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epaselect epa07156316 Dortmund's Paco Alcacer scores the 3-2 goal during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Bayern Munich in Dortmund, Germany, 10 November 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (3:2) war so spannend wie eine Staffel «Game of Thrones» und so unterhaltsam wie ein Binge-Marathon von «Modern Family». Bild: EPA/EPA

Grösster Aufreger bei Dortmund gegen Bayern war eine Werbung – jetzt entschuldigt sich Sky



Die jüngeren Fans dürften so etwas bisher nur von Netflix gekannt haben: Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (3:2) war so spannend wie eine Staffel «Game of Thrones» und so unterhaltsam wie ein Binge-Marathon von «Modern Family». Das gab es schon länger nicht. Den grössten Aufreger des wohl besten Liga-Spiels seit vielen Jahren sahen jedoch nur die TV-Zuschauer. (Vielleicht mit Ausnahme des 4:4 zwischen Dortmund und Schalke in der vergangenen Saison.)

Während Mats Hummels in der 65. Minute zu seiner Auswechslung trabte, verschwand das Grün des Rasens auf den TV-Bildschirmen – denn Sky zeigte plötzlich einen Werbespot, in dem auch mehrere Bayern-Spieler auftauchen. Bisher war man vom Sender nur nervige Werbung für ihr Film- und Serienangebot im Splitscreen gewohnt. Dass nun aber mal eben das Spielfeld ganz von der Mattscheibe verschwindet, ist ein Novum, das Fussballfans bisher nur aus anderen Sportarten kannten. Es kam zu einem Shitstorm in den sozialen Medien.

Das nahm auch mitunter groteske Züge an:

Der TV-Sender erklärte auf Twitter, dass es sich um ein technisches Versehen gehandelt habe und entschuldigte sich bei den Zuschauern.

Sky entschuldigte sich:

Bei ihm hier auch:

Was dafür spricht: Am Bildschirmrand der Werbeeinblendung wurden Ergebnisse vom vorletzten Spieltag gezeigt. Nach 20 Sekunden war die Kurzwerbung vorbei – pünktlich, als es weiter ging.

Das dürfte die Wut einiger Abonnenten nach der Unterbrechung im Spiel der Spiele trotzdem nicht beschwichtigen ... 

(bn)

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Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf, Sandro Zappella

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