DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Der fliegende Frachter vor der englischen Küste begeistert das Internet. twitter

Houston, wir haben noch immer ein Problem: Ein weiteres Schiff fliegt durch die Luft

Erst das zu fliegen scheinende Schiff an der Küste Schottlands, nun ein schwebender Tanker im Osten Englands: Dieses Mal haben wir eine Erklärung für das Phänomen, das gerade viral geht.

Margaux Habert
Margaux Habert



Vor einer Woche hat watson bereits über ein fliegendes Schiff berichtet. Letzte Woche «schwebte» ein schottischer Hochseefrachter über der spiegelnden Meeresoberfläche. Er sollte nicht die letzte Sinnestäuschung sein, die Grossbritannien zu sehen bekam.

Nur wenige Tage später geschah dasselbe Spektakel im Osten Englands. Im Süden der Halbinsel Cornwall liegt die Hafenstadt Falmouth (ganz im Stil der Artussage, aber lies selbst). Dort sah ein gewisser David Morris ein weiters Schiff «über dem Wasser schwimmen», wie BBC News berichtet:

Dieses Phänomen hat einen Namen: Fata Morgana, eine optische Täuschung also. Dieses nur selten zu beobachtende Trugbild tritt auf, wenn die oberen Luftschichten wärmer sind als die darunter liegenden – auch Inversionswetterlagen genannt.

Die kältere Luft weist eine höhere Dichte auf als die wärmere, weshalb sich das Sonnenlicht in Richtung der Augen auf dem Boden oder an der Küste bricht. In Grossbritannien kommt diese Wetterlage selten und nur im Winter vor. Je nach Dichte der Luftschichten und Entfernung des Objekts sind beispielsweise auch Schiffe sichtbar, die sich eigentlich bereits hinter dem Horizont befinden.

Der Name Fata Morgana bedeutet auf italienisch Fee Morgana und ist auf die charmante Halbschwester von König Arthur zurückzuführen, der in der Artuslegende die Macht zugeschrieben wurde, Paläste über Wasser schweben zu lassen. Es handelt sich bei den britischen Frachtern zwar nicht um Magie, aber die optische Täuschung ist nach einer Zauberin benannt worden. Der Kreis schliesst sich. Ich wünsche einen guten Tag.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Eine optische Täuschung soll Raser stoppen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Homosexuelle dürfen in England Blut spenden: Schweiz verbietet es (noch)

Männer, die mit Männern Sex haben, dürfen in vielen Ländern nicht Blut spenden. England hat dieses Verbot nun aufgehoben, doch die Schweiz bleibt dabei. Allerdings tut sich was.

Seit Anfangs Woche können in England, Schottland und Wales alle unter den gleichen Bedingungen Blut spenden – ungeachtet ihrer Sexualität. Bisher war die Regel – gleich wie in der Schweiz – dass Männer, die mit Männern Sex haben, grundsätzlich nicht zur Blutspende zugelassen sind. Jetzt darf spenden, wer den Sexualpartner in den letzten drei Monaten nicht wechselte.

Es gehe um mehr als nur um ein gerechteres und inklusiveres System, sagt Ethan Spibey gegenüber dem britischen Magazin «Gay …

Artikel lesen
Link zum Artikel