DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Spinnenwodka, Zehenwhisky, Spuckebier ... Drinks aus Zeugs, das du garantiert nie essen würdest



Würdest du eine Spinne essen? Oder einen Hundepenis? #nomnomnom ... wohl kaum (ausser du machst bei dieser dämlichen «Ich bin ein Star»-Dschungelshow mit). 

Steckt man aber so was in eine Flasche und füllt sie mit Hochprozentigem auf, lässt sich das schnell mal als «lokale Delikatesse» verkaufen, die dann willigen Kampftrinker-Touristen serviert werden kann. Tatsache ist, es gibt ein lukratives Online-Angebot, bei dem Viecher-Spirituosen der absolute Renner sind. 

Zum Beispiel Spinnenwodka aus Thailand:

Der Hersteller Thailand Unique bietet aber auch andere Leckerbissen an, wie zum Beispiel diesen Tausendfüssler-Wodka:

Die Europäer haben längst nachgezogen: Dieser Skorpionwodka stammt aus England. Man kann den eingelegten Arachniden selbstverständlich auch essen.

Ohnehin scheint Wodka die ideale Basis für experimentellere Drinks zu sein. Die amerikanische Destillerie Oddka (ja, «odd» = «merkwürdig», haha) bietet einen Wodka aus frisch geschnittenem Gras an ...

Oddka fresh cut grass graswodka http://www.oddkadrinks.com/

Bild: oddka

... und auch etwas, das sich «Electricity Vodka» nennt:

Oddka electricity elektrizität-wodka http://www.oddkadrinks.com/

Bild: oddka

Nein, das haben wir jetzt nicht erfunden. «Haben Sie sich jemals gefragt, wie ein Blitzschlag schmeckt?», fragt der Hersteller in der Produktbeschreibung. Wie genau die Damen und Herren von Oddka diesen Schnapps herstellen, bleibt ein Geheimnis. Laut den zahlreichen Geschmackstests des Internets, lässt sich ein Shot Electricity Vodka mit «ein Stück Stahlwolle abzulecken» vergleichen.

Zurück zu den eingelegten Viechern: In China gibt es Kobrawein

1 / 4
Kobrawein aus China
quelle: viralnova / viralnova
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Und Mäusebaby-Wein:

maus baby wein china http://io9.com/the-strangest-alcoholic-beverages-ever-to-touch-a-human-510836193

Bild: i09.com

Jap, das sind 1–3 Tage alte Mäusebabys, die da fermentiert werden. Angeblich soll dies ein der Gesundheit zuträgliches Tonikum sein (ja, sicher).

Ebenfalls ein Heilmittel (und ihr dürft drei Mal raten, für was) ist dieser chinesische Drei-Penis-Likör. Dazu werden Penen Penii Penisse von einem Seehund, einem Hirsch und einem kantonesischen Hund mit Reiswein fermentiert. Mmh.

Derweil empfehlen die Nordländer Rentierhorn-Whiskey. Es ist genau das, was der Name verspricht: gut gealterter Whiskey, der mit Gewürzen und Rentierhörnern aromatisiert ist.

http://io9.com/the-strangest-alcoholic-beverages-ever-to-touch-a-human-510836193 Rentier-Horn-Whisky

Bild: io9.com

Angeekelt vom Spinnenwodka von vorhin? Ach, eigentlich ist das nicht schlimmer als Mezcal, bei dem ein wirbelloses Tier in der fertigen Spirituose konserviert wurde. Beim Ameisen-Gin Anty Gin sind die Insekten selbst Teil des Fermentierungsprozesses. Dabei gibt die Ameisensäure des Krabbelviehs diesem experimentellen Gin seine besondere Geschmacksnote. Eine seltene Delikatesse: Rund 250 Franken kostet eine Flasche.

Nun zu etwas anderem: Einige von euch rauchen, gewiss. Je Lust verspürt, eine Zigarette zu essen? Oder zu trinken? Die US-Wodkamarke Ivanabitch (doch, im Ernst, so heisst sie) bietet Tabakwodka an:

Hey, wer hat Lust auf einen Drink, der nach einer grossen Zehe schmeckt? Gibt es! Im Downtown Hotel in Dawson City, Kanada, wird der örtliche Whiskey mit echten abgeschnittenen Menschenzehen serviert. 

Keine Angst, die Zehen sind nicht frisch, sondern mumifiziert. Und, ach ja, der Erfinder des Drinks, Captain Al Sider, braucht immer wieder Nachschub. Wer also ein paar Zehen vorrätig hat, wird aufgefordert ihm zu schreiben.

Nochmals Lust auf einen Drink mit menschlichen Zutaten? Da gibt es das auf die Inka zurückgehende Chicha – Spuckebier – wird es gerne genannt.

Verschiedene indigene Völker des Amazonastieflandes stellen traditionell eine Form von Bier aus Maniok oder den Früchten der Pfirsichpalme her. Beide Rohstoffe werden weich gekocht und anschliessend zerstampft, bevor Teile der Masse (meist von einer Frau) gekaut und wieder in den Topf gespuckt werden. Danach kommt Wasser hinzu und das Getränk wird zur Fermentation ein paar Tage stehen gelassen. Prost!

Und zum Schluss noch dies: Möwenwein.

möwe seagull vogel meer strand

Bild: Shutterstock

Die Inuit haben das wohl einfachste Weinrezept der Welt erfunden: Man nehme eine tote Möwe, gebe diese in eine mit Wasser gefüllte Flasche und stelle sie zum Fermentieren an die Sonne. Nein, nicht einmal in den Urtiefen des Internets sind Bilder davon zu finden. 

In diesem Sinne: Prost!

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Weil der Blick Schluss mit Sex-Anzeigen macht, willst du jetzt DIESES Video sehen 😂

«Verdorbene Ehefrauen», «Uralt-Omas wollen Sex» oder «Ladyboys gut bestückt» haben wir heute zum letzten Mal gesehen: Die Boulevard-Zeitung nimmt die Sex-Kleinanzeigen aus dem Blatt. «Der Blick meint es ernst mit seiner Neupositionierung, inhaltlich in allen Bereichen», heisst es auf dem Branchenportal Persoenlich.

So. Und nun?

Um Jeremy Clarkson zu zitieren:

Wir werden die erotischen Anzeigen vor allem wegen des Trash-Faktors vermissen. Haben uns die Inserate doch immer zu so lustigen Spielen …

Artikel lesen
Link zum Artikel