Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
New Jersey Devils Nico Hischier, pictured during a NHL friendly game between Switzerland's SC Bern and New Jersey Devils, this Monday, October 1, 2018, at the Postfinance Arena in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Nummer-1-Draft Nico Hischier von den New Jersey Devils. Bild: KEYSTONE

Es gilt ab sofort – das Schweizer Transfer-Abkommen mit der NHL fix

Die National Hockey League (NHL) hat das Transfer-Abkommen mit den Schweizer Eishockey-Ligen (National League und Swiss League) ratifiziert. Die neue Vereinbarung tritt per sofort in Kraft.



Bemerkenswert ist diese Meldung, weil die Schweiz zusammen mit Russland in den letzten Jahren als einzige Eishockey-Hochburg mit der NHL über kein Transferabkommen verfügte. Ein separates Abkommen braucht es, weil die NHL keinem Landesverband und auch nicht dem internationalen Eishockeyverband (IIHF) angehört.

Die Schweizer Ligen (National League und Swiss League) einigten sich darauf, ein identisches Abkommen wie Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Lettland, Norwegen, Österreich, Schweden, Slowakei, Tschechien und Weissrussland ebenfalls zu unterzeichnen. Anfang diese Woche wurde der Vertrag von der NHL nun ratifiziert.

Ausländer-Regel erst im Juni ein Thema

Dank des Abkommens dürfen die NHL-Klubs bis zum 15. Juli (und bis 15. August für neu gedraftete Spieler) Schweizer Akteure unter Vertrag nehmen – auch solche mit laufenden Verträgen ohne Ausstiegsklausel. Die NHL entschädigt die Klubs mit 260'000 Dollar pro Spieler. Auch für jeden neu gedrafteten Schweizer Spieler kassieren die Schweizer Klubs neu bis zu 40'000 Dollar (für einen Erstrunden-Draft).

Bislang erhielten die Klubs wegen des fehlenden Transferabkommens keine Entschädigung. An der nächsten Ligaversammlung im Juni werden die Ligen beschliessen, ob Klubs, die im Sommer Spieler ohne NHL-Ausstiegsklausel an die NHL verlieren, zusätzliche Ausländerlizenzen lösen dürfen. Dieser Punkt dürfte noch für Diskussionen sorgen. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Schweizer Meilensteine in der NHL

Rote Karte für Corona-Verstoss

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Die Gründungsgeschichte der NHL – ein Mobbing-Drama in 5 Akten

26. November 1917: Vier Teams gründen die NHL. Doch die neue National Hockey League entsteht nur, weil die Funktionäre einen unbeliebten Teambesitzer endlich loswerden wollen.

Professionelles Eishockey gibt es in Kanada schon vor der Gründung der NHL. Die National Hockey Association (NHA) ist von 1909 bis 1917 die wichtigste kanadische Liga. Doch dann wird sie eingestellt, um die NHL zu gründen. Ein Drama in fünf Akten.

Am 12. September 1884 wird Eddie Livingstone in eine wohlhabende kanadische Familie geboren. Das jüngste von drei Kindern der Livingstone-Familie war bald ein begeisterter Eishockeyfan. Er spielte selbst als Junior und wurde später Schiedsrichter in …

Artikel lesen
Link zum Artikel