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epa07984579 Bayern's Robert Lewandowski (L-R), David Alaba and Thomas Mueller celebrate after the German Bundesliga soccer match between FC Bayern Munich and Borussia Dortmund in Munich, Germany, 09 November 2019.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Die Bayern lassen Dortmund einmal mehr keine Chance. Bild: EPA

Bayern erteilen dem BVB eine Lektion: «Es ist immer wieder herrlich, wenn Dortmund kommt»

Bayern München entscheidet das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Dortmund souverän für sich. Der Meister setzt sich gegen harmlose Gäste daheim mit 4:0 durch.



Bayern – Dortmund 4:0

Eine Woche nach der höchsten Bundesliga-Niederlage seit zehn Jahren, dem 1:5 bei der Eintracht Frankfurt, und der darauf folgenden Entlassung von Trainer Niko Kovac setzte Bayern München ein eindrückliches Zeichen. Die Münchner dominierten die Partie, die die letzte von Uli Hoeness als Präsident war, gegen Dortmund von der ersten Minute an. Sie waren in allen Belangen besser.

Robert Lewandowski schoss in der 17. Minute mit dem Kopf nach einer intelligenten Flanke von Benjamin Pavard das 1:0 und traf eine Viertelstunde vor Schluss auch zum 3:0. Lewandowski setzte damit seine Serie fort. Der Pole hat in jeder Runde mindestens einen Treffer erzielt und steht nun schon bei 16 Saisontoren.

Hansi Flick darf weitermachen

Nach dem souveränen Sieg gegen Dortmund teilt Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge mit: «Hansi Flick bleibt bis auf weiteres Trainer.» Der vorherige Assistenztrainer der Münchner hat zu Wochenbeginn den entlassenen Niko Kovac abgelöst.

Die Dortmunder von Lucien Favre, die gute Wochen hinter sich hatten, wirkten hilflos. Dass sie nur mit 0:1 zurücklagen, war die einzige gute Nachricht zur Pause. Doch keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Serge Gnabry für das 2:0. Es war ein einseitiges Duell, wie zuletzt zwischen den beiden Mannschaften in München immer. In den letzten fünf Bundesliga-Spielen bei den Bayern holten die Dortmunder keinen Punkt und kassierten 24 Treffer.

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Das 1:0 für die Bayern durch Lewandowski. Video: streamja

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Das 2:0 für die Bayern durch Gnabry. Video: streamja

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Das 3:0 für die Bayern durch Lewandowski. Video: streamja

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Das 4:0 für die Bayern durch Hummels (Eigentor). Video: streamja

Bayern München - Dortmund 4:0 (1:0)
75'000 Zuschauer.
Tore: 17. Lewandowski 1:0. 47. Gnabry 2:0. 76. Lewandowski 3:0. 80. Hummels (Eigentor) 4:0.
Bemerkungen: Dortmund mit Bürki und Akanji, ohne Hitz (Ersatz).

«Wir haben das Hansi Flick in der kurzen Zeit versucht hat einzuschleifen, gut umgesetzt. Es ist immer wieder herrlich, wenn Dortmund hierherkommt und wir so auftreten. Wir waren da, wir waren in den Zweikämpfen. Und wir haben in den ersten Minuten klar gemacht, dass wir das Spiel gewinnen wollten.»

Thomas Müller, Bayern

«Die Bayern waren viel besser als wir. Man hat gesehen: Tempo, Ballannahmen, Technik, Pässe und Bewegung. Wir waren nicht gut. Viele Spieler waren nicht da. Wir waren nicht ängstlich, aber sie waren besser. Punkt. Wir haben viele unnötige Bälle verloren. Es war sehr schwach.»

Lucien Favre, Trainer Dortmund

«Es hat sich am Mittwoch schon angedeutet, dass die Mannschaft sehr aktiv ist. Das hat man heute von der ersten Minute an gesehen, dass sie Fussball auch richtig zelebrieren können. Die letzten Tage waren nicht einfach, wir konnten gar noch nicht so oft trainieren. Der Mannschaft ist bewusst, dass sie jetzt in der Pflicht ist.»

