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Italienische Fans feiern am Dienstag, 4. Juli 2006, an der Langstrasse in Zuerich den Sieg der italienischen Fussball Nationalmannschaft gegen Deutschland an der Weltmeisterschaft. Italien steht im Final. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella) 

Italian soccer fans celebrate the victory of their team against Germany in Zurich, Switzerland, Tuesday evening, July 4, 2006. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Schweizer oder Italiener – wer darf morgen jubeln? Bild: KEYSTONE

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Das sind unsere Lieblinge von Italien und der Schweiz – wer sind deine Favoriten?

Team watson
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Die Schweiz trifft in ihrem zweiten EM-Spiel heute Abend (21.00 Uhr) auf den vierfachen Weltmeister Italien. Gegen keinen anderen Gegner hat die Nati öfter gespielt: In 58 Spielen setzte es 28 Niederlagen ab, bei nur 8 Siegen. 22 Mal gab es keinen Sieger.

Die Affiche gegen den südlichen Nachbarn lässt definitiv keinen kalt und auch wenn wir in der Redaktion (ausser Sportchef Zappella) der Nati die Daumen drücken, haben wir fast alle auch bei Italien einen heimlichen Favoriten. Das sind unsere Lieblingsspieler (All-Time) der «Squadra Azzurra» und der Nati:

Italien

Alessandro Del Piero (Sandro Zappella):

«Die Technik, die Eleganz, der Weltmeistertitel 2006. ‹Pinturicchio› wird immer meine Nummer 1 bleiben.»

Italian player Alessandro del Piero gestures during the EURO 2004 Group C match between Italy and Bulgaria at the stadium D. Afonso Henriques in Guimaraes on Tuesday, 22 June 2004. EPA/YURI KOCHETKOV NO MOBILE PHONE APPLICATIONS

Bild: EPA

Marco Materazzi (Ralf Meile):

«Die Squadra Azzurra? Steht für Verteidiger. Knüppelhart, mit allen Wassern gewaschen, im positiven Sinn: richtige Drecksäcke. Einmal war ich im San Siro, Mailänder Derby. Inter-Verteidiger Materazzi schlendert eine Stunde vor dem Match auf den Rasen, die Hände lässig in den Taschen, während jeder Rot-Schwarze herzhaft brüllt: ‹Materazzi! Figlio di puttana!› Und er steht davon scheinbar völlig unbeeindruckt da und schaut sich die Fankurve an, ehe er wieder im Stadionbauch verschwindet. Ach ja: Irgendwas mit diesem Zidane war dann auch noch …»

Berlin, GERMANY:  A photo taken 09 July 2006 shows French midfielder Zinedine Zidane (L) gesturing after head-butting Italian defender Marco Materazzi during the World Cup 2006 final football match between Italy and France at Berlin?s Olympic Stadium.  AFP PHOTO  JOHN MACDOUGALL  (Photo credit should read JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images)

Bild: AFP

Filippo Inzaghi (Philipp Reich):

«Keiner freute sich schöner über ein Tor, keiner schaute verständnisloser zum Schiri, wenn er im Abseits stand. ‹Super-Pippo› ist der Beste, auch weil er denselben Übernamen hat wie ich. Oder umgekehrt ...»

Bild

bild: keystone

Gigi Buffon (Adrian Bürgler):

«Ich meine, wer sonst? Mit 43 Jahren ist er immer noch Profi und längst eine lebende Legende. Er zeigte stets Klasse – egal, ob auf oder neben dem Spielfeld.»

Italy goalkeeper Gianluigi Buffon celebrates at the end of the Euro 2016 Group E soccer match between Italy and Sweden at the Stadium municipal in Toulouse, France, Friday, June 17, 2016. Italy won 1-0. (AP Photo/Andrew Medichini)

Bild: AP/AP

Andrea Pirlo (Nik Helbling und Dario Bulleri):

Helbling: «Pirlos Art, Fussball zu spielen, war Kunst. Es war immer spannend zu sehen, wie alle seine Mitspieler nur darauf warteten, was der Architekt vorhatte. Das beeindruckte mich bei ihm bei Milan wie in der ‹Squadra Azzurra›.»

Bulleri: «Keinem Spieler habe ich je so gerne zugeschaut wie dem ‹Maestro›. Millimetergenaue Pässe über das halbe Spielfeld, herrliche Freistosstore und dabei so unbeeindruckt aussehen, als kicke man gerade in den Sommerferien mit ein paar Kollegen am Strand – eine herrliche Kombination.»

