Sport
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National League A, 49. Runde

Ambri – Lausanne 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Bern – Fribourg 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

Davos – ZSC 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

Servette – Biel 8:2 (3:1, 2:1, 3:0)

Lugano – Zug 2:3nP (1:1, 0:0, 1:1)

Lakers – Kloten 1:4 (0:0, 1:1, 0:3)

National League A

Lausanne siegt und verdrängt Meister Bern vor der letzten Runde unter den Strich

Der SC Bern verliert zuhause gegen Fribourg mit 0:2 und rutscht eine Runde vor Ende der Qualifikation unter den Strich. Aufsteiger Lausanne überholt den Meister dank des 2:1-Siegs in Ambri.



Bern – Fribourg: Ein Debakel

– Der Meister taucht und muss um den Einzug in die Playoffs bangen. Michael Ngoy bringt Fribourg im Zähringer-Derby nach 7 Minuten in Führung. Den zweiten Treffer schiesst Niklas Hagmann bei Spielmitte – das war es. Fribourg siegt in Bern mit 2:0.

– Unglaublich: Im letzten Drittel spielten sich die Fribourger spielten sich den Puck im eigenen Drittel so lange zu, bis sie vom Schiedsrichter eine Verwarnung kassierten. Die Berner griffen gar nicht mehr an und wurden von den eigenen Fans mit wütenden Pfiffen eingedeckt.

– In der letzten Runde muss der SCB am Dienstag zu den ZSC Lions. Verpassen die Berner die Playoffs, sind sie der erste Meister, der es im Folgejahr nicht in die entscheidende Phase der Saison schafft. «Wir stehen mit dem Rücken zur Wand», war Trainer Guy Boucher im SRF bewusst. Wir müssen mit der Einstellung nach Zürich, dass wir es schaffen werden.»

Ein wenig übertrieben – denn so schlecht wie die Lakers ist nicht einmal der SC Bern

Enttaeuschte Berner nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg-Gotteron, am Samstag, 1. Maerz 2014, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Hängende Köpfe – der SCB ist wieder unter dem Strich. Bild: Keystone

Ambri – Lausanne: Waadtländer Triumph

– Aufsteiger Lausanne klettert wieder über den Strich. Die Waadtländer siegen in der Leventina mit 2:1. Schon nach einer Minute führt Lausanne dank Benjamin Antoniettis Treffer. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Marc Reichert ist es Juha-Pekka Hytönen, der nach 34 Minuten den Siegtreffer erzielt.

– Lausanne hat vor dem letzten Spiel einen Punkt Vorsprung. In der letzten Runde spielt es am Dienstag auswärts bei Fribourg-Gottéron.

Selbst auf der Autobahn: Lausanne vor Bern…

Lausannes Juha-Pekka Hytoenen jubelt ueber sein 1:2, beim Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem Lausanne HC, am Samstag, 1. Maerz 2014, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Topskorer Hytönen schiesst Lausanne wieder auf Rang 8. Bild: TI-PRESS

Lakers – Kloten: Klasse setzte sich durch

– Die Rapperswil-Jona Lakers zeigen sich gegen Kloten kämpferisch und im Vergleich zum 0:6 in Bern deutlich verbessert. Dennoch kommen die Flyers zu einem 4:1-Sieg.

– Am Schluss verhinderte die grössere Klasse des Tabellendritten aus Kloten einen Überraschungserfolg. Die überragenden Tommi Santala und Peter Mueller (je 1 Tor, 2 Assists) und Matthias Bieber machten im letzten Drittel aus einem ausgeglichenen Skore einen standesgemässen 4:1-Sieg.

– Seit Oktober 2009 haben die Lakers gegen Kloten gerade mal 2 von 28 (!) Partien gewonnen. Überhaupt haben die St. Galler nun bereits wieder zehn Niederlagen in Serie aneinander gereiht.

Die Klotener Peter Mueller, links, und Matthias Bieber, rechts, bejubeln das 3-1, im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und den Kloten Flyers, am Samstag, 1. Maerz 2014, in der Diners Club Arena in Rapperswil. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Klotener Mueller und Bieber sorgten für den Unterschied. Bild: Keystone

Davos – ZSC Lions: Topskorer Wick entscheidend

– Die Zürcher besiegten auswärts den Erzrivalen HC Davos mit 2:1. Roman Wick gelang in der 47. Minute mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss das Siegtor für die Lions.

– Dank dieses Treffers führt Wick vor der letzten Runde die Skorerwertung der NLA weiterhin an. Matthew Lombardi von Servette hat Wick punktemässig aber eingeholt; der Zürcher hat die Nase nur noch wegen der höheren Anzahl Tore (23:20) vorne.

– Der HC Davos kann nach der vierten Heimniederlage seit dem Spengler Cup den Heimvorteil für die Playoffs nicht mehr schaffen.

Der Zuercher PostFinance Topscorer Roman Wick, rechts, gegen den Davoser Jan von Arx, im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Samstag, 1. Maerz 2014, in der Vaillant-Arena in Davos. (PHOTOPRESS/Juergen Staiger)

Siegtorschütze Wick im Duell mit Jan von Arx. Bild: Photopress

Servette – Biel: Genfer Blitzstart

– Servette spielte im Heimspiel im Auswärts-Tenü, weil der EHC Biel in blau spielen musste. Den Bielern waren in der Nacht vor dem Spiel acht weisse Auswärtsleibchen geklaut worden…

– Von den letzten 14 Partien gewann Servette zehn. Vor allem in der Offensive läuft es dem Spengler-Cup-Sieger rund. Nach dem 8:6 gestern in Fribourg, realisierten die Servettiens erneut acht Treffer. 

Les joueurs Genevois, Kevin Romy, gauche, et Denis Hollenstein, droite, laissent eclater leurs joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le EHC Bienne, ce samedi 1 mars 2014 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Servette jubelt zuhause auch in den Auswärts-Leibchen. Bild: Keystone

Lugano – Zug: Sieg ohne Wert für die Innerschweizer

– Dem EV Zug gelang in der zweitletzten Runde der Qualifikation noch eine Premiere. Erstmals im achten Versuch gewannen die Zuger ein Penaltyschiessen. Der 3:2-Sieg in Lugano nützte den Innerschweizern aber nichts mehr, die Playouts sind Tatsache.

– Robert Schremp, Zugs effektivster Skorer, verwertete seinen Penalty. Und Michael Tobler, der Goalie, wehrte alle fünf Versuche der Lugano-Spieler ab.

– In der regulären Spielzeit war Zug zweimal in Führung gegangen. Alessio Bertaggia erzielte sein erstes Tor gegen Lugano, der Klub, bei dem er grossgeworden ist.

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