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Les joueurs jurassiens du HC Ajoie fetent la victoire en coupe de suisse avec les supporters lors de la finale de Coupe de Suisse de hockey sur glace Swiss Ice Hockey Cup, entre HC Ajoie et HC Davos ce dimanche 2 fevrier 2020 a la patinoire de la vaudoise arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Schweizer Hockey-Cup hat keine Zukunft mehr. Bild: KEYSTONE

Schweizer Hockey-Cup wird wieder abgeschafft – Ausgabe 2020/21 wird die letzte sein



Erst 2014 nach langer Pause wieder eingeführt, wird der Schweizer Cup im Eishockey bereits wieder abgeschafft. Die Ausgabe 2020/21 wird die letzte Ausgabe des Wettbewerbs sein, der sich bei den Unterklassigen grosser Beliebtheit erfreute, von den National-League-Klubs aber als unnötige Belastung empfunden wurde.

«Es ist uns nicht leichtgefallen», sagt Patrick Bloch, CEO Swiss Ice Hockey. Er betont: «Es ist kein Entscheid gegen den Cup. Vielmehr ist es ein Entscheid im Sinne des Schweizer Eishockeys als Gesamtpaket.» Es finden nun Gespräche darüber statt, in welcher Form der Cup auf Stufe Amateur-Eishockey weitergeführt wird.

Technical staff members set up the Swiss Ice Hockey Cup Trophy before the Swiss Ice Hockey Cup final game between EHC Kloten and Geneve-Servette HC, at the SWISS Arena ice stadium, in Kloten, Wednesday, February 1, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Cup wird abgeräumt. Bild: KEYSTONE

Nebst dem ordentlichen Meisterschaftsbetrieb mit mindestens 50 Qualifikationsrunden und zusätzlich Playoffs ist die Belastung der Spieler und Klubs der höchsten Liga auch durch die Champions Hockey League, die Nationalmannschaftstermine und den Spengler Cup hoch. Und sie dürfte in Zukunft weiter zunehmen. «Einen Spielplan zu kreieren, der alle Termine berücksichtigt und keine Mannschaft benachteiligt, ist schon heute eine enorme Herausforderung», so Patrick Bloch.

In einer Olympia-Saison – 2022 finden in Peking die nächsten olympischen Winterspiele statt – würden sich die Planungsschwierigkeiten zusätzlich stark akzentuieren. «Wir wollen unsere bestehenden Wettbewerbe stärken und nicht die Meisterschaft, die Clubs und Spieler oder die internationalen Turniere durch eine zu hohe Termindichte schwächen», begründet Patrick Bloch.

In der vergangenen Saison holte überraschend der HC Ajoie aus der Swiss League den Cupsieg. 2018 gewann mit den SC Rapperswil-Jona Lakers ein weiterer Unterklassiger den Pott. In die Siegerliste trugen sich auch der SC Bern, die ZSC Lions, der EHC Kloten und der EV Zug ein. (pre/ sda)

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33 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
DogiDog
18.08.2020 22:24registriert April 2019
Schade, verstehe aber natürlich, dass es für Profis hart ist gegen Amateure zu spielen, den Zuschauern in den "Käffern" ein Hockeyfest zu gönnen und sich dann vielleicht sogar noch zu blamieren...
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FischersFritz
18.08.2020 22:31registriert February 2019
Eine riesige Chance vertan, in allen Landesteilen und Regionen Werbung für das Eishockey zu machen. Genau diese Verankerung fehlt dem Eishockey im Vergleich zum Fussball. Aus Überheblichkeit ein Schuss ins eigene Bein!
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Klaus & Klaus
18.08.2020 22:29registriert October 2018
Na ja...wir werden es überleben. Schade für die Unterklassigen und natürlich auch sehr, sehr schade für den kultigen HCD. 😂😂
Ansonsten:
ein mickriger Artikel! Wieder ein Paradebeispiel dafür, dass es nur noch darum geht wer als Erster eine Meldung raushauen kann. 🙄
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