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Credit-Suisse-Debakel: 450 Millionen Dollar futsch



ARCHIVBILD ZUR BILANZ DER CREDIT SUISSE IM DRITTEN QUARTAL 2020, AM DONNERSTAG, 29. OKTOBER 2020 - Ein Logo der CS anlaesslich einer Medienkonferenz der Credit Suisse zur lancierung ihres neuen digitalen Angebotes und zukunftweisendes Geschaeftsstellenkonzept am Donnerstag, 10. September 2020 in Zuerich.(KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bild: keystone

Die Credit Suisse muss im vierten Quartal eine hohe Wertberichtigung vornehmen. Bei der Investmentfirma York Capital Management, an der die Grossbank beteiligt ist, kommt es zu grossen Veränderungen.

Wegen der Ankündigungen von York Capital Management werde eine Wertberichtigung auf den Minderheitsanteil, den die Bank seit 2010 besitzt, nötig, teilte die CS am Dienstag mit. Derzeit werde der Betrag auf rund 450 Millionen US-Dollar geschätzt; er werde jedoch endgültig per Jahresende festgelegt.

Diese Anpassung im Bereich Asset Management der Bank werde die harte Kernkapitalquote (CET1) auf Gruppenebene voraussichtlich um rund 7 Basispunkte reduzieren. Das ändere aber nichts an der aktuellen Guidance für die Kapitalrückführung und Dividenden in den Jahren 2020 und 2021. Im dritten Quartal erreichte die Kennzahl 13.0 Prozent.

York Capital Management (York) habe die Investoren über eine wesentliche Veränderung in der Strategie informiert, heisst es in der Mitteilung. So solle das europäische Hedgefondsgeschäft abgewickelt werden, stattdessen wolle sich das Unternehmen auf Private Equity, Private Debt und CLOs (Collateralized Loan Obligations) konzentrieren. Das APAC-Geschäft werde voraussichtlich als eigener neuer, separater Hedgefonds ausgegliedert, an dem die Credit Suisse weiterhin beteiligt sein will. (aeg/sda/awp)

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