FILE - In this Tuesday, July 4, 2006 filer, Italy's Andrea Pirlo celebrates his side's first goal by teammate Fabio Grosso in the extra time of the semifinal World Cup soccer match between Germany and Italy in Dortmund, Germany. World Cup winner Pirlo was named Thursday, July 30, 2020, coach of Juventus’ under-23 team, which plays in Serie C. (AP Photo/Andrew Medichini, File)

Bild: keystone

Fabio Cannavaro (Sergio Minnig):

«Als Frankreich-Fan bin ich generell kein Fan der Italiener. Wenn ich ein Liebling benennen muss, ist es Cannavaro. Ein fairer Kämpfer, der sich nicht ganz so oft fallen lässt wie seine Kollegen ...»

FILE - In this Sunday, July 9, 2006 file photo Fabio Cannavaro lifts the soccer World Cup trophy after Italy defeated France in the final in the Olympic Stadium in Berlin, Germany. The World Cup was in full swing when the U.S. Federal Reserve last raised interest rates before its decision Wednesday, Dec. 16, 2015, to lift its main interest rate from record lows of near zero percent. (AP Photo/Luca Bruno, File)

Cannavoro stemmt 2006 den WM-Pokal in die Höhe. Bild: AP/AP

Gennaro Gattuso (Jodok Meier):

«Der Bilderbuch-Wadenbeisser aus Kalabrien hatte das, was heute kaum noch ein Spieler versprüht: Ganz offensichtliche spielerische Limitationen, die es mit umso mehr Biss und Wille zu kompensieren galt.»

Gennaro Gattuso talks to journalists during a press conference in Coverciano, the Italian National soccer team training grounds, Italy, Tuesday, March 22, 2005. AC Milan players Gennaro Gattuso and Giuseppe Pancaro refused blood tests after their club's 2-0 win at AS Roma on Sunday. Italy will play next Saturday against Scotland for a Germany 2006 Soccer World Cup qualifier match. (AP Photo / Fabrizio Giovannozzi)

bild: keystone

Franco Baresi (Adrian Eng):

«Es hat nie einen besseren Innenverteidiger gegeben und es wird auch nie einen besseren geben. Er war die perfekte Mischung aus Intelligenz, Athletik und Siegeswillen. Seine Leistung im WM-Final 1994 (vor dem Penaltyschiessen) – unerreicht.»

Italiens Mannschaftskapitaen Franco Baresi moechte vor Scham in der Erde versinken. Er schlaegt die Haende vor das Gesicht. Im entscheidenden Moment versagen dem Libero die Nerven. Im Finale der Fussball-Weltmeisterschaft gegen Brasilien am 17.7.1994 im Rose Bowl-Stadion von Pasadena schiesst er im entscheidenden Elfmeterduell als erster italienischer Schuetze den Ball ueber das Tor. Der 34jaehrige, oft als weltbester Abwehrspieler bezeichnet, war nach einer Meniskusoperation am 24.6.1994 nach sensationell kurzer Zeit wieder in die Mannschaft zurueckgekehrt. Am Ende verliert Italien das Duell vom Punkt mit 2:3, und Brasilien ist zum viertenmal Weltmeister. Nach Verlaengerung hatte es 0:0 gestanden. (KEYSTONE/EPA/DPA/Oliver Berg)

Bild: EPA DPA

Mario Balotelli (Reto Fehr):

«Kann keinen Überzieher anziehen und findet den Weg von Manchester nach London nur, wenn er einem Taxi nachfahren kann. Dafür weiss er nach einer durchzechten Partynacht immer noch genau, wo das Tor steht. Viele Probleme, aber auch ganz viel Genie. Wegen so einem zahlt man doch den Eintritt ins Stadion.»

Italy's Mario Balotelli celebrates scoring his side's second goal during the Euro 2012 soccer championship semifinal match between Germany and Italy in Warsaw, Poland, Thursday, June 28, 2012. (AP Photo/Vadim Ghirda)

Bild: AP

Schweiz

Stephan Lichtsteiner (Sandro Zappella und Dario Bulleri):

Zappella: «Er war bestimmt nicht der beste Spieler, der je das Nati-Trikot trug, aber derjenige, der es sich mit seinem Biss und Ehrgeiz am meisten verdient hat.»

Bulleri: «Er war definitiv nicht der technisch versierteste oder spektakulärste Spieler, der je das Trikot der Nati getragen hat. Aber er lief und kämpfte wie ein Verrückter, und das bis zu seinem letzten Spiel. So war er halt doch einer der erfolgreichsten Schweizer Fussballer überhaupt, vor allem im Vereinsfussball.»

