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National League A, 43. Runde

Ambri – Servette 0:4 (0:1,0:3,0:0)

Biel – Davos 4:1 (0:0,3:1,1:0)

Bern – Kloten 1:5 (0:2,0:0,1:3)

Lausanne – Fribourg 1:2 (0:1,0:2,0:0)

ZSC – RJ Lakers 4:2 (1:1,2:0,1:0)

Zug – Lugano 7:4 (3:2,3:2,1:0)

National League A

Mit Ausnahme von Ambri siegen die Strichteams, Kloten gar mit einer Gala beim Leader

Rückschlag für den HC Ambri-Piotta im Playoffrennen: Während Biel, Fribourg und Kloten drei Punkte einfahren, gehen die Leventiner gegen Servette unter.



tabelle 30.1.15

Die aktuelle Tabelle sieben Runden vor Schluss. Bild:

Ambri – Servette 0:4: Herber Rückschlag für Ambri

– Der Abend läuft nicht für Ambri. Die Leventiner geraten bald in Rückstand, vergeben dann einen Penalty und haben eigentlich mehr vom Spiel. Doch sie finden keinen Weg an Keeper Robert Mayer vorbei.

– In der 27. Minute bekundet Ambri Pech, als Roland Gerber mit dem Beinschoner die Scheibe unabsichtlich ins Tor befördert. Zur Spielmitte sorgt Matthew Lombardi mit dem 3:0 für die Entscheidung.

– Ambri verliert am Ende 0:4 und weist wieder sechs Zähler auf das rettende Ufer aus.

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Roland Gerber lenkt die Scheibe glücklich mit dem Schlittschuh zum 2:0 ins Ambri-Tor. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Bern – Kloten 1:5: Sieg bei Rückkehr von Martin Gerber

– Kloten überrascht den Leader und geht bis zum ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Beim zweiten Tor von Tommi Santala lässt sich Marco Bührer aus sehr spitzem Winkel erwischen. Es ist der erste Treffer des Finnen seit zwölf Spielen und dem 29. November.

– Nach einem torlosen Mitteldrittel kann Simon Bodenmann 35 Sekunden nach Beginn letzten Abschnitts mit dem 3:0 für die definitive Entscheidung sorgen. Santala legt wenig später mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauf.

– Bei der Rückkehr von Martin Gerber nach acht Wochen Verletzungspause feiern die Flyers endlich wieder einmal einen Sieg und halten den Rückstand auf Biel bei sieben Punkten. Es ist erst der zweite Sieg nach 60 Minuten unter Sean Simpson.

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Santalas Tor zum 2:0 aus spitzem Winkel. Bild: KEYSTONE

Biel – Davos 4:1: Doppelschlag zum Sieg

– Nach einem torlosen Startdrittel bringt Philipp Wetzel im Powerplay Biel erstmals wieder nach sieben Spielen 1:0 in Führung. Ein Doppelschlag nach dem Davoser Ausgleich innert 65 Sekunden sorgt in der 35. Minute für die Vorentscheidung. Insbesondere das Solo zum 3:1 durch Ahren Spylo ist ein Augenschmaus. 

– Spylos 16. Saisontreffer im dritten Abschnitt sichert den Seeländern die drei Punkte. Dank dem ersten Sieg nach vier Niederlagen bleibt der EHCB mit drei Zählern Vorsprung auf Fribourg auf dem letzten Playoffplatz.

– Die verletzungsbedingt mit nur zwei Ausländern angetretenen Bündner entfernen sich immer mehr von ihrer einstigen Form als Leader. Davos kassierte die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen. 

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Ahren Spylo tanzt bei seinem 3:1 den gesamten HCD aus. Bild: KEYSTONE

Lausanne – Fribourg 1:2: Späte Tore in den ersten zwei Dritteln bringen Gottéron den Sieg

– Ein äusserst effizientes und kämpferisches Fribourg-Gottéron fügte Lausanne die erste Niederlage nach sechs Siegen zu. Beim (vermeintlichen) Spitzenklub Fribourg-Gottéron scheinen endlich alle Beteiligten den Ernst der Lage erkannt zu haben. 

