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Le defenseur bernois Fabian Lustenberger, gauche, lutte pour le ballon avec l'attaquant valaisan Roberts Uldrikis, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre FC Sion et BSC Young Boys Bern le dimanche 4 avril 2021 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

YB hat mit Sion lange zu kämpfen, setzt sich aber am Ende trotzdem souverän durch. Bild: keystone

YB mit Last-Minute-Gala gegen Sion – Remis zwischen Servette und Lugano



Sion – Young Boys 0:3

86 Minuten lang verteidigte Sion das Unentschieden gegen den 30 Punkte vor ihnen liegenden Leader erfolgreich. Dann sorgte Jean-Pierre Nsame doch noch für den Unterschied zugunsten der Gäste aus Bern, die zwar klar überlegen waren, sich in Tornähe aber lange schwertaten und auch wegen einer starken Parade von Sittener Schussmann Timothy Fayulu nicht schon früher führten.

Auf Steilpass von Michel Aebischer erzielte Nsame in der 86. Minute seinen 14. Saisontreffer. Mit Anbruch der Nachspielzeit wurde der YB-Topskorer im Strafraum von Sandro Theler gefoult und erhöhte Marvin Spielmann vom Penaltypunkt. Den Schlusspunkt setzte Nicolas Moumi Ngamaleu, nach Querpass von Nsame. «80 Minuten lang zeigten wir eine gute Leistung. Aber 80 Minuten reichen gegen die Young Boys nicht. Am Ende machten wir jene Fehler, die wir schon so zu oft machten», resümierte Sions Trainer Marco Walker.

Ein Punkt gegen die Young Boys, gegen die Sion seit bald fünf Jahren auf einen Sieg wartet, wäre angesichts der guten Defensivleistung nicht unverdient gewesen. Im zweiten Spiel unter Trainer Marco Walker waren die Sittener erwartungsgemäss bedeutend weniger im Ballbesitz. Vor dem eigenen Tor liessen sie aber erstaunlich wenig zu. Fayulus Parade gegen Christian Fassnacht nach 35 Minuten hätte die entscheidende für einen Punkt sein können. 20 Minuten zuvor hatte das Heimteam auch die erste Druckphase der Young Boys mit drei Chancen in kurzer Abfolge schadlos überstanden.

Fayulu, der in den letzten Tagen als Nummer 2 mit dem Schweizer U21-Nationalteam an der EM in Slowenien war, parierte den Schuss des nach einer eleganten Pirouette und einem Doppelpass mit Nsame alleine vor ihm auftauchenden Fassnacht. Der 21-Jährige, der seinen Nummer-1-Status im Wallis zu Beginn des Monats eingebüsst hat, stand aufgrund einer Verletzung von Kevin Fickentscher wieder zwischen den Pfosten.

Le gardien valaisan Timothy Fayulu, lors de la rencontre de football de Super League entre FC Sion et BSC Young Boys Bern le dimanche 4 avril 2021 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Sion-Goalie Timothy Fayulu hielt gegen YB 86 Minuten lang dicht, musste am Ende aber drei Mal hinter sich greifen. Bild: keystone

Sion - Young Boys 0:3 (0:0)
SR Bieri.
Tore: 86. Nsame (Aebischer) 0:1. 91. Spielmann (Foulpenalty) 0:2. 92. Ngamaleu (Nsame) 0:3.
Sion: Fayulu; Martic, Bamert, Ndoye, Abdellaoui (46. Iapichino); Tosetti (71. Theler), Baltazar (71. Rodrigues), Grgic, Tupta (46. Araz); Karlen (76. Hoarau), Uldrikis.
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lustenberger, Lefort (61. Garcia); Fassnacht (70. Spielmann), Lauper (61. Sierro), Aebischer, Sulejmani (61. Moumi Ngamaleu); Elia (70. Siebatcheu), Nsame.
Bemerkungen: Sion ohne Clemenza, Fickentscher, Khasa, Wesley, Ruiz, Doldur, Zock, Kabashi (alle verletzt) und Serey Die (nicht im Aufgebot). Young Boys ohne Maceiras (gesperrt), Petignat (verletzt), Gaudino, Martins, Rieder und Mambimbi (alle nicht im Aufgebot). 88. Martic verletzt ausgeschieden (Wechselkontingent ausgeschöpft).
Verwarnungen: 19. Lauper (Foul). 45. Baltazar (Foul). 53. Camara (Foul). 59. Grgic (Foul). 76. Hefti (Foul). 78. Lustenberger (Foul).

Servette – Lugano 1:1

Auch dem FC Servette gelingt es nicht, ein Heimspiel gegen Lugano zu gewinnen. Die Tessiner holen in Genf ein 1:1 heraus. Olivier Custodio für Lugano und Miroslav Stevanovic für Servette erzielten in der zweiten Halbzeit die Tore.

Seit der 30. Runde der letzten Saison hat die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci in der Meisterschaft 17 Mal auswärts gespielt und 16 Mal nicht verloren. Die einzige Auswärtsniederlage war das 0:2 in Lausanne in der 22. Runde dieser Saison.

Die Servettiens steigerten sich im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Vaduz vor der Länderspielpause erheblich. Besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte das Team von Trainer Alain Geiger druckvoll. Eine Führung wäre möglich gewesen. Auch nach dem Rückstand unternahmen die Genfer mit generösem Aufwand alles, um die zweite Heimniederlage am Stück zu verhindern. Stevanovic' Ausgleich mit einem wuchtigen Halbvolleyschuss in der 85. Minute war der korrekte Lohn.

Le milieu luganais Olivier Custodio, gauche, lutte pour le ballon avec l'attaquant genevois Alex Schalk, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le Geneve Servette FC et le FC Lugano, ce dimanche 4 avril 2021 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Servette und Lugano lieferten sich einen harten Kampf. Bild: keystone

Servette - Lugano 1:1 (0:0)
SR San.
Tore: 66. Custodio (Facchinetti) 0:1. 85. Stevanovic (Alves) 1:1.
Servette: Frick; Sauthier (82. Alves), Rouiller, Sasso, Clichy; Ondoua (71. Mendy); Valls (87. Cespedes), Cognat; Stevanovic, Kyei, Schalk (71. Koné).
Lugano: Baumann; Lavanchy, Maric, Ziegler, Guerrero (53. Facchinetti); Sabbatini; Custodio, Lovric; Bottani (79. Macek); Abubakar (79. Gerndt), Ardaiz (64. Lungoyi).
Bemerkungen: Servette ohne Antunes, Diallo, Fofana und Henchoz (alle verletzt) und Imeri (krank). Lugano ohne Covilo, Oss und Opara (alle verletzt). Guerrero verletzt ausgeschieden. 50. Freistoss von Custodio an die Oberkante der Latte.
Verwarnungen: 42. Custodio (Foul). (abu/sda)

Tabelle

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