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Der VfB Stuttgart wäre mit seiner Jugendspieler-Elf bestimmt nicht mehr lange in der 2. Bundesliga.

8 Klubs, die heute richtig gut wären, wenn sie ihre Jugendspieler behalten hätten



Das Gedankenspiel, dass es keine Transfers gibt und jeder Klub seine Spieler selber ausbilden müsste, haben wir für die Schweizer Vereine bereits gemacht. Grosser Gewinner wäre neben dem FC Basel der FC Winterthur.

Die Regeln sind simpel: Man stellt die Mannschaft zusammen aus Akteuren, die zumindest einen Teil ihrer Nachwuchszeit im jeweiligen Klub absolviert haben. Spieler, welche die Jugendabteilungen bei verschiedenen Klubs durchlaufen haben, wurden jenem Team zugeteilt, das auf der Position am ehesten Bedarf hatte.

Schalke 04

Die Jugendabteilung von Schalke hat den einen oder anderen Weltklasse-Spieler hervorgebracht. Besonders stechen Leroy Sané, Ilkay Gündogan und Joel Matip sowie die Weltmeister Mesut Özil, Benedikt Höwedes und Manuel Neuer heraus. Einige arrivierte Bundesliga-Spieler wie Weston McKennie, Philipp Max, Ralf Fährmann oder Kaan Ayhan haben es nicht mal in die Aufstellung geschafft.

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VfB Stuttgart

Es ist unglaublich, wie viele gute Spieler der VfB Stuttgart, der mittlerweile in der 2. Bundesliga feststeckt, rausgebracht hat. Mit Timo Werner, Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Antonio Rüdiger und Bernd Leno sind auch fünf aktuelle deutsche Nationalspieler dabei. Weil die Aufstellung so schon stark ist, haben wir Sead Kolasinac und Thilo Kehrer, die einen Teil der Ausbildung beim VfB Stuttgart absolvierten, dem FC Schalke zugeschrieben, wo sie noch als Jugendspieler hinwechselten.

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Joshua Kimmich 2009 als Stuttgart-Junior. Video: YouTube/EnBW-Oberliga Junioren

Ajax Amsterdam

Die Talentschmiede schlechthin. Seit den 90er-Jahren ist Ajax als hervorragender Ausbildungsklub bekannt. Ein Blick auf das aus Ajax-Jugendspielern bestehende Team zeigt: Nicht zu Unrecht. In allen Mannschaftsteilen ist die Mannschaft stark besetzt. Nicht ganz in unser Team gereicht hat es für Donyell Malen, Quincy Promes und Noussair Mazraoui.

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Sporting Lissabon

Cristiano Ronaldo ist selbstredend das Prunktstück dieses guten Ausbildungsklubs. Auffälligster Name ist ansonsten Eric Dier. Der englische Nationalspieler kam im Alter von zehn Jahren nach Portugal, weil seine Mutter an der Fussball-EM 2004 vor Ort arbeitete. Sofort kam Dier in die Jugendabteilung von Sporting und als seine Eltern 2010 nach England zurückkehrten, blieb Dier in Portugal. Sein Wechsel zu Tottenham erfolgte 2014.

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Benfica Lissabon

Benfica Lissabon hat über die letzten zehn Jahre den höchsten Tranfergewinn aller Fussballklubs erwirtschaftet – unter anderem dank der überragenden Jugendabteilung. Superstars wie Joao Felix oder die ManCity-Profis Bernardo Silva, Joao Cancelo und Ederson durchliefen die Jugend bei Benfica.

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Olympique Lyon

Speziell im Offensivbereich hat Lyon unglaublich gute Spieler ausgebildet. Vom Quartett aus Karim Benzema, Alassane Plea, Anthony Martial und Alexandre Lacazette spielt aber keiner mehr bei seinem Jugendklub. Immerhin konnte Houssem Aouar, das 21-jährige Megatalent im zentralen Mittelfeld, bisher gehalten werden.

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Dinamo Zagreb

Der kroatische Aufschwung im Fussball, der im Vizeweltmeistertitel im letzten Jahr gipfelte, hängt auch mit Dinamo Zagreb zusammen. Viele der Topstars wie Luka Modric, der Weltfussballer 2018, entstammen der Jugend Zagrebs.

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KRC Genk

Ähnlich wie Kroatien erlebte auch Belgien in den letzten Jahren einen riesigen Aufschwung mit vielen Talenten. Im belgischen Klubfussball sticht die Talentschmiede des KRC Genk hinaus. Mit Kevin De Bruyne und Thibaut Courtois wurden zwei der weltbesten Spieler auf ihren Positionen beim «Koninklijke Racing Club» ausgebildet.

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Kevin De Bruyne als Jugendspieler bei Gent, mit 14 wechselte er dann zu Genk. Video: YouTube/Belgian Red Devils

Die Topklubs wie Barcelona, Bayern oder Liverpool haben wir hier bewusst weggelassen, diesen widmen wir uns in einem dritten Teil separat.

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Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt

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quelle: keystone / gregorio borgia
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