Hansi Flick, Trainer Bayern

Hertha – Leipzig 2:4

Leipzig kam zu einem souveränen Sieg. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann gewann bei Hertha Berlin nach einem 0:1-Rückstand mit 4:2. Timo Werner trug seine Saisontreffer zehn und elf zum Erfolg bei. Vor dem 4:2 hatten die Leipziger in der Meisterschaft Mainz 8:0 und im Cup Wolfsburg mit 6:1 geschlagen.

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1:0 für Hertha durch Mittelstadt. Video: streamable

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1:1 für Leipzig durch Timo Werner. Video: streamable

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1:2 für Leipzig durch Sabitzer. Video: streamja

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1:3 für Leipzig durch Kampl. Video: streamable

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2:4 für Hertha durch Selke. Video: streamable

Hertha Berlin - RB Leipzig 2:4 (1:2)
48'532 Zuschauer.
Tore: 32. Mittelstadt 1:0. 38. Werner (Handspenalty) 1:1. 45. Sabitzer 1:2. 86. Kampl 1:3. 91. Werner 1:4. 92. Selke 2:4.
Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz).

Schalke – Düsseldorf 3:3

Schalke 04 verpasste den Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf trotz dreimaliger Führung. Der 32-jährige Rouwen Hennings schlug für die Gäste dreimal zurück, zuletzt in der 85. Minute. Hennings ist hinter Robert Lewandowski und Timo Werner mit neun Toren die Nummer 3 in der Torschützenliste.

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Das 1:0 für Schalke durch Caligiuri. Video: streamable

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Das 1:1 für Düsseldorf durch Hennings. Video: streamable

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Das 2:1 für Schalke durch Kabak. Video: streamable

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Das 2:2 für Düsseldorf durch Hennings. Video: streamable

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Das 3:2 für Schalke durch Serdar. Video: streamable

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Das 3:3 für Düsseldorf durch Hennings. Video: streamable

Schalke - Düsseldorf 3:3 (1:0)
61'831 Zuschauer.
Tore: 33. Caligiuri 1:0. 62. Hennings (Handspenalty) 1:1. 67. Kabak 2:1. 74. Hennings 2:2. 79. Serdar 3:2. 85. Hennings 3:3.

Mainz – Union 2:3

Union Berlin kommt zu seinem ersten Auswärtssieg in der Bundesliga. Die Mannschaft von Urs Fischer gewinnt in Mainz mit 3:2.Union Berlin findet sich in der 1. Bundesliga immer besser zurecht.

Der Liga-Debütant kam zu seinem dritten Sieg in den letzten vier Runden. Der Schwede Sebastian Andersson mit zwei Toren und der Österreicher Christopher Trimmel mit drei Vorlagen waren in Mainz entscheidend und sorgten bis in die 51. Minute für die 3:0-Führung.

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0:1 für Union durch Ingvartsen. Video: streamable

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0:2 für Union durch Andersson. Video: streamable

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0:3 für Union durch Andersson. Video: streamable

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1:3 für Mainz durch Onisiwo. Video: streamable

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2:3 für Mainz durch Brosinski. Video: streamable

Mainz - Union Berlin 2:3 (0:2)
24'349 Zuschauer.
Tore: 30. Ingvartsen 0:1. 45. Andersson 0:2. 51. Andersson 0:3. 81. Onisiwo 1:3. 94. Brosinski 2:3.
Bemerkungen: Mainz mit Fernandes.

Paderborn – Augsburg 0:1

Auch für Martin Schmidt war der Samstagnachmittag erfolgreich. Der Walliser Trainer kam mit Augsburg beim Schlusslicht Paderborn (1:0) zum zweiten Saisonsieg.

Philipp Max erzielte kurz vor der Pause den einzigen Treffer, nachdem Klaus Gjasula, Bruder des früheren FCSG- und FCB-Spielmachers Jürgen Gjasula, in der Startphase für Paderborn einen Penalty verschossen hatte.

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Klaus Gjasula verschiesst für Paderborn einen Elfmeter. Video: streamable

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0:1 für Augsburg durch Max. Video: streamable

Paderborn - Augsburg 0:1 (0:1)
13'758 Zuschauer.
Tor: 41. Max 0:1.
Bemerkungen: Augsburg mit Vargas, ohne Lichtsteiner (Ersatz). 6. Augsburgs Goalie Koubek hält Penalty von Gjasula. (haf/sda)

Die Tabelle

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Die Schweizer in der Bundesliga 2019/2020

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