeit fĂŒr die ganz wichtigen Gedanken sein. Allerdings soll dabei das Negative nicht ĂŒberwiegen.

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Bild: watson / shutterstock

Körperliche Erholung

Nicht nur sozial ist der Sommer eine Herausforderung. Auch körperlich stossen viele an ihre Grenzen. Insbesondere in der heutigen BlĂŒtezeit der viralen Like-Treibjagd. Nicht alle gehören zur höheren Kaste der Influencer, doch die meisten wollen trotzdem ein wenig gelten.

Die visuell imposante, sommerliche Insta-AktivitÀt entwickelt eine perfide Sogwirkung. Die Sommersonne scheint Social-Media-Aficionados permanent auf die Schokoladenseite ihres Lebens. Da will man nicht als Phlegma auf der Strecke bleiben.

Damit dieser Schein gewahrt werden kann, sind gewisse AufwÀnde zu betreiben:

Klicke aufs Bild, um zu sehen, wie es hinter der Kamera zu- und hergeht. Bild: watson / shutterstock Unsplash

Im Herbst hat sich's dann mit mĂŒhseligen Unternehmungen und endlosen Sommerabenden, die strikt rapportiert werden mĂŒssen, denn der Wind Vibe hat sich gedreht. Und zwar zum Guten – was den Zeitaufwand betrifft.

Instagram im Herbst:

bild: watson / shutterstock unsplash

Wieder wahre Farben sehen

🍂🍂🍂

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Video: YouTube/Eva Cassidy

FĂŒr Charakter-Puristen ist der Herbst ein Traum. Ein schlechter Tag im Sommer? Den hast nur du. Der Rest der Welt geniesst öffentlichkeitswirksam das Leben in den Seen, FlĂŒssen, FreibĂ€dern, TĂŒmpeln dieses Landes. Oder halt in den Bergen.

Und sehen dabei so aus:

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Bild: watson / shutterstock / unsplash

Sonnenbrillen, von der SonnencrĂšme glĂ€nzende Backen, sonnengetrĂ€nkte Stirnpartien. Eine schöne Welt, die sich uns offenbart – die genauso schön, wie aufwĂ€ndig aufrecht zu erhalten ist. Immer Bock auf GlacĂ© haben? Immer in selbstbewusster Bierlaune sein? Immer gerade auf dem lustvollen Sprung in den See sein? Oder immerhin so tun als ob? Auslaugend.

Doch die Temperaturen fallen, die Sonne macht sich rar ... und die Menschen auf der Strasse plötzlich so:

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bild: watson / shutterstock / unsplash

Nicht, dass traurige Menschen erquickend wĂ€ren. Aber die Unsicherheit, der Frust, die MĂŒdigkeit – all das ist wieder in den Augen deiner Mitmenschen zu erkennen. Weil keine Sonnenbrille. Das ist nicht schadenfroh, nicht pessimistisch, sondern nur eins: tröstlich.

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