DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NLA-Playoffs, Viertelfinals, Spiel 5

ZSC Lions – Biel 3:0; Stand: 3:2

Zug – Davos 1:3; Stand: 2:3

Bern – Lausanne 3:0; Stand: 3:2

Lugano – Servette 2:4; Stand: 2:3

Die ZSC Lions und Bern können vorlegen – auch Davos und Servette erspielen sich den Matchpuck

In den NLA-Playoffs normalisiert sich das Geschehen. Die Meisterkandidaten ZSC Lions und der SC Bern gehen in ihren Serien gegen Biel und Lausanne mit 3:2 Siegen in Führung. Davos und Servette schnuppern dagegen an der Überraschung.



ZSC Lions – Biel 3:0 – Stand: 3:2

» Hier geht's zum Liveticker der Partie

– Dank des ersten Heimsieges im Viertelfinal gegen Biel liegen die ZSC Lions in der Best-of-7-Serie 3:2 in Führung. Der Titelverteidiger setzte sich vor 9475 Zuschauern 3:0 durch.

– In den ersten beiden Heimspielen haben die Lions das erste Drittel jeweils verloren (0:3, 1:2), diesmal sind sie von Beginn weg bereit und gehen in der 16. Minute durch Patrik Bärtschi in Führung. Der Flügelstürmer trifft auf Zuspiel von Luca Cunti aus naher Distanz zum zweiten Mal in der Serie gegen Biel.

– Auch nach der ersten Pause haben die Lions, die gegenüber dem 3:2-Sieg nach Verlängerung am Samstag in Biel mit vier neuen Sturmlinien antreten, mehr vom Spiel, sind meistens einen Schritt schneller als die Seeländer. In der 41. Minute gelingt Ryan Keller, der drei Tage zuvor den späten Ausgleich zum 2:2 erzielt hat, das 2:0.

– Damit ist die Vorentscheidung gefallen, der ZSC hat die Partie jederzeit in Griff. So kommt Goalie Lukas Flüeler ohne grössere Probleme zu seinem siebten Shutout in dieser Saison, dem ersten in den Playoffs. Für das 3:0 zeichnet sich in der 59. Minute Ryan Shannon mit einem Schuss ins leere Tor verantwortlich – bei vier gegen sechs Feldspielern.

Wo ist das Publikum?

Die Zuercher bejubeln das 1-0 durch Patrik Baertschi, rechts, im fuenften Eishockey Play-off Viertelfinal Eishockeyspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem EHC Biel, am Dienstag, 10. Maerz 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die ZSC Lions sind nach dem ersten Heimsieg wieder auf Kurs. Bild: KEYSTONE

Zug – Davos 1:3 – Stand: 2:3

– Der «Heimnachteil» in der Viertelfinal-Serie zwischen Zug und Davos hat Bestand. Die entsprechende Serie findet durch einen 3:1-Sieg der Bündner in Zug auch in Spiel 5 eine Fortsetzung. Davos führt nun mit 3:2 und verfügt damit über zwei Halbfinal-Pucks.

– Davos imponiert mit seiner Effizienz. Im Gegensatz zu Spiel 4 nutzen die Bündner ihre (diesmal geringere Anzahl) Torgelegenheiten eiskalt aus. Zwei Tore innerhalb von fünf Minuten des Schlussdrittels weisen den Gästen den Weg zum Sieg. Als Samuel Walser aus spitzem Winkel den Zuger Nationalkeeper Tobias Stephan zum 3:1 überwindet (49.), ist die Partie entschieden.

– Im mit 1:1 ausgegangenen Mitteldrittel hätte der EV Zug das temporeiche Duell selbst zu seinen Gunsten entscheiden können. Dominic Lammer, der im Schlussdrittel beim Stande von 1:3 noch den Pfosten trifft, verpasstebeispielsweise unmittelbar nach Ende einer Zuger Unterzahlphase das 2:1, als er am Davoser Keeper Leonardo Genoni scheitert.

Viel Spass bei der Stubenrunde!

Goalie Leonardo Genoni von Davos, links, stoppt Robbie Earl von Zug, Mitte, im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem HC Davos am Dienstag, 10. Maerz 2015, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Leonardo Genoni war auch heute wieder fast unbezwingbar. Bild: KEYSTONE

Bern – Lausanne 3:0 – Stand: 3:2

– Bern hat im umstrittenen Duell gegen Lausanne wieder vorgelegt. Der Cupsieger gewinnt das vierte Spiel 3:0 und führt in der Serie nun mit 3:2. Erstmals setzt sich eine Mannschaft deutlich und mit mehr als einem Treffer Differenz durch.

