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Schenk war zuletzt als allseits beliebter TV-Experte bei MySports tätig. bild: Mysports

Hockey-Legende Simon Schenk während Herz-OP verstorben



Eishockey-Legende Simon Schenk ist tot. Der Langnauer Meistermacher von 1976 und ehemalige Nati-Trainer ist im Alter von 73 Jahren bei einer Herzoperation einem Schlaganfall erlegen.

Schenk wurde seit Jahren von Herzproblemen geplagt. Vor drei Jahren musste der Dorfschullehrer eine erste Herzoperation über sich ergehen lassen. Mitte dieser Woche wurde eine zweite Operation am Herzen nötig, bei der es schliesslich zu Komplikationen gekommen ist.

Schenk war eine der prägenden Figuren des Schweizer Eishockeys. Mit dem SC Langnau holte er als Spieler 1976 den einzigen Meistertitel der Klubgeschichte. 1985 wurde er Trainer der Nationalmannschaft und führte diese 1986 endlich wieder in die A-Gruppe. Eine zweite Ära folgte von 1995 bis 1997.

Trainer Simon Schenk und die Spieler der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft jubeln nach dem 4 zu 1 Sieg gegen Frankreich, aufgenommen am 8. April 1990 in Megeve bei der Eishockey-B-Weltmeisterschaft. Die Schweizer stehen als Sieger der B-Weltmeisterschaft und als Aufsteiger in die Gruppe A fest.  (KEYSTONE/Str)

Simon Schenk hat die Schweizer Hockey-Nati in den 1980er-Jahren wieder salonfähig gemacht. Bild: KEYSTONE

Auch danach blieb Schenk dem Eishockey als Funktionär treu. Als CEO und Sportchef der ZSC Lions feierte er weitere Meistertitel. In der Lions-Organisation blieb er bis 2017 als Sportchef der GCK Lions. Nach dem Rücktritt aus freien Stücken in Zürich kehrte er zu seinem Stammklub Langnau zurück, als Helfer im Nachwuchsbereich.

Schenk war zudem auch Politiker: Von 1994 bis 2011 sass er als SVP-Mann des Kantons Bern im Nationalrat. Er engagierte sich im Bundeshaus primär dann an vorderster Front, wenn es um den Sport ging. Zuletzt war der Vater von drei Kindern beim TV-Sender «MySports» als Experte im Einsatz. (pre/sda)

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