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Erster Cupsieger seit 43 Jahren

Der SC Bern zeigt Kloten den Meister und holt sich den Cup – «Ich war froh, als das Spiel endlich fertig war»

Kurz nach Anpfiff des zweiten Drittels ist die Sache schon gegessen: Dem SCB gelingt ein Doppelschlag, den die Flyers in der ausverkauften PostFinance-Arena nicht mehr wettmachen können und mit 1:3 verlieren.



- Routinier Martin Gerber zwischen den Pfosten von Kloten muss sich bereits im Startdrittel vor 17'131 Zuschauern mehrmals auszeichenen. Kurz vor Drittelsende können die Berner ihr Chancenplus dann in ein erstes Tor ummünzen: Nach einem gewonnenen Bully in der Angriffszone trifft Bud Holloway mit einem verdeckt abgegebenen One-Timer.

- Zwei Minuten nach Wiederanpfiff sorgt der SCB mit einem Doppelschlag für die Entscheidung: Erst kann Simon Moser eine Ritchie-Hereingabe problemlos ins halboffene Tor einschieben, 53 Sekunden später springt eine Hereingabe von Tristan Scherwey via Schlittschuh von Gian-Andrea Randegger zum 3:0 ins Tor. 

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Die Entscheidung: Randegger lenkt eine Hereingabe von Scherwey unglücklich ins eigene Tor ab.  gif: srf

- In der Folge beruhigt sich das Spiel wieder etwas. Die Flyers bleiben offensiv zu harmlos, die Berner verteidigen derweil sehr konzentriert und kompromisslos. Etwas gegen den Spielverlauf kommt Kloten zehn Minuten vor Schluss dann doch noch zum ersten Treffer durch Robin Leone, der Bührer aus der Distanz bezwingt.

- In einer heissen Schlussphase kommen die Flyers noch zu einigen Grosschancen, bringen die Scheibe aber nicht mehr im gegnerischen Tor unter. Damit gewinnt der SC Bern als erstes Team seit 43 Jahren wieder den Schweizer Eishockey-Cup.

Berns Spieler feiern nach dem Final des Swiss Ice Hockey Cups 2014/15 zwischen dem SC Bern und den Kloten Flyers, am Mittwoch, 11. Februar 2015, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Alle Cupsieger auf einen Blick. Bild: KEYSTONE

- Nach der Partie ist den Siegern die Erleichterung trotz dem Zwei-Tore-Vorsprung anzusehen: «Ich war froh, als das Spiel endlich fertig war, denn es war ein schwieriges Spiel», meint beispielsweise Ryan Gardner. «Wir haben gut gekämpft und hatten in Marco (Bührer, Goalie) einen guten Rückhalt. Es ist schön etwas zu gewinnen, aber es ist auch speziell, während der Saison einen Titel zu holen.»

-  Auf der Gegenseite blickt man nur in leere Gesichter. Denis Holenstein nimmt sich kurz Zeit: «Wir spüren eine grosse Enttäuschung. Die ersten zwei Drittel waren wir nicht gut, dann waren wir am Ende besser, aber es hat nicht mehr gereicht.» Auf die Turbulenzen vor dem Spiel angesprochen meint er: «Die Anreise war nicht ganz einfach, aber wir sind Profis, das konnten wir wegstecken.» (twu)

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