– Der SCB versucht, Lausanne im Spielaufbau früher zu stören als in den vorangegangenen Partien. Die etwas angepasste Taktik in der Defensive geht insofern auf, als dass Lausanne noch weniger Offensivszenen hat als bisher. Weil die Waadtländer ihrerseits aber gewohnt stabil verteidigen, bleibt die Partie bis zum zweiten Berner Treffer 61 Sekunden nach der zweiten Pause auf Messers Schneide.

– Der SCB verteidigt den Vorsprung gegen das offensiv harmlose Lausanne geschickt und problemlos. Und in doppelter Überzahl erhöht Eric Blum schliesslich zum Schlussresultat von 3:0. Lausanne hat seine beste Phase im Mitteldrittel, als es zuerst sein einziges Powerplay bestreiten kann und wenig später Paul Savary, der nach einer einmonatigen Verletzungspause sein Comeback feiert, alleine vor Marco Bührer scheitert. 

Genau, dankeschön!

Bern's Martin Pluess. left, celebrates his goal next to Lausanne's Alain Mieville, center, and Lausanne's goaltender Cristobal Huet, of France, right, after scored the 2:0, during the fifth leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between SC Bern and Lausanne HC, at the ice stadium PostFinance Arena, in Bern, Switzerland, Tuesday, March 10, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Plüss jubelt nach dem entscheidenden zweiten Tor für den SCB. Bild: KEYSTONE

Lugano – Servette 2:4 – Stand: 2:3

– Servette  zeigt in Lugano eine beeindruckende Reaktion auf das samstäglich 2:7-Debakel. Die Genfer setzen sich in der Resega mit 4:2 durch und führen in der Serie mit 3:2 Siegen.

– Eine schier unglaubliche Effizienz legt Servette in Unterzahl aufs Eis. Auch heute gelingen den Genfern wieder zwei Treffer in numerischer Unterlegenheit, zwei wegweisende noch dazu. Die Luganesi beginnen ihr erstes Powerplay nach sieben Minuten sogar speziell vorsichtig. Dennoch entwischt den Luganesi nach 71 Sekunden in Überzahl das Duo Noah Rod und Jonathan Mercier, der zum 1:0 trifft.

– Die weiteren Tore erzielen D'Agostini (2:0) und Cody Almond (3:1) für Servette, beziehungsweise Brett McLean (1:2 und 2:4) für Lugano. Nach dem Anschlusstreffer des Kanadiers steht die Partie 18 Minuten lang auf der Kippe, ehe Almond die Situation für Genf wieder entschärft.

– Servette bietet sich am Donnerstag in der Les-Vernets-Halle die erste Chance, wie im Vorjahr wieder die Halbfinals zu erreichen. In Spiel 6 dürfte auch Damien Brunner (Lugano) erstmals nach drei Spielen wieder mitmachen.

10.03.2015; Lugano; Eishockey NLA Play-off; HC Lugano - Genf Servette HC; Jonathan Mercier (L, Genf) erzielt gegen Torhueter Daniel Manzato (M, Lugano) das Tor zum 0:1 
(Michela Locatelli/freshfocus)

Mercier trifft in Unterzahl und legt den Grundstein zum Servette-Sieg. Bild: Michela Locatelli

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fliegender Wechsel

Davos holt Nygren-Ersatz aus Finnland +++ Sprunger bis 2023 bei Gottéron

Die Klubs der National League komplettieren ihre Kader für die Saison 2019/20. Wer wechselt wohin? Die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Teams.

Der HC Davos hat als Ersatz für den verletzten Magnus Nygren den finnischen Verteidiger Otso Rantakari verpflichtet. Der 25-Jährige stösst von Tappara Tampere mit einem Vertrag bis zum Ende des Spengler Cup 2019 zu den Bündnern. In seinen drei Saisons beim finnischen Erstligisten Tampere brachte es der Offensiv-Verteidiger Rantakari in 184 Meisterschaftsspielen auf 96 Skorerpunkte (27 Tore/69 Assists).

Nygren wird dem HC Davos noch mindestens bis November nicht zur Verfügung stehen. Der Schwede …

Artikel lesen
Link zum Artikel