– Fribourg siegt dank späten Toren: Im ersten Drittel erzielt Andrei Bykow das 1:0 drei Sekunden vor der Sirene, im zweiten Abschnitt versenkt Greg Mauldin 43 Sekunden vor der Pause die Scheibe zum 2:0.

– Etienne Froidevaux verkürzt in der 44. Minute und schnuppert am 2:2, doch am Ende reicht es nicht mehr zum Ausgleich. Fribourg rückt auf Kosten von Ambri auf Rang 9 vor, bleibt aber drei Zähler hinter dem Playoffplatz von Biel. Lausanne blieb erstmals seit dem 4. Dezember (!) und 13 Spielen ohne Punkt und verpasste so die definitive Sicherung des Playoff-Platzes.

Durchschnaufen und dann gehts am Samstag zum Nervengipfel gegen Ambri.

L'attaquant fribourgeois Marc-Antoine Pouliot, gauche, celebre le deuxieme but devant la deception l'attaquant lausannois Etienne Froidevaux, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et HC Fribourg Gotteron, ce vendredi 30 janvier 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Marc-Antoine Pouliot feiert das 2:0 durch Greg Mauldin. Bild: KEYSTONE

ZSC Lions – Lakers 4:2: ZSC siegt ohne zu überzeugen

– Die ZSC Lions sorgen im zweiten Abschnitt für den Unterschied. Roman Wick bringt seine Farben 26 Sekunden nach Wiederbeginn mit 2:1 in Führung, Reto Schäppi doppelt zwei Minuten später nach. Die Lions verpassen daraufhin den Sack zuzumachen. In der 47. Minute werden sie dafür mit dem 2:3 bestraft.

– Nach einem Fehler im Spielaufbau kann Reto Schäppi 35 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer ins leere Tor die drei Punkte und seinen ersten NLA-Hattrick sicherstellen. Es war allerdings keine Glanzleistung des Meisters.

– Der verletzte ZSC-Captain Mathias Seger sprang beim Meister übrigens an der Bande als Assistenztrainer ein, da Rob Cookson aus familiären Gründen abwesend war. Seger soll auch heute Samstag in Davos nochmals als Trainer-Assistent von Marc Crawford bei den Lions fungieren. 

30.01.2015; Zuerich; Eishockey ZSC Lions -  Rupperswil-Jona Lakers; Mathias Seger und Trainer Marc Crawford (ZSC) (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Der verletzte Matthias Seger übt sich an der Bande als Assistenztrainer. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Zug – Lugano: Spektakel in Zug

– Lugano scheint bis zur 10. Minute auf gutem Weg: Damien Brunner erzielt bei seinem Ex-Klub das 2:0 und die Tessiner vergaben zudem einen Penalty.

– Zug kann jedoch 14 Sekunden nach dem 0:2 auf 1:2 verkürzen und die Partie bis zum Drittelsende und Lino Martschinis 20. Saisontreffer drehen (3:2).

– Nach weiteren fünf Treffern fallen im Schlussabschnitt zwar weniger Tore, aber es hagelt Strafen. Die Partie zieht sich fast endlos in die Länge – unter anderem werden 92 Strafminuten ausgesprochen –, Zug gewinnt zum Schluss mit 7:4 und rückt auf Rang 3 vor.

Reto Suri von Zug, Mitte rechts, und Luganos Janick Steinmann, rechts sowie Zugs Josh Holden, Mitte links, und Luganos Julien Walker, links, im Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano, am Freitag, 30. Januar 2015, in der Bossard-Arena in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Es ging zwischen Zug und Lugano richtig zur Sache. Bild: KEYSTONE

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