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON STEPHAN LICHTSTEINER --- Swiss defender Stephan Lichtsteiner, right, speaks to Baris Simsek, Additional assisant referee, left, during the UEFA EURO 2016 qualifying match Switzerland against England at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, Monday, September 8, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: keystone

Tranquillo Barnetta (Ralf Meile):

«Ich hatte ihn seit dem U17-EM-Titel 2002 regelmässig zu Interviews getroffen und dann standen wir da, nach dem legendären 2:0-Sieg gegen Togo in Dortmund, bei dem ‹Quillo› einen Treffer erzielte. Wir sprachen über seinen Weg vom FCSG-Junior bis zum Tor in einem WM-Spiel vor 50'000 Schweizer Fans – ein kurzer, rasanter Aufstieg in nur vier Jahren.»

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bild: keystone

Georges Brégy (Philipp Reich):

«Mein erstes Fussball-Trikot war eines vom FC Sion mit Brégys Nummer 10. Ihm eiferte ich in ganzen jungen Jahren nach. Statt ‹Schorsch› hiess er damals noch ‹G-E-O-R-G-E-S› und seinen legendären Freistoss gegen die USA hatte er noch nicht verwandelt.»

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Der Bregy-Freistoss von 1994 gegen die USA mit Beni Thurnheers Original-Kommentar. Video: streamable

Nico Elvedi (Adrian Bürgler):

«Ein Verteidiger ist nicht die übliche Wahl, wenn es um den Lieblingsspieler geht. Ich habe das Gefühl, Elvedi wird immer noch unterschätzt. Er ist erst 24-jährig und hat schon 170 Bundesligaspiele absolviert. Er ist unauffällig, ruhig und immer souverän. Das gefällt mir.»

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Bild: keystone

Valon Behrami (Nik Helbling):

«Ich mag Spieler wie Behrami, die immer 100 Prozent geben und sich vor keinem Zweikampf scheuen. Der Einsatz vor dem 2:1 gegen Ecuador an der WM 2014 steht sinnbildlich für den Spielertyp, der er war.»

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Behramis Einsatz vor Seferovics Siegtreffer gegen Ecuador. Video: streamable

Admir Mehmedi (Sergio Minnig):

«Nein, kein Walliser ... *Augenrollen* Ein typischer Fussballer: Tattoos, gestylte Frisuren, dicke Karren, ein eigenes Logo, extravagante Mode. Und dann ist da eben noch ein Mehmedi, das Anti-Sternchen schlechthin. Das macht ihn so sympathisch. Hinzu kommen seine legendären Interviews.»

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Mehmedi schaut sich keine Messi-Videos an. Video: streamable

Blaise Nkufo (Jodok Meier):

«Nicht nur spielerisch arg unterschätzt (oder schlicht unverstanden?), nein, vor allem menschlich und punkto Symbolkraft eine eigentliche Lichtgestalt der Schweizer Nati. Ein Charisma, das seit damals schmerzlich vermisst wird.»

Swiss forward Blaise Nkufo during the World Cup South Africa 2010 Group 2 qualifying soccer match between Switzerland and Moldova at the Stade de Geneve stadium in Geneva, Switzerland, Wednesday, April 1, 2009. (KEYSTONE/Dominic Favre)

Bild: KEYSTONE

Ciriaco Sforza (Adrian Eng):

«Der Schweizer Lothar Matthäus. Technisch und spielerisch der beste Schweizer Mittelfeldspieler und absoluter Chef auf dem Platz – wenn er denn wollte.»

Ciriaco Sforza jubelt am 12. Oktober 1994 im Wankdorf-Stadion in Bern nach seinem Tor gegen die Schweden. Der schwedische Goalie Thomas Ravelli liegt geschlagen am Boden. Die Schweiz gewinnt das EM-Qualifikations-Laenderspiel gegen Schweden mit 4 zu 2 Toren. (KEYSTONE/Str)

Bild: KEYSTONE

Badile Lubamba (Reto Fehr):

«Bei seinem ersten von zwei Länderspielen im Zürcher Hardturm im Jahr 2000 gegen Russland war ich im Stadion. Er hatte so viel Power auf der Aussenbahn. Schade, hat's dann doch nicht für mehr gereicht.»

Der Schweizer Badile Lubamba, links, gegen die Russen Alexei Smertin, Mitte, und Igor Tschugainow, rechts, beim Fussball WM-Qualifikationsspiel Schweiz - Russland in Zuerich, am Samstag 2. September 2000. (KEYSTONE/Walter Bieri) ===ELECTRONIC IMAGE ===

Bild: KEYSTONE

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Die Rekordspieler der Schweizer Nati

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Die Rekordspieler der Schweizer Nati
quelle: imago / pressefoto baumann / imago / pressefoto baumann
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Penalty-Duell gegen Pascal Zuberbühler

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