DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Von wegen «Finanzkrise»: Seit 2007 haben Grossbank-Aktionäre 1,7 BILLIONEN eingestrichen



Grossbanken haben der Notenbank-Dachorganisation BIZ zufolge seit der Finanzkrise mehr als 1.7 Billionen Dollar an Aktionäre weitergereicht. Diese Summe setze sich aus Dividenden und Aktienrückkäufen zusammen.

Die Institute hätten aber besser daran getan, ihr Geld zusammenzuhalten, um ihre Kapitalbasis zu stärken, sagte der Forschungschef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Hyun Song Shin, am Mittwoch. Dann könnten sie der Wirtschaft mehr Kredite zur Verfügung stellen.

Die Banken sind jedoch darauf bedacht, in Zeiten geringerer Gewinnmargen Investoren bei Laune zu halten. Ein Mittel sind höhere Ausschüttungen. Nach der Finanzkrise, in der einige Banken vom Staat gerettet werden mussten, wurden die Kapitalanforderungen an die Banken verschärft.

Die BIZ hat Daten von 56 Banken weltweit ausgewertet. Zwischen 2007 und 2014 gaben sie für Aktienrückkäufe mehr als eine Billion Dollar aus und für Dividenden knapp 700 Milliarden. Anfang des Monats hatte Shin bereits die Geldhäuser der Euro-Zone ermahnt, mehr auf ihre Gewinnreserven zu achten.

(sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Die Scheichs steigen ein: Katar soll den Autosalon Genf retten

Zweimal ist der Autosalon Genf wegen Corona ausgefallen. In der Branche wurde befürchtet, das Virus könnte der traditionsreichen Messe den Todesstoss versetzen. Doch jetzt rollt Hilfe aus Nahost an, wie Insider-Informationen zeigen.

Der Autosalon in Genf ist mit 600'000 Besuchern eine der grössten Messen der Schweiz - und diejenige mit der stärksten internationalen Ausstrahlung. Genf spielt mit Detroit (USA), Tokio und Paris in derselben Liga. Doch der Salon, vor über 100 Jahren gegründet, kämpfte zuletzt mit Problemen: Bekannte Marken wie Opel, Volvo und Chevrolet kehrten der Messe den Rücken. Und dann kam Corona, das die Veranstalter dazu zwang, den Salon 2020 und 2021 abzusagen.

In der Autobranche wurde darum gemunkelt: …

Artikel lesen
Link zum Artikel